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Zitat WKO vom 15.09.2022:

"Obmann Andreas Herz: Förderhöhe seit 2007 weder erhöht noch inflationsangepasst – Betreuung für viele Familien bereits unleistbar [...] Die Fakten: Seit 2007 wurde die vom Bund beschlossene Förderung in Höhe von monatlich 550 Euro weder erhöht noch an die Inflation angepasst. Angesichts der aktuellen Teuerungsraten schmilzt der Wert der Förderung rasant dahin. Die Folge: Die 24-Stunden-Betreuung wird für immer mehr Familien in Österreich unleistbar.

Herz erinnert daran, dass die Betreuung in Privathaushalten der öffentlichen Hand und somit der Allgemeinheit viel Geld erspart. Er warnt vor möglichen Folgen eines Kollaps für das Pflegesystem: »Wir haben rund 30.000 betreuungsbedürftige Personen in der 24-Stunden-Betreuung. Wo sollten diese künftig betreut werden, wenn diese für die Familien unleistbar wird und wir in der Folge unsere Betreuerinnen verlieren? Der Personalmangel bei mobilen Diensten und in Pflegeheimen ist jetzt schon eklatant.«

Umso wichtiger wäre es, die 24-Stunden-Betreuung zu stärken anstatt sie finanziell auszuhungern. Das Ziel müsse es – gerade angesichts der von Bundesminister Rauch beschriebenen Herausforderungen - sein, mehr zusätzliche Pflege- und Betreuungskräfte für Österreich zu gewinnen – sowohl im Land selbst wie auch international.

Derzeit ist das Gegenteil der Fall: »Der Arbeitsort Österreich verliert aufgrund der aktuellen Situation zusehends an Attraktivität, andere Länder haben uns bereits überrundet«, warnt Herz. Deshalb wäre es ein weiterer wesentlicher Schritt, die Unterstützungsleistungen über alle Bundesländergrenzen hinweg einheitlich zu gestalten. Der Fachverband befürwortet zudem flexiblere Ansätze wie ein mobiles Personenbetreuungsmodell oder auch die Möglichkeit, mehr als höchstens drei Menschen zu betreuen. Mit einer Qualitätsoffensive sollten unter anderem das Gütesiegel ÖQZ-24 gefördert und für zertifizierte Vermittlungsagenturen finanzielle Anreize geschaffen werden. ...
Quelle: wko.at

Zitat Vienna Online vom 12.09.2022:

"Die Arbeiterkammer sowie der SPÖ-Pensionistenverband fordern mehr Unterstützung für die 800.000 pflegenden Angehörigen in Österreich. [...] Die Arbeiterkammer sowie der SPÖ-Pensionistenverband haben am Montag anlässlich des Tages der pflegenden Angehörigen am Dienstag mehr Unterstützung für pflegende Angehörige gefordert. Noch immer bekommen 800.000 pflegende Angehörige in Österreich nicht annähernd die Unterstützung, die sie brauchen, sagte AK-Präsidentin Renate Anderl in einer Aussendung. Pensionistenverbands-Präsident Peter Kostelka forderte einen "Angehörigenbonus" ab Pflegestufe 3. [...]" ...
Quelle: Vienna.at

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 12.09.2022:

"Die Idee von Industrie-OÖ-Präsident Stefan Pierer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, Pensionisten zum Weiterarbeiten zu motivieren, fällt auf fruchtbaren Boden. Zu den Befürwortern gehört auch Ex-Spar-Chef Gerhard Drexel. [...] Im Generationencafé Vollpension in Wien haben Ältere die Chance, etwas dazuzuverdienen. [...] Auch Ex-Spar-Chef Gerhard Drexel will das Potenzial nutzen. »Holen wir die jungen Pensionisten, die gerne zehn oder 15 Stunden in der Woche arbeiten würden, zurück, würden wir Hunderttausende zurück auf den Arbeitsmarkt bringen«, sagte er zuletzt auf Ö3. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat ORF Help vom 10.09.2022:

"Die Energiepreise sind so stark gestiegen, dass manche Menschen Schwierigkeiten haben, ihre Rechnungen zu bezahlen. Erste Mahnungen treffen ein, die Betroffenen machen sich Sorgen, plötzlich ohne Strom und Gas dazustehen. Doch es gibt Auswege – nur sollte man schnell handeln. [...]" ...
Quelle: ORF Help

Zitat APA-OTS/ SPÖ Wien vom 09.09.2022:

"Heute ist der Wiener Equal Pension Day. Am 09.09. haben Wiener Pensionisten bereits so viel Pension erhalten, wie Pensionistinnen erst bis Jahresende erhalten werden. Männer erhalten in Wien im Schnitt 30,8 Prozent mehr Pension als Frauen. [...] Die explodierenden Preise verschärfen die Lage der Pensionist*innen enorm. Für viele reicht das Geld nicht mehr zum Leben. Frauen sind von Altersarmut am stärksten betroffen. 26% der alleinlebenden Frauen mit Pension sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet – bei Männern sind es hingegen 16%. Gründe für diese enorme Schieflage gibt es viele. Das Pensionssystem ist an bezahlter Arbeit ausgerichtet. Frauen leisten aber den Löwenanteil der unbezahlten Care-Arbeit und Hausarbeit, Kinderbetreuung oder Pflege. Das heißt, dass Frauen oft keine Wahl haben und gar nicht oder nur Teilzeit arbeiten können. Hinzu kommt, dass deutlich mehr Frauen im Niedriglohnsektor arbeiten und frauendominierte Berufe drastisch unterbezahlt sind. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 08.09.2022:

"Der neue Präsident der NÖ Ärztekammer nimmt sich viel vor: Eines seiner Hauptziele ist die Anhebung der Ausbildung der Mediziner. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat ORF Tirol vom 07.09.2022:

"Die schwarz-grüne Landesregierung hat am Dienstag einen Zuschlag für Einspringerdienste in der Langzeitpflege beschlossen. Personen, die kurzfristig Dienste übernehmen, würden damit mit 23 Euro pro Dienst honoriert, informierte das Land in einer Aussendung am Mittwoch. [...] Pflegepaket soll Arbeitssituation verbessern

Die Regierung hatte – anknüpfend an das von der Bundesregierung geschnürte Pflegepaket – im Juni das »5-mal MEHR-Pflegepaket des Landes Tirol« beschlossen. In fünf Bereichen soll dadurch die Arbeitssituation für Pflegekräfte in Tirol verbessert werden: Neben mehr Geld für die Pflege in Tirol würden mehr Ausbildungsmöglichkeiten, mehr Qualität für die Pflege, mehr Unterstützung für pflegende Angehörige sowie mehr Kinderbetreuung in der Pflege geschaffen, hieß es damals. In den kommenden drei Jahren stellen Bund und Land Tirol dafür zusätzlich 71 Millionen Euro zur Verfügung.
ÖGB begrüßt Umsetzung und fordert weitere Maßnahmen

Dass die Landesregierung jetzt eine langjährige Forderung der Gewerkschaft beschlossen hat, sei erfreulich, so Tirols ÖGB-Chef Philipp Wohlgemuth in einer Aussendung. Es benötige aber weitere Maßnahmen gegen den Pflegenotstand: »Für die Pflege braucht es weiterhin die sogenannte '3-M-Regel': mehr Geld, mehr Personal, mehr Freizeit«, betont Wohlgemuth. Mehr Personal brauche es sowohl im Tagdienst als auch besonders im Nachtdienst und auch in der mobilen Pflege, infolge solle der Pflegeminutenschlüssel erhöht werden, um den Beschäftigten den Rahmen zu geben, mehr auf die Bedürfnisse der zu Pflegenden eingehen zu können. [...]" ...
Quelle: ORF Tirol

Zitat APA-OTS/ ÖGB Österreichischer Gewerkschaftsbund vom 06.09.2022:

"Teuerung verschärft Altersarmut bei Frauen zusätzlich – AK und Gewerkschaft vida: Einkommens- und Pensionslücken endlich schließen! [...] Am 9. September ist in Wien Equal Pension Day. Das ist jener Tag, an dem Männer schon so viel Pension bekommen haben, wie Frauen erst am Jahresende haben werden. 112 Tage im Jahr bekommen Frauen im Vergleich mit Männern keine Pension. Die Lücke zwischen Frauen- und Männerpensionen beträgt fast 31 Prozent (bundesweit sind es 41 Prozent). Zwischen 1997 und 2022 hat der Gender Pension Gap von 46,4 auf 41,1 Prozent abgenommen, machten die Frauenabteilung der Gewerkschaft vida und die AK Wien heute darauf aufmerksam, dass der Schluss der geschlechtsspezifische Pensionslücke ohne weitere Maßnahmen mit der derzeitigen Geschwindigkeit noch etwa 106 Jahre dauern werde. »Das ist völlig inakzeptabel, die Bundesregierung kann nicht länger zusehen, wie die Altersarmut zunimmt«, fordert Olivia Janisch, Bundesfrauenvorsitzende der Gewerkschaft vida, die Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen zu ergreifen. Denn aktuell wirke sich die Rekordinflation (gut 9 Prozent) auf Frauen mit geringen Pensionen noch zusätzlich verschärfend auf ihre Lebensumstände aus.

Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2021 waren laut Statistik Austria rund 232.000 Menschen über 65 Jahren von Armut oder Ausgrenzung betroffen – 157.000 bzw. zwei Drittel davon sind Frauen. »Wir brauchen daher dringend mehr existenzsichernde Frauenpensionen«, so Janisch weiter. Dazu bedürfe es u.a. eines Rechtsanspruchs auf Kinderbetreuung für jedes Kind ab dem 1. Geburtstag sowie besserer und längerer Anrechnung von Kindererziehungszeiten. Zudem müssten auch Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen, bei Eisenbahnen sowie in der Reinigung und in vielen anderen Dienstleistungsberufen aufgrund hoher körperlicher und physischer Belastungen im Beruf in Schwerarbeitspension gehen können. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat ORF Salzburg vom 06.09.2022:

"Die diversen Zuschüsse zur Teuerung sorgen bei älteren Bürgern für Verwirrung – das beobachten die Konsumentenschützer in der Salzburger Arbeiterkammer. Viele würden die Einmalzahlung für Pensionistinnen und Pensionisten für den Klimabonus halten und sich dann wundern, warum sie nicht die vollen 500 Euro bekommen. [...]" ...
Quelle: ORF Sbg

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 04.09.2022:

"Die Corona-Schutzimpfung ist die wichtigste Maßnahme zur Bewältigung der Pandemie. Seit einigen Monaten stehen zusätzlich wirksame Medikamente gegen Corona-Erkrankungen zur Verfügung.

Der Information der Bevölkerung kommt dabei besondere Bedeutung zu. Die Impfkampagne der Bundesregierung geht mit Schulbeginn in ihre nächste Phase. Die Österreichische Ärztekammer und die Österreichische Apothekerkammer unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung in Kooperationen. [...]" ...
Quelle: APA-OTS


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