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Zitat profil.at vom 26.11.2022:

"Gibt das Schicksal dir Zitronen, mach Limonade draus! Aber was, wenn es dir nicht einmal Zitronen gibt? Eine alltägliche Geschichte. [...] Jetzt ist die alte Frau tot und hat sich nichts gegönnt, bis zu ihrem Ende, nichts. Gönn dir doch einmal was, haben die Kinder zu ihr gesagt, aber vergeblich. Nicht, dass viel da gewesen wäre zum Sich-etwas-Gönnen, aber so was von Askese, das hätte auch nicht sein müssen. Trübsinnig hätte man werden können vom Zuschauen. Was hat sich die alte Frau davon erhofft, dass sie sich nichts gegönnt hat? Eine Belohnung, womöglich noch im Diesseits? Hat sie gehofft, dass das Schicksal sie einmal, auf einmal, eines Tages, wundersam entschädigen würde für ihren strengen Umgang mit sich selbst? Oder hat sie auf reichen Lohn im Jenseits spekuliert, im Paradies? Wohl kaum. In die Kirche ist sie nicht gegangen, und besonders gläubig war sie auch nicht. [...] Die alte Frau hat nicht geglaubt, dass ihr was zusteht, weil ihr nichts zugestanden wurde. [...]" ...
Quelle: profil.at

Zitat ORF Science vom 22.11.2022:

"Bakterielle Infektionen sind laut einer neuen Studie die zweithäufigste Todesursache weltweit. Im Jahr 2019 vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie waren sie für jeden achten Todesfall verantwortlich. [...] Nur fünf Bakterien waren für die Hälfte der Todesfälle verantwortlich: Staphylococcus aureus, Escherichia coli, Streptococcus pneumoniae, Klebsiella pneumoniae und Pseudomonas aeruginosa. Damit waren bakterielle Infektionen die zweithäufigste Todesursache nach ischämischen Herzerkrankungen, zu denen unter anderem Herzinfarkte zählen. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 02.11.2022:

"Zehn schwerstkranke Menschen finden mitten in Linz ihre letzte Wohnung. [...] »Zu einem erfüllten Leben gehört ein würdevoller Tod – und der ist bei uns möglich«, sagt Cornelia Baumann. Sie leitet das Sankt Barbara Hospiz in Linz, wo zehn Menschen ihr letztes Zuhause finden, die eine Erkrankung haben, für die es keine Heilung und Therapie mehr gibt. Die Räumlichkeiten sind hell und freundlich. Es ist ungewöhnlich ruhig. Keine Spur von Hektik, kein lautes Wort.

»Das ist nicht immer so. Wir feiern hier auch Feste«, sagt die 36-jährige Cornelia Baumann und erzählt von Bewohnerinnen und Bewohnern, die gerne auf der großen Dachterrasse sitzen, miteinander plaudern, hier Verwandte empfangen, kochen, ins nahe Stadtzentrum einkaufen gehen oder in eines der umliegenden Kaffeehäuser einkehren. [...] Ein Hospiz ist ein Ort, an dem man gut leben darf«, sagt die Hospiz-Leiterin. Versorgt werden die Bewohner von einem multiprofessionellen Team – von Krankenpflegerinnen, Sozialarbeitern, Medizinern, Seelsorgern, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten. Ein Teil der Experten kommt aus dem naheliegenden Ordensklinikum Elisabethinen. Schmerzen, die viele befürchten, brauche niemand erleiden. Natürlich sei die letzte Lebensphase oftmals geprägt von der Reflexion des eigenen Lebens. Zeiten der Ruhe und des Nachdenkens würden mit berührenden Momenten der Begegnung, des Rückblicks, des Abschieds wechseln. »Es ist ein Segen, dass es euch gibt.« Diesen Satz hört Cornelia Baumann oft. [...] Erklärtes Ziel dieser Einrichtung ist die bestmögliche ganzheitliche Begleitung und Betreuung der Bewohner und ihrer Angehörigen. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat DerStandard vom 01.11.2022:

"Über den Tod spricht niemand gerne. Dabei kann es für Kinder und Eltern erleichternd sein, wenn man gewisse Dinge jetzt schon klärt [...] Wenn die eigenen Eltern altern, ist es an der Zeit, über Dinge zu sprechen, die bisher tabu waren. Eines dieser Tabus ist das Gespräch über den Tod. Sich vorzustellen, dass Mama und Papa irgendwann sterben, ist nicht leicht. Umso größer sei dann die Betroffenheit, wenn es einen unvorhergesehenen Todesfall gibt oder eine schwere Krankheit eintritt, sagt Trauerbegleiterin Verena Brunnbauer. [...]
1. Mein Lebensweg … Benenne spontan die schönsten und traurigsten Momente deines Lebens. [...]
2. Weißt du schon, wo deine letzte Ruhestätte sein soll? [...]
3. Du stirbst. Willst du, dass deine Familie noch an deiner Seite ist, oder willst du alleine sein? [...]
4. Hast du Angst vor dem Sterben? [...]
5. Wen würdest du jetzt schon gerne auf deine Beerdigung einladen, wen nicht? [...]
6. Welches Lied möchtest du hören, bevor du stirbst? [...]
7. Gibt es etwas, das du mit mir gemeinsam noch erleben willst? [...]
8. Mein letzter Tag auf Erden würde folgendermaßen aussehen … [...]
9. Willst du von mir im Alter gepflegt werden? [...]
10. Hast du ein Testament? Wenn ja, wo liegt es? [...]
11. Wärst du bereit, deine Organe zu spenden? [...]
12. Was könnten deine letzten Worte sein? [...]
13. Besitzt du eine Patientenverfügung? [...]
14. Wie sollte deine Bestattung aussehen? [...]
15. Gibt es etwas, das du in deinem Leben bereust? Das du heute anders machen würdest? [...] ...
Quelle: DerStandard

Zitat ORF Niederösterreich vom 01.11.2022:

"Das schlimmste Vorurteil gegenüber einer Palliativstation? »Dass wir die Sterbestation sind«, sagt Elisabeth Posselt. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Krems. noe.ORF.at hat die Pflegerin bei ihrer Arbeit begleitet. [...]" ...
Quelle: ORF NÖ

Zitat DerStandard vom 01.11.2022:

"Wie ist es, wenn der geliebte Mensch schwer krank ist? Zwei Geschichten über das Sterben, aber auch über das Leben danach, neue Hoffnungen, Pläne und Begegnungen [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 31.10.2022:

"Erstmals werden heuer mehr als 100 Millionen Euro in Österreich in Form von Vermächtnissen an gemeinnützige Organisationen vererbt. Damit haben sich Testamentsspenden in Österreich im vergangenen Jahrzehnt mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Fundraising Verbands Austria. [...] Umgerechnet auf das gesamte Spendenaufkommen in Österreich bedeutet das, dass jeder neunte Spendeneuro im heurigen Jahr aus einem Vermächtnis stammen wird. Meist sind es Summen zwischen 50.000 und 100.000 Euro, die Verstorbene an gemeinnützige Organisationen vererben.

In Österreich hilft die Initiative »Vergissmeinnicht« jährlich rund 2000 Menschen, die zumindest einen Teil ihres Besitzes an eine Organisation vererben möchten. Gemeinsam mit der Notariatskammer versucht »Vergissmeinnicht« auch dem großen Informationsdefizit bei Erbschaften entgegenzuwirken, denn lediglich 30 Prozent der 40-Jährigen in Österreich haben bereits ein Testament verfasst. [...]

Es sind erfahrungsgemäß vor allem kinderlose Menschen, die sich entschließen, ihr Vermögen zu spenden. Oft ist der starke persönliche Bezug zu einer Organisation (wie etwa einem Tierheim) dafür ausschlaggebend. Wenn kein Testament vorliegt und es keinen gesetzlichen Erben gibt, fällt die Erbschaft an den Staat. Etliche Millionen Euro fließen auf diesem Weg jedes Jahr in die Staatskasse. [...] Ein Letzter Wille hilft auch, Streitigkeiten innerhalb der Familie zu vermeiden: Laut einer Studie der niederösterreichischen Rechtsanwaltskammer war bereits jeder vierte Österreicher einmal in Erbstreitigkeiten verwickelt. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat ORF Tirol vom 28.10.2022:

"Wegen der hohen Energiekosten wollen derzeit viele beim Heizen sparen. Ein Experte warnt aber davor, die Wassertemperatur zu verringern. Dadurch könnten sich Legionellen und andere Bakterien im Trinkwasser ausbreiten. Es drohen schwere Erkrankungen. [...]" ...
Quelle: ORF Tirol

Zitat GEOplus vom 27.10.2022:

"Der Tod geht meist nicht als abruptes Ende einher, sondern verläuft in mehreren Sterbephasen. Dabei durchläuft der Mensch einen Sterbeprozess. In Ihrem Buch »On Death and Dying« beschreibt die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross fünf Sterbephasen, die Schwerkranke durchlaufen [...]" ...
Quelle: Geo.de

Zitat MeinBezirk.at/ Oberösterreich - Salzkammergut vom 24.10.2022:

"Obwohl das Thema Sterben nicht gern im Zentrum einer Diskussion steht, gehört besonders dieser Abschnitt zum Leben dazu. Nur wenige wissen darum so gut Bescheid, wie Gerald Pramesberger, der im Zuge seiner beruflichen Laufbahn sehr eng mit dem Sterbeprozess in Berührung gekommen ist. [...] Gerald Pramesberger aus Bad Goisern kann hierbei auf eine interessante Zeit zurückblicken. Über zwei Jahre war er als Mitarbeiter im »Mobilen Palliativ« unterwegs und begleitete Menschen jeglichen Alters auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Unter Palliativ versteht man die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit fortschreitender Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Das Hauptaugenmerk richtet sich dabei auf die Sterbe-, die Lebens- und die Trauerbegleitung und erkennt in der Trauer eine ganz besondere Form der Nächstenliebe. Angefangen von der medizinischen Pflege, über Gespräche sowohl mit Patienten als auch mit den Angehörigen, bis zum Händehalten umfasst dieser Berufszweig ein breites Aufgabengebiet. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at


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