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Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Tulln vom 18.01.2023:

"Wegen mehrerer Vorfälle müssen sich vier ehemalige Mitarbeiter eines Pflegeheims in Sitzenberg-Reidling (Bezirk Tulln) ab nächsten Mittwoch vor dem Landesgericht St. Pölten verantworten. [...] Die Pflegehelfer - drei Frauen und ein Mann - sollen in einer WhatsApp-Gruppe über ihre berufliche Tätigkeit geschrieben und auch Fotos versendet haben. »Es wurde dabei in äußerst menschenverachtender Art und Weise kommuniziert, Bewohner herabgewürdigt, herabwürdigende Fotos und Videos von diesen zur Belustigung ausgetauscht«, wurde aus der Anklage zitiert.

Die Anklagepunkte lauten Quälen oder Vernachlässigen wehrloser Personen, fortgesetzte Gewaltausübung und sexueller Missbrauch von wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Personen im Tatzeitraum März 2020 bis März 2021. Betagten Bewohnern sollen sedierende Medikamente ohne medizinische Indikation verabreicht worden sein, um unliebsame Opfer »ins Koma zu versetzen«. Betroffene sollen »gleich niedergespritzt werden«, sei in Nachrichten zu lesen, die sich das Quartett geschrieben haben soll. Es soll auch zu körperlichen Misshandlungen gekommen sein. Alte Menschen sollen geschlagen, beschimpft und bespuckt worden sein. Es soll rund 20 Opfer geben. [...] Die Causa ähnelt dem Fall rund um ein Pflegeheim in Kirchstetten (Bezirk St. Pölten). Drei Frauen und einem Mann wurde vorgeworfen, 2016 über mehrere Monate hinweg alte Menschen geschlagen und beschimpft zu haben, die hilflosen Betroffenen gequält und Bewohner zu heiß geduscht zu haben. Die Anklage basierte u.a. auf Protokollen einer WhatsApp-Gruppe. Der im September 2020 gestartete Prozess ging im Februar 2021 mit nicht rechtskräftigen Schuldsprüchen zu Ende. Das Quartett wurde zu bedingter Haft im Ausmaß von zwölf bis 18 Monaten bzw. Geldstrafen verurteilt. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat kurier.at vom 13.01.2023:

"Pensionsversicherungen sollen Daten psychisch Erkrankter an Behörden übermitteln, fordert Neos-Sozialsprecher Gerald Loacker. [...] Loacker hat die Problematik bereits im Frühjahr 2022 vorgebracht. Da die Daten psychisch Erkrankter als »besonders schutzwürdig« gelten und Waffenbehörden auch sonst nicht mitgeteilt werden, wies das Sozialministerium den Vorstoß aber zurück. Für die Übermittlung der Daten bestehe keine gesetzliche Grundlage, hieß es zudem. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat tips.at/ Oberösterreich - Gmunden vom 16.12.2022:

"Das Auftauchen schrecklich grausamer Chats zwischen den Schülern der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Gmunden sorgt für großes Aufsehen. [...] Einem Bericht der Kronen Zeitung zufolge versendeten die Schüler und Schülerinnen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule innerhalb einer Chatgruppe horrende Bilder, in denen es hauptsächlich um sexuelle Gewalt ging. Diesen Veröffentlichungen ging der Vorwurf eines sexuellen Übergriffs an zwei Schülerinnen voran - mutmaßlich getätigt von ihrem bereits älteren Klassenkollegen. Diese Vorwürfe konnten jedoch - wie auf Nachfrage der Tips die Pressesprecherin der OÖ Gesundheitsholding Jutta Oberweger erklärt - nicht bestätigt werden. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat heute.at vom 16.12.2022:

"Die Vorwürfe wiegen schwer: Pflege-Schülerinnen sollen sich für angebliche sexuelle Übergriffe gerächt haben – mit pornografischem Material. [...] Zunächst hieß es, dass ein spätberufener Schüler – er ist über 50 – vier Mädchen während einer Körperpflege-Ausbildung in Oberösterreich unsittlich berührt haben soll. Die Vorwürfe lösten sich aber letztlich in Luft auf. Der Beschuldigte wehrte sich dennoch, indem er etwas anderes enthüllte. [...] Er zeigte der Schulleitung den Klassenchat am Handy. Diesen sollen vier Schülerinnen federführend mit übelsten Chats voller rassistischer und sexualisierter Sprüche gefüllt haben [...] Die Rechtsabteilung der Organisation wurde eingeschaltet.Eine [sic] Kommission ermahnte zwei Austzubildende [sic] und schloss vier andere aus der Schule aus. Sie dürfen die Ausbildung nicht fortsetzen. Diese vier sind aber nicht jene, die den ursprünglichen Vorwurf der Übergriffe erhoben hatten. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 14.12.2022:

"Armutsfalle Unfall: Eine Mistelbacherin muss ihren Job aufgeben, um ihren Mann zu pflegen [...] Im Fall Emir Hodzic zeigen sich die Lücken im sozialen Netz: Er lebt seit seiner Kindheit in Österreich, ist zur Schule gegangen und hat hier auch als Maurer gearbeitet, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge einbezahlt. Allerdings bemühte er sich nie um die österreichische Staatsbürgerschaft. Er behielt seinen bosnischen Pass und hatte einen unbefristeten Aufenthaltstitel in Österreich.

Bis 2019. Da fuhr er bei einer Fahrzeugkontrolle vor der Polizei davon: Wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt wurde ihm der Aufenthaltstitel entzogen, seither lebte und arbeitete er in Österreich mit der Rot-weiß-rot-Card. Und damit hat er auch keinen Anspruch auf Pflegegeld, wie die Pensionsversicherungsanstalt PVA in ihrem Bescheid feststellte. [...] Ursprünglich wollte man vermeiden, dass Emir in eine Pflegeeinrichtung kommt: Das schafft die Familie schon, war Nicole Hodzic überzeugt. War. Denn mittlerweile hat sich der Gesundheitszustand ihres Mannes derart verschlechtert, dass häusliche Pflege nicht mehr möglich ist. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat ORF Oberösterreich vom 10.12.2022:

"Schwerwiegende Vorwürfe gibt es gegen einen 24-Stunden-Pfleger im Mühlviertel. Der Rumäne soll eine psychisch beeinträchtige Frau sexuell missbraucht haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. [...]" ...
Quelle: ORF OÖ

Zitat OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 09.12.2022:

"»Aus den »»16 Tagen gegen Gewalt an Frauen«« müssen 365 Tage werden. Es braucht Tag für Tag unser volles Engagement gegen Männergewalt!« Das bekräftigt Sozialminister Johannes Rauch zum Abschluss der Aktion »16 Tage gegen Gewalt an Frauen«. Für das kommende Jahr erhöht das Sozialministerium sein Budget für Gewaltprävention von derzeit 4 auf 7 Millionen Euro deutlich. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat OTS/ Lebenshilfe Österreich vom 07.12.2022:

"Frauen mit Behinderungen sind besonders stark von Gewalt betroffen. [...] Am Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) endet die globale UN-Kampagne #16Tage gegen Gewalt an Frauen namens »Orange the World«. Die Kampagne soll mit einem sichtbaren und orangen Zeichen auf die nach wie vor am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung aufmerksam machen. Als Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen zeigt sich die Lebenshilfe solidarisch und informierte besonders über Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat ORF Oberösterreich vom 06.12.2022:

"Seit Montagvormittag wird im Linzer Landhaus das Budget des Jahres 2023 debattiert. Der Landeshaushalt ist in neun große Themen unterteilt worden. Viel Redezeit wurde am Dienstag den Bereichen Bildung und Soziales gewidmet. [...] Ein besonders breites Themenfeld wurde stundenlang im Tagesordnungspunkt »Soziales« besprochen. Von der Sozialhilfe über den Wohnbau, die Integration und den Gewaltschutz bis zur Pflege. Ausgaben von weit über einer Milliarde sind in diesen Bereichen geplant. Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) verwies in seiner Rede auf eine Reihe von bereits umgesetzten Änderungen und Vorhaben, die möglichst rasch umgesetzt werden sollen – vorrangig in der Pflege und der Ausbildung in diesem Bereich. Zum Sozialbudget allgemein sagte er, dass es gerade im Sozialbereich um die Frage gehe, wie man effizient mit Steuergeld umgehe. »Wirkungsorientiert« müssten die Sozialleistungen gestaltet werden. Sozialpolitik müsse funktionieren und vor allem bei den Betroffenen ankommen. [...]" ...
Quelle: ORF OÖ

Zitat ORF Salzburg vom 26.11.2022:

"Die Seniorenberatung der Stadt Salzburg macht auf das Tabuthema Gewalt gegen Senioren aufmerksam. Immer wieder komme es vor, dass Menschen mit Demenz, die zu Hause gepflegt werden, Gewalt angetan werde. Die Verantwortlichen nehmen vermehrt wahr, dass pflegende Angehörige vielfach überfordert sind. [...] Angehörige berichten über Ausnahmesituationen [...] Personalmangel: Angehörige sind auf sich allein gestellt [...] Um Überlastungen zu vermeiden, können sich Angehörigen frühzeitig an Beratungsstellen wenden. [...]" ...
Quelle: ORF Sbg


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