News > Diakonie-Direktorin zu Pflege: "Es ist fünf nach 12 in Personalfragen"

Zitat Kurier.at vom 14.04.2022:

"Gewinnung von neuen Mitarbeitern herausfordernd. Bis 2030 brauche Österreich bis zu 100.000 zusätzliche Pflegekräfte. [...] Weiters wünscht sich Moser eine Änderung der Pflegegeldeinstufung. Neben physischer Gesundheit solle vor allem Demenz mehr berücksichtigt werden. »Pflege geht weit über eine körperliche Versorgung hinaus. Sie bedeutet ganzheitliche Begleitung und erfordert ein hohes Maß an Beziehungsarbeit«, sagt Johannes Strasser, Leiter einer Pflegeeinrichtung für Menschen im Alter. Diese Beziehungsarbeit sei aber nur mit einem angepassten Personalschlüssel möglich.

Zum Teil sei es in der Langzeitpflege schon bittere Realität, dass Betten gesperrt werden müssen, weil Personal fehle, so Moser.

Care-Arbeit wird großteils von Frauen verrichtet. In Österreich sind Frauen für zwei Drittel der Pflegearbeit verantwortlich. Drei Viertel der 950.000 pflegenden Angehörigen sind weiblich. 86 Prozent der über 60.000 Menschen in der Langzeitpflege und -betreuung sind Frauen. In Österreich mache die unbezahlte Arbeit umgerechnet 105 Milliarden Euro im Jahr, und damit rund 30 Prozent des BIP aus, so Moser. [...]"

https://kurier.at/politik/inland/pflege-personalsituation-la...
Quelle: kurier.at


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