News


Zitat Pressetext.com vom 20.12.2022:

"Ältere Patienten mit einem Herzversagen, die ihre soziale Rolle bei Freunden und Familie glauben verloren zu haben, leiden wahrscheinlicher an schlechten Behandlungsergebnissen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung des Sapporo Medical University Hospital. Das Team um den leitenden Wissenschaftler Satoshi Katano hat die spezifischen Aspekte sozialer Interaktion untersucht, die bei diesen Patienten zur schlechteren Prognose führen kann. »Unsere Studie betont den wirklichen Bedarf an der Entwicklung eines Programm-Managements, das bei der Pflege dieser Patienten einen sozialen Ansatz mitberücksichtigt.«

Soziale Gebrechlichkeit

Soziale Gebrechlichkeit wird allgemein als Risikofaktor für ein gesundes Altern angesehen. Davon betroffen sind Bereiche wie der Verlust sozialer Rollen, sozialer Netzwerke und sozialer Aktivitäten. Laut Katano haben neue Forschungen gezeigt, dass soziale Gebrechlichkeit bei zwei Drittel der älteren Menschen mit einem Herzversagen gegeben ist. Sie wurde mit schlechteren Ergebnissen für diese Patienten in Zusammenhang gebracht. [...] Die Experten weisen darauf hin, dass soziale Interaktionen in verschiedenen Kulturen unterschiedlich ausfallen. Es sei jedoch wahrscheinlich, dass sich eine soziale Gebrechlichkeit in allen Gesellschaften auf die Gesundheit älterer Patienten mit einem Herzversagen auswirkt. Daher sei es von entscheidender Bedeutung, dass ein sozialer Aspekt in die Nachbetreuung einbezogen wird. Details wurden in »Frontiers in Cardiovascular Medicine« veröffentlicht. [...]" ...
Quelle: pressetext.com

Zitat OTS/ Praevenire – Gesellschaft zur Optimierung der solidarischen Gesundheitsversorgung vom 25.11.2022:

"Lösungen zu den von Rauch angesprochenen Problemen wurden mit allen Stakeholdern fertig im Praevenire Weißbuch ausgearbeitet – er müsste nur umsetzen. [...] Das gesamte Praevenire Weißbuch »Gesundheitsstrategie 2030« mit 16 Kapiteln und den 87 Forderungen an die Politik finden sie hier. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat ORF Science vom 10.11.2022:

"Weltweit berichten Millionen Menschen von Spätfolgen einer CoV-Infektion und schildern unterschiedlichste Symptome. Eine neue Studie zeigt, dass auch Kinder und Jugendliche teilweise noch über Monate mit Beschwerden zu kämpfen haben – allerdings deutlich weniger häufig als Erwachsene. Die Ursachen von Long Covid bleiben indes weiter unklar. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat ORF Science vom 31.10.2022:

"Vier von fünf Befragten sind laut einer Umfrage der Meinung, dass jene, »die es sich leisten können“, in Arztpraxen und Spitälern bevorzugt werden. Das österreichische Gesundheitswesen habe »ein Problem mit ungleichen Zugängen zu Leistungen«, bestätigt eine Expertin von Transparency International. Sie nennt es „Sechsklassenmedizin«. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat OTS/ Wirtschaftskammer Wien vom 25.10.2022:

"Zu mehr Gesundheit und weniger Pflege mit täglich 8.000 Schritten und der Unterstützung der Lebens- und Sozialberater [...] »Wenn wir es schaffen, dass die Dienst- und Beratungsleistungen der ernährungs-, sportwissenschaftlichen und psychosozialen Berater von der Bevölkerung breit angenommen werden, wäre das ein wesentlicher Beitrag zu mehr Gesundheit im Alter. Die positiven gesellschaftlichen Folgen wären weniger Ausgaben für Reparaturmedizin und Pflege. Das Geld würde für wichtige andere staatliche Aufgaben, wie etwa Bildung, zur Verfügung stehen«, fasste Janisch im Anschluss an den Vortrag, und die darauffolgende Diskussion, zusammen. Er verweist darauf, dass in Österreich rund 8 Milliarden Euro für Pflege und 2,7 Milliarden Euro alleine nur für das Pflegegeld ausgegeben werden. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Ö3 vom 28.09.2022:

"Forschende der Universität Wien fanden heraus, dass die Hilfsbereitschaft von Menschen geringer wird, wenn diese vermeintlich unter Schmerzmitteln stehen. Das ergab eine experimentelle Studie mit Placebo-Schmerzmitteln. [...]" ...

Zitat t-online/Deutschland vom 15.09.2022:

"Früherkennung ist bei Krebserkrankungen besonders wichtig. Ein neuer Test könnte diese nun revolutionieren. Er entdeckt über 50 verschiedene Krebsarten. [...] Ein neues Testverfahren könnte dies nun ändern. US-Wissenschaftler stellten es vor Kurzem auf dem Europäischen Kongress für Onkologie. Der Bluttest erkennt die Tumor-DNA und kann sie dem Ursprungsort im Körper zuordnen. Mehr als 50 verschiedene Krebsarten könnten so erkannt werden, lange bevor die betroffenen Personen Symptome zeigen.

Über 6.600 Probanden über 50 Jahre wurden in der Studie getestet. Bei keinem von ihnen war eine Krebserkrankung festgestellt worden. 1,4 Prozent der Tests zeigten ein positives Ergebnis. Bei 92 Personen wurde also Tumor-DNA gefunden.

In weiteren Tests konnte bei 35 (38 Prozent) von ihnen tatsächlich eine Krebserkrankung festgestellt werden. Wie die Zeitung »The Guardian« berichtet, identifizierte der sogenannte Galleri-Test 19 verschiedene Tumore in Geweben wie Brust, Leber, Lunge und Dickdarm, fand aber auch Eierstock- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Letztere Krebsarten werden typischerweise erst in einem späten Stadium erkannt, die Patienten haben daher bislang schlechte Überlebensraten. [...]" ...
Quelle: t-online.de

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 08.09.2022:

"In den vergangenen 20 Jahren hat die medikamentöse Therapie bei Multipler Sklerose große Fortschritte gemacht. Jetzt wird offenbar auch die derzeit effizienteste Strategie – die sogenannte Anti-B-Zell-Therapie – noch effektiver. [...] Derzeit dürften rund 13.500 Menschen in Österreich an Multipler Sklerose leiden. In den vergangenen 20 Jahren hat die medikamentöse Therapie große Fortschritte gemacht. Jetzt wird offenbar auch die derzeit effizienteste Strategie – die sogenannte Anti-B-Zell-Therapie – noch effektiver. Das haben Zulassungsstudien mit dem monoklonalen Antikörper Ublituximab ergeben, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht worden sind. [...]
Hohe Wirksamkeit im Vergleich zu Teriflunomid

Die im New England Journal of Medicine publizierte Studien mit einer Beobachtungszeit von 96 Wochen (DOI: 10.1056/NEJMoa2201904) von Lawrence Steinman (Universität Palo Alto/USA) und seinen Co-Autoren zeigten in der Gesamtdarstellung jedenfalls eine sehr hohe Wirksamkeit im Vergleich zu dem herkömmlichen MS-Medikament Teriflunomid. Die jährliche Rückfallsrate (akute Schübe) wurde unter der Therapie mit Ublituximab in den beiden Studien auf 0,08 bzw. 0,09 solcher Episoden gedrückt. In den Gruppen mit der Teriflunomid-Therapie lag die jährliche Schubrate bei 0,19 bzw. 0,18. Das bedeutete je nach Studie eine um knapp die Hälfte bis um 59 Prozent bessere Wirksamkeit der monoklonalen Antikörper. In den Magnetresonanz-Untersuchungen zeigte sich auch, dass es mit dem neuen in Entwicklung stehenden Medikament kaum mehr zu neuen entzündlichen Krankheitsherden im Gehirn kam.

Allerdings ergab sich zwischen den beiden Behandlungsgruppen kein signifikanter Unterschied bei der Entwicklung bleibender Schäden durch die MS. Während Teriflunomid in Tablettenform eingenommen werden kann, sind bei dem Biotech-Medikament Infusionen notwendig, was bei knapp der Hälfte der Behandelten zu zumeist leichten Nebenwirkungen führte. ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat DerStandard vom 25.08.2022:

"Eine Studie zeigt, dass Videos mit Ekelfaktor eine Immunreaktion auslösen, welche im Speichel messbar ist – aktiver Schutz vor Erregern wird weiter erforscht [...] Im Rahmen einer Hamburger Studie wurden 116 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Videos mit »Ekelfaktor« gezeigt, darunter Videoausschnitte von Menschen mit Virusinfektionen, Atemwegserkrankungen und von verwesenden Tierkadavern. Nach dem Konsumieren solcher Clips haben die Probanden eine erhöhte Konzentration des Antikörpers Immunglobulin A in ihrem Speichel aufgewiesen. Besonders Videos mit menschlichen Krankeitssymptomen [sic] haben dabei effektive Immunreaktionen in den Speichelproben ausgelöst. Die Antikörperwerte stiegen um knapp 83 Prozent, so Judith Keller, Co-Autorin der Studie.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Immunsystem nicht erst reagiert, wenn es Krankheit ausgesetzt ist, sondern dass es bereits aktiv wird, bevor der Erreger in den Körper gelangt. Das Motto des Immunsystems: besser Vorsicht als Nachsicht. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat bizeps.at vom 15.08.2022:

"Wie lebt es sich eigentlich mit Persönlicher Assistenz und wie ist es, als Persönliche Assistenz zu arbeiten? [...] Das beschreibt das Buch des ehemaligen Nationalratsabgeordneten Franz-Joseph Huainigg. Ein guter und lebensnaher Einblick in den Beruf der Persönlichen Assistenz. [...]" ...
Quelle: bizeps


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung