News > Aussprache: Pflegereform für heuer vom Tisch

am 26.11.2021
Zitat Wiener Zeitung vom 26.11.2021:

"Betreuungsorganisationen waren bei Sozialminister Mückstein und drängen auf eine Personaloffensive. [...] Die von der türkis-grünen Bundesregierung für den heurigen Herbst angekündigte Pflegereform ist de facto gescheitert. Übrig bleiben nur die Weichenstellung für Community nurses in Gemeinden, verstärkte Bemühungen zum Umstieg von Arbeitslosen in den Pflegeberuf und Ausbildungsinitiativen. Völlig ungeklärt ist hingegen nach wie vor die Finanzierung, aber auch, wie kurzfristig mehr Personal bereitgestellt werden kann.

Am Freitag waren Vertreter mehrerer Organisationen, die mit einem Offenen Brief einen Aufschrei wegen der Verzögerungen ausgestoßen hatten, bei Sozial- und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Nun soll die Pflegereform 2022 angegangen werden, für heuer wurde das Scheitern einer umfassenden Reform damit gleichsam von Regierungsseite eingestanden.

Nun Zeitplan für Reform ab Jänner 2022

Die Sozial- und Betreuungsorganisationen, darunter Caritas, Diakonie, Volkshilfe, Rotes Kreuz und der Bundesverband der Pflegeheime, die schon vor dem Sommer erstmals auf Fortschritte bei der Pflegereform gedrängt hatten, die wegen der Pandemie ohnehin bereits um eineinhalb Jahre aufgeschoben wurde, lobten zwar ausdrücklich, dass die Aussprache mit Mückstein »konstruktiv« verlaufen sei. Gleichzeitig wurde in einer gemeinsamen Aussendung betont, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem »Runden Tisch« ein »Fahrplan für die Pflegereform beginnend mit Jänner 2022« präsentiert worden sei. [...]"

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich...
Quelle: Wiener Zeitung


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