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Zitat Seniorweb.ch/ Schweiz vom 23.01.2023:

"Öffentlich äussern sich heute kaum mehr Leute homo- oder lesbenfeindlich. Queer ist hype. Doch hinter der Fassade verbirgt sich oft versteckte Abneigung. Der Verein queerAltern will die Pflege und die Wohnsituation der Betroffenen verbessern. [...]" ...
Quelle: seniorweb.ch

Zitat MeinBezirk.at/ Salzburg vom 19.01.2023:

"Menschen, die heute alt oder hochbetagt sind, kommen aus Generationen, in denen es nicht selbstverständlich war, offen als schwul/lesbisch oder bisexuell zu leben.
Lange Zeit gab es in Deutschland und Österreich rechtliche Verfolgung und eine rigorose Strafgesetzgebung, welche Homosexualität streng verfolgte und mit Inhaftierung sanktionierte. Auch in der Psychologie galt Homosexualität bis in die 1990er Jahre als eine schwere psychische Störung, als eine abartige Perversion und psychische Pathologie, die es mittels Konversionstherapie zu heilen galt. In der Kirche wurden schwule, lesbische und bisexuelle Menschen als schwere Sünder gebrandmarkt.
Traumen und Wunden können im Alter wieder aufbrechen

Alte und hochbetagte Menschen wurden somit in einer Zeit sozialisiert, in welcher ständig strafrechtliche Verfolgung, soziale Ächtung, Imageverlust, Kündigungen im Beruf und gesellschaftliche Diskriminierung drohten, wenn die Homosexualität bekannt wurde. Diese Erlebnisse haben oft Wunden und Traumen hinterlassen und sich tief in die Psyche eingebrannt. Die betroffenen Menschen konnten sich meist nicht einmal in ihren Familien oder im Freundeskreis outen und fühlten sich zutiefst einsam. Meist waren sie gezwungen, Scheinehen einzugehen und ein belastendes Doppelleben zu führen. Die Homosexualität bzw. Bisexualität musste das ganze Leben lang geheim gehalten werden.
Das Ausleben der romantischen, erotischen und homosexuellen Bedürfnisse war mit hohen Risiken verbunden.

Alte schwule und lesbische Menschen waren damit ihr gesamtes Leben lang gezwungen, ein falsches Selbst und eine falsche Identität vorzuspielen. Sie mussten Heterosexualität vortäuschen, da ihnen ansonsten das soziale Aus drohte.
Zudem wurde bis in die 1990er Jahre Homosexualität mit Pädophilie gleichgesetzt. Schwule und bisexuelle Männer galten automatisch als perverse Kinderschänder und Päderasten ("der böse Onkel verführt und missbraucht Buben und junge Männer"). ...
Quelle: meinbezirk.at

"[...] Die Umfrage richtet sich an Lesben, Schwule und Transgender-Personen und ist Teil der Studie "Wohnen, Betreuung und Pflege im Alter bei Lesben, Schwulen und Transgender-Personen". Die Forschung umfasst eine Literaturstudie, ExpertInneninterviews, Einzelinterviews und die Befragung. Die Studie wurde von den Sozialdienstleistern Sozial Global und Wiener Sozialdienste in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Vorstellungen und Wünsche für das Leben und Wohnen im Alter von Lesben, Schwulen und Transgender-Personen in den Bereichen in Wien zu erheben. Durchgeführt wird sie vom Markt-, Meinungs- und Sozialforschungsinstitut IFES."

Der Link zur Umfrage: www.ifes-umfrage.at/wohnen-im-alter

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 04.04.2014


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