Suchmenü ausblenden


Suchmenü einblenden

67 News gefunden


Zitat Brigitte/ Deutschland vom 05.07.2024:

"Was wir denken, beeinflusst, wie es uns geht. Tatsächlich können unsere Gedanken sogar dafür sorgen, dass wir krank werden – oder uns zumindest so fühlen. Dabei kommt der sogenannte Nocebo-Effekt ins Spiel. [...] Du hast sicher schon mal vom Placebo-Effekt gehört, also der Wirkung von Medikamenten, die eigentlich gar keine Wirkstoffe enthalten. Dabei geht es uns etwa plötzlich besser, weil wir glauben, dass eine Arznei uns hilft – und wir gar nicht wissen, dass sie in Wahrheit gar keinen medizinischen Effekt hat. Alleine die Erwartung einer positiven Entwicklung reicht, damit wir uns besser fühlen.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert der Nocebo-Effekt – so kann es nämlich passieren, dass wir plötzlich Symptome einer Krankheit spüren, die wir eigentlich gar nicht haben, oder Nebenwirkungen von Medikamenten, die medizinisch eigentlich gar nicht da sind. Es gibt inzwischen einige Studien, die den Effekt nachweisen können. [...] Stärkere Nebenwirkungen durch den Nocebo-Effekt [...]" ...
Quelle: brigitte.de
 
Medikamente Symptom / Beschwerde Psyche Psychologie Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat Wiener Zeitung vom 24.06.2024:

"Online-Therapieprogramme werden seit 2020 in Deutschland per Rezept verschrieben. Kostenfrei für Kassenpatient:innen. Die »App auf Rezept« soll noch heuer in Österreich möglich werden. [...] Sarah geht es nicht gut. Mit der Corona-Pandemie hat sich der psychische Zustand der 27-Jährigen verschlechtert. Der Nebenjob in der Gastro: weg. Das Studium an der Uni: zuhause am Laptop. Freund:innen treffen und ausgehen: gar nicht oder nur beschränkt. »Mir ging es vorher psychisch auch nicht so gut, aber diese Zeit hat das einfach noch schlimmer gemacht«, sagt die Wienerin der WZ. Sarah sagt von sich selbst, dass sie immer wieder depressive Phasen hat. In Psychotherapie ist sie momentan aber nicht. »Mir war klar, ich muss was tun. Aber jetzt zur Ärztin gehen und dann Therapeut:innen suchen und warten, das war mir einfach zu viel“, sagt sie. „Vielleicht denke ich, dass es mir ja nicht schlecht genug geht für eine Therapie und das ist vielleicht auch falsch, aber es ist auch eine Kostenfrage«, erklärt die Studentin und zeigt mir ihre Mental-Health-App am Smartphone. Das Programm begleitet sie in ihrem Alltag. Sie wird immer wieder gefragt, wie es ihr gerade geht und warum es ihr so geht. Sie bekommt Angebote zum Reflektieren und zum Meditieren. Die App kostet Sarah rund 50 Euro im Jahr. Zum Vergleich: Eine Psychotherapiestunde kostet in Wien zwischen 60 und 160 Euro. [...]

Online-Therapie auf Kasse bald in Österreich [...] Kein Ersatz, aber zusätzliche Hilfe [...] Die meisten der Therapieprogramme basieren auf der kognitiven Verhaltenstherapie bzw. Weiterentwicklungen daraus, wie der Akzeptanz- und Commitmenttherapie. Es gibt Angebote wie Tagebücher und Übungen, Protokolle und Erinnerungsgeber. Aber ganz ohne professionell ausgebildete Menschen geht es nicht. [...] User:innen sind älter als gedacht [...]" ...
Quelle: wienerzeitung.at
 
IT-Produkte Selbsthilfe Depression Psyche Behandlung Psychologie Psychotherapie APP / Software Digitalisierung

Zitat APA-OTS/ Fonds Gesundes Österreich vom 17.06.2024:

"Die 26. Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) widmete sich dem Thema Psychosoziale Gesundheit. [...] Rund 200 Personen waren live vorort oder online dabei, um von namhaften nationalen und internationalen Expertinnen und Experten mehr über aktuelle Entwicklungen zum Thema psychosoziale Gesundheit in Forschung und Praxis zu erfahren und mit ihnen gemeinsam zu diskutieren. [...]

Schwerpunktthemen waren Einsamkeit, psychosoziale Gesundheitskompetenz, Green-Care und Digital Mental Health. In den 7 Workshops und Themenforen wurden einerseits die Settings Schule, Betrieb, Bildungseinrichtungen und Kommunen beleuchtet also auch der Einfluss von Bewegung, Ernährung, Gender- und Körpernormen, Digitalisierung und Einsamkeit im Alter auf die psychische Gesundheit sowie Finanzierungsstrategien vorgestellt.

Ziel der Konferenz war es nationale und internationale Konzepte, Strategien, Projekte und Forschungsergebnisse vorzustellen, um anhand dieser Beispiele voneinander zu lernen und Ansätze der Gesundheitsförderung in Österreich weiterzuentwickeln.

Psychosoziale Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des individuellen und kollektiven Wohlbefindens. Aktuell sind, laut WHO, vor allem Einsamkeit und soziale Isolation globale Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit. Aber auch sozioökonomische Ungleichheiten, der digitale Wandel und die Klimaveränderungen haben Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychosoziale Gesundheit. [...]" ...
Quelle: ots.at
 
Entwicklung Expert*in Kinder / Jugendliche Senior*innen Ernährung Einsamkeit Bewegung / Motorik Gesundheit Gesundheitsförderung Psyche Psychologie Digitalisierung Diskussion Veranstaltung Wissenschaft & Forschung

Zitat Apotheken Umschau/ Deutschland vom 31.05.2024:

"Für so manchen älteren Menschen kommt ein Umzug aus der gewohnten Umgebung ins Pflegeheim nicht in Frage – auch wenn die Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Zu groß ist die Sorge, die eigene Selbständigkeit zu verlieren. Fachleute erklären hier, wie Angehörige mit einer solchen Situation umgehen sollten, unter welchen Bedingungen es möglich ist, die betroffene Person unter Betreuung zu stellen und welche Alternativen es zum Heim gibt. [...]

Die Sichtweise der Älteren verstehen [...] Das, was Außenstehende vielleicht als »Altersstarrsinn« empfinden, ist aus Sicht des Seniors eine Bewältigungsstrategie. Jedem älteren Menschen ist bewusst, was der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet. [...]
Tipps vom Psychologen [...]
* Frühzeitig das Gespräch suchen [...]
* Partner ins Boot holen, etwa die Hausärztin, den Hausarzt. [...]
* Keine Vorwürfe machen. Besser die eigenen Befürchtungen ausdrücken [...]
* Nicht das Pflegeheim als einzige Option ansprechen, sondern gemeinsam überlegen, welche anderen Möglichkeiten es geben könnte. [...]

Falsche Entscheidungen rechtfertigen noch keine Betreuung [...]
Dr. Ann-Kathrin Hirschmüller, Fachanwältin für Medizinrecht aus Hannover: »Solange jemand geistig klar ist, bestimmt er selbst, wann er seine Wohnung oder sein Haus aufgibt und in ein Pflegeheim oder eine andere Wohnform umzieht. Nur wenn ein Mensch geistig verwirrt ist, kann er unter Betreuung gestellt werden – und erst dann dürfen andere über ihn entscheiden. [...]«
Auch wenn der Senior Dinge tut, die Angehörige falsch finden, rechtfertigt das nicht automatisch eine Betreuung. [...]

Über Wohnangebote in der Region informieren [...]" ...
Quelle: apotheken-umschau.de
 
Angehörige Expert*in Senior*innen Senioren / Pflegeheim Anwaltschaft Betreuung Pflege Psychologie Ratgeber

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 22.05.2024:

"Tom Kitwood und Marina Kojer – diese beiden Namen prägen die Entwicklung der personenzentrierten Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz sowie deren An- und Zugehörigen maßgeblich. Ihre Erkenntnisse, Ansätze und Hingabe haben eine unauslöschliche Spur in der Branche hinterlassen. Beide vertreten die Haltung, dass Menschen mit Demenz bis zum Schluss Personen mit eigener Identität und Biografie sind. Sie streben, wie auch Menschen ohne Demenz, nach Beziehung, Liebe, Trost, Zuwendung, Sicherheit und Einbeziehung. Werden Menschen mit Demenz diese Dinge verwehrt, so wird ihnen ihr »Person-Sein« verwehrt. [...]

Zentral für Kitwoods Philosophie war die Anerkennung der Persönlichkeit von Menschen mit Demenz. Er argumentierte, dass Menschen trotz kognitiver Beeinträchtigungen ihre intrinsische Menschlichkeit bewahren und ihnen mit Würde, Respekt und Empathie begegnet werden muss. [...]

In der gleichen Linie der personenzentrierten Pflege leistete Marina Kojer, eine Gerontologin und Aktivistin, bedeutende Beiträge zur Entwicklung der Begleitung, Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz. Durch ihre Konzentration auf die »Erhebung der Stimmen und Erfahrungen von Menschen«, die mit der Erkrankung leben, ist Kojer die Pionierin der Palliativen Geriatrie. [...]

Durch ihre konsequente Lobbyarbeit für Menschen mit Demenz, aber auch für deren An- und Zugehörigen wollte und will Kojer das Stigma rund um Demenz herausfordern und eine inklusivere und mitfühlendere Gesellschaft fördern. [...]

Mittlerweile hat sich aus dem ursprünglichen Selbsthilfegedanken ein Netzwerk aus Demenzservicestellen, MAS-Trainer:innen, Ausbildungen und dem visionären »Alzheimerurlaub« entwickelt. Die Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote sind geprägt vom personenzentrierten Ansatz Tom Kitwoods. Durch das MAS-Demenztraining wird das Verständnis für die Bedürfnisse, Emotionen und Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz erweitert und das Bewusstsein für ihre Würde und Autonomie gefördert. ...
Quelle: derstandard.de
 
Angehörige Entwicklung für Menschen mit Demenz Anlaufstelle Alzheimer Demenz Ausbildung Qualifikation / Kompetenz Betreuung Pflege Ethik / Würde Gerontologie Psychologie Buch

Zitat Brigitte/ Deutschland vom 14.05.2024:

"Das Alter von 47 Jahren scheint für viele Menschen eine besonders schwierige Phase zu sein. Doch warum ist das so und was sagt das über den Prozess des Alterns aus?

Altern ist ein unvermeidlicher Prozess, und mit ihm kommen verschiedene Herausforderungen und Veränderungen. Eine davon scheint sich um das Alter von 47 Jahren zu drehen, eine Zeit, in der viele Menschen berichten, dass sie sich weniger glücklich oder zufrieden fühlen.

Das sind laut einer Studie die Gründe für das Gefühlschaos mit 47 Jahren [...]" ...
Quelle: brigitte.de
 
Altern Soziales Belastung / Stress Körper Psyche Psychologie Ratgeber

Zitat Oberösterreichisches Volksblatt vom 14.05.2024:

"Vertraulicher Praxis-Selbst-Check des ÖAMTC für Senioren und Wenigfahrer [...] Parallel zur Diskussion rund um die neue EU-Führerscheinrichtlinie bereitet sich der ÖAMTC auf die freiwillige Selbsteinschätzung von älteren Autolenkern vor: Der Mobilitätsclub hat mit dem »Fahr-Fitness-Check« ein Programm ins Leben gerufen, das in Kooperation mit Fahrschulen durchgeführt wird und Senioren, aber auch Wenigfahrer oder Wiedereinsteiger die Möglichkeit zur vertraulichen Einschätzung ihrer aktuellen Fertigkeiten am Steuer bietet. [...] »Wir sehen, dass es niederschwellige, unkomplizierte und praxisbezogene Angebote braucht. Mit dem vertraulichen »»Praxis-Selbst-Check«« wollen wir – ohne Druck oder gesetzliche Restriktionen – die Eigenverantwortung vor allem älterer Personen im Straßenverkehr schärfen«, betont ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. [...]" ...
Quelle: volksblatt.at
 
Hochaltrigkeit / Langlebigkeit Projekt Senior*innen Mobilität Selbsthilfe Fitness Psychologie

Zitat Der Standard vom 13.05.2024:

"Hilflosigkeit, Ohnmacht und ein Schmerz »so unheimlich groß, dass man ihn in der Fülle gar nicht spüren kann«: Der Tod ihrer Tochter hat Familie Gschwandtner den Boden unter den Füßen weggerissen. Wie übersteht man diesen Schicksalsschlag als Mama, Papa, Schwester, als Paar und als Familie? [...]

Nach viel Trauer, ausgiebigen Gesprächen und Unterstützung aus dem Umfeld ist es Ulla Gschwandtner, ihrem Mann und ihrer älteren Tochter gelungen, aus dem tiefen, schwarzen Tal wieder herauszufinden. Bei ihrer Tochter hat der Trauerprozess erst Jahre später begonnen. [...] Mittlerweile haben sie alle wieder gut ins Leben zurückgefunden. Heute helfen sie anderen betroffenen Eltern bei ihrem schwierigen Weg. Ulla Gschwandtner, ursprünglich Juristin, und ihr Partner haben mittlerweile beide Ausbildungen für Familientrauerbegleitung und psychologische Beratung. Online und offline sind sie für betroffene Mamas und Papas da und geben Tipps, Übungen oder Hintergrundwissen mit, damit es wieder heller und bunter im Leben der Betroffenen werden kann. [...]

In Einzelgesprächen, Gruppensitzungen, Trauerspaziergängen oder Onlineberatungen haben alle Gefühle und Emotionen der Betroffenen Platz. Neben der Trauer ist das oft auch Wut, weiß Gschwandtner [...] Ein Austausch mit jemandem, der die eigene Situation nachfühlen kann, kann für Betroffene sehr heilsam sein [...]

Wie lange der dauert, ist so individuell wie die Fälle, mit denen Ulla und Robert Gschwandtner zu tun haben. Mal begleiten sie Eltern von Sternenkindern, also Kindern, die vor, bei oder kurz nach der Geburt verstorben sind, in anderen Fällen waren die verstorbenen Kinder schon erwachsen und hatten selbst schon Kinder. [...]

Auch Suizid kommt immer wieder vor. [...] Dazu kommt – nicht nur, aber vor allem beim Thema Suizid – die Frage nach dem Warum. Für diese Fragen muss man den Raum offen lassen, die dürfen gestellt werden, betont Gschwandtner. Und vielleicht kann man sich irgendwann einer Antwort annähern. ...
Quelle: derstandard.at
 
Kinder / Jugendliche Suizidalität Familie Soziales Gefühle Kommunikation Sterben-Tod-Trauer Trauerbegleitung Beratung Psychologie

Zitat Kronen Zeitung vom 07.05.2024:

"Ja, die Auswirkungen des Ausstiegs aus dem Berufsleben sind je nach Mensch unterschiedlich. Vor allem, wenn man sich nicht entsprechend darauf vorbereitet hat, kann das psychisch sehr belastend sein, weiß Psychologe und Psychotherapeut Gerald Gatterer. [...]" ...
Quelle: krone.at
 
Abo+ Pensionierung Psyche Vorsorge / Prävention Psychologie

Zitat Salzburger Nachrichten vom 07.05.2024:

"Die Diakonie fordert anlässlich des Tags der Pflege am 12. Mai den flächendeckenden Ausbau des Modells der Community Nurses. In einem ersten Schritt soll die Zahl der derzeit 270 Community Nurses auf 550 aufgestockt werden, so Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Aufgrund der demografischen Entwicklung müssten außerdem die Pflegeleistungen auf mehr Schultern verteilt und zwischen den Geschlechtern gerechter aufgeteilt werden. [...]

Die vor rund zwei Jahren gestarteten Community Nurses sind diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, das sich in den Gemeinden primär um Gesundheitsprävention und -förderung kümmern und niederschwellig, regional, wohnortnah und bedarfsorientiert pflegerische Unterstützung anbieten soll. Das Modell soll laut Moser aber zu Pflegelotsinnen und Pflegelotsen ausgebaut werden, um Betroffenen und deren Angehörigen sich beim Zurechtfinden zu helfen oder sie bei Antragstellungen zu unterstützen. Dazu sollen auch andere Berufsgruppen wie Sozialarbeiterinnen und Psychologen zu Community Nurses werden und mit Pflegepersonal zusammenarbeiten. [...]" ...
Quelle: sn.at
 
Entwicklung Forderung / Petition Projekt (mobile) Pflegeberatung Diakonie CN - Community Nurse Leitung Sozialarbeit Investition Psychologie


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung