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Zitat finanz.at vom 21.11.2022:

"Bereits im Oktober wurde eine 2.000-Euro-Pflegeprämie beschlossen, die noch heuer im Dezember ausgezahlt werden wird. Für 2023 wird der Bonus aliquot 14-mal mit den monatlichen Gehaltsauszahlungen überwiesen werden. [...] Diese Personen haben Anspruch auf die Prämie [...] Anspruch auf den Pflegebonus haben Vollzeit- und Teilzeit-Beschäftigte in den folgenden Berufen:

* Beschäftigte der Pflegefach- und Pflegeassistenz (nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz - GuKG, BGBl. I Nr. 108/1997)
* Beschäftigte des »gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege«
* Diplom- und Fach-SozialbetreuerInnen, sowie HeimhelferInnen, sofern diese seit 01. November 2022 an einer Krankenanstalt, einer teilstationären oder stationären Einrichtung der Langzeitpflege, der mobilen Betreuungs- und Pflegedienste der Langzeitpflege, an teilstationären oder stationären Einrichtungen der Behindertenarbeit oder Kureinrichtungen beschäftigt sind. [...]" ...
Quelle: finanz.at

Zitat Vorarlberg Online vom 17.11.2022:

"AK-Präsident Heinzle schlägt Alarm und behauptet, dass die GÖG-Studie auf falschen Annahmen basiert. [...] Die aktuellen Berichte zur Pflege in Vorarlberg lesen sich für die AK »wie ein Gruselroman«: 200 Betten in der Langzeitpflege wegen fehlender Mitarbeiter nicht belegt, 100 Betten sind es in den Spitälern. Am LKH Rankweil stehen 50 Betten leer, Psychiatriepatienten müssten deswegen vorzeitig entlassen werden. [...]

Die Österreich-Studie der GÖG 2021 ortet bis 2030 einen Bedarf von 75.700 Pflegekräften, das wären für Vorarlberg rund 3.400. In der GÖG-Studie für Vorarlberg sinkt dieser für denselben Zeitraum auf nur 2.415. »Das kann so nicht der Realität entsprechen«, ist AK-Direktor Rainer Keckeis überzeugt. Er verweist darauf, dass in der Studie angenommen wird, dass es keine Berufsabbrecher gibt und alle bis zur gesetzlichen Alterspension arbeiten. Die Realität sehe aber anders aus

Man registriere bereits jetzt Notrufe aus den Spitälern, immer wieder würden sich auch Patienten beklagen, berichter der AK-Direktor. Allein die Zeitspanne von 2020 bis 2023 ergebe einen Ausbildungsrückstand von mindestens 200 Pflegekräften. [...] Forderungen der Arbeiterkammer [...]

Gesundheitslandesrätin Martin Rüscher verweist bei der angespannten Situation in der psychiatrischen Versorgung auf ein Maßnahmenpaket des Landes Vorarlberg. Das Land Vorarlberg bemühe sich intensiv, der angespannten Situation – insbesondere am Landeskrankenhaus Rankweil – zu begegnen »Wir sind uns der Herausforderungen sehr bewusst. Es wurden und werden vielfältige Maßnahmen gesetzt, die aber großteils Zeit brauchen, um zu wirken.«

2021 und 2022 wurde ein Basis-Ausbildungslehrgang in Schloss Hofen für Psychiatriepflege durchgeführt, um allen Interessierten eine rasche Qualifizierung zu ermöglichen. Darüber hinaus sei mit der aus Bundes- und Landesmitteln finanzierten Pflege-Ausbildungsförderung ein wichtiger Schritt gesetzt worden, um dringend benötigtes Fachpersonal für die Pflegebetreuung zu gewinnen. ...
Quelle: VOL.at

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Ried vom 15.11.2022:

"Die Türen des neuen Campusgebäudes am Krankenhausareal der Barmherzigen Schwestern Ried sind geöffnet. Wohnortnahe Pflegeausbildung auf Top-Niveau wird in den neuen Räumlichkeiten angeboten. [...] ...
Quelle: tips.at

Zitat MeinBezirk.at/ Steiermark - Graz-Umgebung vom 09.11.2022:

"Neue Jobmodelle bieten innovative Ansätze, um den aktuellen Fachkräftemangel im Pflegebereich zu lindern. [...] Die Situation im Pflege- und Gesundheitsbereich ist allgemein bekannt: Ein zukünftig noch weiterwachsender Betreuungsbedarf steht einem Mangel an Pflegekräften gegenüber. Um die wichtigste Forderung, die Entlastung der Fachkräfte, sinnstiftend umsetzen zu können, ist das Finden und Ausbilden von Nachwuchspflegekräften ein essentieller Schritt. Einen gangbaren Weg, um den Ein- und Umstieg jedem Interessenten zu ermöglichen, zeigen aktuell die Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark anhand eines Jobmodells auf. [...] Interessierte werden im Haus als Abteilungshilfen angestellt und absolvieren berufsbegleitend die Ausbildung zur Pflegeassistenz, diese gilt zur Gänze als bezahlte Arbeitszeit. Auf diese Weise müssen Ein- und Umsteiger weder finanzielle Einschnitte noch eine Doppelbelastung durch die berufsbegleitende Ausbildung in Kauf nehmen. Der erste Lehrgang hat diesen Herbst gestartet. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat ORF Wien vom 04.11.2022:

"Laut einer Erhebung des Dachverbands der Wiener Sozialeinrichtungen werden in Wien bis 2030 rund 9.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Die Stadt will neue Pflegerinnen und Pfleger mit einer Ausbildungsprämie von 600 Euro monatlich gewinnen. [...]" ...
Quelle: ORF Wien

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 27.10.2022:

"Ausbildungsoffensive in den Pflege- und Sozialbetreuungsberufen gestartet.
Neben der fachlich fundierten Ausbildung in der Landwirtschaft wurde der Pflege- und Sozialbereich in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut.
An acht Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) wird die dreijährige Fachrichtung »Betriebs- und Haushaltsmanagement« geführt, die den Fokus verstärkt auf den Erwerb von Abschlüssen und Zertifikaten im Pflege- und Betreuungsbereich legt. An den Landwirtschaftsschulen Gießhübl, Hollabrunn, Obersiebenbrunn, Mistelbach, Pyhra, Warth und Zwettl wird die Zusatzausbildung zum Heimhelfer/zur Heimhelferin und in der Kinderbetreuung angeboten.

Seit drei Jahren wird die vierjährige Ausbildung „Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum“ an den drei Landwirtschaftlichen Fachschulen Mistelbach, Warth und Zwettl geführt. Diese Ausbildung können auch QuereinsteigerInnen im zweiten Bildungsweg in nur zwei Jahren absolvieren.

Bei den »Sozialbetreuungsberufen« ist »Green Care« ein besonderer Bildungsschwerpunkt. Dabei wird die unterstützende Wirkung der Natur und von Tieren genutzt, um Menschen zu helfen bzw. positiv zu beeinflussen. Auch die Ausbildung zur Pflegeassistentin/zum Pflegeassistent ist inkludiert.

Dies sind wichtige Schritte, um der immer größer werdenden Nachfrage an Pflegefachkräften nachzukommen und um eine flächendeckende Pflege sowie Betreuung in Niederösterreich auch in Zukunft sicherzustellen. [...] Seit September 2022 kann der Antrag für die Ausbildungsprämie für die Auszubildenden im Pflege- und Betreuungsbereich gestellt werden. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 18.10.2022:

"Betreff: Leserbrief von Maria Seyfried, OÖN vom 18. 10. 2022 [...] Frau Seyfried stellt die Frage, ob sich die Situation durch akademisch ausgebildetes Pflegefachpersonal (DGKP) verbessert. Diese Frage kann kurz und bündig mit Ja beantwortet werden. Es ist bereits seit Jahrzehnten international evident, dass akademisch ausgebildetes Pflegefachpersonal (DGKP, Bachelornurse) die Mortalität auf Abteilungen, Pflegeeinrichtungen senkt. Chronische Erkrankungen nehmen in der Anzahl, Intensität und Komplexität zu und bedürfen einer pflegerischen Versorgung auf evidenzbasiertem Niveau.

Da der Mythos offenbar auch weiterverbreitet wird, ohne Matura könnte kein Pflegeberuf ergriffen werden: Es gibt Ausbildungen zum Pflegeassistenten, Pflegefachassistenten und Fachsozialbetreuer. Diese hochwertigen Ausbildungen werden von unterschiedlichen Schulen in Oberösterreich auf qualitativ hohem Niveau angeboten.

Für den Personalmangel kann die »Verakademisierung« nichts, es sind eher die Rahmenbedingungen und fehlende Kompetenz-/Karrieremodelle, welche das Interesse an einem der Pflegeberufe schmälern. Hier ist die Politik gefordert, endlich zu agieren anstatt zu reagieren. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Kleine Zeitung Kärnten vom 21.10.2022:

"Melanie Caviola, Martin Brunner und Lukas Driessler sind für den »Vita«-Award nominiert. Noch bis zum 3. November kann man online für den von der Kleinen Zeitung ins Leben gerufenen Pflegeaward »Vita« abstimmen. [...] Die Klagenfurter [sic] Melanie Caviola, Martin Brunner und Lukas Driessler haben eines gemein: Sie sind neu im Pflegebereich. Die Restaurantfachfrau Melanie Caviola (37) verlor wegen der Corona-Pandemie ihre Arbeit und nutzte die Pflegeassistenz-Ausbildung des bfi, um in ihren eigentlichen Wunschberuf zu wechseln. " ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Krems vom 18.10.2022:

"Der Bedarf an Pflegekräften steigt so sehr, dass europäisches Personal nicht mehr ausreicht. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister stellte am IMC Krems ein Pilotprojekt vor, das VietnamesInnen zu niederösterreichischen Pflegefachleuten machen soll. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat ORF News vom 17.10.2022:

"SPÖ und FPÖ werden morgen in der Sitzung der Landesregierung nicht für die geplante Ausbildungskooperation mit Vietnam stimmen. Dabei sollen 150 Menschen aus Vietnam in Niederösterreich zu Pflegekräften ausgebildet werden. [...]" ...
Quelle: ORF News


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