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Zitat tagesschau.de/ Deutschland vom 02.01.2023:

"Statistisch werden Frauen älter als Männer. Und offenbar liegt das nicht nur daran, dass sie sich in vielen Bereichen gesundheitsbewusster verhalten. Eine Studie legt nahe, dass es dafür biologische Ursachen gibt. [...] Überall auf der Welt leben Frauen durchschnittlich betrachtet deutlich länger als Männer. Lange gingen Forschende davon aus, dass das unterschiedliche Verhalten von Frauen und Männern die Ursache dafür ist: Frauen ernähren sich oft gesünder, achten mehr auf ihre Gesundheit, rauchen seltener und trinken weniger Alkohol. In den wohlhabenden Ländern mit staatlicher Gesundheitsversorgung nehmen sie häufiger Vorsorgeuntersuchungen wahr als Männer und gehen auch bei Beschwerden vielfach eher zum Arzt oder zu einer Ärztin. [...]
Molekularbiologische Geschlechtsunterschiede

Um diesen Ursachen auf die Spur zu kommen, hat das internationale Team zunächst die Alterungsprozesse von Fruchtfliegen untersucht. Denn auch deren weibliche Tiere leben länger als die männlichen. Und da Fruchtfliegen in der Regel nur drei Monate alt werden, können Alterungsprozesse an diesem Modellorganismus sehr viel schneller untersucht und Ergebnisse kurzfristiger erreicht werden. Die Forschenden wollten herausfinden, inwieweit Rapamycin - ein Medikament, das von manchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern als vielversprechendes Anti-Aging Präparat gilt - die Lebensspanne von Fruchtfliegen verlängern kann.

Und tatsächlich war das der Fall, allerdings nur für einen Teil der Fliegen, sagt Lu zum Ergebnis der Studie: »Wir haben herausgefunden, dass das Rapamycin nur die Lebensspanne der weiblichen Fruchtfliegen verlängert hat und dass es auch nur bei den weiblichen Fliegen dazu geführt hat, die altersassoziierten Erkrankungen abzumildern beziehungsweise hinauszuzögern.« [...]" ...

Zitat zdf.de/ Deutschland vom 30.12.2022:

"Angebote für ältere Menschen sind oft heterosexuell geprägt. Das will die Fachstelle »Altern unterm Regenbogen« ändern. Sie leistet Pionierarbeit für ältere LSBTI* in Deutschland. [...]" ...
Quelle: zdf.de

Zitat ORF Science vom 28.12.2022:

"Frauen können sich besser in andere Menschen hineinversetzen als Männer. Das zeigt die bisher größte Studie zu dem Thema, an der über 300.000 Personen aus fast 60 Ländern teilnahmen und einen bekannten Empathietest absolvierten. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat Wiener Zeitung vom 21.12.2022:

"Zu lange hat man Pflege und medizinische Versorgung kaputt gespart. [...] Fast täglich wird über fehlendes Pflegepersonal in Spitälern berichtet. Der Personalmangel ist seit vielen Jahren ein Thema. Nennenswerte Verbesserungen, die den Beruf nachhaltig attraktiv machen, gibt es kaum. Dass die Ausbildung für diplomierte Fachkräfte nun an Fachhochschulen stattfindet, führt weder zu mehr Personal beim Patienten noch zu einer besseren Versorgungsleistung im Langzeitpflegebereich, da die meisten Fachhochschulabgänger eine Tätigkeit im Krankenhaus vorziehen.

Jene, die eine Ausbildung als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP) über eine Fachhochschule absolviert haben, berichten, dass kein Einziger des Ausbildungsjahrganges sich in der Praxis wiederfand. Genaue Zahlen dazu gibt es derzeit nicht. Vielen wird in den akademisierten Ausbildungslehrgängen der Fachhochschulen ein vollkommen praxisfremdes Bild über die Pflege vermittelt, sodass die jungen Menschen überfordert sind, sobald sie in der Realität des Pflegealltags ankommen und in alleiniger Verantwortung bei unmenschlichen Personalschlüsseln handeln müssen. [...] Pflege ist Teil der Realwirtschaft (so wie Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur) und darf nicht Private-Equity-Investoren überlassen werden. Menschen, die in diesen Bereichen tätig sind, werden durch die Digitalisierung nur bedingt ersetzt werden können, sofern man den Menschen nicht prinzipiell neu erschaffen will. Pflege muss im Spannungsfeld der derzeitigen Herausforderungen zwischen Wirtschaft, Politik und Globalisierung vollkommen neu gedacht und eben auch finanziert werden.

Bis 2026 hat die Bundesregierung für das Bundesheer, das 14.000 Berufssoldaten (davon etwa 13 Prozent Frauen) umfasst, 4,7 Milliarden Euro budgetiert. Dazu kommen noch weitere Ausgaben, zu denen sich Österreich im Rahmen der EU verpflichtet hat. Eine langfristige Finanzierung für die Pflege fehlt bis dato, es geht um fast eine halbe Million Pflegegeldbezieher und mehr als 170. ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat DiePresse vom 13.12.2022:

"Der Gendergap in Gesundheit und Pflege besteht weiterhin. Frauen sind einerseits deutlich häufiger für Pflege zuständig, andererseits im Alter häufig kränker als Männer. [...] Dass sowohl Pflegeberufe als auch die Pflege von Personen im privaten Umfeld hauptsächlich Frauensache sind, ist gut erforscht. Wissenschafterinnen und Wissenschafter sind nun im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts »Future Gen«, das vom Wissenschaftsfonds FWF kofinanziert wurde, der Frage nachgegangen, ob und wie sich der Gendergap im Hinblick auf Gesundheit und Pflege verändert. In einer Presseaussendung haben sie ernüchternde Erkenntnisse präsentiert.

Die beiden Themen Gesundheit und Pflege seien von einem deutlichen Gendergap geprägt, so Ricardo Rodrigues, der das Projekt am Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung in Wien koordiniert. »Frauen leben länger als Männer, haben aber einen geringeren Anteil an gesunden Lebensjahren. Sie sind vor allem im Alter deutlich kränker als Männer.« Zusätzlich sei gut erforscht, dass es bei Frauen sehr viel wahrscheinlicher sei, dass sie kranke Angehörige pflegen. Die Forscher interessierten sich aber dafür, ob sich hier etwas ändert. Das Lebensjahrzehnt zwischen 50 und 60 gelte als besonders spannend, da sich die Pflege von Angehörigen statistisch auf diesen Zeitraum konzentriert. [...] Im Bereich der Pflege hatten die Wissenschafterinnen und Wissenschafter zwei Hypothesen: Sie erwarteten einerseits, dass sich der Anteil an Frauen zwischen 50 und 60, die Angehörige pflegen, aufgrund der gestiegenen Berufstätigkeit verringert haben müsste. Außerdem gingen sie davon aus, dass Männer einen Teil der Pflege übernehmen würden, so wie es bei der Kinderbetreuung bereits der Fall sei. Beide dieser Annahmen stellten sich jedoch als falsch heraus, nur bei Männern in höherem Alter wurde festgestellt, dass sie oftmals ihre Frauen pflegen würden. Die Pflege der Eltern, besonders außerhalb des eigenen Wohnorts, sei aber immer noch eindeutig Frauensache. ...
Quelle: DiePresse

Zitat ORF Science vom 12.12.2022:

"Frauen leben statistisch gesehen zwar länger als Männer, sind im Alter aber eher krank und pflegen kranke Angehörige viel öfter. Daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wenig geändert, wie Fachleute in einer neuen Studie berichten. [...] Pflege nach wie vor Frauensache [...] Rodrigues ist überzeugt, dass für die Politik wahrscheinlich die Erkenntnis am wichtigsten sei, dass unsere längere Lebenszeit bis jetzt nicht mit besserer Gesundheit einhergehe. Besonders zur Abschätzung des zukünftigen Pflegebedarfs sei das relevant. Außerdem scheint es anhand der gewonnenen Erkenntnisse wahrscheinlich, dass Frauen weiter in der Pflege von Angehörigen tätig sein werden. Es zeige, so der Experte, dass die Angst vor einem »grauen Tsunami« und vor nicht zu bewältigenden Pflegekosten übertrieben sei. Das gehe aber auf Kosten der Geschlechtergerechtigkeit. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat Kleine Zeitung Steiermark vom 12.12.2022:

"Die Wissenschaftler verglichen Datensätze und stellten in Nord- und Westeuropa das gleiche Muster fest: Männer und Frauen würden zwar älter, seien aber nicht gesünder als ihre Vorgängergeneration. Außerdem zeigte sich, dass die Pflege von Alten und Kranken weiterhin Frauensache bleibt. [...] Da zur Untersuchung Datensätze aus verschiedenen Gebieten herangezogen wurden, lassen sich auch regionale Unterschiede feststellen. In Nord- und Westeuropa stellten sie das gleiche Muster fest: Männer und Frauen würden zwar älter, seien aber nicht gesünder als ihre Vorgängergeneration. Eine Ausnahme dieser Regel bildet die jüngere Frauenkohorte aus Osteuropa. Eine mögliche Erklärung sei laut Rodrigues, dass dort in den letzten Jahrzehnten ein höheres Maß an Geschlechtergleichheit in Sachen Einkommen und Bildung entstanden sei, was sich positiv auf die Gesundheit der Frauen ausgewirkt haben könnte. Insgesamt hätten die Muster der Gesundheit im Alter jedoch stärker nach Geschlecht, Alter und Region variiert als nach Kohorte. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat ORF Science vom 12.12.2022:

"Frauen leben statistisch gesehen zwar länger als Männer, sind im Alter aber eher krank und pflegen kranke Angehörige viel öfter. Daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten wenig geändert, wie Fachleute in einer neuen Studie berichten. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 09.12.2022:

"»Aus den »»16 Tagen gegen Gewalt an Frauen«« müssen 365 Tage werden. Es braucht Tag für Tag unser volles Engagement gegen Männergewalt!« Das bekräftigt Sozialminister Johannes Rauch zum Abschluss der Aktion »16 Tage gegen Gewalt an Frauen«. Für das kommende Jahr erhöht das Sozialministerium sein Budget für Gewaltprävention von derzeit 4 auf 7 Millionen Euro deutlich. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat kathpress vom 24.11.2022:

"Appell dazu, selbst »Vorbild gegen Gewalt« zu sein, und Kampf gegen »strukturelle Gewalt« - St. Pöltner Emmausgemeinschaft bietet Schutzräume für Frauen [...] Anlässlich des am 25. November begangenen "Internationalen Tags gegen Gewalt an Mädchen und Frauen" wies die kfbö-Vorsitzende Angelika Ritter-Grepl darauf hin, dass ihre Organisation Frauen seit Jahren dazu ermutige, »selbstbewusste, eigenständige Frauenbilder und Frauenrollen zu entwickeln«. Zudem benenne man auch »strukturelle Gewalt, welche die Gleichberechtigung und die Gleichstellung von Frauen behindert«. Dabei werde ein Bewusstseinswandel innerhalb der Kirche wie auch in der gesamten Gesellschaft angestrebt. [...]" ...
Quelle: kathpress


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