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8 News gefunden


Zitat SWR/ Deutschland vom 15.01.2024:

"In Stuttgart wird ein besonderes Seniorenheim eröffnet. Schwule, Lesben, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen sollen hier ohne Diskriminierung alt werden können. Ein bis jetzt einmaliges Projekt. [...] Ohne Diskriminierung leben und alt werden können - Das steht im Mittelpunkt des Seniorenheims Steckfeld in Stuttgart-Plieningen, so Frank Ullrich, Geschäftsführer der Paritätischen Sozialdienste in Stuttgart. LSBTIQ*-freundlich, das hat sich das Pflegeheim auf die Fahnen geschrieben und möchte so ein Vorreiter sein in Sachen Toleranz und Weltoffenheit, sagt Ulrich: »Wir versuchen, proaktiv sichtbar zu werden mit dem Thema, sodass sich Mitarbeitende und Bewohnerinnen und Bewohner für unsere Einrichtung entscheiden.« [...]" ...
Quelle: swr.de

Zitat Parlament Österreich - Parlamentskorrespondenz vom 18.10.2023:

"Der Österreichische Seniorenrat und der Österreichische Journalisten Club verfolgen mit der jährlichen Vergabe der a·g·e Awards das Ziel, öffentliches Bewusstsein zum Thema Alter zu schaffen. Neben einer Sensibilisierung soll auch eine Qualifizierung der Medienlandschaft erfolgen und ein Impuls für die Arbeitswelt und Gesellschaft gesetzt werden.

Gestern Abend wurden die Awards zum mittlerweile zweiten Mal in den drei Kategorien Medien, Arbeitswelt und Gesellschaft im feierlichen Rahmen im Parlament verliehen. Sie gingen für den Bereich Gesellschaft an Silvia Merschitsch für ihre Diplomarbeit zum Thema »Finanzgeschäfte der Generation 70+ und die Herausforderung durch die Digitalisierung« und im Medienbereich an Florian Friedrich für seinen Artikel in den Bezirksblättern Salzburg »Homo- und Bisexualität im Alter«, in dem es um Probleme und Schwierigkeiten homosexueller Senior:innen geht. Den Preis im Bereich Arbeitswelt nahm Alexandra Weilhartner für das kostenfreie Betriebsberatungsprojekt Demografieberatung Digi+ entgegen. Es zielt darauf ab, im digitalen Wandel alters- und alternsgerechte Arbeitswelten in Österreich zu schaffen.

Auserkoren wurden die Preisträger:innen im Vorfeld von einer neunköpfigen Jury. Die Abkürzung a·g·e für »Alter gemeinsam erleben« steht vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen in Österreich und Europa. Der Lebensalltag sowie die Möglichkeiten und Wünsche der Senior:innen haben sich demnach in den letzten Jahren stark verändert. Es sei daher notwendig, auch das öffentliche Bild, das es von älteren Menschen gebe, an diese Veränderungen anzupassen. [...] Sobotka: Senior:innen bringen Engagement und Erfahrung ein [...] Kostelka: Jede Form von Altersdiskriminierung mit Nachdruck bekämpfen [...] Korosec: Große Zahl an beeindruckenden Projekten eingereicht [...] Welzl: Bewusstsein für a·g·e Awards in Gesellschaft angekommen [...]" ...
Quelle: parlament.gv.at

Zitat DerStandard vom 08.06.2023:

"»Ich bin 69 Jahre alt, und ich stehe auf Frauen«, sagt Marianne, die ihren richtigen Namen nicht in der Zeitung genannt haben möchte. Es ist ein Dienstag Ende Mai. Im Atelier der PensionistInnenklubs für die Stadt Wien lässt Marianne grüne Farbe in ein Stück Stoff einziehen. Etwas abseits des großen Tisches, auf dem eine Nähmaschine und Schüsseln mit bunten Flüssigkeiten zum Färben stehen, erzählt Marianne aus ihrem Leben. 23 Jahre Ehe mit einem Mann, vier Kinder, eine Beziehung mit einer Frau, die ein Jahrzehnt hielt. Dann eine zweite langjährige gleichgeschlechtliche Partnerschaft, die Trennung nach acht Jahren ist noch nicht lange her. Heute lebt die 69-Jährige »solo in Wien«. [...] In Wien hat Marianne vor kurzem erstmals den Regenbogentreff der PensionistInnenklubs für die Stadt Wien besucht. Dieser findet jeden letzten Freitag im Monat statt und richtet sich an die queere Community der »Generation 60 plus«, wobei alle Personen, die sich angesprochen fühlen, willkommen sind. Die Häuser zum Leben und die PensionistInnenklubs werden auch bei der Regenbogenparade am 17. Juni vertreten sein, wo auch Stoffe vom Workshop zum Einsatz kommen sollen.

Als Marianne ihr Tuch aus der Schüssel nimmt, hat es die grüne Farbe angenommen. Sie selbst hat nicht vor, aktiv an der Parade teilzunehmen. Doch wenn schon keine große Veranstaltung in Wien – hätte sie im Nachhinein ihre Beziehungen in den jeweiligen Ortschaften gerne offener ausgelebt? »Nein, für mich ist es okay, weil ich in einer Zeit aufgewachsen bin, wo ich das gar nicht habe zeigen können, und das für mich schon befreiend war, dass ich mich endlich outen konnte.« [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat srf/ Schweiz vom 04.06.2023:

"Viele ältere Menschen kämpfen mit Einsamkeit. Aber gerade für queere Menschen ist die soziale Isolation eine grosse Herausforderung. Dies, weil queere Seniorinnen und Senioren oftmals keine Kinder haben. [...] Neben der Einsamkeit kämpfen queere Menschen insbesondere mit der sozialen Akzeptanz, die nicht in allen Altersinstitutionen gleich vorhanden ist. Schwule oder Lesben müssen sich teils in Altersheimen ein zweites Mal outen. Das kann für Betroffene eine grosse Belastung sein. [...]

Die LGBTQIA+-Community treibt in Bern, Basel und Zürich Alterssiedlungen speziell für queere Menschen voran. [...] »Es geht uns darum, eine Lebenswelt zu schaffen, die es ermöglicht, auch im Alter so zu sein, wie man ist. Und das ganze Leben gelebt hat.« Gerade darum sei es wichtig, dass man in einer Alters- oder Pflegeeinrichtung aufgenommen werde, in der man akzeptiert sei. [...]
Punkto Alterswohnungen herrsche in der LGBTQIA+-Community keine Einigkeit [...] Auch queere Menschen hätten schon Zweifel signalisiert, ob sie in einem »queeren Ghetto« wohnen wollten. [...]" ...
Quelle: srf.ch

Zitat Frankfurter Neue Presse/ Deutschland vom 22.03.2023:

"Beim Diversitätsprojekt »Wir l(i)eben Vielfalt!« im Schwanthaler Carrée in Frankfurt geht es um Toleranz und ein friedliches Miteinander. [...] Die Bewohner und die fast 40-köpfige Belegschaft stammen aus aller Herren Länder, gehören unterschiedlichen Religionen an und haben mitunter verschiedene sexuelle Orientierungen. Christen, Muslime, Juden leben und arbeiten unter einem Dach. [...]" ...
Quelle: fnp.de

Zitat Seniorweb/ Schweiz vom 23.01.2023:

"Öffentlich äussern sich heute kaum mehr Leute homo- oder lesbenfeindlich. Queer ist hype. Doch hinter der Fassade verbirgt sich oft versteckte Abneigung. Der Verein queerAltern will die Pflege und die Wohnsituation der Betroffenen verbessern. [...]" ...
Quelle: seniorweb.ch

Zitat MeinBezirk.at/ Salzburg vom 19.01.2023:

"Menschen, die heute alt oder hochbetagt sind, kommen aus Generationen, in denen es nicht selbstverständlich war, offen als schwul/lesbisch oder bisexuell zu leben.
Lange Zeit gab es in Deutschland und Österreich rechtliche Verfolgung und eine rigorose Strafgesetzgebung, welche Homosexualität streng verfolgte und mit Inhaftierung sanktionierte. Auch in der Psychologie galt Homosexualität bis in die 1990er Jahre als eine schwere psychische Störung, als eine abartige Perversion und psychische Pathologie, die es mittels Konversionstherapie zu heilen galt. In der Kirche wurden schwule, lesbische und bisexuelle Menschen als schwere Sünder gebrandmarkt.
Traumen und Wunden können im Alter wieder aufbrechen

Alte und hochbetagte Menschen wurden somit in einer Zeit sozialisiert, in welcher ständig strafrechtliche Verfolgung, soziale Ächtung, Imageverlust, Kündigungen im Beruf und gesellschaftliche Diskriminierung drohten, wenn die Homosexualität bekannt wurde. Diese Erlebnisse haben oft Wunden und Traumen hinterlassen und sich tief in die Psyche eingebrannt. Die betroffenen Menschen konnten sich meist nicht einmal in ihren Familien oder im Freundeskreis outen und fühlten sich zutiefst einsam. Meist waren sie gezwungen, Scheinehen einzugehen und ein belastendes Doppelleben zu führen. Die Homosexualität bzw. Bisexualität musste das ganze Leben lang geheim gehalten werden.
Das Ausleben der romantischen, erotischen und homosexuellen Bedürfnisse war mit hohen Risiken verbunden.

Alte schwule und lesbische Menschen waren damit ihr gesamtes Leben lang gezwungen, ein falsches Selbst und eine falsche Identität vorzuspielen. Sie mussten Heterosexualität vortäuschen, da ihnen ansonsten das soziale Aus drohte.
Zudem wurde bis in die 1990er Jahre Homosexualität mit Pädophilie gleichgesetzt. Schwule und bisexuelle Männer galten automatisch als perverse Kinderschänder und Päderasten ("der böse Onkel verführt und missbraucht Buben und junge Männer"). ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Stadt Wien - Rathauskorrespondenz vom 04.04.2014:

"[...] Die Umfrage richtet sich an Lesben, Schwule und Transgender-Personen und ist Teil der Studie »Wohnen, Betreuung und Pflege im Alter bei Lesben, Schwulen und Transgender-Personen«. Die Forschung umfasst eine Literaturstudie, ExpertInneninterviews, Einzelinterviews und die Befragung. Die Studie wurde von den Sozialdienstleistern Sozial Global und Wiener Sozialdienste in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Vorstellungen und Wünsche für das Leben und Wohnen im Alter von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen in den Bereichen in Wien zu erheben. Durchgeführt wird sie vom Markt-, Meinungs- und Sozialforschungsinstitut IFES.

Der Link zur Umfrage: [...]" ...
Quelle: wien.gv.at


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