News


Zitat Tiroler Tageszeitung vom 05.12.2022:

"Der Ausbildungszweig mit Schwerpunkt »Gesundheit und Soziales« im Bildungszentrum LLA Imst ist ein erster wichtiger Schritt, um jungen Leuten den Pflegeberuf nahezubringen. Kürzlich waren 35 SchülerInnen beim »Praxisvormittag« im Pflegezentrum Pitztal zu Gast. Unter dem Motto »Pflegeberuf – ein Job mit Zukunft« betonte Heim- und Pflegedienstleiter Lukas Scheiber gegenüber den jungen Leuten: »Ihr seid unsere Zukunft – im Pflegeberuf kann man in einem multiprofessionellen Team viele schöne Momente erleben, herausfordernde Situationen gemeinsam meistern und pflegebedürftige Menschen professionell bis ins hohe Alter begleiten.« Scheiber merkte an, dass man als Betrieb Arbeitsbedingungen zum Wohlfühlen schaffen müsse. Handlungsbedarf sieht er auch bei der Politik, um mehr junge Menschen für den Beruf zu begeistern.

Bislang musste das Pflegezentrum Pitztal noch kein Bett wegen Personalmangels sperren, dafür gibt es eine Warteliste von 50 Personen. [...]" ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat ORF News vom 02.12.2022:

"Der Wiener Bürgermeister – und Landeshauptmann – Michael Ludwig (SPÖ) lädt zur Konferenz: Die Landeshauptleute beraten sich am Freitag in der Bundeshauptstadt. Bei dem Treffen im Wiener Rathaus diskutieren die Länderchefs unter anderem über die anstehenden Verhandlungen zum Finanzausgleich. Bereits im Vorfeld hatte man mitgeteilt, dass man künftig ein größeres Stück von den Ertragsanteilen wünscht. Aber auch die Energiewende und die Daseinsvorsorge sollen »zentral im Mittelpunkt« stehen. [...]

Pflegekräftemangel als Herausforderung

Als eine solche bezeichnete Ludwig auch den Fachkräftemangel. Auch hier seien Schritte zu setzen, es handle sich um ein Thema, das alle Bundesländer bewege. Ludwig verwies auf bereits umgesetzte Unterstützungsmaßnahmen für Pflegekräfte, etwa bei der Ausbildung. Nun werden Maßnahmen in Sachen Gesundheitspersonal gefordert. »Für Ärztinnen und Ärzte schlagen wir vor, die Ausbildungs- und Studienplätze zu erhöhen. Das wird eine Forderung sein, die wir bei der LH-Konferenz beschließen werden.« [...]" ...
Quelle: ORF News

Zitat ORF Vorarlberg vom 01.12.2022:

"Mit dem Dezembergehalt wird auch der Pflegebonus ausbezahlt: 2.000 Euro brutto sollen auf dem Konto der Mitarbeitenden im Gesundheitsbereich landen. Die GÖD-Gesundheitsgewerkschaft spricht allerdings von einer Mogelpackung – außerdem würden viele überhaupt kein Geld bekommen. [...] Thomas Steurer, Vorsitzender der GÖD Gesundheitsgewerkschaft kritisiert, dass viele Mitarbeitende im Gesundheitsbereich gar keinen Bonus bekommen, wie zum Beispiel Hebammen, 24-Stunden-Pflegekräfte, Heimhilfen, das Personal der medizinisch-technischen Dienste, Physio- und Ergotherapeuten. Es könne nicht sein, dass innerhalb eines Systems zwischen dem Personal, das Hand in Hand arbeite, dermaßen unterschieden wird und den Beschäftigten Zahlungen vorgegaukelt werden, die schlussendlich gar nicht ausbezahlt werden, sagt Steurer. [...] Der Zuschuss des Bundes ist bewusst als Gehaltsbestandteil gestaltet und auch so zu versteuern (Abzug von Dienstgeber-Abgaben, Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen). Er wird damit pensionswirksam und soll auch im Jahr 2023 wie ein regulärer Gehaltsbestandteil ausbezahlt werden. Ziel ist es, die Gehälter der Mitarbeiter in Pflege und Betreuung dauerhaft zu erhöhen. Etwa 150.000 Personen profitieren vom Gehaltszuschuss. Selbstverständlich können die Länder den Gehaltszuschuss des Bundes durch eigene Landesmittel aufstocken. Etwaige Zuzahlungen der Länder können im Sinne der Anti-Teuerungsmaßnahmen steuerfrei erfolgen. [...]" ...
Quelle: ORF Vbg

Zitat heute.at vom 28.11.2022:

"Die bodenlose Teuerung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, so auch in der Pflege und Behindertenhilfe. Niederösterreich zieht die Bremse. [...] Die Pflege und Behindertenhilfe wird von den Rekord-Teuerungen in Österreich regelrecht niedergewalzt. Immer mehr Bundesländer handeln deshalb und ziehen die Konsequenzen, so auch Niederösterreich. [...] »Die Teuerung betrifft uns alle. Wir handeln jetzt und wir helfen dort, wo unsere Landsleute Hilfe benötigen. Gerade pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind besonders auf Unterstützung angewiesen. Aus diesem Grund erhöht das Land Niederösterreich für das kommende Jahr die Kostenentgelte im Bereich der Pflegeheime um 59,7 Millionen Euro und im Bereich der Hilfe für Menschen mit Behinderung um 25,9 Millionen Euro. Zudem werden für Mehrkosten bei den Ausbauprojekten 3,5 Millionen Euro bei den Pflegeheimen und 2 Millionen Euro bei der Behindertenhilfe zusätzlich aufgewendet«, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 28.11.2022:

"Wer ein Jahr länger arbeitet, kann mit einer Steigerung seiner Erstpension um 100 bis 200 Euro rechen, je nach Beruf und Erwerbseinkommen. [...]

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts im Auftrag des Vereins Aktion Generationengerechtigkeit, die am Montag präsentiert wurde. Die Werte beziehen sich auf die zwischen 62 und 68 anzutretende Korridorpension und sind auf ein Erwerbseinkommen aus dem Jahr 2019 berechnet.

Die Wifo-Studie untersucht die Auswirkung unterschiedlicher Pensionsantrittszeitpunkte innerhalb der Korridorpension auf die Höhe der individuellen Erstpension und das Lebenseinkommen für einige Modellkarrieren, beide Geschlechter und sieben Berufsgruppen. Weiters werden die Folgen des späteren Pensionsantritts für den öffentlichen Haushalt berechnet. Abweichend vom Regelpensionsalter 65 (für Männer) bietet die Korridorpension die Möglichkeit eines Pensionsantritts zwischen 62 und 68 mit Ab- bzw. Zuschlägen.

Für Berufsgruppen mit niedrigem Erwerbseinkommen und einem flachen Lebenseinkommensverlauf (Verkauf, personenbezogene Dienstleistungen, Handwerksberufe, Maschinen- und Anlagenbedienung und besonders Hilfskräfte) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 120 Euro pro Monat (14-mal jährlich zu Preisen und Löhnen des Jahres 2019). In den Berufsgruppen mit einer mittleren Einkommenshöhe und einem mit dem Alter leicht zunehmenden Einkommen (Büroangestellte) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 150 Euro pro Monat (14-mal jährlich). In den Berufsgruppen mit einer höheren Einkommenshöhe und einem mit dem Alter stärker zunehmenden Einkommen (technische Fachkräfte, akademische Berufe) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 180 Euro pro Monat (Frauen) bzw. 200 Euro pro Monat (Männer). [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Kurier.at vom 28.11.2022:

"Bei den Pensionen besteht Handlungsbedarf. Sinnvoll wäre, bestehende Anreize für Beschäftigte und Betriebe zu erhöhen [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat MeinBezirk.at/ Steiermark vom 28.11.2022:

"Bereits im Oktober 2020 startete in den GGZ ein Kinaesthetics Auszeichnungsprogramm zur Bewegungsverbesserung, nun wurden die Auszeichnungen an die Pflegekräfte übergeben. [...] Gerade beim Pflegeberuf handelt es sich um eine Tätigkeit, bei der die Reduktion von körperlicher Anstrengung entscheidend sein kann. Das betrifft beispielsweise das Heben und Tragen im beruflichen Alltag, die Förderung der Selbständigkeit der Patientinnen und Patienten sowie die Ausführung einer möglichst rückenschonenden und schmerzfreien Bewegung. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Wiener Zeitung vom 25.11.2022:

"Grüne brachten »Versagen der Stadtregierung bei Gesundheit, Kindern, Mobilität« zur Sprache. [...] 50 Gefährdungsanzeigen gab es heuer schon in den städtischen Krankenhäusern, beklagt die Opposition. [...] Auch in Teilen der Wiener ÖVP ist man sich dessen bewusst, dass es vor allem im Gesundheitsbereich einer österreichweiten Lösung bedarf: Es brauche eine substanzielle Gesamtreform, meinten etwa ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec und Verfassungssprecher Patrick Gasselich zur »Wiener Zeitung« abseits der Gemeinderatssitzung am Freitag. Im Mittelpunkt dieser Diskussion würde demnach die Finanzierung aus einer Hand stehen. So sollten alle Leistungen von Prävention, Akutbehandlung, Rehabilitation, Pflege und Palliation/Hospiz - aus einer Hand bezahlt werden. [...] Was den Personalmangel im Mobilitätsbereich betrifft, betonte die rot-pinke Stadtregierung, dass die Wiener Linien bereits ein großes Maßnahmenpaket geschnürt habe - es brauche aber einige Jahre, bis dieses sichtbar wirke. Das gelte ebenso für die Ausbildungsoffensive in der Elementarpädagogik. Hier könne die Bundeshauptstadt aber ohnehin nur kleine Maßnahmen setzen, etwa mehr Sprachförderplätze anbieten - und das tue man auch, hielt Marcus Gremel (SPÖ) der Oppositionskritik entgegen. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 25.11.2022:

"Wir Menschen brauchen körperliche Nähe und Berührungen. [...] Gewollte und als angenehm empfundene Berührungen bedeuten zwischenmenschlichen Austausch und vermitteln Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit. Auch im Alter erlischt der Wunsch nach Körperkontakt, menschlicher Nähe und Wärme nicht.

Bei einer angenehmen körperlichen Berührung kommt es zur Ausschüttung von Botenstoffen, die das Wohlbefinden stärken. Es handelt sich vor allem um die »Glückshormone« Dopamin und Serotonin. Schon ein bloßes Rückenkraulen wirkt wie ein Orkan im Gehirn. Zudem wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, welches das Bindungsgefühl stärkt. Die höchsten Dosen gibt es bei stillenden Müttern und deren Babys. Dieses Hormon reguliert den Stoffwechsel, senkt den Stresspegel und lässt Ängste schwinden.

»Berührungen sind essenziell. Die anderen Sinne können das aktive und passive Tasten nicht voll ersetzen. Mit jemandem zu sprechen, ist zwar ebenfalls ein wichtiger zwischenmenschlicher Austausch, doch eine Stimme, die man nur hört, kann eine Hand, die man spürt, nicht ersetzen«, sagt Mag. Astrid Jorda vom Institut für Psychotherapie am Kepler Universitätsklinikum Linz. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat ORF News vom 25.11.2022:

"Die Präsidentin des ÖVP-Seniorenbundes, Ingrid Korosec, fordert rasch neue Sozialpartnergespräche für eine weitere Pflegereform. »Die ersten beschlossenen Gesetze sind zweifellos wichtig, seit der Präsentation im Mai herrscht aber wieder Stillstand«, sagte Korosec heute in einer Aussendung. »Die Verantwortlichen dürfen nach diesem guten Start nicht die Hände in den Schoß legen, denn die Pflege ist trotz Krisen weiterhin das brandaktuelle Zukunftsthema.«

Sowohl für das Pflege- als auch für das Gesundheitssystem fordert Korosec eine Finanzierung aus einer Hand. »Ohne sie werden wir den sich immer weiter zuspitzenden Ärzte- und Pflegekräftemangel nicht meistern können«, erneuerte die Seniorenbund-Präsidentin ihre langjährige Forderung nach einer vereinheitlichten Gesundheits- und Pflegefinanzierung.

Der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Peter Kostelka, bekräftigte die Forderung nach einem eigenen Pflegestaatssekretariat. Außerdem verlangt er die Erhöhung des seit 2008 mit 550 Euro festgelegten Förderungsbetrages für 24-Stunden-Betreuungskräfte auf 1.000 Euro. [...]" ...
Quelle: ORF News


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung