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Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 26.01.2023:

"Die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung Pflegebedürftiger daheim wird rückwirkend per 1. Jänner erhöht. Der Bund hebt die Förderbeträge um 16,67 Prozent, gab das Sozialministerium am Donnerstag bekannt. 90 Euro zusätzlich pro Monat gibt es, sofern zwei selbstständige Betreuungskräfte zum Einsatz kommen. Bei der Beschäftigung von unselbstständigen Kräften gibt es 180 Euro mehr. Insgesamt profitieren laut Ministeriumsangaben rund 22.500 Förderbezieher. [...] "Diese Förderung ist vor 15 (!) Jahren das letzte Mal angehoben worden. Seither machte die Inflation beinahe 40 Prozent aus", sagte Verbandspräsident Peter Kostelka in einer Aussendung. "Der Förderbetrag muss auf 1.000 Euro erhöht und auch - wie das monatliche 7-stufige Pflegegeld - jährlich mit der Pensionsanpassung valorisiert werden." Anderenfalls sieht Kostelka die 24-Stunden-Betreuung "ernsthaft gefährdet".

Die gewerkschaftliche Initiative für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) und Neue Selbständige »vidaflex« begrüßte den Schritt zwar grundsätzlich. Kritik wurde aber daran geübt, dass die Betreuungskräfte »von dieser Erhöhung genau wenig bis gar nichts in ihren Tagsätzen spüren werden«. Christoph Lipinski, vidaflex-Experte für die 24-Stunden-Betreuung, wies auch darauf hin, dass Betreuern und Betreuerinnen oft Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen von bis zu 8.000 Euro brutto nach drei Jahren drohen würden - "und das bei einem Verdienst von nur knapp 10.000 Euro im Jahr«. Vidaflex forderte von der Bundesregierung am Donnerstag neuerlich einen Runden Tisch zur 24-Stunden-Betreuung mit den gesetzlichen und freiwilligen Interessensvertretungen. »Sonst haben wird zum Pflegenotstand in Österreich bald noch zusätzlich einen Betreuungsnotstand«, so Lipinski. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat DerStandard vom 24.01.2023:

"Beim Thema Arbeiten nach dem Regelpensionsalter ist Präsident Kostelka für Steuererleichterungen und gegen Beitragssenkungen [...] Änderungen bei Pflege gefordert

Bei der Pflege sieht man den Angehörigenbonus zwar als gut gemeint, doch könne ihn kaum jemand anwenden. Geht es nach Kostelka, sollte dieser schon ab Stufe drei des zu Pflegenden beantragbar sein. Denn in diesem Status könne man tatsächlich die Pflege selbst noch leisten. Zudem soll die Pflicht, dass ein gemeinsamer Haushalt gegeben sein muss, fallen. Auch bei der Höhe fordert man Änderungen. Mittelfristig soll der Bonus Kosten für eine Stunde mobiler Pflege abdecken. [...] Ferner zum Forderungskatalog gehört der Wunsch nach mehr kostenlosen Impfungen. Diese seien für Ältere aufgrund der geringeren Immunabwehr von noch größerer Bedeutung. Preise von 400 Euro für die Impfung gegen Herpes Zoster könnten sich viele nicht leisten.

Die Regierung forderte Kostelka auf, in die Gänge zu kommen, handle es sich doch um das letzte Arbeitsjahr vor einem Wahljahr. Das gelte speziell für Maßnahmen gegen Altersdiskriminierung. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Heute vom 07.01.2023:

" In den letzten Monaten wurden zahlreiche Entlastungen auf den Weg gebracht. Was genau das fürs eigene Konto bedeutet, zeigt ein neuer Rechner. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Kleine Zeitung vom 28.12.2022:

"Mit Grafiken und Kommentar. Schon auf dem ersten Lohnzettel des neuen Jahres wird die Abschaffung der kalten Progression sichtbar. Ein Überblick, was sich durch die Inflationsanpassung der Steuerstufen bei Pensionen und Gehältern ändert. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat Kronen Zeitung Burgenland vom 20.12.2022:

"»Helden der Krise« fühlen sich von der Politik völlig im Stich gelassen. Die Mitarbeiter sind an ihre körperlichen und vor allem psychischen Grenzen gegangen. Es werden endlich bessere Rahmenbedingungen für die Pfleger gefordert. [...] Der Ärger über den Pflegebonus ebbt nicht ab. Wie berichtet, hat die Bundesregierung den Pflegekräften einen Bonus von 2000 Euro in Aussicht gestellt. Aber nur ein Teil davon komme wirklich bei den Betroffenen an, kritisieren vida-Landesvorsitzender Erich Mauersics und ÖGB-Frauen-Vorsitzende Bianca Graf, die auch Betriebsrätin im Spital Oberwart ist.

Wenig Lohn
Tatsächlich seien rund 1580 Euro auf dem Lohnzettel aufgeschienen, rechne man die Abzüge weg, würden die Mitarbeiter gerade einmal 1100 Euro erhalten. Wer damit einkaufe oder tanke, zahle nochmal Mehrwert- und CO2-Steuer. Der Staat hole sich somit an die 1200 Euro wieder zurück. [...] Zumindest einen positiven Ausblick gibt es: Bei den derzeit laufenden Gehaltsverhandlungen mit dem Land sei davon auszugehen, dass der Abschluss besser ausfallen werde, als auf Bundesebene, gibt sich Graf zuversichtlich. Insgesamt sind im Burgenland 4488 Menschen in der Pflege beschäftigt, über drei Viertel davon sind Frauen. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Kurier.at vom 14.12.2022:

"LH Doskozil: Themen betreffen alle Bundesländer. Finanzausgleich behandelt zuerst Spitalfinanzierung und Pflege. [...] Noch im Dezember sollen die Verhandlungen der Bundesländer mit dem Finanzministerium zum Finanzausgleich starten. In der ersten Phase wolle man sich - aufgrund der Themenfülle - auf drei Schwerpunkte konzentrieren. Dies sind die Gesundheit und Spitalsfinanzierung, die Pflege und die Einnahmen aus Bundessteuern, erklärte der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) in der Fragestunde des Landtags am Mittwoch. Doskozil ist Mitglied des Verhandlungsteams. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat Kronen Zeitung vom 07.12.2022:

"Nach drei Jahren Corona sind viele Beschäftigte im Gesundheitsbereich erschöpft. Sie fordern den vollen Pflegebonus von 2000 Euro. [...] Rund 160.000 Pflegekräfte und Zigtausende weitere Beschäftigte im Gesundheitsbereich sind von der Regierung bitter enttäuscht. Die Pfleger bekommen nur 800 statt der versprochenen 2000 Euro Bonus für das Jahr 2022, andere gehen komplett leer aus. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat heute.at vom 05.12.2022:

"Der Pflegebonus der Bundesregierung sorgt nach wie vor für viel Gesprächs- und auch Zündstoff. Denn die Steuern fressen die Prämie regelrecht auf. [...] Streichung von AMS [...] Befindet sich eine Pflegekraft in Bildungskarenz oder wird ein Fachkräftestipendium bezogen, könne das AMS dieses nun streichen, heißt es im Bericht weiter. Und zwar, weil das Einkommen durch den Pflegebonus über der Geringfügigkeitsgrenze liegt, erklärt Pflegegewerkschafter Valid Hanuna gegenüber Ö1. [...] Christian Jedinger von der Gewerkschaft younion übt am Pflegebonus ebenfalls scharfe Kritik. Denn von den 2.000 Euro kommen noch einmal rund 460 Euro an Dienstgeberbeiträgen (z.B. Pensionsbeiträg, Kommunalsteuer) weg. Für Sozialversicherung und Lohnsteuer werden ebenfalls knapp 690 Euro fällig. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat ORF Steiermark vom 01.12.2022:

"Mit Dezember ist erstmals der Pflegebonus ausgezahlt worden. Die Betroffenen stellten sich auf eine Zahlung von 2.000 Euro ein, am Konto landeten aber nur bis zu 1.000 Euro. Der Zentralbetriebsrat der KAGes kritisiert nun die Umsetzung des Pflegebonus. [...] Betroffen ist auch die Langzeitpflege. Daher schließt sich auch Beatrix Eiletz, Betriebsratsvorsitzende der Volkshilfe Steiermark, der Kritik an.

Sie spricht von einer großen Ungerechtigkeit: Der Pflegebonus würde für mehr Frust als Freude sorgen, denn von der 2.000 Euro-Einmalzahlung für das Jahr 2022 würden netto – je nach Steuerklasse – nur zwischen 700 und maximal 1.000 Euro netto am Gehaltskonto landen. Und außerdem würden beispielsweise auch viele Menschen, die im Betreuungsbereich arbeiten, um diesen Bonus umfallen. [...]" ...
Quelle: ORF Stmk

Zitat 5minuten.at/ Kärnten vom 22.11.2022:

"Mit Dezembergehalt erhalten rund 11.200 Pflegemitarbeiter in Kärnten den Bundes-Pflegebonus. Versprochen waren 2.000 Euro, tatsächlich ankommen wird aber nur ein Teil davon am Konto der Pflegekräfte, weil er nicht steuerfrei gestellt wird. [...]" ...
Quelle: 5min.at


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