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Zitat OTS/ Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz vom 16.09.2022:

"Antragstellung für Rot-Weiß-Rot-Karte im Inland [...] Auch für einen weiteren von den Koalitionsparteien eingebrachten Gesetzesantrag liegt eine Fristsetzung vor. Er hat eine Änderung des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes zum Inhalt und zielt auf weitere Erleichterungen beim Zugang zur Rot-Weiß-Rot-Karte ab. So sollen Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels auch im Inland eingebracht werden können, sofern die Einreise nach Österreich rechtmäßig erfolgt ist. Laut Begründung sollen zur Förderung qualifizierter Migration Drittstaatsangehörige - mit oder ohne Visum - berechtigt werden, auch im Inland einen Antrag für sämtliche Säulen der Rot-Weiß-Rot-Karte zu stellen. Dabei gehe es neben besonders Hochqualifizierten auch um Fachkräfte in Mangelberufen, Schlüsselkräfte, Stammsaisonniers und Studienabsolvent:innen. [...]

Ärzt:innenausbildung

Gemeinsam mit den beiden Berichten zum Pandemiemanagement stehen Berichte zur Ärzt:innenausbildung und zur Arzneimittelbeschaffung zur Diskussion. Der Bericht zur Ärzt:innenausbildung wurde vom Rechnungshof im Auftrag des Nationalrats erstellt, der das Prüforgan Anfang 2019 um eine breite Überprüfung des österreichischen Gesundheitssystems ersucht hat. Dabei lag der Fokus auf dem Studium der Humanmedizin und der post-promotionellen Ärzt:innenausbildung, und zwar vor allem in den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Kinder- und Jugendheilkunde.

Empfohlen werden von den Prüfer:innen unter anderem Maßnahmen gegen die hohe Drop-out-Rate und eine bessere Abstimmung zwischen den in die Ausbildung involvierten Stellen. So sind letztlich mehr als 30% der Studienabsolvent:innen nach dem Medizinstudium nicht in Österreich in einem Arztberuf tätig. Auch brauche es mehr Transparenz bei der Lehrpraxisförderung sowie geeignete Instrumente, um die Schätzungen über den Bedarf an Allgemeinmediziner:innen künftig treffsicherer zu machen. ...
Quelle: OTS

Zitat Salzburger Nachrichten vom 17.08.2022:

"Vor etwas mehr als einem Jahr wurde meine Mutter, welche bis dahin ohne Hilfe mit meinem Vater gelebt hat, von massivsten Panikattacken heimgesucht. Diagnose: mittelschwere Demenz. Für mich als einziges Kind begann damit ein unfassbarer Spießrutenlauf. [...] In kürzester Zeit füllten Anträge und Gutachten einen ganzen Ordner. Dankenswerterweise fand ich stets offene Ohren für die Probleme, überall jedoch war eine resignative Hilflosigkeit spürbar. Unzählige Anrufe bei Pflegediensten, gehetzte Pflegerinnen, schließlich die 24-Stunden-Pflege. Mit ständig wechselnden, stets bemühten, jedoch der deutschen Sprache kaum mächtigen Pflegekräften war wiederum mein Vater überfordert. Nach einem dramatischen, auf ebendiese Überforderung zurückzuführenden Zwischenfall kam meine Mutter wieder ins Krankenhaus und schließlich drei Monate später endlich ins Pflegeheim. [...] Mein Vater verkraftete nach mehr als 60 Jahren Ehe diese Zäsur nicht. Diagnose: fortschreitende Demenz. Für mich bedeutete dies: mehr als 900 Anrufe meines Vaters in 30 Tagen auf meinem Handy, blank liegende Nerven, wiederum Gutachten, Anträge, Bitten und Betteln um einen Heimplatz. Eine 24-Stunden-Pflege kommt aus den erläuterten Gründen nicht infrage. Ganz nebenbei ist eine solche auf Dauer mit Pflegestufe 3 und 550 Euro Zuschuss einfach nicht leistbar.
Mein Vater liegt seit 14 Tagen auf der Psychiatrie, er wollte sich das Leben nehmen. Ich habe ihn rechtzeitig gefunden.

Es gibt in dieser Stadt etwa gleich viele leere Pflegebetten wie Heimanwärter, aber kein Personal!

Die Politik interessiert das Pflegethema nicht. Alte spielen als Wähler keine Rolle. Sollen sie doch hilflos und allein sterben, wen kümmert's? Ich könnte schreien. Wer schreit mit mir für bessere Entlohnung und anständige Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte, die dann wohl auch wieder in diesen Beruf zurückkehren würden? [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat ORF Tirol vom 04.08.2022:

"Nach schweren Vorwürfen gegen Bedienstete der Psychiatrie Kufstein macht nun eine Vertreterin der Patientenanwaltschaft auf die bauliche Situation der Psychiatrie aufmerksam. Patientinnen und Patienten und Personal müssten auf zu engem Raum arbeiten, eine Lösung sei nicht in Sicht. [...]" ...
Quelle: ORF Tirol

Zitat APA-OTS/ Haus der Barmherzigkeit vom 03.06.2022:

"Das Haus der Barmherzigkeit feiert 15 Jahre Pflegekrankenhaus in der Tokiostraße und 10 Jahre Schwerpunkt Gerontopsychiatrie. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark - Graz & Umgebung vom 06.09.2021:

"Die Stadt altert, die Anzahl der psychisch Erkrankten steigt: Nun überarbeitet die Stadt Graz ihr Pflegekonzept. Möglichst viele sollen zu Hause betreut werden. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat regionews.at/ Vorarlberg vom 19.06.2021:

"Bereits zum fünften Mal konnte die einjährige Weiterbildung »Gerontopsychiatrie in der Pflege« im Auftrag des durchgeführt werden. 17 Mitarbeitende aus dem stationären Pflege- und Betreuungsbereich durften ihre Zeugnisse von Landesrätin Katharina Wiesflecker und dem Lehrgangsleiter Christian Müller-Hergl (Theologe, Philosoph, Dementia Care Mapping Trainer sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dialogzentrum Leben im Alter an der Hochschule Osnabrück) entgegennehmen. »Der Umgang mit psychisch erkrankten alten Menschen ist angesichts der demografischen Entwicklung eine wesentliche Herausforderung an das Betreuungs- und Pflegewesen. Der Gerontopsychiatrie-Lehrgang vermittelt den Teilnehmenden das nötige Rüstzeug für diese wichtige Arbeit«, sagte Wiesflecker. [...]" ...
Quelle: regionews.at

Zitat Pflege-Fortbildung vom 01.06.2021:

"Das Sonderheft 07 von Pflege Professionell setzt sich mit 'LGBTIQ* in der Pflege' auseinander. Thematisiert wird beispielsweise 'LGBTIQ in der pflegerischen Ausbildung' oder die 'Die Auswirkungen von Homophobie auf die psychische Gesundheit von LGBT und die Maßnahmen für die psychiatrische Pflege'. [...]" ...
Quelle: Newsletter Nr. 53 des Wiener Programms für Frauengesundheit

Zitat meinbezirk.at/ Salzburg - Salzburg-Stadt vom 24.05.2021:

"Die Plattform Psychiatrie, ein Zusammenschluss psychosozialer Organisationen in Salzburg, kritisiert die neuen Aufnahmekriterien für die Senior*innenheime in der Landeshauptstadt Salzburg. Menschen, die unter schweren psychischen Erkrankungen leiden, sollen nämlich nicht mehr in städtischen Einrichtungen aufgenommen werden. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at


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