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14 News gefunden


Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 28.01.2024:

"290 von rund 1100 Kassenärzten sind älter als 60; Oberösterreichs SP sieht Haberlander gefordert. [...] Vor einer weiteren Zuspitzung des Ärztemangels warnt SP-Gesundheitssprecher Peter Binder angesichts der aktuellen Zahlen, die er von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) erheben ließ. Demnach sind in Oberösterreich 290 Kassenärzte tätig, die 60 Jahre oder älter sind. Es sei davon auszugehen, »dass in den kommenden Jahren rund ein Viertel der Kassenärzte im Land in Pension gehen wird«, so Binder. Aktuell praktizieren hierzulande etwa 1135 Kassenärzte – bei 1166 verfügbaren Stellen. [...] Wie berichtet, will die ÖGK 100 zusätzliche Kassenstellen in Österreich schaffen, davon sind 17 Stellen für Oberösterreich vorgesehen. Damit jene 290 Stellen, die jetzt von über 60-Jährigen besetzt sind, auch nachbesetzt werden, sieht SP-Sprecher Peter Binder die Gesundheitsreferentin des Landes, LH-Stv. Christine Haberlander (VP), gefordert. [...] Um zu verhindern, dass Ärzte länger arbeiten müssten, brauche es bessere Arbeitsbedingungen für Kassenärzte im niedergelassenen Bereich, etwa eine Entlastung bei den bürokratischen Aufgaben. Zudem spricht sich Binder dafür aus, die momentane Regelung bei den Medizin-Aufnahmetests zu überdenken. Sein Vorschlag: Jene Bewerber, die den Test nicht schaffen, sollen für andere Gesundheitsberufe gewonnen werden. [...]" ...
Quelle: nachrichten.at

Zitat BVZ vom 14.01.2024:

"Zwölf offene Kassenstellen gibt es derzeit im Land – Ende des Jahres könnten es theoretisch mehr als dreimal so viel sein. Denn immer mehr Ärztinnen und Ärzte sind schon bald über dem Pensionsalter. [...] Bundesweit 100 neue Kassenstellen für Allgemein- und Fachmedizin, und mit einem Streich haben sich 300 Bewerberinnen und Bewerber gefunden: Die Bundesregierung spricht schon von einem Erfolg, aber längst nicht alle wollen in den Jubel einstimmen. Dabei sind sich eigentlich alle Ebenen einig, dass es dringend medizinischen Nachwuchs braucht. Die Ärztekammer jedenfalls will weder im Bund noch im Land jubeln: Alleine aus der Bewerberzahl lasse sich keine Verbesserung ableiten.

100.000 Euro gibt's vom Bund für die zusätzlichen Kassenstellen, doch zum einen sind es im Burgenland aufgrund des Bevölkerungsschlüssels nur drei, und zum anderen wäre der Startbonus für alle Kassenpraxen nötig, wird gefordert. Und nicht zu vergessen: Es gibt schon jetzt etliche Ordinationen, die seit geraumer Zeit leerstehen (siehe Info unten).

Förderungen für die Praxisübernahme gibt es, wie berichtet, auch seitens des Landes, dazu jährliche Stipendien. Jede Maßnahme wird begrüßt, aber zumindest bei der Übernahme von Ordinationen hält sich die Begeisterung der Jungen in Grenzen. [...] Acht offene Ausschreibungen für Kassenpraxis Allgemeinmedizin in Eisenstadt, Güssing, Breitenbrunn, Hornstein, Steinbrunn, Heiligenkreuz, Lackenbach und Jois

Vier Ausschreibungen für Facharzt-Kassenpraxen: Dermatologie in Neusiedl am See und Oberpullendorf, Gynäkologie in Güssing und Großpetersdorf

Die Mehrzehl [sic] dieser Stellen wurde nun zum wiederholten Mal ausgeschrieben. [...]" ...
Quelle: bvz.at

Zitat ORF Österreich vom 05.01.2024:

"Die von der Regierung angekündigten 100 zusätzlichen Kassenstellen für Allgemein- und Fachmediziner stoßen offenbar auf reges Interesse. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte, haben sich bereits 300 Interessentinnen bzw. Interessenten beworben. [...] Geschaffen werden laut Gesundheitsministerium vor allem Stellen für Allgemeinmedizin sowie Kindermedizin. Auch Kassenstellen für Gynäkologie, Psychiatrie bzw. Kinderpsychiatrie, Augenheilkunde sowie Haut- und Geschlechtskrankheiten werden neu eingerichtet. [...] Startbonus von bis zu 100.000 Euro [...] Fixiert wurde auch die Aufteilung nach Bundesländern. Sie erfolgt nach dem Bevölkerungsschlüssel. Die Verteilung sieht folgendermaßen aus: Das Burgenland erhält drei Stellen, Vorarlberg vier, Kärnten und Salzburg sechs, Tirol neun, die Steiermark 14, Oberösterreich 17, Niederösterreich 19 und Wien 22. [...]" ...
Quelle: oesterreich.orf.at

Zitat Die Presse vom 31.10.2023:

"Tausende Gebärmutterhalsabstriche müssen nochmals geprüft werden, mehrere Fälle dürften falsch klassifiziert und Qualitätsstandards offenbar nicht eingehalten worden sein. [...] Bisher keine Hinweise auf Krebserkrankung [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat Kurier.at vom 14.08.2023:

"Eine neue Studie zeigt, dass die Vorsorgeuntersuchung im Alter nicht immer sinnvoll ist, sondern zu sogenannten Überdiagnosen führt. [...] Frauen ab 70 Jahren, die zur Mammografie gehen, setzen sich unnötigen Risiken aus – zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Yale School of Medicine in den USA. Frauen, die ab diesem Alter die Vorsorgeuntersuchungen der Brust fortsetzten, hatten kein geringeres Risiko an Brustkrebskrebs zu sterben. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat OE24 vom 31.07.2023:

"100 neue Kassenärzte für ganz Österreich seien nur »ein Tropfen auf dem heißen Stein«, berichten Experten. Alleine in Wien würden 300 Stellen in den kommenden Jahren im Kassensystem fehlen.
Besonders stark betroffen: Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendheilkunde sowie Gynäkologen. Und natürlich spielt sich dieses Problem nicht nur in der Bundeshauptstadt, sondern quer durch Österreich ab. [...]

Besonders brisant sei die Lage etwa auch in Oberösterreich - wo es zunehmend an nahen Praxen fehle - aber auch in der Steiermark, wo es vor allem in größeren Spitälern wie dem LKH Graz zu Personalengpässen komme.

Und diese werden sich in den kommenden Jahren, wenn die Baby Boomer Generation in Pension gehe, noch einmal massiv verschärfen. [...]

Hausärzte, wie etwa Kurt Roitner, warnen, dass die Lage »am Kipppunkt« sei. Sie befürchten, dass sich das System immer stärker »Richtung Zweiklassen-Medizin« entwickle.

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker will jedenfalls die Ausbildungsplätze für Ärzte massiv ausbauen.

Das wiederum lehnt der Gesundheitsminister ab, der verstärkt »strukturelle Reformen« fordert. [...]" ...
Quelle: oe24.at

Zitat ORF Wien vom 30.07.2023:

"Die Stadt Wien plant die Einrichtung eines medizinischen Frauengesundheitszentrums in Favoriten. FEM Med soll im Herbst eröffnet werden. Es richtet sich vor allem an Frauen, die sich mit medizinischen Fragen allein gelassen fühlen. [...]

Das Zentrum am Reumannplatz soll eine Drehscheibe für Gesundheitsfragen von Frauen aller Altersstufen sein und den niedergelassenen Gesundheitsbereich stärken. Die SPÖ-NEOS-Stadtregierung setzt damit ein Koalitionsvorhaben um.

Das mehrsprachige Team im Gesundheitszentrum soll sich aus unterschiedlichen Gesundheitsberufen zusammensetzen. Es soll Frauen zu einer großen Themenvielfalt beraten können wie dem Umgang mit chronischer Krankheit, Ernährung bei Adipositas, offen gebliebenen Fragen zu einer verordneten ärztlichen Therapie oder zu einem medizinischen Befund. Auch bei der Suche nach einer Ärztin oder einem Arzt soll geholfen werden.

Krankenhausambulanzen entlasten

Der gendergerechte Zugang zur Medizin sei besonders wichtig, so Frauenstadträtin Kathrin Gaal (SPÖ): »In der Geschichte wurde allzu oft der Blickwinkel der Männer gewählt, um die menschliche Gesundheit zu erforschen. Jedes Geschlecht hat allerdings seine eigenen Bedürfnisse, wenn es darum geht bestmöglich versorgt zu werden.«

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) sieht im Zentrum eine Möglichkeit, eine Versorgungslücke zu schließen und die Gesundheitskompetenz von Frauen zu erhöhen. »Unser Ziel ist, Patientinnen in den niedergelassenen Bereich zu leiten und Krankenhausambulanzen zu entlasten.« [...]" ...
Quelle: wien.orf.at

Zitat Der Standard/ Gesundheit vom 16.07.2023:

"Vielen Frauen wird im Lauf ihres Lebens die Gebärmutter entfernt. Nicht immer müsste das sein. Über eine schwere Abwägung – und die Spuren, die die Operation hinterlässt [...] In Österreich werden jährlich rund 10.000 Hysterektomien durchgeführt, berichtet das »Österreichische Ärzteblatt« in einem wissenschaftlichen Artikel aus dem Jahr 2016. Lange Zeit wurde das faustgroße Organ, das zwischen Blase und Darm liegt und im Schnitt 90 Gramm wiegt, großzügig entfernt, wenn die Frauen Beschwerden hatten. »Mitunter hatten die Frauen allerdings auch gar keine Beschwerden – und Ärzte empfahlen den Eingriff zur Empfängnisverhütung oder Krebsprävention«, erinnert sich Lüdemann. »Schlagen Sie mal einem Mann vor, die Hoden zur Krebsprävention zu entfernen.« [...]

»Bei Krebserkrankungen der Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke ist eine Operation in der Regel unumgänglich«, sagt Cornelia Bormann, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an der Frauenklinik an der Elbe in Hamburg. Um solch maligne, also bösartige Erkrankungen handelt es sich laut dem »Österreichischen Ärzteblatt« in gut 80 Prozent der Eingriffe.

Ein weiterer häufiger Grund für die OP sind, wie bei Lüdemanns Patientin, Myome, also Wucherungen der Gebärmuttermuskeln. Bildet sich ein Myom, oft sind es auch mehrere, kann die Gebärmutter auf das Vielfache anwachsen. Die gutartigen Tumore, die schätzungsweise bei 20 bis 30 Prozent aller Frauen u¨ber 30 Jahre auftreten, können in das Innere der Gebärmutter hinein- oder zur Bauchseite hin wachsen. Manche Frauen spüren die Geschwülste kaum. Bei anderen verursachen sie starke Schmerzen.

Starkes Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes mellitus scheinen Myome wahrscheinlicher zu machen, auch eine vererbliche, genetische Komponente wird diskutiert. Genau ist die Ursache aber nicht bekannt. Neben Schmerzen und einem unangenehmen Gefühl können die Wucherungen auch starke Regelblutungen verursachen. ...
Quelle: DerStandard

Zitat APA-OTS/ Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ vom 05.05.2023:

"Anlässlich des Internationalen Hebammentages forderte die freiheitliche Frauen- und Familiensprecherin NAbg. Rosa Ecker, MBA mehr Investitionen in die Versorgungssicherheit für Hebammen. »Die Bundesregierung muss endlich die Versorgungssicherheit für Mütter und deren Neugeborenen durch Hebammen in allen Bundesländern sicherstellen. Zudem müssen ÖVP und Grüne endlich dafür sorgen, dass Mütter nach Fehlgeburten beziehungsweise Müttern mit Sternenkindern das Anrecht auf eine fachgerechte Betreuung durch Hebammen als Krankenkassenleistung haben. Hebammen sind die richtigen Ansprechpartner und diese Mütter haben ein Anrecht auf die beste Nachsorge nach so einem einschneidenden Ereignis«, betonte Ecker. [...]

Eine Eins-zu-eins-Betreuung ist laut der Gesundheit Österreich GmbH derzeit nicht einmal annähernd möglich. Der Versorgungsschlüssel im Jahr 2022 lag bei lediglich 29 Hebammen pro 1.000 Geburten, somit sprechen wir von einem massiven Versorgungsengpass. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Der Standard vom 17.03.2023:

"Unter dem Motto »Die Zukunft der Chirurgie hat schon begonnen« stellte der Wiener Gesundheitsverbund gestern den OP-Roboter Da Vinci Xi der Firma Intuitive Surgical Sàrl im Technischen Museum Wien vor. Er erlaubt minimalinvasive chirurgische Eingriffe und soll demnächst an Kliniken des Wiener Gesundheitsbunds (Wigev) zum Einsatz kommen. Der Roboter arbeitet hierbei aber nicht selbstständig: »Es bedarf weiterhin eines bestausgebildeten Operationsteams«, betont Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). [...]" ...
Quelle: DerStandard


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