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Zitat zackzack.at vom 10.01.2023:

"Die Krankenschwester Leah Weigand sorgt derzeit mit ihrer Brandrede für ihren Job für digitale Begeisterungsstürme. Pflegen bedeute mehr als nur »Arsch abwischen und Sälbchen schmieren«. [...] Leah Weigand ist 26 Jahre alt und lebt im deutschen Marburg. Was die junge Frau besonders macht: Sie spricht vielen anderen Menschen aus dem Herzen – und das ziemlich gekonnt. Seit ein paar Tagen verbreitet sich ihr Poetry Slam mit dem Titel »Ungepflegt« wie wild im Netz. [...]" ...
Quelle: zackzack.at

Zitat ORF Niederösterreich vom 09.01.2023:

"Die Liste der Berufe, in denen es an Fachkräften fehlt, ist 2023 so lang wie noch nie. Sie umfasst 100 bundesweite und 58 regionale Mangelberufe. Neben den Pflegern suchen etwa Lokführer und Fleischer dringend Nachwuchs. [...]
Ein Rezept gegen den Fachkräftemangel sucht man auch im Pflegebereich. Markus Bina ist einer von 400 Pflegemitarbeitern der Volkshilfe in Niederösterreich, der 31-Jährige leitet die Sozialstation Pielachtal in Ober-Grafendorf. Mehr als 100 Pflegerinnen und Pfleger werden bei der Volkshilfe derzeit gesucht. [...]" ...
Quelle: ORF NÖ

Zitat DerStandard vom 28.12.2022:

"Als »Akt der Wertschätzung« gegenüber dem Pflegepersonal gedacht, sorgt der Pflegebonus für Unmut. Viele im Pflegebereich tätige Personen erhalten nichts [...] Aber was sagt das Ministerium zu dieser Ungleichbehandlung und der Kritik daran? Ihnen sei bewusst, dass die Abgrenzung nach Berufsgruppenzugehörigkeit für Diskussionen sorgen könnte, schreibt dazu der Sprecher. Es handle sich hierbei jedoch um einen ersten Schritt, um dem Mangel im Langzeitpflegebereich entgegenzuwirken. Und das Gesetz definiere eben klar, wer in diesen Personenkreis falle. Zuschüsse für weitere Berufsgruppen seien derzeit jedenfalls nicht vorgesehen, heißt es auf Rückfrage. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Wiener Zeitung vom 21.12.2022:

"Zu lange hat man Pflege und medizinische Versorgung kaputt gespart. [...] Fast täglich wird über fehlendes Pflegepersonal in Spitälern berichtet. Der Personalmangel ist seit vielen Jahren ein Thema. Nennenswerte Verbesserungen, die den Beruf nachhaltig attraktiv machen, gibt es kaum. Dass die Ausbildung für diplomierte Fachkräfte nun an Fachhochschulen stattfindet, führt weder zu mehr Personal beim Patienten noch zu einer besseren Versorgungsleistung im Langzeitpflegebereich, da die meisten Fachhochschulabgänger eine Tätigkeit im Krankenhaus vorziehen.

Jene, die eine Ausbildung als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson (DGKP) über eine Fachhochschule absolviert haben, berichten, dass kein Einziger des Ausbildungsjahrganges sich in der Praxis wiederfand. Genaue Zahlen dazu gibt es derzeit nicht. Vielen wird in den akademisierten Ausbildungslehrgängen der Fachhochschulen ein vollkommen praxisfremdes Bild über die Pflege vermittelt, sodass die jungen Menschen überfordert sind, sobald sie in der Realität des Pflegealltags ankommen und in alleiniger Verantwortung bei unmenschlichen Personalschlüsseln handeln müssen. [...] Pflege ist Teil der Realwirtschaft (so wie Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur) und darf nicht Private-Equity-Investoren überlassen werden. Menschen, die in diesen Bereichen tätig sind, werden durch die Digitalisierung nur bedingt ersetzt werden können, sofern man den Menschen nicht prinzipiell neu erschaffen will. Pflege muss im Spannungsfeld der derzeitigen Herausforderungen zwischen Wirtschaft, Politik und Globalisierung vollkommen neu gedacht und eben auch finanziert werden.

Bis 2026 hat die Bundesregierung für das Bundesheer, das 14.000 Berufssoldaten (davon etwa 13 Prozent Frauen) umfasst, 4,7 Milliarden Euro budgetiert. Dazu kommen noch weitere Ausgaben, zu denen sich Österreich im Rahmen der EU verpflichtet hat. Eine langfristige Finanzierung für die Pflege fehlt bis dato, es geht um fast eine halbe Million Pflegegeldbezieher und mehr als 170. ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat Salzburger Nachrichten vom 20.12.2022:

"Mit der Mahnwache »#MehrWärFAIR« macht man auf die Missstände in der Pflege aufmerksam.Franz Wartbichler, [sic] Vorsitzender des Betriebsrats im Landesklinikum St. Veit, kritisiert die Politik und sieht, dass sich in den letzten Monaten an der Lage für Pfleger nichts gebessert hat. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat Salzburger Nachrichten vom 20.12.2022:

"Zum Leserbrief »Pflegeberuf nicht schlechtreden« von Petra Pichler (SN vom 16. 12. 2022):
Es macht mich fassungslos, von einer Diplom-Kraft so etwas lesen zu müssen. Ich frage mich, warum ganze Stationen gesperrt sind und keine Patienten betreut werden können. Betreuungsbedürftige Senioren erhalten keine Betreuung, weil Personal fehlt. Nachtdienst-Gutstunden können nicht genommen werden. Die Liste lässt sich über Gebühr fortsetzen. Wie egoistisch muss man sein, nur aus der eigenen Perspektive zu sehen und zu denken. Wo bleibt hier die Empathie? Ich für meinen Teil liebe meinen Beruf - ja, ich würde sagen, ich sehe ihn als eine Berufung. Es gelten Ihre hervorgehobenen Vorzüge nur für einen geringen Prozentsatz der in der Pflege tätigen Fachkräfte. Ich hatte das Glück, in einem Team arbeiten zu dürfen, welches in schwierigen Zeiten sich gegenseitig stützt. Es gibt Gott sei Dank Pflegekräfte, die trotz Pensionierung noch arbeiten. Und als solche fühle ich mich von Ihnen dermaßen vera…

Den Löwenanteil der Pflege tätigen die Angehörigen und Mitarbeiterinnen der Seniorenheime. Und obwohl dies der Fall ist, sind Gehälter und Leistungen immer nur auf die Mitarbeiter der Akut-Versorgung abgestimmt. Als eine der Privilegierten würde ich mir von Ihnen mehr Verständnis für die Kollegen an der Basis erwarten.

Denn die Basis sind für mich jene Menschen, die dafür Sorge tragen, dass in Österreich Mitbürger, die ihr Leben nicht mehr ohne Hilfe bestreiten können, die ihnen gebührende Unterstützung bekommen.

Ich war lange genug im Krankenhaus tätig, um den Unterschied erkennen zu können. Wir an der Basis sind jene, die die Verzweiflung der Angehörigen zu spüren bekommen. Welche auf Grund der Ihrer Meinung ach so guten Bedingungen keinen Betreuungsplatz bekommen. Für mich ist es bereits fünf nach zwölf. Solange sich Leute mit Scheuklappen zu Wort melden. Ein System, in dem Schmerzpatienten ein halbes Jahr auf bildgebende Diagnose warten müssen. ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat MeinBezirk.at/ Wien - Leopoldstadt vom 19.12.2022:

"Mit viel Liebe und Hingabe arbeitet Carola Desiree Goll im Haus Augarten. Auch an den Feiertagen ist sie für die Seniorinnen und Senioren in der Leopoldstadt da. [...] Manchmal ist es nur ein Lächeln, das älteren Menschen Wärme und Zuversicht schenkt. Genau das ist es, worauf es im Haus Augarten des Kuratoriums der Wiener Pensionisten-Wohnhäuser ankommt. Dort kümmert sich Pflegefachassistentin Carola Desiree Goll um die älteren, meist schwer kranken Damen und Herren. Oft sind es einfühlsame Worte, manchmal auch eine Umarmung, die den Seniorinnen und Senioren schöne Augenblicke und Herzenswärme vermitteln. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat tips.at/ Niederösterreich - Amstetten vom 19.12.2022:

"An den Standorten Amstetten, Aschbach, Waidhofen/Ybbs und St. Valentin betreuen 136 Mitarbeiter aktuell 573 Kunden. 49 Mitarbeiter rund um Pflegemanagerin Maria Mühlwanger sind für Familien im Bezirk Amstetten im Einsatz. Seit November konnte das Team um sechs Kollegen erweitert werden. [...] Vier-Tage-Woche ab 32 Wochenstunden [...] Verbessertes Beschwerdemanagement [...] Gute Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 15.12.2022:

"Weitere Maßnahmen der Pflegereform umgesetzt - zwei Stunden Zeitgutschrift pro Nachtdienst [...] Im Nationalrat wurde gestern eine Entlastungswoche für Mitarbeiter:innen von Gesundheits- und Krankenpflegeberufen ab einem Alter von 43 Jahren beschlossen. Pro Nachtdienst stehen den Mitarbeiter:innen zudem künftig zwei Nachtgutstunden zu. Damit setzt die Bundesregierung zwei weitere Maßnahmen der Pflegereform um. Alle Beschäftigten der Gesundheits- und Krankenpflege profitieren davon. Umfasst sind alle Tätigkeiten in stationären Einrichtungen wie Krankenanstalten und Pflegeheimen oder bei mobilen Diensten. [...] Um Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ausreichend Zeit für notwendige Umstellungen zu geben, gibt es eine dreijährige Übergangsregelung. Bis inklusive 2026 ist eine finanzielle Abgeltung statt der zusätzlichen Entlastungswoche möglich. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Salzburger Nachrichten vom 13.12.2022:

"Bei der Sendung »Im Zentrum - Spitäler vor dem Kollaps« vom Sonntag, 11. 12. 2023, blieb mir vor Staunen der Mund offen stehen. Da sitzt allen Ernstes ein Landesrat Dr. Christian Stöckl und behauptet, ich zitiere wörtlich, »die Pflege in Salzburg verdient mittlerweile sehr gut!« oder (sinngemäß) "man hat den Pflegeberuf attraktiver gemacht!" [...] Vermutlich verdient Herr Landesrat ordentlich daran, indem er die Pflege nichts verdienen lässt. Leider habe ich etwas Einblick in das Krankenhausgeschehen. Leider deshalb, weil das u. a. auch lange dienende Pflegepersonal/Krankenschwestern mit Füßen getreten wird. Man darf nicht vergessen, dass viele Krankenschwestern und Pflegeangestellte den Beruf auch aus Menschenliebe ergriffen haben und viel, sehr viel Herzblut in ihren Beruf legen und gelegt haben. All das ist nichts wert, nicht einmal ein kostenloses Lob. Krankenhäuser, die in den letzten Jahren in die SALK eingegliedert worden sind, können ein Lied davon singen. Jede Vergünstigung wurde gestrichen. Nicht einmal eine Weihnachtsfeier gibt es. Wenn man nun glaubt, dass Mitarbeiter ein kleines Geschenk oder auch nur eine kleine Tafel Schokolade zu Weihnachten bekommen, der irrt gewaltig. In den meisten Betrieben wird den Mitarbeitern mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier gedankt für das Geleistete oder ersatzhalber gibt es auch Einkaufsgutscheine oder kleine Geschenke, ein Flascherl Wein etc., einfach nur eine symbolische Geste, aber Mitarbeiter, die in Wahrheit schlecht bezahlt sind und täglich teils unangenehme Arbeit mit Herz bis zur Erschöpfung erledigen, bekommen ein Nichts. Dazu kommt noch der steuerpflichtige Pflegebonus, bei welchem sich der Staat selbst besteuert und von dem dem Pflegemitarbeiter bestenfalls die Hälfte bleibt - einfach irre und eine Verar . . . Ich werde jetzt ein Kuvert nehmen, einen 10-Euro-Schein hineinpacken und an einen der Betriebsräte der CDK, des LKH, des Halleiner Spitals, der Klinik in St. ...
Quelle: Salzburger Nachrichten


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