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Zitat Kronen Zeitung vom 26.09.2022:

"Es wird bereits seit Längerem viel Aufhebens um die Gleichberechtigung von Mann und Frau gemacht, was mit dem Umschreiben der österreichischen Bundeshymne den Anfang machte, mit dem Gendern und der Forderung nach gleicher Bezahlung zu den Männern weiterging. Auch wird immer wieder gefordert, die Frauenquote im öffentlichen Dienst zu beachten, auch bei der Besetzung von Positionen für den Vorstand bzw. Aufsichtsrat in nationalen und internationalen Konzernen wird darauf gedrängt, dies mit Frauen zu tun. Niemand spricht den Frauen die Fähigkeit ab, für eine der genannten Tätigkeiten qualifiziert zu sein, jedoch sollte ernsthaft darüber nachgedacht und diskutiert werden, ob nicht junge Frauen verpflichtend einen achtmonatigen Dienst in Pflege- oder Seniorenheimen ableisten sollen, gleich wie die jungen Männer der Wehrpflicht nachkommen müssen. Es wäre bestimmt eine enorme Unterstützung für das überforderte Pflegepersonal, auch könnten die jungen Damen anstatt der Männer im Zivildienst verwendet werden, so würde es mehr Rekruten zur Ausbildung am Gerät und an der Waffe geben, was eigentlich der Sinn einer Wehrpflicht ist. Das wäre demokratisch und im Sinne und zum Wohl der Allgemeinheit. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Kronen Zeitung vom 24.09.2022:

"Statt einer erhofften Erholung der Staatsfinanzen sorgen die Krise und die Gegenmaßnahmen erneut für eine Explosion des Defizits. [...] Schon vor diesem Herbst war klar, dass alleine heuer über vier Milliarden Euro mehr ausgegeben werden, die im Budget so nicht eingeplant waren: Diverse Anti-Teuerungs-Pakete, die Erhöhung des Klimabonus und der Zuwendungen an Familien waren erst der Anfang. Die Strompreisbremse für Haushalte und entsprechende Hilfen für die Betriebe werden hauptsächlich das Budget 2023 mit geschätzten fünf bis sechs Milliarden Euro zusätzlich belasten. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat OTS/ PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien vom 23.09.2022:

"Gleich im Anschluss an den 27. Wiener Gemeinderat fand die 28. Sitzung des Wiener Gemeinderates statt. Das Stadtparlament trat diesmal auf Verlangen der FPÖ zusammen. Debattiert wurde zum Thema »Rotes Wien am Ende: Spitäler kaputt, Energiepreise explodieren, Wien Energie steht vor der Pleite!«. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Salzburger Nachrichten vom 23.09.2022:

"Es ist verwunderlich und bedauerlich, dass bei einer Prüfung zur/zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger/-in in Salzburg so unterschiedliche Erfolgsquoten aufscheinen. Im Pongau sind ca. 1/4 der Schüler/-innen durchgefallen, dagegen im Pinzgau haben knapp 100% der Prüflinge bestanden. Sind die Pongauer/-innen für diesen Beruf, obwohl die praktische Prüfung mit Auszeichnung bestanden wurde, unfähig? Vielleicht steckt Prüfungsangst, Nervosität, dahinter? Zwei Jahre Corona haben die Ausbildung wesentlich erschwert. Fehlt es an Einfühlungsvermögen, an Sensibilität der Prüfungskommission? Die Schüler/-innen haben diesen Berufsweg aus voller Überzeugung, mit aller Hingabe gewählt, sich intensiv vorbereitet. Nun stehen sie vor der Entscheidung: Mit über 20 Jahren noch ein Jahr Schule, alles wieder von Anfang an, für einen Hungerlohn, der immer noch Unterstützung von den Eltern erfordert, oder Berufswechsel? Jeden Tag wird in den Medien über Fachkräftemangel im Pflege- und Spitalsbereich berichtet, überlegt, wie man dagegen ankämpft. Auf diese Art und Weise werden wir das Problem nicht in den Griff bekommen. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat Salzburger Nachrichten vom 21.09.2022:

"Seit den jüngsten Vorfällen in Senecura-Seniorenheimen sind viele Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter verunsichert. Die PN [Pongauer Nachrichten] waren zu einem Lokalaugenschein im Seniorenheim in Altenmarkt. [...] Die Verärgerung bei Bürgermeister Rupert Winter (ÖVP) ist groß: »Die derzeitige Berichterstattung zu den unglaublichen Vorfällen in Senecura-Seniorenheimen wie in Radstadt und vor allem in Lehen ist ein enormer Schaden für uns und führt zu großer Verunsicherung von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern.« Die gravierenden Pflegemissstände in Lehen, einem privat von der Firma Senecura geführten Heim, »die dürfte es so nicht geben«.

Im Jahr 2007 eröffnete in Altenmarkt das Seniorenheim, »gebaut für 70 Heimbewohnerinnen und -bewohner«. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat Stadt Salzburg vom 21.09.2022:

"NEOS und FPÖ kritisieren heftig – Bgm. Preuner mahnt Sachlichkeit ein [...] Eine streckenweit emotional und persönlich geführte Debatte gab es Mittwoch, 21. September 2022, bei der Sitzung des Gemeinderates der Stadt Salzburg. Sie fand erstmals seit Februar 2020 wieder im Rathaus statt. 220 Interessierte sahen via Internet zu. [...]" ...
Quelle: Stadt Salzburg

Zitat DerStandard vom 18.09.2022:

"Die Regierung folgt erneut dem Schlachtruf »Koste es, was es wolle«: Wie schon in der Pandemie gibt der Staat in der Inflationskrise viele Milliarden aus und hilft damit nicht nur Armen. Herrscht bei uns eine »Vollkasko-Mentalität«? [...)" ...
Quelle: DerStandard

Zitat BVZ.at vom 16.09.2022:

"Die Pflege im Burgenland wird neu formiert. Bis 2024 sollen 28 Regionen je einen Stützpunkt und insgesamt 70 Subregionen bekommen, die sich um die Mobile Hauskrankenpflege, Tagesheimstätten und betreutes Wohnen kümmern. Nicht überall wird das goutiert. Eine mobile Pflegekraft sowie eine Klientin, die anonym bleiben möchten, sehen darin mehr Nach- als Vorteile. [...] Vor Kurzem wurde bekannt gegeben, dass im Herbst in Schattendorf der erste Pflegestützpunkt des neuen burgenländischen Pflegemodells seinen Betrieb aufnehmen wird. Der Standort dient dabei als Pilotprojekt für das Modell, das mit Jänner 2024 im gesamten Burgenland ausgerollt werden soll. Dabei werden die Gemeinden Schattendorf, Draßburg, Baumgarten, Loipersbach, Marz und Rohrbach zu einer Region zusammengefasst. [...]" ...
Quelle: BVZ.at

Zitat WKO vom 15.09.2022:

"Obmann Andreas Herz: Förderhöhe seit 2007 weder erhöht noch inflationsangepasst – Betreuung für viele Familien bereits unleistbar [...] Die Fakten: Seit 2007 wurde die vom Bund beschlossene Förderung in Höhe von monatlich 550 Euro weder erhöht noch an die Inflation angepasst. Angesichts der aktuellen Teuerungsraten schmilzt der Wert der Förderung rasant dahin. Die Folge: Die 24-Stunden-Betreuung wird für immer mehr Familien in Österreich unleistbar.

Herz erinnert daran, dass die Betreuung in Privathaushalten der öffentlichen Hand und somit der Allgemeinheit viel Geld erspart. Er warnt vor möglichen Folgen eines Kollaps für das Pflegesystem: »Wir haben rund 30.000 betreuungsbedürftige Personen in der 24-Stunden-Betreuung. Wo sollten diese künftig betreut werden, wenn diese für die Familien unleistbar wird und wir in der Folge unsere Betreuerinnen verlieren? Der Personalmangel bei mobilen Diensten und in Pflegeheimen ist jetzt schon eklatant.«

Umso wichtiger wäre es, die 24-Stunden-Betreuung zu stärken anstatt sie finanziell auszuhungern. Das Ziel müsse es – gerade angesichts der von Bundesminister Rauch beschriebenen Herausforderungen - sein, mehr zusätzliche Pflege- und Betreuungskräfte für Österreich zu gewinnen – sowohl im Land selbst wie auch international.

Derzeit ist das Gegenteil der Fall: »Der Arbeitsort Österreich verliert aufgrund der aktuellen Situation zusehends an Attraktivität, andere Länder haben uns bereits überrundet«, warnt Herz. Deshalb wäre es ein weiterer wesentlicher Schritt, die Unterstützungsleistungen über alle Bundesländergrenzen hinweg einheitlich zu gestalten. Der Fachverband befürwortet zudem flexiblere Ansätze wie ein mobiles Personenbetreuungsmodell oder auch die Möglichkeit, mehr als höchstens drei Menschen zu betreuen. Mit einer Qualitätsoffensive sollten unter anderem das Gütesiegel ÖQZ-24 gefördert und für zertifizierte Vermittlungsagenturen finanzielle Anreize geschaffen werden. ...
Quelle: wko.at

Zitat DerStandard vom 13.09.2022:

"13 Bewohnerinnen und Bewohner sollen anderswo untergebracht werden. Soziallandesrat Schellhorn steht politisch unter Druck [...] Nachdem die Volksanwaltschaft schwere Mängel in einem Senecura-Pflegeheim in der Stadt Salzburg aufgedeckt hat, soll nun die Anzahl der Bewohner in Lehen innerhalb eines Monats auf 50 gesenkt werden. Soziallandesrat Heinrich Schellhorn (Grüne) hat das dem Betreiber per Bescheid vorgeschrieben. Sollten sich bis dahin die Personalsituation und damit verbundene Mängel in der Pflege immer noch nicht gebessert haben, droht dem Heim die Schließung. [...]" ...
Quelle: DerStandard


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