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Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Mistelbach vom 10.08.2022:

"Hilfswerk musste Vertrag kündigen, weil diplomierte Pflegerinnen fehlen, 32-Jähriger landete im Altersheim. [...] Seit rund zehn Jahren ist der mittlerweile 32-jährige Sohn von Johann Plankenbüchler nach einem schweren Verkehrsunfall auf eine 24-Stunden-Pflege angewiesen. »Um diese Betreuung sicherstellen zu können, wurde unser Haus kostenintensiv und behindertengerecht umgebaut«, sagt er. Sogar ein eigener Lift wurde gebaut, die Gesamtkosten beziffert Plankenbüchler mit einem fünfstelligen Betrag.

[sic] In diesen zehn Jahren haben wir vieles erlebt«, sagt Plankenbüchler, streut den Betreuerinnen aber Rosen. Es seien durchwegs sehr nette Pflegerinnen gewesen. Weniger zufrieden ist er allerdings mit den Vermittlern, das funktioniere nicht immer reibungslos. Eine Tochter Plankenbüchlers ist Diplomkrankenpflegerin und Sachwalterin seines Sohnes. »Vielleicht ist sie dem Vermittlungspersonal zu sehr auf die Zehen gestiegen«, schließt er nicht aus.

Nun sei eine Pflegerin krankheitsbedingt ausgefallen, worauf das Hilfswerk den Vermittlungsauftrag, selbstständige Personenbetreuer zu organisieren, mit 14-tägiger Frist gekündigt hat. Somit ist der 32-Jährige seit Ende Juli ohne Betreuung. »Alles musste rasch gehen, wir mussten die nächste Einrichtung akzeptieren«, sagt Plankenbüchler. Nächstgelegen war Pressbaum, also über 50 Kilometer entfernt. Zudem handelt es sich um ein Altersheim, eher »eine Aufbewahrungsstelle«, die für die Betreuung nicht wirklich geeignet sei. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat ORF Steiermark vom 28.07.2022:

"Ein 46-Jähriger ist am Donnerstag in Graz wegen Untreue zu neun Monaten bedingter Haft verurteilt worden. Er soll als 24-Stunden-Pfleger von Oktober 2020 bis Jänner 2021 rund 65.000 Euro vom Konto seines Patienten für sich und seine Familie behoben haben. [...]" ...
Quelle: ORF Stmk

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Linz Stadt vom 12.07.2022:

"Die Bundespflegereform bringt wesentliche Maßnahmen zur Absicherung der oö. Langzeitpflege. So wurde die Forderung aus OÖ, Sozialberufe beim Ausbildungsstipendium mit Gesundheitsberufen gleichzustellen, erfüllt. Für Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (VP) und ÖVP-Klubobmann August Wöginger geht es jetzt darum, sofort mit den Verhandlungen zum angekündigten zweiten Pflegepaket des Bundes zu starten. [...]

Die 20 Maßnahmen der Pflegereform

Der Nationalrat beschloss mit Stimmen von ÖVP, Grüne und FPÖ in der Sitzung am 7. Juli die ersten Teile der Pflegereform – mit einem Volumen von einer Milliarde Euro.

1. Gehaltszuschlag für Beschäftigte: Mehr Gehalt für jede einzelne und für jeden einzelnen Beschäftigten in der Pflege: Der Bund stellt zur Attraktivierung des Pflegeberufs bis Ende 2023 insgesamt 570 Millionen Euro für die Erhöhung der Gehälter von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern, Pflegeassistentinnen/Pflegeassistenten, Pflegefachassistentinnen/Pflegefachassistenten sowie für Heimhilfen und Behindertenbegleiterinnen und –begleiter zur Verfügung. Die Auszahlung könnte voraussichtlich als monatlicher Gehaltsbonus erfolgen. Die Mittel werden gemeinsam von den Ländern und Sozialpartnern verteilt.

2. Entlastungswoche Pflege: Dringend benötigte Erholung bringt eine zusätzliche Entlastungswoche. Als Maßnahme des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Pflegeassistenz, der Pflegefachassistenz und im gehobenen Dienst ab dem 43. Geburtstag eine zusätzliche Entlastungswoche. Diesen Anspruch haben alle als Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer beschäftigten Pflegekräfte, unabhängig von der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit, zusätzlich zur fünften Urlaubswoche.

3. Für Nachtarbeit in allen Pflegeheimen (stationäre Langzeitpflege) wird es künftig generell zwei Stunden extra Zeitausgleich für Nachtdienste geben, die mindestens sechs Stunden dauern. ...
Quelle: tips.at

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 03.07.2022:

"Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) fordert Nachbesserungen bei der Pflegereform. Konkret sieht sie eine »Lücke« bei 24-Stunden-Pflegekräften und Heimhilfen. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat Wiener Zeitung vom 30.06.2022:

"Allianz für Änderungen bei Pflegereform und Feilschen um gläserne Kassen vor letzten Nationalratssitzungen vor dem Sommer. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat Oberösterreichisches Volksblatt vom 28.06.2022:

"Die Teuerung bringt auch die 24-Stunden-Pflege an die Grenzen. Davon hat am Dienstag die Fachgruppe Personenberatung und Personenbetreuung in der Wiener Wirtschaftskammer gewarnt. [...]" ...
Quelle: Oberösterreichisches Volksblatt

Zitat DiePresse vom 28.06.2022:

"Wirtschaftskammer und Pflegevertreter fordern eine Anpassung der Förderung für 24-Stunden-Betreuung – und warnen vor Engpässen. [...] Vor 30 Jahren änderte sich Alfred Schöfbergers Leben – mit einem Schlaganfall. Seitdem ist seine Frau halbseitig gelähmt und kann sich nicht mehr artikulieren. Schöfberger entschied sich, sie zu Hause zu pflegen. [...]" ...
Quelle: DiePresse

Zitat Kronen Zeitung Niederösterreich vom 26.06.2022:

"Die Teuerungswelle rollt unaufhaltsam weiter und trifft jetzt auch die Pflegebedürftigen zwischen Enns und Leitha. Immer mehr Betroffene können sich die 24-Stunden-Betreuung nicht mehr leisten. Die Förderung wurde ja immerhin auch seit 15 Jahren nicht erhöht. Die Standesvertreter schlagen Alarm und hoffen auf Unterstützung des Gesetzgebers. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat APA-OTS/ Wirtschaftskammer Wien vom 24.06.2022:

"KlientInnen, Angehörige und BetreuerInnen warnen vor den Auswirkungen der Teuerung und der seit 2007 nicht erhöhten staatlichen Förderung [...] In den bisher präsentierten Maßnahmen zur Pflegereform wurde die 24-Stunden-Betreuung nicht berücksichtigt! Die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung wurde seit deren Einführung im Jahr 2007 nie inflationsbereinigt. Nun schlägt auch die Teuerung bei Energie, Wohnen und Lebensmitteln voll zu! Viele Familien werden sich daher diese Betreuung bereits in den kommenden Monaten nicht mehr leisten können und stehen mangels Alternativen vor einem existentiellen Versorgungsproblem.

KlientInnen, Angehörige und 24-Stunden-Betreuerinnen warnen im Rahmen einer Pressekonferenz vor den Folgen für tausende Familien in Wien und appellieren an das Sozialministerium um rasche finanzielle Unterstützung. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 22.06.2022:

"Im Artikel »Umfrage: Häusliche Pflege wird unterschätzt« (OÖN vom 22.6.22) wird die Bedeutung der häuslichen Betreuung hervorgehoben. [...] Dieses Dilemma – die Vermischung von »Pflege« und »Betreuung« zieht sich quer durch alle Medien. Es wird auch immerzu von 24-Stunden-Pflege gesprochen, von 24-Stunden-PflegerInnen, obwohl es sich hier fast ausschließlich um Betreuung und betreuende Personen handelt.

Dieses Vermischen trägt sicher zu einem Bild der Pflege bei, das nicht unbedingt richtig ist (auch bei der Berufswahl). Pflege ist nicht nur Funktionspflege – Waschen, Füttern (sic!), Hintern putzen (sic!) –, sondern eine hoch komplexe Angelegenheit, die aus einer Mischung aus Medizin, Physiotherapie, Psychologie, etc. besteht. Die Pflegerinnen und Pfleger maßen sich nicht an, medizinische Diagnosen zu stellen oder eine Therapie zu verschreiben, aber wer die Krankheit nicht versteht, die Parameter zu gewissen Phänomenen nicht kennt, Notfallszenarien, Druckabfälle, psychologisch auffällige Reaktionen nicht versteht, keine Ahnung von Pharmakologie hat, Familiensysteme nicht erfasst, die Ängste von Angehörigen und Patienten nicht erkennt, der hat auch in der professionellen, hoch ausgebildeten Pflege nichts zu suchen. [...]" ...
Quelle: OÖN


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