Suchmenü ausblenden


Suchmenü einblenden

85 News gefunden


Zitat Der Standard vom 28.05.2024:

"Über die Wechseljahre spricht man noch immer nicht, zeigt eine aktuelle Umfrage. Aber nur ein breiter gesellschaftlicher Dialog kann mehr Bewusstsein für diese Lebensphase schaffen [...]

Frauen sterben immer noch öfter an einem Herzinfarkt als Männer. Sie leiden insgesamt deutlich häufiger an Autoimmunerkrankungen und diffusen Krankheitsbildern wie dem chronischen Fatiguesyndrom ME/CFS. Und sie werden mit ihren Beschwerden bei Arztbesuchen weniger ernst genommen als Männer.

Dazu kommt ein Tabuthema, mit dem jede Frau irgendwann konfrontiert ist: die Wechseljahre. Jede zweite Frau hat diesbezüglich Angst vor Stigmatisierung, das zeigt eine Umfrage [...] 60 Prozent der Frauen fühlen sich in dieser Phase unverstanden, 64 Prozent wünschen sich eine offenere Kommunikation, 58 Prozent fehlt das notwendige Einfühlungsvermögen beim Arztbesuch. [...]
Dabei hat etwa ein Drittel aller Frauen sehr starke Beschwerden, von Schlafstörungen über Osteoporose bis hin zu Depressionen. [...]

Zu wenig Aufklärung, zu wenig Wissen [...] Fast jede zweite Frau, 64 Prozent, spricht – wenn überhaupt – nur im privaten Umfeld über die Wechseljahre. 34 Prozent haben Angst, weniger leistungsfähig zu sein, für 27 Prozent ist die Perimenopause im beruflichen Umfeld ein absolutes Tabuthema. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Kronen Zeitung/ Salzburg vom 12.05.2024:

"Wenn psychische Erkrankungen zuschlagen, stehen viele Menschen auf einmal machtlos da. Trifft eine psychische Problemsituation im Alter jemanden, der niemanden mehr hat, schaut es noch viel schlimmer aus. Zwei Caritas-Einrichtungen in der Stadt Salzburg kümmern sich um Ältere, die psychische Unterstützung und Pflege brauchen oder ein Suchtproblem haben. [...]

»Für Menschen ab 45 Jahren, die eine Suchterkrankung haben oder psychische Hilfe benötigen, gibt es ansonsten keine Wohnform im ganzen Bundesland«, sagt Marion Kreidenhuber (54). Die Diplom-Sozialbetreuerin leitet die Alterspension und das Albertus-Magnus-Haus der Caritas. Sie ist Chefin von mehr als 60 Mitarbeitern. In beiden Häusern kommen knapp mehr als 60 Bewohner – egal, ob Kurz- oder Langzeit – unter. [...]

»Die Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Erkrankungen werden in der Gesellschaft weniger«, sagt Kreidenhuber. Schwere Depressionen können jeden treffen. Geschieht dies im Alter, kann oft nicht richtig gegengesteuert werden. Meist fehlen Diagnose- oder Therapiemöglichkeiten. Beides gibt es in den beiden Caritas-Einrichtungen. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat MeinBezirk.at/ Steiermark - Südoststeiermark vom 10.05.2024:

"Die Zeit mit Tieren hat oft eine besonders heilsame Wirkung. Diese kommt etwa auch beim Projekt »Zeit für Begegnung« zur Geltung. Das Team besucht mit zwei Pferden Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen. [...]

»Wir kommen mit zwei Pferden mit dem Pferdetransporter zur Einrichtung. Mit unseren braven Therapie- Pferden spazieren wir im Park oder Garten der Einrichtung, um die dort lebenden Menschen zu besuchen. Die Pferde sind sehr neugierig und aufgeschlossen, sie gehen in Kontakt mit den Menschen und freuen sich auch über jede Zuwendung. Es wird gestreichelt, geschmust, gebürstet und gekuschelt. Bei Bedarf und Möglichkeiten können wir mit den Pferden auch die Räumlichkeiten im Haus betreten, je nach Gegebenheiten«, erklärt Sigl. [...]
Der tierisch schöne Besuch dauert rund zwei Stunden. [...]

»Die Begegnungen sowie die Berührung der großen, sanften Tiere werden von allen Anwesenden sehr genossen, auch Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die mit der Außenwelt nur noch sehr eingeschränkt in Kontakt treten, gehen mit den Pferden in ganz eigener, oft non-verbalen Weise in Resonanz«, erzählt Sabina Sigl. [...]

Das Pflegepersonal bestätige die positive und anhaltende Wirkung auf die Bewohnerinnen und Bewohner. Die Abwechslung vom Alltag im Heim und die persönliche Ansprache sei nur ein Teil der positiven Wirkung. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat mdr WISSEN/ Deutschland vom 10.05.2024:

"Menschen, die aufgrund ihrer Identität, etwa wegen ihres Geschlechts oder ihrer enthnischen Zuschreibung diskriminiert werden, haben ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Gesundheitsproblemen wie beispielsweise Herzerkrankungen und Depressionen. Die dauerhafte Erhöhung der Stressreaktion trägt dazu wohl einen großen Teil bei. Den Zusammenhang zwischen anhaltender Diskriminierung und den biologischen Alterungsprozessen haben Forscher der New York University (NYU) untersucht.

Gegen Diskriminierung vorzugehen, unterstützt gesundes Altern [...]
Die Forscher fanden heraus, dass Diskriminierung mit einer beschleunigten biologischen Alterung verbunden ist, wobei Personen, die über mehr Diskriminierung berichteten, im Vergleich zu denjenigen, die weniger Diskriminierung erlebten, biologisch schneller alterten. [...]" ...
Quelle: mdr.de

Zitat Der Standard vom 05.05.2024:

"Wie geht es für Überlebende weiter, wenn der Krebs besiegt ist? Über neuen Lebensmut, die Angst, dass die Erkrankung zurückkehren könnte, und den Druck, ein »cancer survivor« zu sein [...]

Krebsüberlebende seien zwar oft »tumorfrei, aber nicht gesund«, sagt eine Psychologin. Denn die psychischen Folgen können gravierend sein. [...] Liegt die Diagnose fünf oder mehr Jahre zurück, spricht man auch von Langzeitkrebsüberlebenden.

Seit einigen Jahren rückt diese Gruppe immer stärker in den Fokus der Forschung. Denn ihre Zahl nimmt seit Jahren zu. Das liegt daran, dass Tumoren heutzutage viel früher erkannt und besser behandelt werden können. Die ursprünglich lebensbegrenzende, unheilbare Krankheit ist in vielen Fällen dadurch zu einer lebensverändernden chronischen Erkrankung geworden. Dazu kommt der demografische Wandel: Die Menschen werden älter, und im Alter steigt das Risiko für Krebs. Das sorgt ebenfalls dafür, dass die Anzahl der Erkrankten und damit die der Überlebenden wächst. [...]

Tatsächlich schätzten die Langzeitu¨berlebenden ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität insgesamt etwas besser ein als die Vergleichsgruppe. Einen besonders positiven Blick hatten die über 70-jährigen Männer sowie ältere Personen ohne aktive Krebserkrankung. [...] Krebs schärft den Blick aufs Wesentliche [...] Statt den Job über alles zu stellen, sind es nun die engen Sozialkontakte, die zählen. Anstelle der Reise nach Spanien reicht ein Trip an die Ostsee. [...]

Ein genauer Blick offenbart allerdings, dass Langzeitüberlebende trotz der oft positiven Einschätzung ihrer Lebensqualität sich selbst Jahre nach der Therapie in ihrer Leistungsfähigkeit und ihren sozialen Kontakten beeinträchtigt fühlen. Besonders betroffen waren hier Menschen, bei denen der Krebs zurückkehrte. Dazu kommen körperliche Beschwerden. [...]

Viele Frauen berichteten zudem von Fatigue, einer dauerhaft anhaltenden Müdigkeit, sowie von Schlaflosigkeit, Kurzatmigkeit und Appetitverlust. ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Vorarlberg Online vom 25.04.2024:

"Über 120 Zuhörer kamen auf Einladung von »VORARLBERG50plus Andelsbuch« in die neue Aula der Volksschule Andelsbuch, um [...] den Vortrag von MR Dr. Albert Lingg zu hören [...].

Teilnehmer waren von der Art des Vortrages begeistert, wie Dr. Lingg es verstand, zu und über aktuelle Themen wie Demenz, Parkinson, Einsamkeit, Vergesslichkeit, Depressionen zu sprechen. Da er den Vortrag mit praktischen Beispielen aus seiner langjährigen Berufserfahrung im Landeskrankenhaus Rankweil untermalte, konnte man die Krankheiten besser verstehen bzw. die Hintergründe kennenlernen. [...]" ...
Quelle: vol.at

Zitat APA-OTS/ Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien vom 17.04.2024:

"Am 20. April 2004 startete das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien die erste psychosomatische Tagesklinik in der Bundeshauptstadt und baute damit seine spezialisierte Vorreiterrolle in der Behandlung von psychosomatischen Krankheitsbildern weiter aus. [...]

»Die enge Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche wird immer noch zu häufig unterschätzt.«, betont Primaria Dr. Larisa Dzirlo, Leiterin der III. Medizinische Abteilung für Innere Medizin und Psychosomatik. [...]

Die Tagesklinik ist eine eigene Behandlungsform, die eine intensive Therapie unter Beibehaltung und besonderer Berücksichtigung des sozialen Bezugfeldes ermöglicht. Über acht Wochen erfolgt das Programm montags bis freitags nach einem strukturierten Tagesablauf von 8.30 bis 15 Uhr in einer geschlossenen Gruppe von etwa acht Patient*innen. Das multiprofessionelle Therapiekonzept beinhaltet medizinische internistische und psychiatrische Behandlung, verschiedene Psychotherapieformen, Psychoedukation, Kreativitätsförderung, physiotherapeutische Einheiten und diätologische Betreuung. Nach der Entlassung ist für die meisten Patient*innen eine weiterführende Psychotherapie sinnvoll. [...]

Psychosoziale Faktoren wie akuter oder chronischer Stress, Depression, Angst und Mangel an sozialer Unterstützung sind mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko und ungünstigeren Krankheitsverlauf verknüpft. Zu den häufigsten Erkrankungen, die in der III. Medizinischen Abteilung für Innere Medizin und Psychosomatik behandelt werden, zählen neben Essstörungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED), funktionellen gastrointestinalen Störungen und Stoffwechselerkrankungen auch Depressionen, Angststörungen und somatoforme Störungen. Die Anamnese erfolgt dabei immer ganzheitlich. [...]

Im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien werden für Betroffene mit psychosomatischen Erkrankungen derzeit zwei stationäre Therapien mit einer Aufenthaltsdauer von drei bzw. ...
Quelle: ots.at

Zitat Krautreporter/ Deutschland vom 16.04.2024:

"Betroffene, ihre Familie und Freunde verzweifeln häufig daran, einander zu verstehen. Dieser Text hilft dir, den Abgrund zu überwinden. [...]

Meine Freundin griff nach ihrer Handtasche und sagte: »Ich gehe dann mal nach Hause, tschüss!« Wir hatten ein entspanntes Wochenende miteinander verbracht und vereinbart, dass sie nach dem Frühstück geht. Eigentlich alles tutti. Nicht für mich. Tränen kullerten meine Wangen hinunter. Ich hatte das Gefühl, sie hätte mir erst einen gezackten Dolch in die Rippen gerammt und mir dann ein sanftes Küsschen auf die Wangen gehaucht.

Satte zwei Stunden heulte ich, komplett aufgelöst, kaum zu beruhigen. Ich zog die Beine in Embryostellung auf dem Bett zusammen, während eine unaufhaltsame Trauerwelle meine Lebensfreude von innen ertränkte. Meine Freundin konnte diesen psychischen Totalausfall nicht nachvollziehen. Wie auch?

Als ich vor drei Wochen auf Twitter gefragt habe, was für Depressive völlig normal, aber für Nichtbetroffene kaum denkbar ist, erhielt ich prompt über 500 Antworten. Dazu gesellten sich nochmal über 700 Menschen, die an meiner Krautreporter-Umfrage teilnahmen. Beim Lesen stellte ich fest: Die Geschichten waren unterschiedlich, aber das Gefühl der Isolation war das gleiche. Viele Menschen wissen, dass sie sich in einer depressiven Episode ungewöhnlich verhalten, können dies aber nicht ändern. Sie sehnen sich danach, in ihrer Erkrankung gesehen und verstanden zu werden.

Menschen mit Depressionen erleben immer wieder Momente, die für Außenstehende, Angehörige und sogar beste Freund:innen nur schwer nachzuempfinden sind. Deshalb schreibe ich diesen Text. Er soll eine Brücke sein. Zwischen Betroffenen und ihrem Umfeld, den Depressiven und ihren Freund:innen, kranken Angestellten und ihren Vorgesetzten.

Deshalb können sich Menschen ohne Depressionen die Schwere der Erkrankung nicht vorstellen [...]" ...
Quelle: krautreporter.de

Zitat Der Standard vom 10.04.2024:

"Menschen mit hochfunktionaler Depression leiden im Stillen, nach außen sind sie produktiv und bekommen scheinbar alles auf die Reihe. Dadurch bleiben Symptome oft unbemerkt, sagt eine Expertin [...] Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung: Im Job läuft's gut, am Ende eines Tages sind alle To-dos auf der Liste abgehakt, und auch privat ist alles auf Schiene. Aber dann, am Abend, wenn alle beruflichen und familiären Verpflichtungen erfüllt sind, macht sich ein Gefühl der inneren Leere breit. [...] Betroffene dieser Form der Depression scheinen den Alltag noch »normal« bewältigen zu können. Aber sie verspüren dieselben Symptome wie bei einer klassischen Depression: Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Energiemangel, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen. [...] Unsichtbarer Leidensdruck [...] Keine Zeit, krank zu sein [...] Alarmzeichen ernst nehmen [...] Viele mögliche Ursachen [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat ORF Science vom 08.04.2024:

"Ein zartes Streicheln, eine entspannende Massage oder eine feste Umarmung: Berührungen können Schmerzen, Depressionen und Ängste bei Erwachsenen und Kindern lindern. Das zeigt eine Auswertung von mehr als 130 internationalen Studien. [...]

»Berührung, die gewünscht ist, verbessert sowohl bei Menschen mit Erkrankungen in klinischen Situationen als auch bei Gesunden das Befinden«, erklärt Julian Packheiser vom Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität Bochum zu der im Fachblatt »Nature Human Behaviour« veröffentlichten Studie. »Wer den Impuls hat, Familie oder Freunde zu umarmen, sollte sich daher nicht zurückhalten, wenn das Gegenüber es nicht ablehnt.«

Die Ergebnisse des Forschungsteams zeigen, dass kürzere, aber häufigere Berührungen besonders förderlich sind. »Es gilt nicht, je länger die Berührung, desto besser«, so Packheiser. »Es muss keine teure, lange Massage sein, auch eine kurze Umarmung zeigt eine positive Wirkung.« Ebenfalls positive Effekte hätten Berührungen durch Objekte – etwa Roboter, Stofftiere oder Umarmungskissen. Diese führten zu einem ähnlichen körperlichen Nutzen wie die Berührung durch Menschen, aber zu kleineren Vorteilen für die psychische Gesundheit.

Wirkt bei Kindern und Erwachsenen

Von Berührungen profitieren dabei sowohl Erwachsene als auch kleine Kinder. »Bei Säuglingen ist es dabei von Bedeutung, dass es die Eltern sind, die diese Berührungen ausführen. Ihre Berührung wirkt besser als die von Pflegepersonen«, berichtete Helena Hartmann von der Universität Duisburg-Essen. »Bei Erwachsenen zeigen sich aber keine Unterschiede zwischen bekannten Personen und professionellem Personal.«

Den größten Effekt der Berührungen bei Erwachsenen belegten die zahlreichen Studien für die mentale Verfassung der Versuchspersonen. So nahmen Schmerz, Depressivität und Angst signifikant ab. Auch auf kardiovaskuläre Faktoren wie Blutdruck oder Herzfrequenz wirkten sich die Berührungen positiv aus, zeigten aber einen geringeren Effekt. ...
Quelle: science.orf.at


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung