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888 News gefunden


Zitat Kronen Zeitung/ Tirol vom 26.02.2024:

"Die Lage im Pflegesektor ist seit vielen Jahren prekär. Kein Blatt vor den Mund nimmt sich die Gewerkschaft GPA Tirol. Die Entwicklung sei ein Alarmsignal an die Politik, sagt der stellvertretende Landesgeschäftsführer Ralf Wiestner. [...] Margit Luxner ist Betriebsratsvorsitzende im Altenwohnheim Kitzbühel und Vorsitzende des Wirtschaftsbereiches Gesundheit und Soziales in der Gewerkschaft GPA Tirol. Sie kennt sich somit bestens aus. »Unsere Not wird immer größer, aber unsere Rufe verhallen nach wie vor ungehört«, übt sie herbe Kritik, »wir pflegen Menschen bis wir im Burnout landen. Viele Kollegen packen den Job jetzt schon nicht mehr - sie reduzieren die Arbeitszeit oder verlassen die Branche.« [...] Diese Entwicklung sei ein weiteres Alarmsignal an die Politik. »Pflege geht uns alle an: Schon jetzt müssen in Tirol immer wieder ganze Stationen und Bereiche in Krankenhäusern oder Pflegeheimen gesperrt werden, weil kein Personal mehr da ist«, sagt Ralf Wiestner, stellvertretender Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft GPA Tirol. Die Anerkennung von Pflege als Schwerarbeit wäre ein sehr wichtiger Schritt.

Doch mit der schrittweisen Anhebung des Pensionsantrittsalters für Frauen befürchtet Wiestner eine weitere Verschlechterung: »Wenn die wohlverdiente Pension in noch weitere Ferne rückt, werden sich viele von den Frauen deutlich früher von der Branche abwenden.« [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat APA-OTS/ SPÖ Pressedienst vom 23.02.2024:

"63 Prozent der Befragten für 4-Tage-Woche – 4-Tage-Woche schrittweise einführen, z.B. in Pflege – „Arbeitszeitverkürzung Frage des Respekts gegenüber Arbeitnehmer*innen" [...]

Laut Umfrage sind 63 Prozent für eine 4-Tage-Woche – bei Jüngeren, Frauen und Familien mit Kindern ist der Zuspruch am höchsten. 57 Prozent sprechen sich für eine 32-Stunden-Woche aus. »Wir wollen die 4-Tage-Woche mit einer verkürzten Arbeitszeit und bei vollem Lohnausgleich schrittweise einführen – als erstes für besonders harte Berufe wie der Pflege«, so der SPÖ-Chef. Die Mehrheit der Pflegekräfte kann sich nicht vorstellen, bis zur Pension in ihrem physisch und psychisch belastenden Beruf durchzuhalten. »Mit einer kürzeren Arbeitszeit könnten wie diese Menschen in ihrem wichtigen – und immer wichtiger werdenden – Beruf halten«, so Babler.

Von einer 4-Tage-Woche profitieren sowohl Arbeitnehmer*innen, weil sie erholter und gesünder arbeiten können, als auch Unternehmen, weil die Mitarbeiter*innen nachweislich produktiver sind. Das belegen Studien zu internationalen Pilotprojekten und auch die Erfahrungen von Unternehmen in Österreich, die die 4-Tage-Woche schon umgesetzt haben. »Die letzte Arbeitszeitverkürzung hat 1975 unter Kreisky stattgefunden. Viele der heutigen Pensionist*innen haben damals davon profitiert, dass die Arbeitszeit ab 1970 schrittweise von 45 auf 40 Stunden reduziert wurde. Heute, fast 50 Jahre später, ist es hoch an der Zeit, dass die Menschen endlich einen Teil der gestiegenen Produktionskraft abgegolten bekommen und ihnen endlich wieder ein Stück mehr Freizeit und Regeneration zugestanden wird. Das ist eine Frage des Respekts!« [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Kronen Zeitung vom 21.02.2024:

"Ein junger Linzer Intensivpfleger (29) startete privat eine Petition für bessere Arbeitsbedingungen in seinem Berufsfeld - mehr als 18.000 Menschen unterschrieben innerhalb weniger Wochen. »Weil ich nach 20 Jahren Pflege am Überlegen bin, aufzuhören«, begründet etwa Margot M. ihre Unterstützung. [...] „Mein Name ist Maximilian Lindpointner, ich bin Diplomkrankenpfleger auf einer Linzer Intensivstation und möchte, dass sich für uns Pflegekräfte etwas ändert“ - so meldete sich der 29-jährige Linzer bei der »Krone«.

»Aber wer bin ich, dass ich sagen kann, was wir wollen?« Um herauszufinden, ob auch Berufskollegen unter ähnlichen Belastungen leiden, setzte der 29-Jährige gemeinsam mit Freunden eine Internet-Petition auf. Und damit scheint der engagierte Pfleger einen empfindlichen Nerv im Spitalswesen getroffen zu haben: Innerhalb von zehn Wochen unterzeichneten das private Begehren mehr als 18.000 Menschen (online, also wohl auch über Oberösterreichs Landesgrenzen hinweg).

»Weil ich nach 20 Jahren Pflege am Überlegen bin, aufzuhören«, begründet etwa Margot M. ihre Unterstützung [...] Personalnot und 40 Stunden als Belastungen [...] Mehr Lohn, weniger Arbeitsstunden [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Heute vom 20.02.2024:

"In Oberösterreich startete ein Pfleger eine Petition, um auf die Zustände vieler Kollegen hinzuweisen. Fast 20.000 Unterschriften folgten. [...] In den letzten Tagen ebbte die Corona-Welle ab, das Influenza-Virus traf das Land dafür Ende Jänner mit voller Wucht. Und spätestens die weltweite Corona-Pandemie zeigte in Österreich, dass tausende Bedienstete des Gesundheitsbereichs zunehmend an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Krankenpfleger Maximilian Lindpointner (29) appelliert mit einer Petition, zu reagieren, »bevor es zu spät ist«. [...] Personalmangel und Dauer-Stress im Fokus [...] »Brauchen Unterstützung« – Pfleger schlägt Alarm [...] Die vielfach zugesprochene Entlastung sei nicht angekommen, viele Kollegen würden sogar die Berufsgruppe wechseln. Deshalb fordert Maximilian eine nachhaltige Besserung im Pflegebereich: Arbeitsreduktion auf 35 Stundenwochen bei gleichbleibendem Lohn, eine Anpassung der Nachtdienst-, Sonn- und Feiertagszulagen sowie eine Erhöhung des Grundgehalts sind Teil seiner Forderungen. [...] Die Petition [...] unterzeichneten bisher 18.600 Personen. Diese möchte er zeitnah der in Oberösterreich für Gesundheit zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) übermitteln, denn »die aktuelle Situation in den Krankenanstalten ist durchaus kritisch«, so Maximilian. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat APA-OTS/ SPÖ-Parlamentsclub vom 20.02.2024:

"Höhere Frauenpensionen durch Ausbau der Kinderbetreuung und Arbeitszeitverkürzung in Pflege - Muchitsch: Maßnahmen für gute Arbeitsplätze, damit alle gesund Pensionsalter erreichen können [...] Dass unser staatliches Pensionssystem zukunftsfit ist, haben Expert*innen schwarz auf weiß dargelegt, zum Beispiel die EU-Kommission in ihrem Aeging-Report 2021: Bis 2070 werden die staatlichen Ausgaben für die Pensionen nur um 0,5 Prozent des BIP ansteigen. »Die angeblich drohende Unfinanzierbarkeit des staatlichen Pensionssystems ist damit klar widerlegt«, so Babler. Der SPÖ-Chef sieht keine Notwendigkeit, private Versicherungskonzerne zu stärken, wie das ÖVP-Kanzler Nehammer will. Private Pensionen unterliegen der Spekulation auf Aktienmärkten, 2021 etwa haben private Pensionen ein Fünftel ihres Wertes verloren. »Wer ein Leben lang hart gearbeitet hat, muss darauf vertrauen können, eine sichere Pension zu erhalten. Die Menschen dürfen nicht zu Bittsteller*innen gemacht werden«, betonte auch der SPÖ-Sozialsprecher.

Bei den Pensionen gehe es auch um Respekt gegenüber arbeitenden Frauen, die immer noch um 40 Prozent weniger Pension erhalten als Männer. Das ist zum einen auf eine hohe Teilzeitquote bei Frauen zurückzuführen. »Jede zweite unselbständige Frau muss Teilzeit arbeiten, weil Frauen immer noch den größten Teil der Care-Arbeit, etwa die Kinderbetreuung, übernehmen. Wir wollen verhindern, dass Frauen in die Altersarmut gedrängt werden und die kostenlose, ganztägige Kinderbetreuung flächendeckend ausbauen«, so Babler. Zum anderen brauche es eine Verkürzung der Arbeitszeit etwa in der Pflege und im Gesundheitssystem – »wir fangen dort an, wo die Jobs besonders hart sind und viele Frauen betroffen sind«, so Babler.

„Die SPÖ hat seit Ende 2019 18 Anträge zur Sicherung der Pensionen eingebracht, 13 wurden von der Regierungsmehrheit abgelehnt, vier wurden vertagt, einer ist offen“, kritisierte Muchitsch ...
Quelle: ots.at

Zitat 5 Minuten/ Kärnten vom 18.02.2024:

"Die digitale Erleichterung für mobile Dienste bringt mehr Zeit für die Betreuung der Klienten. Nun werden Ausbildungsmöglichkeiten weiter forciert. [...]

In ganz Österreich wird ein noch deutlicherer Mehrbedarf, als bislang angenommen, prognostiziert. [...] »Aktuell sind rund 1.700 Kärntnerinnen und Kärnten in einer Pflegeausbildung. Pro Jahr schließen in Kärnten über unterschiedliche Ausbildungsschienen knapp 350 Pflegekräfte ihre Ausbildung«, informierte Prettner. Auch die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Kärnten, die GuK, habe ihren Leistungsumfang ausgeweitet. [...]

Konkret hat man heute ein neues digitales Zeit- und Leistungserfassungssystem für die Mobilen Dienste abgesegnet. [...] Zudem wurde beschlossen, die Einführung einer digitalen mobilen Pflegedokumentation zu fördern. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat Kurier/ Österreich vom 15.02.2024:

"Ausländische Bewerber um eine Stelle im Pflegeheim sind doch nicht so willkommen, wie es uns allen vorgemacht wird. [...] »Ausländische Pfleger sind in Österreich willkommen«. Bei Schlagzeilen wie dieser dreht sich bei A. der Magen um. Denn A., leitende Krankenschwester in einem Wiener Pflegeheim, weiß zu gut, dass hinter dieser Schlagzeile, die sich auf eine Pressekonferenz unseres Gesundheitsministers bezieht, viel heiße Luft steckt. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat BibliomedPflege/ Deutschland vom 15.02.2024:

"Spracherkennung, smarte Pflegebetten und Telemedizin – mit modernster Technologie will die Stadt Linz in Österreich ihre zehn Pflegeheime Schritt für Schritt digitalisieren. Start für das Pilotprojekt ist zunächst ein Testlauf in einem Seniorenzentrum. Die wissenschaftliche Auswertung der Ergebnisse soll noch im ersten Halbjahr dieses Jahres vorliegen. Im Fall eines positiven Ausgangs ist eine Ausweitung der Technik auf weitere Häuser ab 2025 geplant. [...]

Mit Digitalisierung Pflegekräfte entlasten [...] In den zehn städtischen Pflegeheimen in Linz versorgen 800 Pflegende knapp 1.200 Menschen stationär. [...]" ...
Quelle: bibliomed-pflege.de

Zitat Tips/ Ried vom 12.02.2024:

"»Pflege Speed Dating« – diese gemeinsame Initiative des Krankenhauses St. Josef in Braunau und des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried im Rahmen des Ordensklinikum Innviertel bietet Schüler*innen, Interessierten und potenziellen Quereinsteigern am 1. März in Braunau bzw. am 15. März in Ried die Gelegenheit, sich über den Pflegeberuf zu informieren. [...]

Das »Pflege Speed Dating« findet am Freitag, 1. März, im Interspar Braunau und am Freitag, 15. März, im Einkaufszentrum Weberzeile in Ried statt – jeweils von 14 bis 17 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mehr über die Pflegeausbildung, die verschiedenen Berufsmöglichkeiten und die Arbeitswelt in der Pflege erfahren möchten. Vor Ort stehen Pflegemitarbeiter sowie Auszubildende für persönliche Gespräche zur Verfügung. [...] Die Informationsstände bieten einen niederschwelligen Zugang, um sämtliche Fragen rund um den Pflegeberuf zu klären. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat APA-OTS/ Österreichischer Integrationsfond vom 12.02.2024:

"Neue Förderung von Studienbeiträgen für Personen im Nostrifizierungsverfahren zu Gesundheits- und Pflegeberufen [...]

Vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfs baut das Integrationsservice für Fachkräfte des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) die Fördermöglichkeiten für die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen und Qualifikationen im Gesundheits- und Pflegebereich aus, damit diese möglichst rasch in Österreich eingesetzt werden können: Ab sofort refundiert das Integrationsservice für Fachkräfte Studienbeiträge für Zuwander/innen im Nostrifizierungsverfahren, die im Ausland eine Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich erworben haben und sich diese nun in Österreich anerkennen lassen wollen. [...]

Im Zuge der Nostrifizierung von im Ausland erworbenen Ausbildungen im Gesundheits- und Pflegebereich müssen Zuwander/innen bei österreichischen Universitäten oder Fachhochschulen vielfach einzelne Fächer nachholen, damit der ausländische Abschluss den in Österreich festgeschriebenen Anforderungen entspricht. Im Rahmen des neuen Förderprogramms werden Studienbeiträge, die von einer österreichischen Universität oder einer österreichischen Fachhochschule im laufenden Semester angefallen sind, refundiert. [...]

Ausländische Fachkräfte können sich beim ÖIF-Integrationsservice für Fachkräfte sowie österreichweit bei allen ÖIF-Integrationszentren und mobilen Beratungsstellen über die Fördermöglichkeiten informieren [...]

Das ÖIF-Integrationsservice für Fachkräfte hat im Herbst 2023 seinen Betrieb aufgenommen und bietet Integrationsangebote für Fachkräfte und Unternehmen. Als zentrale Anlaufstelle für Fachkräfte und ihre Familien sowie für Unternehmen bietet die Stelle Informationen, Beratungen und Veranstaltungen zur Vorintegration sowie zum Leben und Arbeiten in Österreich und zu ÖIF-Deutschlernangeboten. [...]" ...
Quelle: ots.at


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