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Zitat DiePresse vom 02.01.2023:

"Männer Mitte fünfzig erklimmen den finanziell erfreulichen Karrierehöhepunkt, gleichaltrige Frauen landen als betriebliches Einsparungspotenzial am Abstellgleis. [...] Sporteln, gesund essen, nix trinken, weniger netflixen, keine blöden Witze machen, nicht frustshoppen, stets nächstenlieb sein, nie mehr tschicken: An jährlich recycelten Vorsätzen herrscht in dieser Zeit kein Mangel. Wenn wir Glück haben, werden wir im Jahr 2023 hoffentlich wieder um ein Jahr, äh, ja, weiser. Zwar hat kaum jemand das Bedürfnis, jung zu sterben. Alt sein will allerdings auch niemand. Denn in einer Gesellschaft, die Jugendlichkeit zum Maß zwar nicht aller, aber doch vieler Dinge erklärt, ist Altern ein peinlicher Makel. [...]" ...
Quelle: DiePresse

Zitat Salzburger Nachrichten vom 02.01.2023:

"Wie lernt man, gelassen älter zu werden? Wie kann man das Unausweichliche akzeptieren? Und was gewinnt man im Alter? Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit den großen Fragen des Älterwerdens. [...] Wolfgang Schmidbauer weiß, wovon er spricht. Der 81-jährige Psychoanalytiker ist einer der berühmtesten seines Fachs in Deutschland und scheute selbst lange die Auseinandersetzung mit dem Älterwerden. Nun hat er ein Buch dazu geschrieben, wie man den Herausforderungen des Alters spielerisch begegnen kann. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat DiePresse vom 29.12.2022:

"Die Ausscheidung an sich gesunder älterer Menschen aus dem Erwerbsleben führt – vor allem bei Männern – zum Kranksein. [...] Den wohlverdienten Ruhestand gibt's nicht. Diese Floskel sollte verboten werden. Abgesehen von schwer körperlich arbeitenden Menschen braucht den Ruhestand niemand. Und auch diese wollen weiter gebraucht werden, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und nützlich sein.

Männer gehen am Ruhestand zugrunde. Meine Freunde sind ein erschreckender Beleg für diese Behauptung. Der Älteste hat seine Frau verloren und trinkt in der Früh Wein statt Kaffee. Beim Maibaumumschneiden hat er zu Mittag noch zwei Krügerln Bier und zu Hause einen Averner genommen. Na Prost – alles Wissen und die Weisheit werden ertränkt. Der Nächste: zuerst Journalist, dann Politiker, zuletzt Industrieller – heute Rentner und Kolumnist. Statt Alkohol valiumartige Einschlafhilfen. Leider ziemlich zornig, mal im Chat einer Zeitung, mal seinem Freund gegenüber, meist endet es im Streit mit seiner Frau. Der Dritte war Hochschullehrer – ein toller Typ, fast Rektor. Seitdem noch Lehrbeauftragter und Seminarleiter. Sein Glück: Sein Nachfolger am Lehrstuhl nimmt sein Sabbatical in Anspruch und hat ihn um Vertretung ersucht. [...]" ...
Quelle: DiePresse

Zitat Weiler Zeitung/ Deutschland vom 02.11.2022:

"Groß war das Interesse am Vortrag von Elfriede Marino in der Gevita. [...] Demenz verändert alles: das Leben der Betroffenen, das Leben der Angehörigen. Eine Einordnung des Krankheitsbildes, Verständnis, Tipps und eine Portion Mut vermittelte Elfriede Marino bei ihrem Vortrag in der Gevita. [...] Als pragmatische Tipps zur Annäherung empfiehlt sie, Lebensbücher oder Erinnerungskisten anzulegen mit Fotos, Sprüchen, Büchern oder Dokumenten, die dem Erkrankten wichtig waren. Diese gemeinsam durchzuschauen, sei oft ein guter Schritt, sich trotz der Krankheit anzunähern. Denn, so Marino: »Die Seele wird nicht dement.« [...]" ...
Quelle: Weiler Zeitung

Zitat DerStandard vom 02.11.2022:

"Ist das Alter der Warteraum zum Tod? Werden wir mürrische Narren oder humorige Weise? Ein Essay über Vorzüge im Alter und Nachteile der Vergänglichkeit [...]

Meister Kaan, fragte sein jüngster Schüler,
warum werden wir Menschen alt?
Was denkst du?, entgegnete der Meister.

Um unser wahres Wesen zu
erkennen?, fragte der Schüler.
Gewiss, sagte Meister Kaan, doch
das sei nicht alles.
Um Schmerz zu lernen und Leid
zu überwinden?

Gewiss, doch es gebe noch mehr.
Um Eitelkeit abzulegen wie auch Gram?, fragte der Schüler.
Gewiss, gewiss, doch es gebe mehr.

Werden wir alt, um unsere Leben
jenseits des Laufs von Sonne und Mond zu ahnen?, fragte der Schüler.
Meister Kaan wiegte abermals den Kopf.

Ach, Meister, bitte sage mir, was
darüber hinaus?, bat der Schüler.
Warum werden wir Menschen alt?

Um zu lächeln über uns, sagte
Meister Kaan.

(frei nach Tarimoko Son, 17. Jahrhundert, Mongolei)

Meine Großmutter lebte im Altersheim auf. Was sie einzig irritiere, sagte sie, seien die vielen alten Leute. Aus einer ähnlichen Beobachtung formulierte der 1870 geborene US-Börsenspekulant und Philanthrop Bernhard Baruch ein Axiom: »Ich werde nie ein alter Mann sein. Alt sind für mich immer die Leute, die gerade fünfzehn Jahre älter sind als ich.«[...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat GEOplus vom 27.10.2022:

"Der Tod geht meist nicht als abruptes Ende einher, sondern verläuft in mehreren Sterbephasen. Dabei durchläuft der Mensch einen Sterbeprozess. In Ihrem Buch »On Death and Dying« beschreibt die Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross fünf Sterbephasen, die Schwerkranke durchlaufen [...]" ...
Quelle: Geo.de

Zitat OTS/ Wirtschaftskammer Wien vom 25.10.2022:

"Zu mehr Gesundheit und weniger Pflege mit täglich 8.000 Schritten und der Unterstützung der Lebens- und Sozialberater [...] »Wenn wir es schaffen, dass die Dienst- und Beratungsleistungen der ernährungs-, sportwissenschaftlichen und psychosozialen Berater von der Bevölkerung breit angenommen werden, wäre das ein wesentlicher Beitrag zu mehr Gesundheit im Alter. Die positiven gesellschaftlichen Folgen wären weniger Ausgaben für Reparaturmedizin und Pflege. Das Geld würde für wichtige andere staatliche Aufgaben, wie etwa Bildung, zur Verfügung stehen«, fasste Janisch im Anschluss an den Vortrag, und die darauffolgende Diskussion, zusammen. Er verweist darauf, dass in Österreich rund 8 Milliarden Euro für Pflege und 2,7 Milliarden Euro alleine nur für das Pflegegeld ausgegeben werden. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat MeinBezirk.at/ Salzburg vom 28.09.2022:

"»Wenn ich die Schlagzeilen zur Pflegesituation aus Salzburg lese, ist das fürchterlich. Ich denke aber, das könnte überall in Österreich passieren, weil wir über Jahrzehnte keine Reformen durchgeführt haben«, sagt Rudolf Anschober, der ehemalige Bundesminister für Soziales, Gesundheit und Pflege im Interview. [...] Wir brauchen eine österreichweite Gehaltsreform in der Pflege. Wir wissen, dass wir bis 2030 rund 100.000 Mitarbeiter in der Pflege im Land brauchen werden. Da muss jetzt schnell gehandelt werden. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Süddeutsche Zeitung vom 26.08.2022:

"Die Wechseljahre als Herbst des Lebens, als Abschied von der Fruchtbarkeit, als eine Phase mit Beschwerden und Einschränkungen: Der ausschließlich negative Blick auf die Menopause müsse dringend geändert werden, fordern Expertinnen und Experten verstärkt. Neu ist auch, dass prominente Frauen offen über ihre persönlichen Erfahrungen berichten, zuletzt etwa Hollywoodstar Salma Hayek und die frühere First Lady Michelle Obama. [...]" ...
Quelle: Süddeutsche Zeitung

Zitat Salzgitter Zeitung/ Deutschland vom 20.05.2022:

"»Karl wird Krankenschwester« hat Vanessa Schulte ihr Buch genannt. Schon der Titel macht deutlich: Die Autorin hat etwas zu sagen. Über Pflege. [...]" ...
Quelle: Salzgitter Zeitung


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