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652 News gefunden


Zitat APA-OTS/ Diakoniewerk vom 05.07.2024:

"Das Diakoniewerk beleuchtet in einem Expert:innen-Gespräch das in Österreich umgesetzte Pilotprojekt »Community Nursing« und zieht daraus Schlüsse auf die Pflege- und Betreuungslandschaft. [...] Im aktuellen Pflegesystem bestimmt das Angebot die Pflege (und das ist in zwei starren Säulen gedacht: mobil und stationär.) – das heißt, Betroffene müssen sich an das Angebot anpassen und nicht umgekehrt. Pflegesituationen sind jedoch sehr individuell. Darüber hinaus wird die Dimension der Prävention und Angehörigenentlastung zu wenig berücksichtigt. Der Wohnort entscheidet meist über die Verfügbarkeit der Angebote, oft gibt es auch in akuten Fällen wochenlange Wartezeiten und fast alle Angebote setzen erst dann an, wenn schon ein akuter Pflegebedarf eingetreten ist. Oft bleibt daher nur ein Umzug ins Pflegeheim als endgültige Lösung – wohlwissend, dass viele Menschen unter anderen Rahmenbedingungen auch zu Hause hätten begleitet werden können, was vor allem den Wünschen der Betroffenen entsprechen würde. [...]

Gemeinden profitieren vom Angebot der Community Nurses

Insgesamt werden österreichweit ca. 80 % aller Menschen mit Pflegebedarf gar nicht durch professionelle Dienste, sondern innerhalb ihrer Familie versorgt. Viele Gemeinden sind ländlich strukturiert, hier ist die Pflege innerhalb der Familie noch immer das gängigste Modell - auch weil es in vielen kleinen Gemeinden gar keine eigenen Pflegeangebote wie Altenheime oder Tagesbetreuungen gibt. Für Angehörige bedeutet dies oft eine Mehrfachbelastung neben ihrer Berufstätigkeit bzw. eine Vernachlässigung ihrer Sozialkontakte.

In der Gemeinde Königswiesen werden seit Projektstart im Jahr 2022 ca. 60 Familien durch eine Community Nurse des Diakoniewerks begleitet. Die Gemeindebürger:innen haben die Beratung und Unterstützung durch die Community Nurse rasch gut angenommen. Mittlerweile ist die Community Nurse ein Eckpfeiler der sozialen Infrastruktur ...
Quelle: ots.at
 
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Zitat ORF Topos vom 04.07.2024:

"Für hörende Menschen ist Kommunikation in der eigenen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Für gehörlose Personen ist es ein täglicher Kampf um ihre Rechte. Die erste gehörlose Abgeordnete und heutige Präsidentin des Gehörlosenbundes, Helene Jarmer, zieht anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der ZIB1 in Gebärdensprache Bilanz über politische Etappensiege. Noch längst ist nicht alles erreicht, was für ein barrierefreies Aufwachsen und Berufsleben gehörloser Kinder und Erwachsener notwendig ist. Ab 2025 dürfte aber ein wichtiger »erster Schritt« für mehr Inklusion gesetzt werden. [...]

»Viele Generationen von gehörlosen Kindern haben nie ihre Muttersprache in der Schule gehabt«, sagt Jarmer. »Aber wir brauchen für die Sprachentwicklung unbedingt die Gebärdensprache, um Sachen detailliert ausdrücken zu können. Da geht es ja um ein Sprachgefühl, das man in der Muttersprache anders hat als in einer zweiten, gelernten Sprache«, betont Jarmer [...] Dass für gehörlose Kinder die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) ihre Muttersprache und Deutsch die erste Fremdsprache ist, sei vielen nicht bewusst. [...]

Auch der Verein WITAF, der Beratung für Gehörlose in Sozial- und Arbeitsthemen anbietet, kritisiert eine mangelnde Inklusion Gehörloser im Bildungsbereich. [...] Die UNO-Behindertenrechtskonvention schreibt das Recht auf inklusive Bildung fest, um Chancengleichheit für alle zu gewährleisten. [...] 2005 wurde die ÖGS in der Verfassung als eigene Sprache anerkannt. [...] Neuer Lehrplan »wichtiger erster Schritt« [...]

»Eklatanter Mangel« an Gebärdensprachdolmetschern [...] Prekäre Situation gehörloser Geflüchteter [...]" ...
Quelle: topos.orf.at
 
Betroffene*r Gebärdensprache Verband Kommunikation Ausbildung Anti-Diskriminierung Rechte Gleichstellung

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Korneuburg vom 03.07.2024:

"Gutbetreut.at startet Social Media Kampagne für mehr Fairness in der 24-Stunden-Betreuung, denn – so die Organisation – nur eine deutliche Erhöhung der staatlichen Förderung sichert die Leistbarkeit der 24-Stunden-Betreuung und faire Honorare für die Personenbetreuer. [...]

Klare Forderung

[...] Gäbe es die 24-Stunden-Betreuung nicht, müsste das Gros der betreuten Menschen stationär gepflegt werden – also im Pflegeheim, wo der akute Personalmangel bereits heute dazu führt, dass Pflegebetten nicht belegt werden können.

»Die Kosten der stationären Pflege überwiegen die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung aber um ein Vielfaches«, erklärt Hermentin. Und weiters: »Umso fairer wäre es, deren Förderung zu erhöhen. Familien, die die Betreuung ihrer Liebsten einer ÖQZ-24-zertifizierten Agentur anvertrauen, nehmen höhere Kosten in Kauf, sorgen aber für mehr Qualität und Fairness. Deshalb sollte die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung in diesen Fällen um einen Qualitäts- und Fairnessbonus erhöht werden.« [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at
 
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Zitat Vorarlberger Nachrichten vom 03.07.2024:

"Dagmar Wohlgenannt-Peter bietet kranken Menschen Erholungspausen vom Alltag. [...]" ...
Quelle: vol.at
 
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Zitat Der Standard vom 02.07.2024:

"Krebstherapien lösen oft teils bleibende Nervenschädigungen aus, es gibt keine Medikamente dagegen. Doch ein einfaches Training kann das Problem verhindern [...]

Spezifische Trainingseinheiten beugen in vielen Fällen Nervenschäden und damit auch bestimmten Schmerzen, nämlich einer Chemotherapie-induzierten peripheren Neuropathie, kurz CIPN, vor. Das hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Basel gezeigt. [...] Das begleitende Training während der Chemotherapie konnte das Auftreten von Nervenschäden um 50 bis 70 Prozent reduzieren. [...]

Und es gab weitere positive Effekte: Eine Reduktion der Krebsmedikationsdosis, die sich womöglich ungünstig ausgewirkt hätte, war weniger oft notwendig. Die Sterblichkeit war auch bis zu fünf Jahre nach der Chemotherapie geringer. [...]" ...
Quelle: derstandard.at
 
Betroffene*r Medikamente Sport Symptom / Beschwerde Tumor / Krebs Behandlung Therapie Training Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat 5 Minuten vom 29.06.2024:

"Das Medikamentenboard steht nach intensiven Diskussionen vor einer neuen Ära. Mit einer überarbeiteten Geschäftsordnung sollen Patienten nun schnelleren Zugang zu teuren, aber lebensrettenden Medikamenten erhalten. [...]

In einer wegweisenden Entscheidung hat die Gesundheits-Bundeszielsteuerung heute über eine überarbeitete Geschäftsordnung für das Medikamentenboard abgestimmt. Diese Neuerungen markieren einen Fortschritt für die Patientenversorgung in Österreich. Steirischer Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP), Verfechter der Reformen, äußerte sich optimistisch über die aktuellen Entwicklungen: »Mit der nun beschlossenen Geschäftsordnung ist sichergestellt, dass es für alle Bürger einheitliche Standards gibt und das Wohl der Patienten im Mittelpunkt steht.«

* Zugang zu teuren Medikamenten und Rolle der Ärzte im Fokus [...]
* Medizinische Versorgung unabhängig vom Wohnort gesichert [...]
* »In der Gesundheit muss der Mensch im Mittelpunkt stehen« [...]
* »Die Änderungen im Sinne der Patienten sind nun verankert« [...]" ...
Quelle: 5min.at
 
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Zitat Der Standard vom 28.06.2024:

"Im Gastblog beschreibt Marianne Buchegger die Herausforderungen und die Lösungsansätze im Umgang mit Demenz in Österreich anhand der Geschichte von Frau Paula und ihrer Schwester, betont die Bedeutung von Netzwerken wie dem Netzwerk Demenz Oberösterreich und fordert eine bundesweit vergleichbare, bedarfsorientierte Versorgung. [...]

Unterschiedliche, komplexe Fördersysteme
Föderalismus. Fleckerlteppich. Unmöglichkeit der bundeslandübergreifenden Förderung von Leistungen. Bürokratismus. Dies sind nur einige der Begriffe, mit denen das österreichische Gesundheitssystem und die damit verbundene Förderlandschaften beschrieben werden können. [...]

Veränderungen in diesem, von An- und Zugehörigen oft als »Dschungel« bezeichneten Strukturen beginnen zwar, kommen aber (noch) nicht bei den betroffenen Menschen und deren Familien an. Das Transparenzportal des Finanzministeriums ermöglicht zwar Einblick in die derzeitigen Förderlandschaften der Bundesländer. Wie in der Geschichte von Frau Paula und ihrer Schwester sind die Situationen der betroffenen Familien selten simpel oder »schnell zu klären«. In der Regel benötigen die Familien kontinuierlich Begleitung, Beratung und Unterstützung. [...]

Das schottische Modell der »Link Worker« ist ein wegweisendes Beispiel für Begleitung der betroffenen Menschen, sowie deren An- und Zugehörigen ab Diagnosestellung. Die »Link Worker« helfen, die Krankheit zu verstehen und die Symptome zu bewältigen. Sie unterstützen, andere Menschen mit Demenz sowie ihre Partner und Familien zu treffen und beraten bei der Planung zukünftiger Entscheidungen und Unterstützungsbedarfen. Dieses schottische Modell ist, unter anderem, maßgeblich in die Entwicklung der Wirkungsziele der österreichischen Demenzstrategie mit eingeflossen. [...]

Zusammenarbeit. Netzwerk. Bedarfs- und bedürfnisorientierte Leistungserbringung, -abrechnung und -förderung. Was wie eine utopische Vision klingen mag, ist in einigen Bundesländern Österreichs bereits, zumindest in Teilen, Realität. ...
Quelle: derstandard.at
 
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Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 28.06.2024:

"»Ich bin ein heller Typ und habe viele Muttermale. Was halten Sie von Selbstüberprüfung mittels Hautscreening-Apps?«

Vor 15 Jahren war eine junge deutsche Studentin bei mir als Patientin und bat mich, ihre zwei Melanome im Nacken zu entfernen. Schon beim ersten Blick war mir klar, dass bei ihr keine Spur eines Melanoms zu erkennen war, sondern zwei völlig harmlose Muttermale zu sehen waren. [...] ...
Quelle: nachrichten.at
 
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Zitat ORF Wien vom 22.06.2024:

"Der Leitfaden mit dem Titel »Care for ME/CFS« wurde vom Team der Immunologin Eva Untersmayr-Elsenhuber gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS entwickelt. Genutzt wurde dabei auch die Erfahrung von Betroffenen. Es geht um Ansatzpunkte für die Diagnostik, Krankheitsmanagement und Therapieansätze, sowie Versorgungsangebote und Pflege.

Derzeit ist die Versorgungslage sehr schwierig. Stark von ME/CFS Betroffene würden die Anbindung zum österreichischen Gesundheitssystem verlieren, schilderte Untersmayr-Elsenhuber bei der Vorstellung des Leitfadens im Rahmen eines Symposiums am Freitag. Unter anderem mangle es an Versorgungsstrukturen, die auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen und deren Belastungsproblematik berücksichtigen. [...]

Betroffene oft sehr reizempfindlich

Nötig wären etwa mehr telemedizinische Betreuung sowie das Angebot von Hausbesuchen. Aber auch bei der stationären Betreuung müsse Rücksicht genommen werden. So haben ME/CFS-Erkrankte oft eine hohe Reizempfindlichkeit bezüglich Licht oder Geräuschen. Helfen könnten gedimmtes Licht oder separate Warteräume.

Neben einem nachhaltigen Aufbau von Expertise brauche es auch finanzielle Unterstützung für die Forschung, so Untersmayr-Elsenhuber. Außerdem sei eine soziale Absicherung für die Patientinnen und Patienten notwendig, sowie spezialisierte Pflegeplätze für schwer Betroffene. Als wesentlichen Punkt bezeichnete die Immunologin auch die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Erkrankung. [...]

Zeit bis zur Diagnose derzeit im Schnitt fünf Jahre [...] Starker Anstieg der Betroffenen durch Pandemie [...] Tägliche verzweifelte Anfragen von Betroffenen [...] »Manche Arztbriefe und Gutachten sind erschütternd« [...]" ...
Quelle: wien.orf.at
 
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Zitat Der Standard vom 22.06.2024:

"Bekommt man die Diagnose Krebs, hebt das regelrecht die Welt aus den Angeln. Darüber reden kann helfen. Ein Gastbeitrag von Psychotherapeut Stefan Bienenstein [...]

Was passiert, wenn man eine so bedrohliche Diagnose bekommt? Traurigkeit und unfassbare Gefühle mischen sich dann mit dem Versuch, Worte zu finden, klare Gedanken sind kaum möglich. [...] Es dauert, bis man begreift, etwa wenn der behandelnde oder befundende Arzt spricht. Mit Höflichkeit und Respekt hört man zu. Reizworte fallen: maligne Zellen, bösartig, Tumor, Krebs. Als Patient hört man, aber erst nach einer kleinen Ewigkeit versteht man auch, dass einen das jetzt selbst betrifft. Aha, also ich habe jetzt diesen Krebs. Aha ... Nach den fünf Stufen der Trauer, die die Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler Ross entwickelt hat, müsste jetzt die Phase der Verleugnung kommen [...]

Am Anfang sind die Kanäle nach draußen erst einmal zu. Die Informationen, die Ärztin oder Pfleger geben, kommen nicht an. [...] Die Idee ist, Ruhe zu bewahren und erst einmal zu verarbeiten. Ein Notprogramm taucht nicht auf. Wäre aber gut. Es beginnt an diesem Punkt ein Zustand, der mit einem Rausch vergleichbar ist. [...]

Unterbrochenes Leben [...] Teilen des Unverständlichen – sich helfen lassen [...]
Auch Angehörige müssen reden [...]" ...
Quelle: derstandard.at
 
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