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Interview von Mag.a art. Gerda Jansky

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Menschen waren und sind für mich wesentlich! Um auch wirklich hilfreich zu sein, habe ich schon mit 14 Jahren begonnen, bei mir selber aufzuräumen (in den 70ern noch mit Autogenem Training) und bis heute entwicke ich mich mit Hilfe von Menschen weiter, die mir Spiegel sind, mit unterschiedlichen Methoden.
Ausbildungen habe ich in allen Berufen, die direkt mit Menschen zu tun haben, gesucht. Lehramt (VS und Montessori) war der erste Schritt und passte zu meiner Jugend. Von der Therapeutin (Ausbildung zu lang her, nicht zeitgerecht eingereicht und daher nicht anerkannt), über Lebensberatung, Coaching, Training, Unternehmensberatung, Aufstellung bis zur Mediatorin (u.a.) reifte ich zur methodenvielfältigen, effektiven Dienerin mit großer Freude. Künstlerin zu sein, scheint nur auf den ersten Blick widersprüchlich. Für mich heißt es, Themen anzusprechen, im Prozess frei und kreativ zu sein, selbstkritisch das Bestmögliche auf den Punkt zu bringen und umzusetzen, in der Arbeit mit Menschen natürlich gemeinsam, nicht wie in der Kunst nur durch das verwendete Material.
Ich bin neugierig, im Menschen die Ressourcen zu entdecken und das, was zwischen Ihnen und Ihrem Glück liegt. Sensationell schön ist es für mich, mithelfen zu können, dass jemand wieder zu strahlen beginnt, weil gehört!, gesehen! und mit echtem Commitment dorthin begleitet!, wo die er/sie ihr individuelles Ja zum Leben finden möchte.
Jedee/r Einzelne mit seinen Wahrnehmungen und damit, was er in die Welt einbringt, ist für mich eine Reise in ein unbekanntes, faszinierendes Land. Dabei ein Stück begleiten zu dürfen, stiftet meinen Sinn und damit meine Dankbarkeit.
Bzgl meines Anspruches, den ich jeden Tag vor dem Spiegel überprüfe, ein wenig dazu beigetragen zu haben, die Welt ein winziges Stückchen besser zu machen, darf ich durch meine KlientInnen täglich wachsen.
Ich bn überzeugt, diese Arbeit ist die Nachhaltigste, die es gibt, weil die Effekte in jedes Fachgebiet hinein wirken- ob eine KlientIn PolitikerIn ist oder SchriftstellerIn, Reinigungskraft oder ÄrztIn, IT-SpezialistIn oder MechanikerIn, ein Mensch mehr, der dieses Ja zu sich und der Welt gefunden hat, seine Selbswirksamkeit erfahren hat und den eigenen Wert und damit den des/der Nächsten hoch hält, hat ebenfalls die eigenen Ressourcen frei, Gutes zu tun oder als Vorbild Gutes anzustiften.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Zu allererst eine Besonderheit meines Angeobtes: ich habe mich aus zwei Gründen entschieden, vorwiegend mobil zu arbeiten. In von Ihnem gewählter Umgebung kann ich Ihre Themen wesentlich flotter ganzheitlicher erfassen, wahrlich leichter begreifen und individuellere Lösungen eventuell punktgenauer mit Ihnen erarbeiten. Und manchmal gilt auch: in Bewegung bewegt sich schneller etwas.

+ Empathie über die eigene Comfortzone, über die eigene Befindlichkeit stellen für die Dauer der Begegnung/ der gemeinsamen Arbeit
+ die eigenen Themen kennen und ihnen Raum geben, sie nicht mit denen der KlientIn vermischen
+ keine Grenzen ziehen in der Bereitschaft, sich berühren zu lassen
+ fähig und bereit sein, eine verbindende und damit hilfreiche Basis für die gemeinsame erfolgreiche Arbeit zu JEDER Person zu finden, die Hilfe sucht und bereit ist, sich zu verändern. Das Wesentliche ist uns immer vertraut.
+ sich bewusst sein, dass die Probleme und Anliegen der KlientIn zu deren/dessen Leben und Größe gehören und diese auch mit der Person wieder gehen lassen mit Ende der gemeinsamen Arbeitseinheit
+ orientiert an den Wünschen und Sehnsüchten der KlientIn die versteckten Ziele herausfinden und sie/ihn tatsächlich! verlässlich! dorthin begleiten
+ Kreativität und Flexibilität
+ Sicherheit anbieten können
+ tatsächlich bereit sein, die Schritte der Umsetzung zu begleiten
+ Feedback erbitten, um daraus zu lernen
+ eine grundsätzliche Haltung der Wertschätzung
+ eine Offenheit gegenüber den unterschiedlichen Realitäten auf unserem Planeten
+ sich mit Menschen austauschen, die der eigene Spiegel sind, um eventuell auch eine Weile anderes zu tun, falls einmal die eigenen Akkus leer sein sollte
+ selber weiter zu lernen, um tatsächlich hilfreich zu sein und zu bleiben, mit einem immer reichenen Erfahrungs- udn Kompetenzenschatz. Wie sollte man authentisch einem anderen vermitteln, dass es sinnvoll ist, sich zu verändern, zu lernen, wenn man es selber nicht tut?!
+ die Haltung des Dienens einnehmen und nicht anmaßend werden-
die KlientIn weiß IMMER am Besten, was für sie, für ihn, das Richtige ist!


F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Meine Arbeitsschwerpunkte sind IMMER die jeweiligen Aniegen/ die Befindlichkeit, die Bedürfnisse und Ziele der/ des jeweiligen KlientIn!
Genauso wähle ich die Methoden freilich danach, was mir die Person vermittelt, womit sie am einfachsten dorthin kommt, wo sie hin möchte! Diversity ist in meinem Beruf wohl einer der sinnvollsten Ansätze ;-) zu Ihrem Wohl!

Die rund 10.000 KlientInnen, vom Babyalter bis zum Hochbetagten, vom Politiker in Brüssel bis zum Folteropfer aus Afghanistan, von der Geschlagenen bis zur Mutter eines Mörders, vom Unternehmer mit Verantwortung für Menschen, Dienstleistungen und Produkte bis zum Wegabeamten, von der Hausfrau, deren Kinder aus dem Haus gehen bis zu KollegInnen, die sich kurzfristig selber verloren zu haben glauben, von Auszubildenden bis zum Kind der Bekannten, von den Eltern bis zu KünstlerInnen in einer Schaffenskrise, von Verbesserungsgetriebenen TänzerInnen bis zu Burn-Out-KlientInnen,... haben mir gelehrt, dass die Schwerpunkte, das, was hilft, immer schon von ihnen vermittelt wird, durch die Wahl ihrer Sprache, die Wahl der mitgeteilten Geschichten und durch ihre Ressourcen.

Es macht keinen Sinn, einem Vogel das Schwimmen beizubringen, wenn er nicht vom Fleck kommt, besser den Flügel zu stärken, damit er wieder seinem Innersten folgen, damit er wieder fliegen kann!


F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

So wie Themen und Methoden divers sind je nach KlientIn, so eindeutig ist der größte mögliche Erfolg jedes Mal wieder, wenn Schwierigkeiten und Not der KlientIn gelöst und das Ziel erreicht und ins Leben integriert werden konnte.
Ich finde es jedes Mal tief berührend, wenn ein Mensch, der mit großem Schmerz oder scheinbar unlösbaren Problemen zu mir gekommen ist und im Endeffekt diese als Teil seines Lebens annehmen, aber sich nicht davon bestimmen lassen muss bzw lösen und wieder strahlen kann.
Manches mal gelingt es auch, wirklich gute KollegInnen aus-/weiterzubilden, die das Licht weiter tragen.
Besonders schön ist es, wenn durch die gemeinsame Arbeit Wunden heilen, Paare, Familien, Freunde wieder zu einander finden und die Liebe wieder fließen kann.
Dazu gibt es dann auch noch frei Haus Zeugnisse aus deren Umfeld, Empfehlungen von KollegInnen und Spenden von Menschen, die mithelfen, dass auch soziale Arbeit möglich ist, die mein Ego als Erfolg verbucht, das als Anerkennung einfach gut tun.
Monitäres und Karriereschritte waren bislang keine meiner Messlatten für Erfolg. Möglicher Weise wäre das schon auch klug gewesen, das eine oder andere Angebot anzunehmen...


F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Unsere Zeit ist derart verunsichernd, individuell und gesellschaftlich so herausfordernd, dass das Angebot an Menschen, die Unterstützung anbieten, gar nicht vielfältig und groß genug sein kann. In jeder Zeit des Umbruchs, z.B. erinnernd an die industriellen Revolutionen, benötigt es einfach diejenigen in besonderem Maß, die für andere da sind.
Ich vertraue darauf, dass diejenigen, die für eine Weile Unterstützung brauchen, ihren Weg zu mir finden, auch durch diese Plattformen. Empfehlungen sind ebenso willkommen!


F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Natürlich!
Ich empfehle aus den unterschiedlichsten Gründen weiter:
+ So Einiges können KolligInnen einfach besser als ich. Möge beispielsweise jede/r bewahrt werden davor, von mir Musiktherapeutisch begleitet zu werden :-)
+ Manches darf ich gar nicht, Medikamente verschreiben etc.
+ Sexueller Missbrauch ist ein Thema, mit welchem ich nicht arbeite.
+ für mache KlientIn und für manches Thema kann es wichtig sein, mit einem Mann zu arbeiten.
+ Manches Mal ist es auch richtig zu zweit zu arbeiten, bei manchen Mediationen oder bei größeren Workshops,...
+ Manche Themen müssen vor einer psychoszialen Arbeit gelöst werden mit anderen Institutionen. Finanzielles und Rechtliches bei drohender Obdachlosigkeit beispielsweise, Gesundheitliches und Gewaltschutz beispielsweise bei Gefahr im Verzug... Hierbei gilt immer: Dringend vor wichtig!

Und auf mich bezogen- für meine eigene Weiterbildung, zum Austausch, zum Feedback...


F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Selbstverständlich sehr gern und immer wieder!

Workshops, Weiterbildungen, Seminare, etc kommen meist auf Drängen von KlientInnen zustande, Frauengruppen genauso wie Aufstellungen, Diversity-Weiterbildung genauso wie Spezialseminare zu Kommunikation und philosophische Gesprächsrunden zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen, Retreats genauso wie Reisen, Ritualworkshops von Griefrituals bis Missionquests, Mitarbeiterseminare genauso wie Landart. siehe auch www.seminar-erlebnis.com

Fühlen Sie sich animiert, mir Ihre Wünsche bekannt zu geben! Drum herum kreieren wir das nächste Seminar :-)


F: Was bedeutet für Sie Glück?

Endlich eine einfache Frage :-)
Glück bedeutet für mich,

lieben zu dürfen und geliebt zu werden

am Leben meines Sohnes teilhaben zu dürfen

tief berührende Begegnungen mit Menschen rund um den Erdball zu erleben

arbeiten zu dürfen, verstanden als Ausdruck von gelebter Liebe, wesentlich sein zu dürfen

intellektuell mit jemandem die feine Klinge zu kreuzen

Selbstwirksamkeit zu erleben

unverschämt genießerisch jeden Tag, auch die Einfachen oder Schwierigen zu leben

im warmen Meerwasser wie in einer Fruchblase zu schweben

der heute millimetergroßen Tomate an der selbst gezogenen Staude beim Wachsen und Reifen zu zu sehen

.....

ein tiefes JA und Dankbarkeit zu empfinden


F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich wünsche mir, dass, ohne Ausnahme, jede und jeder Einzelne täglich, kompromisslos und ohne Ausnahmen für sich selbst und für die, die es ihr/ ihm erlauben, die gute Fee ist.

Dazu soll die gute Fee biiitte die Menschen wandeln!


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

das kommt darauf an-

Ist die Insel im kalten Norwegen oder in der Karibik?
Gibt es dort trinkbares Wasser oder muss es gefiltert werden?
Benötige ich etwas, Nahrung zu finden und essbar zu machen?
Ist die Insel nahe genug, sie auch wieder zu verlassen, oder benötige ich ein Transportmittel?
... und Wunder was, jedenfalls auch etwas, um Kontakte aufnehmen zu können... :-)


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Ich möchte mit einer Metapher darauf antworten.
Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einer kleinen Firma mit 5 KollegInnen, in welcher es jedem außer Ihnen schlecht geht, niemand wird ausreichend bezahlt, jeder leidet an arbeitsbedingten, gesundheitlichen Belastungen, hat Hunger... Können Sie dort fröhlich sein, Ihren Luxus genießen? Kann diese Situation in eine angenehme gedreht werden?

Stellen Sie sich jetzt vor, Sie arbeiten in einer kleinen Firma mit 5 KollegInnen, in welcher es jedem außer Ihnen gut geht, jeder außer ihnen wird ausreichend bezahlt, nur Sie leiden an arbeitsbedingten, gesundheitlichen Belastungen, haben Hunger... Kann diese Situation in eine angenehme gedreht werden?

Erkenntnis ist der letzte Stand des Irrtums (Einstein)
Das Ich entseht am Du (Buba)
Die Freiheit des Menschen ist die selbst gewählte Haltung (Frankl)
Love rules :-)


F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Welche KlientIn, welche KundIn ist bei mir nicht gut begleitet?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

- Menschen, deren Anliegen es ist, sexistische, rassistische, umweltzerstörerische Betrebungen auszubauen.

- Menschen, die darin weiter entwickeln wollen, sich besser über andere zu stellen.

- Vielleicht auch Menschen, die sich zum Verdrängen und Verleugnen und zum sich selber Belügen entschieden haben.

- Menschen, die ihre Schuld als sexuelle MissbrauchtäterInnen aufarbeiten wollen.

- Menschen, die nicht in Erwägung ziehen, an ihrem eigenen Wachstum zum eigenen Wohl und zur Freude ihres Umfeldes arbeiten zu wollen.


Fach-Interview von Mag.a art. Gerda Jansky

F: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Therapieren heißt heilen. Es ist kaum verhinderbar, wenn man mit ganzem Herzen einer Person zugewandt ist, eine Heilung zu unterstützen.
Durch Beratung, durch Ratschlag könnte man auch Negatives Bewirken, frei nach dem Spruch, der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert. Ist man einer Person mit ganzem Herzen zugewandt ist das jedoch selten. BeraterInnen dürfen nicht mit kranken KlientInnen arbeiten.

Das Österreichische Recht zieht schärfere Grenzen. Beraten darf jede/r jede/n. Therapieren darf jedoch nur eine zur TherapeutIn ausgebildete Person. Das Wort ist als Berufsbezeichnung geschützt und definiert. Gesetzestext ist nachzulesen


F: Was ist Mediation?

Mediation braucht man, wenn mindestens zwei Personen einen Konflikt haben. Eine MediatorIn hilft dabei, diesen aus der Welt zu räumen. Dazu ist es gar nicht nötig (und entspricht auch nicht dem Berufsbild), dass sie sich einmischt.

Mediatoren lenken die Kommunikation, ordnen die Fragen, achten auf ausgewogene Redezeit und den Tonfall. Die Mediatoren oder die Mediatoren sorgen durch Fragen dafür, dass verstanden wird, was den einen und das Gegenüber bewegt. Ziele werden gemeinsam erarbeitet, das, was verletzt, das, was hindert, aufgespürt, offen ausgetauscht und die Schwierigkeiten möglichst einer für die Parteien akzeptablen bis großartigen neuen Lösung zugeführt. MediatorInnen haben den längsten (soweit mir bekannt ist) Ausbildungsweg. Als MediatorIn ist es ultimativ wesentlich, die eigenen Themen heraushalten zu können und nicht parteiisch zu agieren.

Als besonders erfolgreich habe ich die Mediationen erlebt, die im Vorfeld großer Entscheidungen bei mir in Anspruch genommen wurden, z.B. Anschaffung eines gemeinsamen Hauses, Kreditnahme, Erfüllung des Kinderwunsches etc. Vieles, was sich oft durch zu wenig Klarheit am Beginn zur Katastrophe entwickelt, kann in diesem Prozess verhindert werden und zur tragfähigen Basis gstaltet werden.

Das Arbeitsfeld dieser Berufsgruppe ist sowohl das Persönliche, Private (Beziehungen, Familie etc), wie das Berufliche (Unternehmen mit KundInnen, zwischen einander oder mit MitarbeiterInnen, auch im Non-Profit-Bereich und in Schulen), wie das Rechtliche (z.B. vor Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Obsorgeverhandlungen), wie das Politische (Friedensverhandlungen zwischen Ländern). Im Justizministerium anerkannte MediatorInnen können von RichterInnen im Vorfeld einer Verhandlung angeordnet werden, u.a. um die Verhandlungsdauer zu verkürzen. Für die Parteien hat es in jedem Fall auch den Vorteil, dass sich dadurch insgesamt Kosten senken. MediatorInnen sind im Normalfall doch günstiger als Anwälte. Außerdem sind MediatorInnen eben an guten Lösungen interessiert, bzw vom Berufsbild her angeleitet, diese zu ermöglichen.

Daraus erklärt sich nun auch, warum die inhaltliche Qualifikation des Mediationsanlasses nicht die Expertise sein muss, aber sehr wohl die Führungskompetenz hin zu einer guten Lösung!


F: Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?

Supervision ist ein Coaching für Menschen, die über ihre Arbeit reflektieren wollen mit einem speziell dazu staatlich anerkannt weitergebildeten Coach, Berater,...

F: Wie unterscheidet sich Coaching von Beratung und von Training?

Es ist kompliziert. Einige Trainer, Coaches, Berater haben jede der Ausbildungen und verhalten sich daher in ihrer Arbeit, angepasst an die Bedürfnisse der KundInnen!

Rechtlich geschützte Berufe- und damit auch kontrolliert bzgl der Ausbildungen, sind Therapeuten, Lebensberater und Unternehmensberater.
Müssen Sie jedoch eine Entscheidung treffen, dann nur soviel. Keine dieser Berufsgruppen ist rechtlich geschützt und hat einen Ausbildungsnachweis vorzulegen. Auf diesen Plattformen finden Sie jedoch NUR KollegInnen mit zumindest qualifizierten Erfahrungen in diesen Bereichen!

Coaching kommt eigentlich von coach-Kutsche und bezeichnet den Vorgang, dass jemand, der einen berät, einen quasi in diesen sicheren Raum einsteigen lässt und mit nimmt, hin zu eigenen Lösungen. Coaching gibt es im Einzel-, Paar-, Gruppen- und Teamsetting. Schauen sie sich genau an, wasa und von wem sie was lernen möchten bzw begleitet werden wollen- hier sind sie nicht abgesichert durch eine Ausbildungsverordnung, aber, es gibt super tolle Coaches (auch mit mehr als nur dieser einen Qualifikation) :-)

Training heißt eigentlich dressieren, wird aber mittlerweilen als neudeutscher Begriff für vor allem Gruppenaus- und weiterbildungen (aber auch für Einzel-, Paar- und Teamsettings) genützt. Trainings gibt es im sportlichen Bereich, aber eben auch im psychozozialen Bereich, bzgl Verhalten, zum Erlernen von Fähigkeiten und Fertigkeiten Der Begriff umfasst mittlerweilen eigentlich jedwede Erhöhung der Kompetenzen, vom Atemtraining für sich selber bis hin zum Training für Marketing. Hier gilt ebenso, Sie bewerten, ohne staatliche Rückendeckung bzgl Ausbildungskriterien, von wem Sie was lernen wollen. Viele tolle TrainerInnen habe auch mehrfache staatlich geprüfte Ausbildungen.


F: Gibt es Coaching nur für berufliche Themen oder auch für private?

Coaching (Kutsche, Bus) ist der möglichst sichere Raum, den ein Mensch zur Verfügung stellt, um möglichst Entwicklung, entweder gerichtet auf ein spezielles Thema oder allgemein sicher zu stellen.
Coaching und Training inkludieren beide Bereiche, beruflich und privat. Lebensberatung und Selbsterfahrung beziehen sich auf private Themen, maximal noch darauf, wie es Ihnen in der Berufswelt geht.
Supervision, Unternehmensberatung sind nur den beruflichen Kontexten zugeordnet.


F: Was bedeutet Selbsterfahrung?

Das, was Sie als Person erfahren und was sie tun, denken, sagen, hören, fühlen, wollen, entscheiden, etc, reflektieren sie in der Selbsterfahrung. Selbsterfahrung ist also nicht verhinderbar, ob Sie und wie tiefgehend Sie darüber reflektieren, entscheiden Sie selbst. Ich kann Ihnen versichern, dies ist ein Weg, der zum einen die Erlebnisqualität erhöht und Ihr Leben verbessert! Jedes Angebot auf diesen Seiten kann jedoch dazu gerechnet werden, ob im Coaching oder der Therapie, der Unternehmensberatung oder der Mediation.... werden Sie nicht umhin kommen, zu reflektieren über sich selber, Falls Sie etwas verbessern möchten in Ihrem Leben oder an Ihren Fähigkeiten ;-)





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