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Zitat Kleine Zeitung vom 22.01.2022:

"Vor dem nächstem Protestzug am Montag wird die Personalmisere bei Elementarpädagogen immer prekärer. Auch im Pflegebereich spitzt es sich zu: Die Geriatrischen Gesundheitszentren Graz suchen gar in Kolumbien nach Personal. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 22.01.2022:

"Das Pflegezentrum Gurgltal und der Sozialsprengel Imst zeigen Maßnahmen auf. [...] Die beiden Managerinnen haben nun sieben Maßnahmen aufgelistet, um den akuten Pflegenotstand in der Altenpflege zu beheben.

1) Die Akademisierung der Pflege ging nach hinten los, so Jäger. Für manche Basisarbeiten sei dieses Personal überqualifiziert, so Gritsch.

2) Ein bestimmter Prozentsatz an un- bzw. angelerntem Personal sei für Basisarbeiten vertretbar. »Ich muss jedes Jahr zehn Personen abweisen, obwohl sie dafür geeignet wären«, so Jäger. (Laut VP-Pflegesprecher und Imster BM Stefan Weirather gebe es diesbezüglich Gespräche, zumal in den nächsten Jahren allein in Tirol 7000 Pflegekräfte benötigt werden.)

3) Wertvolle Arbeitszeit gehe derzeit durch »übertriebene bürokratische Vorgaben« verloren, regen Jäger und Grisch dringend eine »Verschlankung der Struktur« an.

4) Durch den Wegfall des Kinder- und Vermögensregresses kam es zu einem zusätzlichen Ansturm auf die Heime. Es sollte ein Anreizsystem für die Pflege daheim eingerichtet werden.

5) Der Pflegeberuf werde medial zu negativ dargestellt. »Dabei ist der Beruf so wertvoll wie sinnstiftend und erfüllend, herausfordernd und abwechslungsreich.«

6) Eine Verkürzung der Arbeitszeit von 37 auf 35 Stunden wäre angesichts der Situation kontraproduktiv. »Im Pflegezentrum bräuchten wir bei 70 Mitarbeitern allein drei Personen mehr, die es nicht gibt«, so Jäger.

7) »Die Arbeitgeber sind mehr denn je gefordert, den Arbeitsplatz und die Arbeitsbedingungen möglichst attraktiv zu gestalten und notwendige Maßnahmen zur Personalgewinnung zu setzen«, sind sie sich einig.

Das Maßnahmenbündel wurde von den Gesundheitsmanagerinnen bereits weitergeleitet: »Man kennt seit Jahren den Ernst der Lage, aber es passiert nichts.« [...]" ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat APA-OTS/ Arbeiterkammer Niederösterreich vom 21.01.2022:

"Diese Woche hat die ÖVP Niederösterreich in einer Arbeitsklausur ein Ausbildungspaket für Pflegekräfte mit rund zwölf Millionen Euro pro Jahr geschnürt. Damit soll die Nachfrage nach Jobs in der Pflege erhöht werden. AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB-Niederösterreich Vorsitzender Markus Wieser dazu: »Ein Ausbildungspaket allein kann den Pflegenotstand nicht beseitigen. Es braucht jetzt reale Verbesserungen für Pflegende in Bezug auf Arbeitsbedingungen und wissenschaftliche Methoden der Personalbedarfsberechnung.« [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Wiener Zeitung vom 21.01.2022:

"Praktiker fordern stattdessen mehr Ressourcen für Pflegekräfte, um das Wechseln in andere Berufe zu bremsen. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat UZ Unsere Zeitung vom 21.01.2022:

"Von der Geburt über die Kinderbildung und -betreuung, die ambulante, mobile oder stationäre Pflege und Betreuung beeinträchtigter, kranker oder älterer Personen bis zur Palliativbegleitung: Die Baustellen professioneller, institutioneller Care-Arbeit ziehen sich über alle Lebensphasen, in denen die Gesellschaft diese benötigt. Die Versäumnisse der Politik werden in diesen Bereichen immer deutlicher. Schlechte Rahmenbedingungen und unzureichende Personalausstattung führen dazu, dass immer weniger Personen in diesen Bereichen arbeiten möchten und können. Ein Systemversagen droht. [...]" ...
Quelle: Unsere Zeitung

Zitat APA-OTS/ Volkshilfe Österreich vom 20.01.2022:

"Bundesregierung ist in der Pflicht, an den großen Rädern zu drehen [...] In Pflegeheimen müssen aufgrund von Personalmangel Stationen gesperrt werden, bei den mobilen Diensten kommt es zeitweise zu Engpässen bei Neuaufnahmen, auch im Behindertenbereich werden Mitarbeiter*innen händeringend gesucht. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat APA-OTS/ Grüner Klub im Rathaus vom 20.01.2022:

"»Die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte müssen unverzüglich verbessert werden. Außerdem soll ein attraktives Rückholangebot an all jene gemacht werden, die aus dem Pflegeberuf ausgestiegen sind«, fordert Barbara Huemer, Gesundheitssprecherin der Grünen Wien, anlässlich eines Briefs der Stadt Wien und des Wiener Gesundheitsverbunds an Pflegestudentinnen und -studenten. In diesem Brief werden Studierende ersucht, in den Semesterferien für 737 Euro im Monat zu arbeiten. Für Huemer ein Hohn: »Statt Bettelbriefe und emotionaler Erpressung soll fair und gut bezahlt werden. Nur so kann Wien den Pflegenotstand beheben und eine langfristige Perspektive schaffen.« [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat kathpress vom 20.01.2022:

"Finanzielle Hilfe für Schülerinnen und Schüler der Bildungszentren für Gesundheits- und Sozialberufe in St. Pölten und Gaming sowie in der Caritas-Schule in Wiener Neustadt [...]" ...
Quelle: kathpress

Zitat APA-OTS/ ORF vom 20.01.2022:

"Am Freitag, dem 21. Jänner 2022, berichtet »Fannys Friday« um 15.45 Uhr in ORF 1 über die Krise des Pflegeberufs in Österreich [...] Pflege-Krise in Österreich: Arbeit am Limit, schlechte Bezahlung, wenig Wertschätzung und sogar Beschimpfungen. Der Pflegeberuf in Österreich ist in der Krise. In den nächsten Jahren fehlen Zehntausende Arbeitskräfte in der Branche. Wie geht es jenen, die für den Krankenpflegejob brennen und sich an den Krankenhausbetten des Landes verausgaben? [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat DiePresse vom 20.01.2022:

"Die Stadt Wien und der Wiener Gesundheitsverbund bitten Pflege- und Medizin-Studenten in Spitälern und Pflegewohnheimen auszuhelfen. Die Entlohnung in Höhe von 737 Euro brutto sorgt allerdings für Kritik. [...]" ...
Quelle: DiePresse

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