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Zitat ORF News vom 04.12.2022:

"NEOS fordert einen Pensionsgipfel mit allen Parteien und Experten und Expertinnen. Sozialsprecher Gerald Loacker begründete die Forderung mit dem diese Woche vorgelegten Gutachten der Alterssicherungskommission. Dieses dürfe nicht einfach wieder in der Schublade verschwindet und das Problem nicht ein weiteres Jahr verschleppt werden. »Diesen Stillstand können wir uns nicht leisten, wenn auch die jüngeren Generationen noch sichere Pensionen haben sollen«, warnte Loacker.

Laut diesem Gutachten werden die Ausgaben des Staates für die Pensionen von 26,1 Milliarden heuer auf 37,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 ansteigen. Den größten Teil der Steigerung macht der Bundeszuschuss zur gesetzlichen Pensionsversicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbstständigen und Bauern mit einem Plus von 8,4 Milliarden aus, bei den Beamten beträgt das Plus 3,4 Milliarden Euro. [...]" ...
Quelle: ORFNews

Zitat heute.at vom 03.12.2022:

"Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) zeigt, wie sich der Zeitpunkt des Pensionsantritts auf die Erstpension auswirkt. [...] In der Studie wird für unterschiedliche Einkommen und Modell-Lebensläufe berechnet, wie hoch die Erstpension zu unterschiedlichen Antrittszeitpunkten ist. Bezogen ist die Berechnung auf die Korridorpension. [...] Die Korridorpension ist eine Variante der vorzeitigen Alterspension, die einen selbstbestimmten Pensionsantritt zwischen dem 62. und dem 68. Lebensjahr ermöglicht.

Bei Pensionsantritt vor dem 65. Lebensjahr (Regelpensionsalter für Männer) werden Abschläge berechnet, danach gibt es Zuschläge. [...] Abhängig von Beruf und Einkommen kann man für ein Jahr länger im Erwerbsleben mit einer um 100 bis 200 Euro höheren Erstpension rechnen, heißt es in der Studie, die am Montag veröffentlicht wurde. Die Werte wurden auf Basis eines Erwerbseinkommens von 2019 berechnet. [...] Für Männer ist der positive Effekt auf das Pensions-Einkommen höher als bei Frauen, was am durchschnittlich höheren Erwerbseinkommen liegt. Da das Regelpensionsalter bei Frauen aktuell noch bei 60 liegt, spielt die Korridorpension eine geringere Rolle. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 03.12.2022:

"Krankenstände stoppten die Vereinstätigkeit, der Stadtrechnungshof erhielt keine Unterlagen. [...] Mit einem brisanten Prüfbericht des Stadtrechnungshofes befasste sich am Donnerstag der Welser Kontrollausschuss. Im Fokus stand das SP-nahe Freiwilligenzentrum, das seit Monaten keine Aktivitäten entfaltet. Die Hintergründe sind bedauerlich. Die einzige Mitarbeiterin und Vereinsobmann Wolf Dorner sind schwer erkrankt. Dem Verein droht nun die Stilllegung. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat MeinBezirk.at vom 29.11.2022:

"Am Dienstagvormittag präsentierte die Bundesregierung eine geplante Gesetzesnovelle, die es Seniorinnen und Senioren künftig erleichtern soll, einen Kredit aufzunehmen. Derzeit ist das in Österreich selbst dann schwer möglich, wenn Sicherheiten vorhanden sind. [...]

Schwerwiegende Altersdiskriminierung

Niemand sollte aufgrund seines Alters benachteiligt werden oder nicht selbstbestimmt leben können, betonte Zadic vor dem Hintergrund der geplanten Gesetzesänderung. Auch Menschen in höherem Alter hätten Bedürfnisse – etwa ein Haus oder eine Wohnung zu renovieren, oder den Umtausch einer alten Heizung –, die es zu befriedigen gilt. Ihnen stattdessen unüberwindbare Hindernisse in den Weg zu legen, sei eine schwerwiegende Form der Altersdiskriminierung, sind sich die Anwesenden einig. Denn »Kreditwürdigkeit ist eine Frage der finanziellen Sicherheiten, nicht des Alters«, so Seniorenrats-Präsidentin Korosec. [...]

Alter ab April 2023 kein Hindernis mehr

In Zukunft soll das so auch gesetzlich verankert sein. Dann soll die Lebenserwartung bei der Kreditvergabe kein Hindernis mehr darstellen, wie die Justizministerin erklärt. Zwei Voraussetzungen gibt es: Die Kreditnehmerinnen und -nehmer müssen die Kreditraten grundsätzlich zurückzahlen können. Und es müssen genügend Sicherheiten, etwa ein Haus, vorhanden sein, damit ein etwaiger Kredit im Falle des Versterbens getilgt werden kann.

Die Gesetzesänderung soll Anfang 2023 beschlossen werden und mit April in Kraft treten. Für Zadic ist das »ein Meilenstein für die Selbstbestimmung von Seniorinnen und Senioren.« Die Seniorenrats-Präsidentin sprach indes von einem »Durchbruch« und zeigte sich äußerst erfreut über das absehbare Ende dieser »sehr schwerwiegende Diskriminierung«. 

Maßnahmen zum Schutz der Angehörigen

Der Minister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Johannes Rauch, präsentierte außerdem einige geplante Maßnahmen, die Hinterbliebene gegebenenfalls schützen sollen. ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 25.11.2022:

"Einen enormen Bedarf an zusätzlichen Pflegekräften bis 2030 gibt es in Oberösterreich, hat der Landesrechnungshof aufgezeigt: In den kommenden acht Jahren müssten insgesamt 9550 Menschen für den Pflegeberuf gewonnen werden, weil die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und viele, viele Pflegekräfte in Pension gehen. Ausbildungsplätze gäbe es genug, doch die Drop-Out-Quote ist viel zu hoch. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat ORF Kärnten vom 23.11.2022:

"Aufgeflogen ist eine 36 Jahre alte Personenbetreuerinim [sic] Bezirk St. Veit an der Glan: Sie hatte im Namen ihrer Klientin mehr als 100 Produkte in diversen Onlineshops bestellt. Der Schaden: mehrere tausend Euro. [...]" ...
Quelle: ORF Ktn

Zitat DerStandard vom 23.11.2022:

"Die Brüsseler Behörde kritisiert, dass Hilfen in Österreich nicht zielgerichtet sind. Sollten die Energiepreise nicht sinken, werde das zum Problem [...] Die größten Brocken von diesen nicht zielgenauen Maßnahmen sind der Klimabonus und die höheren Ausgaben für Pensionen und diverse Sozialleistungen. Damit dürfte die Indexierung von Leistungen wie der Familienbeihilfe gemeint sein. Dazu kommen zusätzliche Ausgaben aus dem Pflegepaket. Bereits 2022 sei der größte Teil der Hilfen nicht zielgenau ausgefallen, heißt es in dem Bericht. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Wiener Zeitung vom 18.11.2022:

"Neue Gutachten sagen bis 2027 Steigerung der Budgetausgaben um 12,7 Milliarden Euro voraus. [...] Rund 25 Milliarden Euro sind im kommenden Jahr insgesamt für die Beamtenpensionen und den Zuschuss des Bundes zur gesetzlichen Pensionsversicherung veranschlagt. Diese Summe legte Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) am Donnerstagabend dem Nationalrat zum Beschluss des Budgets für 2023 vor. Allerdings wartet mitten in der Krise die nächste Hiobsbotschaft bereits auf den Finanzminister. Selbst der jetzige Budgetzuschuss ist noch wenig im Vergleich zu den in fünf Jahren notwendigen Mitteln. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat kurier.at vom 18.11.2022:

"Land NÖ investiert in Waidhofen/Ybbs 63,5 Millionen Euro. Pflegeheim und Spital haben bereits jetzt gemeinsamen kaufmännischen Direktor. [...] Bis 2028 wird in Waidhofen/Ybbs ein neues Pflege- und Betreuungsheim mit 144 Betten errichtet. Im Zuge des Neubaus werden infrastrukturell, aber auch im medizinischen und pflegerischen Bereich neue Synergien mit dem Waidhofner Landesklinikum geknüpft. [...] Synergien wird es auch im personellen Bereich geben. Schon jetzt liegt die kaufmännische Leitung der beiden Häuser in einer Hand, berichtete Teschl-Hofmeister. Durch die künftige bauliche Verbindung zwischen Pflegeheim und LKH soll es aber auch möglich werden, dass Spitalsärzte für Behandlungen und Untersuchungen im benachbarten Betreuungszentrum aktiv werden können, kündigte Teschl-Hofmeister an. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat profil.at vom 16.11.2022:

"Longevity: Das Geschäft mit der Lebensverlängerung
In den USA und Europa entwickelt sich eine Branche rund um ein längeres Leben: Longevity. Lifestyle-Trend oder notwendige Entwicklung? [...] Auf zwei Krücken gestützt kommt sie beim Gehen voran. »Ich bin den ganzen Vormittag am Sofa gelegen und dachte: Jetzt muss ich hinaus«, erzählt die 94-jährige Frau aus der Nachbarschaft in einem oberösterreichischen Dorf. Das Leben hat tiefe Furchen in ihr Gesicht gezeichnet, der Verstand ist glasklar geblieben. Der Liebe wegen sei sie einst hierhergezogen, erzählt sie. Vor wie vielen Jahren das war? Daran erinnert sie sich nicht mehr. Mit zunehmendem Alter setzen Phänomene wie Faltenbildung, Hörverlust und Gedächtnisschwäche ein. Warum altert der Mensch überhaupt? Was machen jene anders, die bis in die späten Neunziger noch durch die Nachbarschaft spazieren? Und: Wird die Forschung Medikamente und Methoden entwickeln, um im Alter länger gesund zu bleiben, den Alterungsprozess zu verzögern oder gar das Leben zu verlängern?

Die Biogerontologie untersucht die Ursachen des biologischen Alterns und deren Folgen. Der theoretische Zugang entspringt der Evolutionstheorie: Sobald ein Lebewesen sich fortgepflanzt hat, sind die eigenen Gene weitergereicht, und das Ziel ist erreicht. In der Alternsforschung spricht man von der Garantiezeit, in der sich ein Lebewesen entwickelt, wächst und sich reproduziert. "Was danach kommt, steht im Schatten der Evolution", sagt der Zellbiologe und Biochemiker Pidder Jansen-Dürr, der das Forschungsinstitut für Biomedizinische Alternsforschung an der Universität Innsbruck leitet. Der praktische Zugang ist die molekulare Ebene. Dazu gehören die natürlichen Alterungsabläufe in den Zellen, die sie weniger resilient und fehleranfälliger machen. Mit zunehmendem Alter verkürzen sich zum Beispiel die Schutzkappen der Chromosomen, die Telomere, und die zelleigenen Reparatursysteme schwinden. Dazu kommen äußere Einflüsse, ...
Quelle: profil.at


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