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Zitat Wiener Zeitung vom 14.07.2022:

"Woran es bei der Gleichstellung von Frauen im Beruf immer noch hapert. [...] Vor genau 30 Jahren habe ich den Verein "ABZ*AUSTRIA" gegründet. ABZ steht für Arbeit, Bildung, Zukunft. Ziel war und ist bis heute die Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt, in der Bildung und in der Wirtschaft. Einiges hat sich getan, der Druck auf Unternehmen durch den Fachkräftemangel, den demografischen Wandel und die Forderungen der jüngeren Generationen nach anderen Arbeitszeitmodellen und mehr Sinn führten dazu, dass Frauen als Wirtschaftskraft vermehrt in den Fokus genommen wurden.

Trotz allem geht zu wenig voran. Traditionelle Rollenbilder sind in Österreich stark verankert, wie sich nicht zuletzt in der Pandemie gezeigt hat. Viele Frauen kamen mit Homeschooling und Care-Arbeit an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Krisen werden zu Lasten der Frauen gehandelt, da nützt es dann auch nichts, dass diese seit etlichen Jahren die Männer bei der Bildung überholt haben - der Arbeitsmarkt bildet diesen Fakt auch nicht ab. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat tips.at/ Oberösterreich vom 13.07.2022:

"Am 14. Juli ist in Oberösterreich der Equal Pension Day – also jener Tag ab den Frauen im Vergleich zu Männern statistisch gesehen keine Pension mehr bekommen. Damit ist das Bundesland österreichweit am vorletzten Platz. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat APA-OTS/ Hilfswerk vom 04.07.2022:

"Heimhilfen sind ein wesentlicher Bestandteil mobiler Pflege- und Betreuungsteams und damit in der Basisversorgung laut Gesundheits- und Krankenpflegegesetz unverzichtbar. Das Wiener Hilfswerk sieht kritisch, dass sie im aktuellen Vorhaben zur Pflegereform (noch) fehlen. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat bizeps.at vom 30.06.2022:

"Schwarz-grüne Reformpläne zur Pflege benachteiligen Betreuungsberufe massiv [...]" ...
Quelle: bizeps

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 23.06.2022:

"Die ARGE Sodit warnt bei der Pflegereform vor Ungleichbehandlung im Behindertenbereich. Die Opposition sieht im Tiroler Paket auch Schatten. [...] ARGE-Sodit-Obmann Ludwig Plangger schlägt Alarm: »Wir hatten noch nie einen so eklatanten Personalmangel.« Die ARGE ist der Dachverband der Organisationen für Menschen mit Behinderungen. In Tirol gehören ihr 32 Organisationen an, welche in Summe 3500 Mitarbeiter beschäftigen und rund 10.000 Klienten betreuen. Allein drei Organisationen, so Plangger, würden derzeit im Monat rund 1000 Mitarbeiterstunden fehlen. Durch die geplanten Maßnahmen der Bundes-Pflegereform »wird sich die Lage sogar noch verschärfen – jedoch zeitverzögert«, befürchtet Plangger.

Auch die ARGE Sodit hat im Begutachtungsverfahren eine Stellungnahme abgegeben. Generell begrüße man die gesetzten Schritte ausdrücklich, sagt Plangger. Zentrale Forderungen würden berücksichtigt. Das große Aber folgt auf dem Fuß: »Es gibt auch im Behindertenbereich pflegerische Tätigkeiten.« Nur: Von der Reform seien nur die klassischen Pflegeberufe umfasst. Nicht jedoch soziale Dienstleistungsanbieter für Menschen mit Behinderung, Lernschwierigkeiten und psychischen Beeinträchtigungen. Sie würden nicht von höherer Bezahlung, mehr Urlaub oder dem Entfall des Schulgeldes profitieren. Hier drohe deshalb eine Ungleichbehandlung, die in Folge auch zu weniger Mitarbeitern führen würde. Zudem werde im Behindertenbereich in multiprofessionellen Teams gearbeitet – die Diskrepanz zwischen klassischer Pflege und Sozialbetreuung würde auch in solchen Teams umso größer. Die Folgen lägen auf der Hand, so Plangger: »Es wird weniger Teilhabe für Menschen mit Behinderung geben.« Diese ist aber im Tiroler Teilhabegesetz verankert. In der Praxis heißt dies, dass Betroffene eher „versorgt“ werden müssten, anstatt am Leben teilzuhaben (Bsp.: selbst einkaufen gehen etc.). [...] Indes wird die Tiroler Opposition auch mit dem am Dienstag vorgestellten zusätzlichen Pflegepaket des Landes nicht wirklich warm. ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat bizeps.at vom 25.06.2022:

"Das Zweckzuschussgesetz, das eine - längst überfällige - Verbesserung der Bezahlung von Pflege- und Betreuungspersonal verfolgt, geht aus Sicht der IVS Wien leider völlig an der Realität der Behindertenhilfe vorbei. [...]" ...
Quelle: bizeps

Zitat APA-OTS/ Wirtschaftskammer Wien vom 24.06.2022:

"KlientInnen, Angehörige und BetreuerInnen warnen vor den Auswirkungen der Teuerung und der seit 2007 nicht erhöhten staatlichen Förderung [...] In den bisher präsentierten Maßnahmen zur Pflegereform wurde die 24-Stunden-Betreuung nicht berücksichtigt! Die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung wurde seit deren Einführung im Jahr 2007 nie inflationsbereinigt. Nun schlägt auch die Teuerung bei Energie, Wohnen und Lebensmitteln voll zu! Viele Familien werden sich daher diese Betreuung bereits in den kommenden Monaten nicht mehr leisten können und stehen mangels Alternativen vor einem existentiellen Versorgungsproblem.

KlientInnen, Angehörige und 24-Stunden-Betreuerinnen warnen im Rahmen einer Pressekonferenz vor den Folgen für tausende Familien in Wien und appellieren an das Sozialministerium um rasche finanzielle Unterstützung. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat APA-OTS/ Hilfswerk vom 21.06.2022:

"Heimhilfen sind integraler Bestandteil mobiler Pflege- und Betreuungsteams und in der Basisversorgung unverzichtbar. Leider fehlen sie im aktuellen Vorhaben zur Pflegereform. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 19.06.2022:

"Oberösterreich kritisiert ungleiche Stipendien bei dem Gesetzespaket. [...]
Durch die Pflegemilliarde, "die größte Pflegereform seit Jahrzehnten", würden Pflegende endlich die finanzielle Unterstützung bekommen, die sie verdienten, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) Mitte Mai. Doch unterstützt werden nicht alle gleichermaßen. Gesundheitsberufe erhalten die volle Zuwendung, Sozialberufe nicht. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat DerStandard vom 18.06.2022:

"Bei der Verkündung der Pflegereform hieß es, alle Pflegenden sollen mehr Gehalt bekommen. Im aktuellen Gesetzesentwurf sind aber Pflegerinnen und Pfleger in Justizanstalten nicht umfasst [...]" ...
Quelle: DerStandard


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