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Zitat OTS/ Hilfswerk vom 19.09.2022:

"Karas plädiert anlässlich der Forderungsübergabe der Sozialpartner heute Nachmittag für eine deutliche Erhöhung der Gehälter. [...] Es gehe auch darum, die Kaufkraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krisenzeiten zu erhalten und deren Lebensunterhalt ökonomisch angemessen abzusichern. »Wenn die Politik würdiges Altern in Österreich sicherstellen möchte, dann muss sie diesen Schritt gehen und deutliche Weichenstellungen zu Gunsten der Pflege- und Betreuungsberufe vornehmen. Das Gehalt ist nicht alles, es gibt auch noch eine Reihe anderer notwendiger Maßnahmen. Aber das Gehalt ist wichtig. Und darum brauchen wir diesen Abschluss«, schließt Karas. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Katholische Kirche Österreich vom 19.09.2022:

"Diakonie-Direktorin Moser: Pflegeberuf attraktivieren, bessere Personalschlüssel schaffen und Dienstleistungen ausbauen [...] Die Diakonie weist einmal mehr auf den Zeitmangel im Pflegebereich hin und fordert ein Ende der »Stoppuhr-Pflege«. Dafür brauche es neben dem Ausbau der Pflege-Dienstleistungen in erster Linie mehr Personal, forderte die evangelische Hilfsorganisation in einer Aussendung am Montag. »Mehr Personal bedeutet mehr Zeit, und das bedeutet höhere Lebensqualität für Menschen mit Demenz«, betonte Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser anlässlich des Welt-Alzheimertags am Mittwoch (21. September). [...]" ...
Quelle: Katholische Kirche

Zitat OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 17.09.2022:

"Welttag der Patient:innensicherheit: Information über die richtige Einnahme von Medikamenten verbessern [...] Wien, 17. September 2022: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt den heutigen Welttag der Patient:innensicherheit zum Anlass, um auf das wichtige Thema der Arzneimittelsicherheit aufmerksam zu machen. Fehler rund um die Anwendung von Medikamenten sind weltweit eine der häufigsten Ursachen für gesundheitliche Schäden, die man durch die richtige Einnahme vermeiden kann. Auch das österreichische Gesundheitsministerium beteiligt sich an diesem thematischen Schwerpunkt und appelliert sowohl an Ärzt:innen als auch an Patient:innen, verstärkt auf die korrekte Einnahme von Medikamenten zu achten. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat OTS/ Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz vom 16.09.2022:

"Antragstellung für Rot-Weiß-Rot-Karte im Inland [...] Auch für einen weiteren von den Koalitionsparteien eingebrachten Gesetzesantrag liegt eine Fristsetzung vor. Er hat eine Änderung des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes zum Inhalt und zielt auf weitere Erleichterungen beim Zugang zur Rot-Weiß-Rot-Karte ab. So sollen Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels auch im Inland eingebracht werden können, sofern die Einreise nach Österreich rechtmäßig erfolgt ist. Laut Begründung sollen zur Förderung qualifizierter Migration Drittstaatsangehörige - mit oder ohne Visum - berechtigt werden, auch im Inland einen Antrag für sämtliche Säulen der Rot-Weiß-Rot-Karte zu stellen. Dabei gehe es neben besonders Hochqualifizierten auch um Fachkräfte in Mangelberufen, Schlüsselkräfte, Stammsaisonniers und Studienabsolvent:innen. [...]

Ärzt:innenausbildung

Gemeinsam mit den beiden Berichten zum Pandemiemanagement stehen Berichte zur Ärzt:innenausbildung und zur Arzneimittelbeschaffung zur Diskussion. Der Bericht zur Ärzt:innenausbildung wurde vom Rechnungshof im Auftrag des Nationalrats erstellt, der das Prüforgan Anfang 2019 um eine breite Überprüfung des österreichischen Gesundheitssystems ersucht hat. Dabei lag der Fokus auf dem Studium der Humanmedizin und der post-promotionellen Ärzt:innenausbildung, und zwar vor allem in den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Kinder- und Jugendheilkunde.

Empfohlen werden von den Prüfer:innen unter anderem Maßnahmen gegen die hohe Drop-out-Rate und eine bessere Abstimmung zwischen den in die Ausbildung involvierten Stellen. So sind letztlich mehr als 30% der Studienabsolvent:innen nach dem Medizinstudium nicht in Österreich in einem Arztberuf tätig. Auch brauche es mehr Transparenz bei der Lehrpraxisförderung sowie geeignete Instrumente, um die Schätzungen über den Bedarf an Allgemeinmediziner:innen künftig treffsicherer zu machen. ...
Quelle: OTS

Zitat ORF Religion vom 15.09.2022:

"Die »gravierenden« Auswirkungen der Teuerungswelle, unter anderem im Bereich Energie und Wohnen, machten es den Menschen jetzt schon schwer, mit ihrem Geld auszukommen – und das sei erst die »Ruhe vor dem Sturm«, so die Caritas. [...]

Pflegeschlüssel in Heimen verbessern

Mit Blick auf die hohen Spritpreise bedürfe es etwa einer Anhebung des amtlichen Kilometergeldes, um Pflege-Mitarbeitende zu unterstützen, die Menschen zu Hause betreuen, forderte Kehrer. Auch müsse der Pflegeschlüssel in Pflegeheimen verbessert werden, da sich die Bewohnerstruktur verändert habe. Ein weiterer Wunsch Kehrers betrifft den Bürokratieabbau. Hier habe die Belastung der Mitarbeitenden im Pflegebereich durch diverse Dokumentationsvorgaben während der Pandemie sogar zugenommen. [...]" ...
Quelle: ORF Religion

Zitat DerStandard vom 15.09.2022:

"Israels Hightech-Gesundheitssystem gilt als vorbildlich. Minister Johannes Rauch ließ sich vom dort herrschenden Geist anstecken – und erkennt in den heimischen Zuständen manches Übel [...] Es gibt Momente, die einen Minister Demut lehren. Johannes Rauch sitzt im 17. Stock eines der vielen Bürotürme, die in Tel Aviv wie die Schwammerln aus dem Boden schießen. In der Ferne glitzert verführerisch das Meer, doch der Minister hat nur Augen für die Herren auf der anderen Seite des Konferenztisches. Von futuristisch anmutenden Operationsmethoden und grenzenlosem Forschergeist berichten die Gastgeber, vieles davon klingt in den Besucherohren nach Utopie. Am Ende sagt Rauch: »Ich habe das Gefühl, als würden wir gerade einen Zug verpassen.« [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Wr. Neustadt vom 14.09.2022:

" Caritas-Schule bietet jetzt auch HLW für Sozialmanagement. [...] Das neue Schuljahr brachte der Stadt einen neuen Schulzweig: Die HLW für Sozialmanagement, angesiedelt unter dem Dach der Caritas-Schule in der Grazer Straße. »Ihr habt praktisch eine Jobgarantie, ihr werdet euch nach Abschluss eurer Ausbildung aussuchen können, wo und wie ihr arbeitet«, sagte Caritasdirektor Klaus Schwertner bei der Eröffnungsfeier zu den Studierenden.

»Die vergangenen Jahre haben verdeutlicht: Sozialberufe sind systemrelevant«, so Schwertner: „Die Caritas Schule Wiener Neustadt ist eine punktgenaue Antwort auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel im Sozial- und Pflegebereich.“ [...] Am 21. Oktober (9 bis 16 Uhr), am 2. Dezember (9 bis 14) sowie am 20. Jänner (9 bis 15) gibt es in der Caritas-Schule einen Tag der offenen Tür. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat OTS/ Fachhochschule Burgenland GmbH vom 14.09.2022:

"Landeshauptmann Hans Peter Doskozil unterstützt die Forderung an den Bund nach einer Anhebung der Studienplatzfinanzierung. [...] Die österreichischen Fachhochschulen schlagen Alarm. »Wir können die massive Teuerung ohne Anhebung der bisherigen Studienplatz-Finanzierung des Bundes nicht mehr stemmen«, heißt es in einem »Krisen-Schreiben“ der Fachhochschul-Konferenz (FHK). FHK-Vize-Präsident Georg Pehm, auch Geschäftsführer der FH Burgenland, informierte heute Landeshauptmann Hans Peter Doskozil über diesen „Hilferuf der Hochschulen«. Während das Land eine zusätzliche finanzielle Kraftanstrengung bereits unternommen habe, gibt es von Seiten des Wissenschaftsministeriums bislang keinerlei Zusagen. Deswegen ersuche er den Landeshauptmann, diese Forderung der Fachhochschulen an die Bundesregierung mit seinen Amtskollegen zu unterstützen, sagt Pehm. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat MeinBezirk.at/ Tirol - Kufstein vom 14.09.2022:

"Im Reha-Zentrum Münster haben sich Expertinnen und Experten über die zukünftigen Herausforderungen im Pflegebereich unterhalten und einige Ansatzpunkte vorgestellt. [...] Auch am Reha Zentrum in Münster macht man sich Gedanken, wie der Pflegeberuf in Zukunft attraktiver gestaltet werden kann. Laut einer Studie der Gesundheit Österreich GmbH bedarf es bis 2030 weitere 35.000 Arbeitskräfte. Zudem muss auch berücksichtigt werden, dass bis dahin rund 40.000 Pflegerinnen und Pfleger in Pension gehen. Somit benötigt es unterm Strich rund 75.000 Personen, um das Pflegesystem in der heutigen Form aufrecht zu erhalten. [...] Lange Zeit hat Österreichs Pflegesystem auch regen Zulauf aus Osteuropa. Das wird nun weniger, weil sich dort die Möglichkeiten ebenfalls verbessert haben, erklärt Lorenz Hohenauer, Geschäftleiter der Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH. Trotzdem muss das Recruiting in diesem Bereich auch weiterhin über die Grenzen hinaus gehen und möglichst alle Personen- und Altersgruppen ansprechen. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat bizeps vom 13.09.2022:

"Sozialministerium setzt erste Maßnahmen aus Pflegereformpaket für pflegende Angehörige um [...] „Als Gesundheits- und Sozialminister ist es mir ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen in Österreich ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend betreut, gepflegt und unterstützt werden. Im Mai dieses Jahres haben wir 20 Maßnahmen in einem Pflegereformpaket verhandelt – die ersten Umsetzungsschritte sind dabei bereits getan,“ freut sich BM Johannes Rauch über die laufenden Weiterentwicklungen im Pflegebereich.

So erhalten Auszubildende in der Pflege österreichweit einen monatlichen Ausbildungsbeitrag von 600 Euro. Das hilft, die Ausbildungen attraktiver zu gestalten. Weiters können im Rahmen des so genannten Pflege-Ausbildungs-Zweckzuschussgesetzes seitens der Länder zusätzliche innovative Maßnahmen gesetzt werden, um mehr Menschen für Pflegeausbildungen zu begeistern.

Dafür werden in den kommenden drei Jahren 225 Mio. Euro seitens des Bundes eingesetzt. Darüber hinaus wurden bereits in einigen Pflegeberufen Kompetenzerweiterungen umgesetzt, ebenso wie Erleichterungen bei den Nostrifizierungen von ausländischen Pflegekräften. [...] Sie ergänzen – in Hinblick auf die pflegenden Angehörigen – das bereits bestehende Angebot seitens des Bundes, wie z.B. die Möglichkeit zur kostenlosen Selbst- oder Weiterversicherung.

»Ich möchte in der Pflege noch mehr weiterbringen, denn die Prognosen zeigen, dass wir in den kommenden Jahren mit steigender Alterung, erhöhter Pflegebedürftigkeit sowie weiterem Personalmangel zu tun haben werden,« so Rauch.

»Mein Dank gilt bereits jetzt den rund 1 Mio. pflegenden und betreuenden Angehörigen, die sich um ihre Lieben kümmern und ihnen zur Seite stehen, aber auch den vielen professionellen Pflegekräften, die in Österreich für eine gute Versorgung im Pflegesystem verantwortlich zeichnen.« [...]" ...
Quelle: bizeps


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