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Zitat Kronen Zeitung Salzburg vom 03.12.2022:

"Während im Pongau ganze Kurse abgesagt werden müssen, tüftelt die Politik an neuen Ausbildungs-Modellen. [...] Eigentlich hätten Mitte November eine Reihe von Salzburgern in Schwarzach in die Pflege-Ausbildung starten sollen. Doch wegen zu wenig Bewerbungen musste der Teilzeit-Kurs nun abgesagt werden – und das trotz eines monatlichen Pflegestipendiums von 1400 Euro. »Es wird Zeit, dass hier ein Umdenken stattfindet«, sagt Schwarzachs Bürgermeister Andreas Haitzer (SPÖ). Er fordert deswegen: Die Ausbildung auch für junge Menschen möglich machen, die gerade aus der Schule kommen – also eine Pflege-Lehre. Zurzeit können Interessierte entweder nach der Matura studieren, oder die Pflegeassistenten-Ausbildung mit 17 Jahren beginnen. Davor gibt es keine Möglichkeit. [...] Im Lungau gibt es schon eine Pflege-Schule [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Oberösterreichisches Volksblatt vom 30.09.2022:

"Ab Herbst 2023 startet in Oberösterreich das Pilotprojekt Pflegelehre [...] Um dem Fachkräftemangel in Gesundheits- und Pflegeberufen entgegenzuwirken, startet ab Herbst 2023 eine Lehrausbildung im Pflegebereich. Es handelt sich dabei zunächst um ein Pilotprojekt, bei dem bundesweit 1000 Ausbildungsplätze geschaffen werden.

»Um ein Altern in Würde sicherzustellen, ist eine Reform im Pflegebereich notwendig. Bis dato war es nicht möglich, eine Lehre im Pflegebereich zu absolvieren. Mit der Pflegelehre können nun auch Jugendliche und junge Erwachsene in diesen Beruf einsteigen.«, freut sich Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer, der am Freitag gemeinsam mit Arbeitsminister Martin Kocher (beide ÖVP) das Pflegeheim Sonnenhof in Linz besuchte. [...]" ...
Quelle: Oberösterreichisches Volksblatt

Zitat weekend.at vom 20.09.2022:

"Pflege-Profis sind gefragter denn je. Mit der Ausbildung zur Pflegefachassistenz bieten die Krankenhäuser Braunau und Ried jungen Menschen ein attraktives Einstiegsmodell. [...]
Einstieg schon ab 17 möglich

Für diese Ausbildung ist keine Matura erforderlich. Einsteigen kann man mit dem vollendeten 17. Lebensjahr nach positivem Abschluss von zehn Schulstufen. Die gesundheitliche Eignung und Deutschkenntnisse auf Kompetenzniveau B2 sind ebenfalls erforderlich. [...]" ...
Quelle: weekend.at

Zitat Vorarlberg Online vom 20.09.2022:

"Das Land Vorarlberg fordert vom Bund, bis spätestens Ende Jahr die Voraussetzungen für eine Pflegelehre zu schaffen. [...] Die Personalsituation in der Pflege ist in Vorarlberg weiter prekär. Rund 150 Betten stehen leer, weil das Pflegepersonal fehlt, während 200 Pflegebedürftige auf einen Platz warten. Die Lehre für Assistenzberufe in der Pflege sei kein Allheilmittel, aber eine gute Möglichkeit, junge Interessierte an das Berufsfeld heranzuführen, sagte Wallner. In einem Mangelberuf müsse man alle Möglichkeiten ausschöpfen. [...] Auch auf anderen Ebenen arbeite das Land mit Hochdruck daran, den Pflegeberuf attraktiver zu machen. Aus einem von Bund und Ländern gemeinsam finanzierten Ausbildungsfonds fließen bis 2025 rund 13 Millionen Euro nach Vorarlberg. Aufbauend auf diesem Pflegepaket des Bundes bietet das Land ab diesem Herbst eine Vorarlberger Pflege-Ausbildungsförderung an, durch die Menschen in Pflegeausbildungen auf allen Ebenen 600 Euro monatlich erhalten, das sind 7.200 Euro jährlich. Dadurch soll die Ausbildung auch für Quereinsteiger attraktiver werden. Rund 750 Personen sind anspruchsberechtigt. [...]" ...
Quelle: VOL.at

Zitat APA-OTS/ Österreichisches Rotes Kreuz vom 26.07.2022:

"Expertin fordert Politik: Fachliche Expertise aus der Praxis darf im Implementierungsprozess nicht fehlen [...] Dass die Pflegelehre nun ab dem Jahr 2023 als Pilotversuch in mehreren Bundesländern starten soll, ist ein weiterer Schritt, um den akuten Fachkräftemangel im Pflegebereich zu entschärfen. Doch die Implementierung steht noch vor einigen Herausforderungen, die Fachexpertise erfordern.
„Aufgrund des aktuellen und des sich in Zukunft noch weiter verschärfenden Personalmangels sehen wir einen dringenden Bedarf an unterschiedlichen Ausbildungswegen für Gesundheits- und Sozialberufe. Bei der Umsetzung der Pflegelehre ist es wichtig, Rahmenbedingungen zur Qualitätssicherung und insbesondere zur Unterstützung und Begleitung der Lehrlinge zu implementieren. [...] Dass Fachkräften aus Drittstaaten, die im Gesundheits- und Pflegebereich tätig sind, künftig der Zugang zur Rot-Weiß-Rot-Card vereinfacht werden soll, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, begrüßt Petra Schmidt [...] Einen weiteren Anreiz für zukünftige Fachkräfte stellt der angekündigte Ausbildungsbonus dar. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Vorarlberg Online vom 22.07.2022:

"Vorbereitungen für neue Pflegelehre gehen in die Zielgerade. [...] »Mir ist die Gesundheit der Menschen wichtig. Und wenn ich jemanden zum Lächeln bringen kann, dann geht mir das Herz auf«, sagt die 16-jährige Sophia Wachter. Weil die Bürserin gerne im Pflegebereich arbeiten möchte, hat sie sich für die Ausbildungskombination Betriebsdienstleisterin und Pflegeassistenz entschieden. [...]" ...
Quelle: VOL.at

Zitat Oberösterreichisches Volksblatt vom 21.07.2022:

"Die Vorbereitungen für die Lehre zu Pflegeassistenzberufen sollen bis Herbst abgeschlossen sein. Ab Herbst 2023 wird die Pflegelehre in mehreren Bundesländern als Pilotversuch starten, so Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Donnerstag.

Bis 2030 benötige man bundesweit laut einer Studie 76.000 zusätzliche Pflegekräfte. Gegensteuern wolle man unter anderem mit der neuen dreijährigen Lehre zur Pflegeassistenz bzw. in vier Jahren zur Pflegefachassistenz. [...]" ...
Quelle: Oberösterreichisches Volksblatt

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 17.07.2022:

"Die derzeit laufenden Schulversuche zur Pflegeausbildung sollen ab 2023/24 ins Regelschulwesen überführt werden. Das sieht eine Schulrechtsnovelle vor, die am Freitag in Begutachtung gegangen ist. »Höhere Lehranstalten für Pflege und Sozialbetreuung« sind als fünfjährige berufsbildende höhere Schulen (BHS) konzipiert, die zur Matura führen. Dreijährige Fachschulen für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung bieten bereits Lehrinhalte der Pflegeassistenzausbildung. [...]" ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat Wiener Zeitung vom 16.07.2022:

"Bildungsminister Polaschek hat ein Schulpaket geschnürt, die umstrittene Pflegelehre folgt aber noch. [...] Höhere Gehälter in den Jahren 2023 und 2024 für Pflegekräfte und Heimhilfe, 1500 Euro Bonus für Menschen, die ihre Angehörigen daheim pflegen und damit insgesamt eine Milliarde Euro zusätzlich für die Pflege: Dieses Bündel an Maßnahmen haben ÖVP und Grüne vor der Sommerpause des Nationalrats schon beschlossen. Jetzt folgt ein zweiter Schritt bei einem weiteren Schwerpunkt, der Ausbildung, die damit für Junge attraktiver werden soll. Mit einem Schulpaket für die Pflege stellt Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) die Weichen für Neuerungen im Bereich der Ausbildung.

Noch nicht enthalten ist die umstrittene Einführung einer Pflegelehre. Die gesetzliche Basis dafür soll von Arbeitsminister Martin Kocher geliefert werden. Die Pflegelehre wird von Sozialminister Johannes Rauch und den Grünen mitgetragen. Von Praktikern im Pflegesektor, aber auch von der Arbeiterkammer wird die Pflegelehre gibt es allerdings Vorbehalte, weil man befürchtet, dass diese zu eine Billigschiene für Pflegekräfte wird. Vorarlberg möchte Vorreiter aufgrund der Erfahrungen in der benachbarten Schweiz sein. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Linz Stadt vom 12.07.2022:

"Die Bundespflegereform bringt wesentliche Maßnahmen zur Absicherung der oö. Langzeitpflege. So wurde die Forderung aus OÖ, Sozialberufe beim Ausbildungsstipendium mit Gesundheitsberufen gleichzustellen, erfüllt. Für Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (VP) und ÖVP-Klubobmann August Wöginger geht es jetzt darum, sofort mit den Verhandlungen zum angekündigten zweiten Pflegepaket des Bundes zu starten. [...]

Die 20 Maßnahmen der Pflegereform

Der Nationalrat beschloss mit Stimmen von ÖVP, Grüne und FPÖ in der Sitzung am 7. Juli die ersten Teile der Pflegereform – mit einem Volumen von einer Milliarde Euro.

1. Gehaltszuschlag für Beschäftigte: Mehr Gehalt für jede einzelne und für jeden einzelnen Beschäftigten in der Pflege: Der Bund stellt zur Attraktivierung des Pflegeberufs bis Ende 2023 insgesamt 570 Millionen Euro für die Erhöhung der Gehälter von Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pflegern, Pflegeassistentinnen/Pflegeassistenten, Pflegefachassistentinnen/Pflegefachassistenten sowie für Heimhilfen und Behindertenbegleiterinnen und –begleiter zur Verfügung. Die Auszahlung könnte voraussichtlich als monatlicher Gehaltsbonus erfolgen. Die Mittel werden gemeinsam von den Ländern und Sozialpartnern verteilt.

2. Entlastungswoche Pflege: Dringend benötigte Erholung bringt eine zusätzliche Entlastungswoche. Als Maßnahme des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutzes erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Pflegeassistenz, der Pflegefachassistenz und im gehobenen Dienst ab dem 43. Geburtstag eine zusätzliche Entlastungswoche. Diesen Anspruch haben alle als Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer beschäftigten Pflegekräfte, unabhängig von der Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit, zusätzlich zur fünften Urlaubswoche.

3. Für Nachtarbeit in allen Pflegeheimen (stationäre Langzeitpflege) wird es künftig generell zwei Stunden extra Zeitausgleich für Nachtdienste geben, die mindestens sechs Stunden dauern. ...
Quelle: tips.at


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