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407 News gefunden


Zitat Heute/ Niederösterreich vom 20.06.2024:

"Tausende Familien verzweifeln: Die Pflege-Krise ist eines der großen Probleme unserer Gesellschaft. Konkrete einzelne Schicksale verdeutlichen erst, wie sehr ein pflegebedürftiger Angehöriger das Leben seiner gesamten Umgebung verändert [...] Alles dreht sich nur mehr um diese eine Person. Und um die zusätzliche finanzielle Herausforderung. [...]

Andrea Sch. aus Niederösterreich berichtet im Gespräch mit »Heute« völlig offen, wie schlimm ihre Lage geworden ist. [...] Ihre Mutter leidet an Parkinson, seit etwa vier Jahren braucht sie eine 24-Stunden-Pflege. Das bedeutet eine Pflegerin lebt mit ihr in der Wiener Wohnung, kümmert sich Tag und Nacht um alles. [...] »Es dreht sich alles immer nur um das Thema Geld. Meiner Mutter selbst bleibt nichts. Wir müssen bei allen Ausgaben überlegen«, sagt Andrea Sch. [...] Pflege ist in Österreich kaum leistbar ohne kräftige Unterstützung von Angehörigen. Im Schnitt beläuft sich die Pension einer Frau in Österreich auf etwa 1.300 Euro (Männer knapp über 2.000 Euro) – [...] Ausgaben für 24-Stunden-Pflege sind damit schier unmöglich [...]

So viel kostet Pflege monatlich
* 150 Euro bekommt die Agentur pro Monat
* Pflegerin bekommt 85 Euro pro Tag – bei 31 Tagen macht das 2.635 Euro aus
* 120 Euro Fahrtspesen zahle ich alle zwei Wochen (zwei Pflegerinnen wechseln sich ab, die Fahrt in ihr Heimatland muss auch bezahlt werden)
* IN SUMME: 3.025 Euro

»Das geht nicht, wir haben jeden Monat ein Minus. Ich kann mir diese 3.000 Euro monatlich nicht leisten, muss es immer mit dem 13. und 14. Gehalt halbwegs ausgleichen.« Andrea Sch. muss einiges von ihrem eigenen Geld zuschießen – Geld, das ihr am Ende des Monats fehlt. [...]

Pflege ist Aufopferung, sehr oft ist man wohl der Verzweiflung nahe. [...] »Ich muss mehr arbeiten, mein privat Erspartes muss ich in die Pflege stecken. Ich verzichte dafür auf mein Privatleben, um meiner Mutter das irgendwie zu ermöglichen. ...
Quelle: heute.at
 
Angehörige Betroffene*r Krise zuhause 24-Stunden-Betreuung Betreuung Pflege Kalkulation / Tarif-Rechner Kosten Pension Pflegegeld

Zitat Heute vom 20.06.2024:

"In Wien bekommen alle Menschen, unabhängig vom Einkommen, die bestmögliche Pflege und Betreuung. Dafür sorgt der Fonds Soziales Wien (FSW). [...] So unterstützt die Hauskrankenpflege [...] Pflege und Betreuung in Tageszentren und Kurzzeitpflege [...] Drei Schritte zur passenden Pflege und Betreuung [...] Erste Anlaufstelle ist jedenfalls das FSW-Kund:innenservice: Die Mitarbeiter:innen informieren, beraten und begleiten – vom ersten Kontakt bis hin zu Förderung und Kostenbeitrag. [...]" ...
Quelle: heute.at
 
zuhause Tageszentrum Hauskrankenpflege (HKP) Mobile Dienste Anlaufstelle FSW - Fonds Soziales Wien Betreuung Kurzzeit-Pflege Pflege Förderung

Zitat Kleine Zeitung vom 19.06.2024:

"»Ich lasse sie reden, höre zu, auch wenn sie nach drei Minuten wieder dasselbe erzählt«, sagte der Musiker in einem Interview. [...] Der deutsche Schlagersänger und Moderator Stefan Mross möchte seine offenbar demenzkranke Mutter gerne noch lange in seinem Elternhaus im Oberbayerischen Traunstein wohnen lassen. [...] Seine Mutter werde dement und habe nun Pflegestufe drei, berichtet Mross. Manchmal erzähle sie »solche Demenzgeschichten«. »Ich lasse sie reden, höre zu, auch wenn sie nach drei Minuten wieder dasselbe erzählt.« Sein Bruder, der im Nachbarhaus wohne, schaue derzeit täglich nach der gemeinsamen Mutter, außerdem gehe sie mehrmals die Woche zur Tagespflege. Er selbst nahm sie zuletzt für eine Woche mit in den Europapark, erzählte Mross. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at
 
zuhause Beziehung Familie Musik / Gesang / Tanz Demenz Erkrankung Pflege Pflegegeld

Zitat MeinBezirk.at/ Salzburg vom 19.06.2024:

"Pflegekräfte sind dringend gesucht: Maßnahmen sind nötig, um den steigenden Bedarf zu decken. [...] Es ist eine Software, die Pflegekräfte mit nur wenigen Klicks entlasten soll: »Bei Ausfällen von Mitarbeitern dauert es oft Stunden, bis jemand gefunden ist, der einspringen kann«, erklärt Stefan Tautz, Pflegedirektor des Hilfswerks Salzburg. Tautz spricht aus langjähriger eigener Erfahrung und weist auch auf ein weiteres Problem hin: den Mangel – oder besser den enorm steigenden Bedarf an Pflegekräften. Zur Entlastung hat das Hilfswerk in »Carpe Team« eine digitale Unterstützung gefunden, die bei der Personaleinteilung Druck aus dem System nimmt: »Wenn jemand ausfällt, bekommen die anderen Mitarbeiter die Benachrichtigung und können schnell mit Ja oder Nein auf die Anfrage antworten«, erklärt die Pucher Anwältin Elisabeth Esterer, Unternehmenssprecherin von CarpeTeam. Für Pflegedienstleiterin Rosi Astl waren die Zweifel schnell ausgeräumt: »Wir sparen uns sehr viel Zeit und Aufwand in der Arbeit.« Im Herbst soll das Programm in Dienst gehen, Schritt für Schritt sollen weitere digitale Lösungen folgen. [...] Kaum Männer in Pflege [...]

Angehörige entlasten
Das Hilfswerk Salzburg bildet auch Pflegekräfte für zuhause vor Ort in Puch-Urstein aus. Mit mehr als fünf Millionen Euro finanziert die EU auch weitere Projekte, so werden etwa elf »Community Nursing«-Projekte unterstützt. Gesundheits- und Krankenpflegepersonen bieten dabei wohnortnah Angebote zur Unterstützung und Entlastung an. Einen Angehörigenentlastungsdienst bietet etwa das Hilfswerk an: Damit sollen Familien im Betreuungsalltag unterstützt und entlastet werden. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at
 
Angehörige Entlastung Projekt zuhause (mobile) Pflegeberatung Hilfswerk Berufstätigkeit CN - Community Nurse Personalmanagement Pflegeausbildung Pflege-Beruf Teilzeit Pflege Investition APP / Software Digitalisierung

Zitat Heute/ Wien vom 18.06.2024:

"Es kann uns alle treffen. Wenn ein naher Verwandter zum Pflegefall wird, herrscht Ausnahmezustand, verstärkt durch die Missstände im Betreuungsbereich.

Voriges Jahr wurde Sabine Rödler völlig unvorbereitet aus ihrem Alltag gerissen. Ihr Vater (damals 83) kam ins Spital, die Diagnose lautete »schwere Demenz«. Der Pensionist konnte ab da nicht mehr allein leben, brauchte rund um die Uhr Hilfe.

Allen Beteiligten war klar: Das Leben muss komplett umgestellt werden, eine Vollzeit-Pflegerin musste her. »Doch wie soll das gehen?« fragte sich damals die Wienerin Sabine Rödler. [...] Zwei Tage nach Diagnose auf sich alleine gestellt [...] Nach der Wartezeit bekam die Familie eine Pflegezusage. Doch die Probleme enden noch lange nicht: »Die Betreuerin kommt aus dem Ausland um 22 Uhr in Österreich an, da muss jemand da sein und sie sofort einschulen.« [...] »Das ist wie eine Partner-Börse« [...] 3.000 Euro plus Verpflegung, Bekleidung... [...] »Manche verkaufen ihre Häuser, um sich die Pflege zu leisten« [...]" ...
Quelle: heute.at
 
Angehörige zuhause Familie Belastung / Stress Demenz 24-Stunden-Betreuung Pflege Kosten

Zitat 5 Minuten/ Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit Jänner läuft das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger. Erste Evaluierungen zeigen, dass das Grazer Modell gut angenommen wird. Eine steiermarkweite Ausweitung wäre wünschenswert. [...]

Verschiedenste Fälle

Aktuell beziehen zwei pflegebedürftige Personen die Pflegegeldstufe (PG) 3, vier Personen die PG 4, sieben Personen die PG 5 und je eine Person erhält die PG 6 bzw. 7. Auch die Ursachen der Pflegebedürftigkeit sind breit gefächert: So sind sieben Personen in Pflege aufgrund ihrer Demenzerkrankung, drei Personen sind in Palliativbetreuung, vier Personen leiden an neurologischen oder Autoimmunerkrankungen und eine Person ist aufgrund einer Lungentransplantation auf Betreuung angewiesen. [...] Zahlreiche Beratungen [...]

Steiermarkweit großer Bedarf

Bereits jetzt sei laut den Verantwortlichen eindeutig erkennbar, dass das Grazer Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger eine große Erleichterung für die Pflegenden darstellt. Das Ziel ist, das Projekt fortzuführen und falls möglich auszuweiten. Der Bedarf ist jedenfalls in Graz und in der gesamten Steiermark gegeben. Daher wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert und alle Ergebnisse dem Land Steiermark zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll Bewegung in die Diskussion auf Landesebene kommen. Der große Wunsch der Grazer Stadtregierung wäre eine steiermarkweite Umsetzung dieser Initiative, dazu gab es auch schon Gespräche mit dem zuständigen Landesrat. [...]" ...
Quelle: 5min.at
 
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Zitat ORF Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit heuer wird im Rahmen eines Pilotprojekts die Anstellung pflegender Angehöriger in Graz angeboten. Laut Stadt war das vorhandene Kontingent aber schnell ausgeschöpft, weshalb man das Modell nun evaluieren und, wenn möglich, auch ausweiten will. [...]

Das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger ist im Jänner angelaufen. Das Kontingent allerdings war schnell ausgeschöpft: 15 pflegende Angehörige erhielten nach eingehender Prüfung der Kriterien durch einen Amtssachverständigen der Stadt eine Anstellung, rund 100 Personen hatten sich darum beworben.
Knapp 500 Anfragen seit Einführung

Entsprechend viele Beratungen und Hausbesuche wurden im Vorfeld durchgeführt. Dabei habe sich gezeigt, dass der Bedarf nach Hilfe in der Angehörigenpflege groß und das Anstellungsmodell hier eine große Erleichterung für die Angehörigen sei, betont der zuständige Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ). Nach Angaben der Stadt sei es zwischen Dezember 2023 und März 2024 zu 493 telefonischen, schriftlichen und persönlichen Anfragebeantwortungen, zu 28 persönlichen Vorsprachen und 55 Hausbesuchen gekommen. [...] Ruf nach steiermarkweiter Umsetzung [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at
 
Entwicklung Land zuhause Behörde Betreuung Pflege Pflegeanstellung Politik

Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark - Graz & Umgebung vom 26.05.2024:

"15 Damen und Herren, die daheim ihre Angehörigen pflegen, hat die Stadt Graz nun in einem Pilotprojekt angestellt. Und versichert. Dagmar Samonig und Oliver Ortauf gehören dazu.

Discobesuche und erste Freiheiten auf Rädern, letzte Chancen auf die erträumte Karriere als Fußballstar: Was andere im Teenageralter unbeschwert erleben, musste bei Oliver Ortauf immer nebenher möglich sein. Zusätzlich. Denn seit seinem 16. Lebensjahr pflegt der heute 30-jährige Grazer seine kranke Mutter. »Multiple Sklerose und leichte Demenz, Pflegestufe 5«, fasst er ihr Krankheitsbild zusammen. Und dass der Vater nicht präsent war. Doch er habe es gern gemacht für seine Mama. Und trotz schlafloser Nächte und Sorgen ohne Ende lacht und strahlt Ortauf im Gespräch. »2024 ist unser Jahr!«. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at
 
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Zitat Landwirtschaftskammer Kärnten vom 23.05.2024:

"Bäuerinnen schaffen für sich eine lukrative Einkommensquelle und leisten mit niederschwelliger Pflege und Betreuung einen wertvollen Beitrag im ländlichen Raum. [...] »Green Care - Wo Menschen aufblühen« ist die Diversifizierungsstrategie für landwirtschaftliche Betriebe mit dem Fokus auf sozialen Dienstleistungen. Bäuerliche Familien setzen ihre landwirtschaftlichen Ressourcen und ihr eigenes Wissen gezielt als Einkommensergänzung im sozialen Bereich für die gesellschaftlichen Bedürfnisse und Herausforderungen am Land ein. [...] Anfangs können alte Menschen ihre Alltagsanforderungen wie Haushalt, Essenszubereitung und Körperhygiene nicht mehr allein bewältigen, brauchen Unterstützung bei Behörden, sind einsam und haben niemanden, der sich um sie sorgt. Diese Art der niederschwelligen Pflege- und Betreuung haben drei Bäuerinnen in Kärnten als Chance genutzt und sich damit ein fixes Einkommen aufgebaut. Wenn Sie Interesse an dieser Einkommensergänzung für Ihren Hof haben, kommen Sie zu einer der beiden Informationsveranstaltungen »Alternativer Lebensraum am Bauernhof« Anfang Juni in Oberkärnten. [...] Informationsveranstaltungen zu Alternativen Lebensraum am Bauernhof:
6. Juni (Donnerstag), 19 bis 21 Uhr, Biohof Sommeregger, St. Peter 19, Spittal an der Drau
7. Juni (Freitag), 9 bis 11 Uhr, Gasthof Grünwald, St. Daniel 17, Dellach im Gailtal [...]" ...
Quelle: ktn.lko.at
 
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Zitat Kronen Zeitung/ Salzburg vom 22.05.2024:

"Sie werden oft vergessen. 21.000 Menschen im Bundesland betreuen Angehörige. Für viele bedeutet das, 24-Stunden im Einsatz zu sein. Ein Pongauer schildert, wie ihm ein Hilfsdienst einen Nachmittag »schenkt«. [...] Er betreut seither seine 75-jährige Gattin zuhause, und das jeden Tag, rund um die Uhr.

Die alte Dame kann wegen ihrer Behinderung nicht mehr alleine sein. »Sie fürchtet sich, wenn ich auch nur kurz aus dem Haus gehe. Unsere Kinder sind sehr beschäftigt. Wir haben zwar pflegerische Unterstützung, aber ich muss eigentlich immer da sein«, beschreibt der Pensionist seinen Alltag. [...]

Wenigstens einen Nachmittag pro Woche hat Schweiger neuerdings frei. Er nimmt seit einigen Monaten den 2022 eingeführten Angehörigen-Entlastungsdienst des Salzburger Hilfswerks in Anspruch. »Dafür bin ich dankbar. Jetzt kann ich jeden Mittwoch fünf Stunden rausgehen uns ein bisschen Freiraum haben«, sagt der 72-Jährige mit Erleichterung im Blick. Manchmal erledige er in dieser Zeit einfach den Wocheneinkauf. Dabei hat er keine Sorge, seiner Frau könne es in seiner Abwesenheit schlecht gehen. Denn die wird währenddessen von einer Mitarbeiterin der mobilen Hilfswerk-Dienste betreut.

Ein Haken ist derzeit noch die Wohnsitzfrage

Der Angehörigen-Entlastungsdienst zählt zu den noch ausbaufähigen Angeboten für pflegende Menschen in Salzburg. Das Land fördert das Hilfswerk-Angebot, zu zahlen haben Klienten daher nur acht Euro pro Stunde. Ein Haken ist aber, dass die Förderung nur der bekommt, der mit dem Pflegebedürftigen im selben Haushalt wohnt. [...]" ...
Quelle: krone.at
 
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