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Zitat bizeps.at vom 22.05.2022:

"Volksanwalt Achitz appelliert an ÖGK, eine rasche Lösung zu ermöglichen [...] Die 64-jährige Josefa K. aus Lienz leidet an Muskeldystrophie und muss seit 15 Jahren über ein Tracheostoma beatmet werden. Bisher hat die notwendige Rund-um-die-Uhr-Betreuung die Familie übernommen.

Doch mittlerweile sind ihr Lebensgefährte und die gemeinsame Tochter an den Grenzen der Belastbarkeit angelangt und bemühen sich seit Anfang 2021 um die Finanzierung einer Intensivpflege für Frau K.

Doch die zuständige Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat nicht einmal Kontakt mit der Familie aufgenommen. Volksanwalt Bernhard Achitz fordert eine rasche Lösung von der ÖGK.

Wahlrecht zwischen Intensivpflege zuhause und im Heim
Das Land Tirol hat Frau K. zwar eine Intensivpflege bzw. medizinische Hauskrankenpflege bewilligt, allerdings nur im Ausmaß von 90 Stunden im Monat. Das ist an sich schon weit weg von der notwendigen Rund-um-die-Uhr-Intensivpflege. [...]" ...
Quelle: bizeps

Zitat tips.at/ Niederösterreich - Ybbstal vom 21.05.2022:

"Rund 10.000 Menschen nahmen an der bislang größten Pflege-Demonstration in Österreich am 12. Mai 2022 statt. Die »Offensive Gesundheit«, die zur Demo in Wien eingeladen hatte, ist ein Zusammenschluss von vida, GÖD, gpa, younion, der Wiener Ärztekammer, der Arbeiterkammer und des ÖGB. Zeitgleich setzte die Regierung erste Schritte Richtung Pflegereform. Dazu erreichte uns ein Statement vom NÖ-Vorsitzenden der GÖD, Karl Streicher. [...] ie 20 Maßnahmen im Überblick

- mehr Gehalt für jede:n einzelne:n Beschäftigten in der Pflege - zusätzliche Urlaubswoche der beschäftigten Pflegekräfte ab ihrem 43. Geburtstag - zwei Stunden Nachtzeitausgleich in der Langzeitpflege - Erleichterung für ausländische Pflegekräfte beim Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt - Ausbildungsfonds - Pflegestipendium bei Maßnahmen über das AMS - Pflegeassistent:innen weiterhin in Krankenhäusern tätig - Kompetenzerweiterungen für Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz - Pflegelehre in Österreich - Überführung der Schulversuche zur Pflegeassistenz/Pflegefachassistenz ins Regelschulwesen - Erhöhung der Durchlässigkeit - Pflegekarenzgeld bis zu drei Monaten - Zuwendung für die Ersatzpflege gemäß § 21a BPGG - Pflegekurse für pflegende Angehörige - Ausweitung des Angehörigengesprächs - Entfall der Anrechnung der erhöhten Familienbeihilfe auf das Pflegegeld - Erhöhung des Pflegegeldes für Menschen mit schweren psychischen Behinderungen und Demenz - drei Monate Rechtsanspruch auf Pflegekarenz - Angehörigenbonus von 1.500 Euro ab dem Jahr 2023 für die Person, die den größten Teil der Pflege zuhause leistet und selbst- oder weiterversichert ist - Förderung der 24 Stunden Betreuung

Aus niederösterreichischer Sicht sind bereits einige der Punkte umgesetzt. Die sechste Urlaubswoche ab dem 43. Lebensjahr, die zwei Stunden Nachtzeitausgleich sowie die Pflegekarenz bis zu drei Monaten sind seit einigen Jahren bereits gelebte Praxis. ...
Quelle: tips.at

Zitat Kleine Zeitung/ Kärnten vom 19.05.2022:

"450 Euro Ausbildungsprämie und Schulgeld werden bereits ab Herbst aus der Landeskassa gezahlt. Aufstockung auf 600 Euro soll folgen. Auch Behindertenanwältin fordert jetzt Verbesserungen und Anreize ein. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat Kurier.at vom 17.05.2022:

"Pflegeschlüssel, Ausbildungsgehalt und Anstellung Angehörige könnten laut den Sozialdemokraten rasch umgesetzt werden. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Vöcklabruck vom 17.05.2022:

"Geschäftsführer, Parteivorsitzender Michael Lindner und SP-Pflegesprecherin Gabriele Knauseder stellen sich hinter die Beschäftigten in der Pflege und setzen sich für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen ein. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat Wiener Zeitung vom 11.05.2022:

"Die Diakonie forderte am Mittwoch eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte für Pflegekräfte. [...] Anlässlich des Tages der Pflege am Donnerstag haben am Mittwoch zahlreiche Parteien und Interessensvertretungen ihre Forderungen an die Politik gerichtet. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch attestierte der Regierung »Totalversagen«, denn nach der Ankündigung einer großen Pflegereform im Jänner 2020 sei nichts passiert. Mehr Reform-Tempo forderten unter anderem auch FPÖ und Neos, die Diakonie, die Caritas, Volksanwalt Bernhard Achitz, die Wiener Grünen sowie die SPÖ-Pensionisten ein. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 17.05.2022:

"Mit einem 17-teiligen Pflegeprogramm wollen die Sozialdemokraten die »Leistbarkeit«, »Transparenz« und »Menschlichkeit« der Pflege auch in Zukunft in Niederösterreich garantieren. Unter anderem fordert die SPÖ NÖ einen verbindlichen Pflegeschlüssel in Niederösterreich, ein 80-prozentiges Ausbildungsgehalt und die Aufnahme der Pflege in die Schwerstarbeiterregelung. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat APA-OTS/ ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund vom 17.05.2022:

"Wenn man in Zukunft ein qualitativ hochwertiges Pflegesystem haben will, muss man alle Berufsgruppen mitdenken [...] »Lange hat die Pflege darauf gewartet, dass die Politik endlich etwas tut, um den Pflegenotstand abzuwenden. Doch das, was nun seit letztem Donnerstag auf dem Tisch liegt, ist enttäuschend«, sagt Josef Zellhofer, Vorsitzender der ÖGB ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe (ÖGB/ARGE- FGV). [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Kirchdorf vom 16.05.2022:

"Die SPÖ Kirchdorf stellt sich hinter die Beschäftigten in der Pflege und setzt sich für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen ein. Konkret durch höhere Gehälter, die Anpassung des Pflegepersonalschlüssels und finanziell attraktivere Ausbildungsmöglichkeiten. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 15.05.2022:

"Die Pflegereform beinhaltet wichtige Verbesserung, vor allem für das Pflegepersonal in öffentlichen Einrichtungen… und das war wichtig. [...]

Auf die 24-Stunden-Pflege im Eigenheim wurde jedoch wieder einmal vergessen.

Dazu Fakten: Die Kosten für die 24-Stunden-Pflege sind in den letzten drei Jahren um 40 Prozent (!) gestiegen. Weder das Pflegegeld noch die Beihilfe wurde erhöht.

Bei der Steuererklärung (Außergewöhnliche Belastungen) gibt es vom Finanzamt keinen Cent mehr. Der Pflegeregress wurde bei Bewohnern öffentlicher Einrichtungen aus wahltaktischen Gründen abgeschafft, bei der 24-Stunden-Pflege muss weiterhin auf das Privatvermögen zugriffen werden, da die Pensionen meist nicht ausreichen.
Diese 24-Stunden-Pflege entlastet die öffentlichen Sozialausgaben massiv, auch dem Pflegepersonalproblem wird damit entgegenwirkt. Diese Baustelle muss endlich geschlossen werden. [...]" ...
Quelle: OÖN


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