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Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Mistelbach vom 23.11.2022:

"Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer erklärt, womit die Mitarbeiter im Landesklinikum Mistelbach derzeit konfrontiert sind. [...] Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer spricht mit der NÖN über Überlastungsmeldungen, schwindende Erholungsphasen und zusätzliche Aufgaben fürs Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. [...] NÖN: Können Sie die momentane Situation beschreiben?

Franz Hammer: Ich habe zuletzt sieben Überlastungsmeldungen in den Bereichen Pflege, Verwaltung und im ärztlichen Bereich abgegeben. Die Mitarbeiter sind an mich herangetreten: Sie machen ihren Job noch immer mit Liebe und mit Überzeugung, nur sind sie mittlerweile in einer Situation, dass sie nicht zu 100 Prozent sagen können, dass niemand gefährdet werden wird. Wir haben deshalb den Dienstgeber informiert und Meldung erstattet. Das ist keine Schuldzuweisung, die Mitarbeiter sagen nur: Bitte hilf uns. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat Stadt Wien/ Presse-Service - Rathauskorrespondenz vom 22.11.2022:

"Gesundheitsstadtrat Hacker stellt neue Checkliste des Wiener Programms für Frauengesundheit vor [...] Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Diese Aufgabe wird überwiegend von Frauen übernommen und ist oft belastend. Körperliche und psychische Belastungen sind bei der Betreuung von geliebten Menschen ständige Begleiter – besonders wenn die Krankheit wie bei Demenz die Persönlichkeit verändert. Ratlosigkeit, Ängste und die Last der Verantwortung führen oft dazu die eigenen Belastungsgrenzen zu überschreiten. [...] Diese Broschüre ist ein wichtiger Beitrag zu diesen Zielen und soll Frauen als pflegende Angehörige ermuntern, die Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt Wien in Anspruch zu nehmen“, schließt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

Die gesamte Broschüre wurde mit einem Beirat von Expertinnen erstellt. Sie ist in B1-Niveau (entspricht dem Pflichtschulabschlussniveau) gehalten und steht kostenlos als Download zur Verfügung. [...]" ...
Quelle: Stadt Wien

Zitat Kronen Zeitung Tirol vom 15.11.2022:

"Die Pflege von Angehörigen bringt viele Familien an ihre Grenzen. Immer mehr Tiroler gehen an die Öffentlichkeit, um auf die prekäre Lage aufmerksam zu machen. Ein Wipptaler schildert seine Nöte mit der 24-Stunden-Betreuung, ein weiterer Angehöriger die verzweifelte Suche nach einem Heimplatz. [...] Wir haben jetzt auch bei allen Heimen bis Innsbruck angefragt. Keine Chance, dort einen Platz zu bekommen. [...] Ein Heimplatz für die Mutter ist nicht in Sicht. Eine 24-Stunden-Betreuung wegen Platznot keine Option. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat APA Science vom 21.10.2022:

"Die Fachhochschule St. Pölten veranstaltete in Zusammenarbeit mit den Initiatoren des Projekts am 14. Oktober den ersten AIS Kongress. Mit internationalen Erfahrungsberichten, fachspezifischen Fragestellungen und Diskussion zur aktuellen berufspolitischen Entwicklung rundete die Fachtagung ihr umfassendes Programm ab. [...]" ...
Quelle: APA

Zitat Kronen Zeitung Wien vom 12.10.2022:

"Eine neue Studie hat das, was viele Patienten und Pflegekräfte schon länger ahnen, bewiesen: Die Pflege auf den Allgemeinstationen in den Wiener Spitälern verschlechtert sich. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Katholische Kirche Österreich vom 07.10.2022:

"»Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung« in OÖ bringt mit Kartenaktion und Arbeitsplatzbesuchen Angestellten in Care-Arbeit Wertschätzung entgegen [...] Die größten Schwierigkeiten in der Care-Arbeit fänden sich derzeit in massiver Personal- und Zeitknappheit. Demnach könne der erhöhte Personalbedarf im Mobilen Pflegedienst nur durch Überstunden gedeckt werden - große Dienstplan-Unsicherheiten seien die leidvolle Konsequenz für die Angestellten. Die große Zahl an Hausbesuchen führe auch dazu, dass für wichtige menschliche Interaktionen nur wenig Zeit bleibt. Den Menschen, die ihre Tätigkeit aus Überzeugung gewählt hätten, gehe der Beruf damit an der »Berufung« vorbei, hieß es. [...] Der Welttag für menschenwürdige Arbeit wird seit 2008 jährlich am 7. Oktober begangen. Die KAB nutzte den Tag, um auf ihr Ziel, gute und menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Menschen voranzutreiben, aufmerksam zu machen. [...]" ...
Quelle: Katholische Kirche

Zitat Salzburger Nachrichten vom 23.09.2022:

"Es ist verwunderlich und bedauerlich, dass bei einer Prüfung zur/zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger/-in in Salzburg so unterschiedliche Erfolgsquoten aufscheinen. Im Pongau sind ca. 1/4 der Schüler/-innen durchgefallen, dagegen im Pinzgau haben knapp 100% der Prüflinge bestanden. Sind die Pongauer/-innen für diesen Beruf, obwohl die praktische Prüfung mit Auszeichnung bestanden wurde, unfähig? Vielleicht steckt Prüfungsangst, Nervosität, dahinter? Zwei Jahre Corona haben die Ausbildung wesentlich erschwert. Fehlt es an Einfühlungsvermögen, an Sensibilität der Prüfungskommission? Die Schüler/-innen haben diesen Berufsweg aus voller Überzeugung, mit aller Hingabe gewählt, sich intensiv vorbereitet. Nun stehen sie vor der Entscheidung: Mit über 20 Jahren noch ein Jahr Schule, alles wieder von Anfang an, für einen Hungerlohn, der immer noch Unterstützung von den Eltern erfordert, oder Berufswechsel? Jeden Tag wird in den Medien über Fachkräftemangel im Pflege- und Spitalsbereich berichtet, überlegt, wie man dagegen ankämpft. Auf diese Art und Weise werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat DerStandard vom 18.08.2022:

"Derzeit liegen weniger Covid-Kranke in Spitälern als zu Pandemiehöchstzeiten. Das Personal ist trotzdem am Limit, Betten werden gesperrt. Ist das schon Routine? [...] Ans Aufhören hat Cornelia Palmetzhofer noch nie gedacht. Ihren Job in der Pflege macht sie nach 30 Jahren in der Branche noch immer gern. Aber sie merke, wie sich die Situation – auch in ihrem Umfeld – zuspitze. [...] Bis zu 18 Prozent der Betten gesperrt [...] Urlaub, Krankenstände, Karenz, Fachkräftemangel [...] Kein Durchschnaufen mehr [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Salzburger Nachrichten vom 17.08.2022:

"Vor etwas mehr als einem Jahr wurde meine Mutter, welche bis dahin ohne Hilfe mit meinem Vater gelebt hat, von massivsten Panikattacken heimgesucht. Diagnose: mittelschwere Demenz. Für mich als einziges Kind begann damit ein unfassbarer Spießrutenlauf. [...] In kürzester Zeit füllten Anträge und Gutachten einen ganzen Ordner. Dankenswerterweise fand ich stets offene Ohren für die Probleme, überall jedoch war eine resignative Hilflosigkeit spürbar. Unzählige Anrufe bei Pflegediensten, gehetzte Pflegerinnen, schließlich die 24-Stunden-Pflege. Mit ständig wechselnden, stets bemühten, jedoch der deutschen Sprache kaum mächtigen Pflegekräften war wiederum mein Vater überfordert. Nach einem dramatischen, auf ebendiese Überforderung zurückzuführenden Zwischenfall kam meine Mutter wieder ins Krankenhaus und schließlich drei Monate später endlich ins Pflegeheim. [...] Mein Vater verkraftete nach mehr als 60 Jahren Ehe diese Zäsur nicht. Diagnose: fortschreitende Demenz. Für mich bedeutete dies: mehr als 900 Anrufe meines Vaters in 30 Tagen auf meinem Handy, blank liegende Nerven, wiederum Gutachten, Anträge, Bitten und Betteln um einen Heimplatz. Eine 24-Stunden-Pflege kommt aus den erläuterten Gründen nicht infrage. Ganz nebenbei ist eine solche auf Dauer mit Pflegestufe 3 und 550 Euro Zuschuss einfach nicht leistbar.
Mein Vater liegt seit 14 Tagen auf der Psychiatrie, er wollte sich das Leben nehmen. Ich habe ihn rechtzeitig gefunden.

Es gibt in dieser Stadt etwa gleich viele leere Pflegebetten wie Heimanwärter, aber kein Personal!

Die Politik interessiert das Pflegethema nicht. Alte spielen als Wähler keine Rolle. Sollen sie doch hilflos und allein sterben, wen kümmert's? Ich könnte schreien. Wer schreit mit mir für bessere Entlohnung und anständige Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte, die dann wohl auch wieder in diesen Beruf zurückkehren würden? [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 08.08.2022:

"»Leider sehe ich, wie meine Frau nach einem Nachtdienst komplett fertig ist und es sie einfach überfordert. Ich glaube nicht, dass das im Sinne der Pflegenden, der Gepflegten und der Angehörigen ist«, hat ein Oberösterreicher Angst, dass seine Ehefrau, die in der Altenpflege arbeitet, an der aktuellen Situation zerbricht. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung


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