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14 News gefunden


Zitat 5 Minuten/ Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit Jänner läuft das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger. Erste Evaluierungen zeigen, dass das Grazer Modell gut angenommen wird. Eine steiermarkweite Ausweitung wäre wünschenswert. [...]

Verschiedenste Fälle

Aktuell beziehen zwei pflegebedürftige Personen die Pflegegeldstufe (PG) 3, vier Personen die PG 4, sieben Personen die PG 5 und je eine Person erhält die PG 6 bzw. 7. Auch die Ursachen der Pflegebedürftigkeit sind breit gefächert: So sind sieben Personen in Pflege aufgrund ihrer Demenzerkrankung, drei Personen sind in Palliativbetreuung, vier Personen leiden an neurologischen oder Autoimmunerkrankungen und eine Person ist aufgrund einer Lungentransplantation auf Betreuung angewiesen. [...] Zahlreiche Beratungen [...]

Steiermarkweit großer Bedarf

Bereits jetzt sei laut den Verantwortlichen eindeutig erkennbar, dass das Grazer Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger eine große Erleichterung für die Pflegenden darstellt. Das Ziel ist, das Projekt fortzuführen und falls möglich auszuweiten. Der Bedarf ist jedenfalls in Graz und in der gesamten Steiermark gegeben. Daher wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert und alle Ergebnisse dem Land Steiermark zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll Bewegung in die Diskussion auf Landesebene kommen. Der große Wunsch der Grazer Stadtregierung wäre eine steiermarkweite Umsetzung dieser Initiative, dazu gab es auch schon Gespräche mit dem zuständigen Landesrat. [...]" ...
Quelle: 5min.at
 
Angehörige Betroffene*r Entlastung Entwicklung Forderung / Petition Land Projekt zuhause Behörde Demenz Erkrankung Immunsystem Lunge neurodegenerative Erkrankung Transplantation Betreuung Pflege Pflegeanstellung Pflegegeld Palliativ Politik

Zitat APA-OTS/ Medizinische Universität Wien vom 25.05.2024:

"Die antikörpervermittelte Abstoßung (AMR) ist eine der häufigsten Ursachen für das Versagen von Nierentransplantaten. Bisher steht allerdings keine Behandlung zur Verfügung, mit der diese Komplikation nachhaltig bekämpft werden könnte. Im Rahmen einer internationalen und multidisziplinären klinischen Studie unter Leitung von Georg Böhmig und Katharina Mayer, Klinische Abteilung für Nephrologie und Dialyse, Universitätsklinik für Innere Medizin III von MedUni Wien und AKH Wien, hat sich ein in der Transplantationsmedizin neues Therapieprinzip als sicher und höchst wirksam erwiesen. Die Ergebnisse wurden aktuell im hoch angesehenen »New England Journal of Medicine« publiziert. [...]

Möglicher Durchbruch erzielt
Mit rund 330 pro Jahr stellen Nierentransplantationen die häufigste Form von Organtransplantationen in Österreich dar. Die antikörpervermittelte Abstoßungsreaktion (engl. AMR = Antibody-Mediated Rejection) ist dabei eine der häufigsten Komplikationen. Dazu kommt es, wenn das Immunsystem der Organempfänger:innen Antikörper gegen das Transplantat entwickelt. Die Folge davon kann ein Funktionsverlust des Organs sein, was eine erneute Dialysetherapie oder sogar eine nochmalige Transplantation nach sich ziehen kann. AMR zu behandeln, ist daher nicht nur für die Gesundheit der Patient:innen, sondern auch für den effizienten Einsatz der ohnehin knapp verfügbaren Spenderorgane essenziell. [...]

Große Hoffnung für Transplantationsmedizin [...] Publikation: New England Journal of Medicine [...]" ...
Quelle: ots.at
 
Bildungs-Einrichtung Niere Transplantation Medizin Therapie Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat APA-OTS/ Merck Sharp & Dohme - MSD vom 30.04.2024:

"Im Rahmen der diesjährigen »Oncology Days« von MEDahead wurde bereits zum 5. Mal einer der größten Innovationspreise der Onkologie in Österreich, der MSD Join4Care-Award, verliehen. Eine unabhängige Fachjury, bestehend aus hochqualifizierten Expert:innen, hat das Projekt »Liver Cancer Nurse« unter der Leitung von Dr. Christina Fricke als Gewinner ausgewählt. [...]

Das Gewinnerprojekt »Liver Cancer Nurse«
Patient:innen mit einem Hepatozellulären Karzinom (HCC) leiden unter einer Tumorerkrankung, die eng mit einer Lebererkrankung verbunden ist. Sie benötigen daher eine umfassende Therapie, die je nach Stadium der Tumorerkrankung eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten wie Lebertransplantation, Resektion, TACE, Mikrowellenablation, systemische Therapien oder palliative Versorgung umfasst. Gleichzeitig müssen auch die Lebererkrankung und ihre möglichen Komplikationen behandelt werden. [...]

Das Betreuungsteam, bestehend aus der Liver Cancer Nurse und dem ärztlichen HCC-Team, unterstützt die Patient:innen sowohl während des stationären Aufenthalts als auch im ambulanten Setting. Die Liver Cancer Nurse übernimmt Aufgaben wie die Koordination von Unterstützungsleistungen, die Kommunikation mit anderen Fachkräften und die telefonische Beratung der Patient:innen. [...]

Für die Zukunft ist die Etablierung einer mobilen Liver Cancer Nurse angedacht, um Betroffenen auch Hausbesuche zu ermöglichen [...]" ...
Quelle: ots.at
 
Entlastung Projekt Erkrankung Leber Transplantation Tumor / Krebs Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP) Qualifikation / Kompetenz Auszeichnung Patient*in Behandlung Onkologie Therapie Wissenschaft & Forschung

Zitat Tips/ Neuhofen - Eberstalzell vom 24.04.2024:

"In Österreich erkranken jedes Jahr über 1.000 Menschen an Leukämie, darunter auch viele Kinder. Herkömmliche Therapien wie Chemotherapie oder Strahlentherapie können die Krankheit oft eindämmen und das Schlimmste verhindern. Doch wenn diese Maßnahmen nicht wirken, bleibt oft nur eine letzte Rettung: eine Stammzelltransplantation. [...] Die Suche nach passenden Stammzellspendern gleicht dabei der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Doch seit über 25 Jahren widmet sich »Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich« genau dieser Mission. Mit der größten Stammzellspenderdatei in Österreich leistet die Organisation lebenswichtige Arbeit. [...] Die Geschichte von Erik zeigt, wie wichtig und effektiv Stammzellspenden sein können. Jeder einzelne registrierte Spender erhöht die Chance, dass ein Leukämiepatient den richtigen Lebensretter findet.

Gewissheit in nur wenigen Minuten

Aktuell sind in Österreich nur etwa drei Prozent der Bevölkerung als potenzielle Stammzellspender typisiert. Millionen von Menschen könnten jedoch potenzielle Lebensretter sein, ohne es zu wissen. Gesunde Menschen im Alter zwischen 17 und 45 Jahren haben die Möglichkeit, sich mit einer einfachen Speichelprobe in wenigen Minuten als Stammzellspender bei »Geben für Leben« typisieren und registrieren zu lassen. Im Labor werden dann die erforderlichen sechs HLA-Merkmale bestimmt, die entscheiden, ob jemand als Lebensretter infrage kommt.

Man kann sich auch bequem und kostenlos das Typisierungsset nach Hause bestellen. [Anmerkung der Redaktion: Die Verlinkung zum Typisierungsset finden Sie im Artikel – bitte nachstehenden Link anklicken] [...]" ...
Quelle: tips.at
 
Kinder / Jugendliche Projekt Blut / Gefäße Diagnostik Transplantation Tumor / Krebs Spende / Geschenk Liste / Register

Zitat ORF Science vom 04.04.2024:

"Der weltweit erste Patient mit einer transplantierten Schweineniere hat das Krankenhaus knapp drei Wochen nach der Operation verlassen können. Rick Slayman erhole sich gut und werde die Genesung nun zu Hause bei seiner Familie fortführen, teilte das Massachusetts General Hospital in Boston am Mittwoch (Ortszeit) mit. [...]" ...
Quelle: science.orf.at
 
Krankenhaus Tiere Niere Transplantation Medizin

Zitat Vienna Online vom 03.04.2024:

"40 Jahre nach der ersten erfolgreichen Herztransplantationen in Wien werden mittlerweile fast 1.800 Eingriffe durchgeführt. [...]

Herztransplantation: Drei Viertel der Patienten männlich
Seit Beginn haben Herztransplantationen am AKH und der MedUni als medizinischer Erfolg gegolten, mit bislang 1.783 durchgeführten Operationen und einer Überlebensrate von 81 Prozent nach einem Jahr sowie 75 Prozent nach zehn Jahren [...] Jährlich werden dort 40 bis 50 Patienten behandelt, von denen 30 bis 40 Prozent zeitweise ein mechanisches Herz erhalten. Damit zählt Wien zu den bedeutendsten Herzprogrammen in Europa. Die Behandlung erstreckt sich vom Säuglings- bis ins hohe Erwachsenenalter, wobei der durchschnittliche Patient rund 50 Jahre alt ist und über 75 Prozent der Patienten Männer sind. [...]

Bessere Medikamente verhindern Abstoßungsreaktionen nach Herztransplantation [...]
Wer bekommt ein neues Organ? Zu 60 Prozent sind es Personen mit Herzschwäche, 30 Prozent haben eine koronare Herzerkrankung, bei der andere Methoden nicht mehr helfen, und der Rest entfällt auf seltene Erkrankungen bzw. angeborene Missbildungen, erläuterte Andreas Zuckermann, Programmdirektor Herztransplantation. Die Auswahl der Glücklichen wird übrigens von einem europäischen Expertengremium »blind« vorgenommen. [...]" ...
Quelle: vienna.at
 
Medikamente Krankenhaus Erkrankung Herz Transplantation Chirurgie Kardiologie

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 27.03.2024:

"Tamara Schwab trägt ein fremdes Herz in ihrer Brust, sonst würde sie heute womöglich nicht mehr leben. Ihrem »Heldenmenschen« ist die 31-Jährige unendlich dankbar [...]

Zwei überlebte Herzstillstände, unzählige schmerzhafte Defibrillator-Schocks und insgesamt 13 Eingriffe in fünf Jahren: Tamara Schwab hat einiges durchgemacht. Und trotzdem klingt vor allem eines mit, wenn sie erzählt: Dankbarkeit. Dafür, dass sie so vieles überlebt hat. Und dass sie schon so viel Glück im Leben hatte. [...]

Schwab lebt heute »ein fast normales Leben«. In ihrem Buch »Dein Herz, mein Herz« erzählt sie ihre Geschichte. Im STANDARD-Interview spricht sie darüber, wie sich ihr neues Herz anfühlt, was der Gedanke, dass jemand anderer dafür sterben musste, mit ihr macht und warum sie selbst keine Angst vor dem Tod hat. [...]" ...
Quelle: derstandard.de
 
Herz Transplantation Körper Psyche Interview Buch

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 30.11.2023:

"Seit Jahren wartet Franz S.* auf ein Herz. Das OÖN-Christkindl unterstützt den 47-Jährigen. [...]
Seit genau drei Jahren ist im Leben von Franz S.* aus Linz nichts mehr so, wie es einmal war. 2020 trat bei dem gelernten Malermeister ein Hirn-Aneurysma auf, er überlebte nur knapp, konnte sich aber nach der Operation zurück ins Leben kämpfen. »Damals war ich richtig optimistisch und hab gedacht, dass jetzt alles wieder gut wird«, sagt der 47-Jährige. [...]

Doch das steilste Stück des Weges stand Franz noch bevor. Ein Jahr nach der lebensrettenden Operation erlitt er auf einer Baustelle einen Herzinfarkt – und das mit schwerwiegenden Folgen, mit denen der 47-Jährige noch heute schwer zu kämpfen hat: Seine Herzfunktion ist auf rund zehn Prozent heruntergefallen, Franz kam auf die Transplantationsliste. Seither wartet er auf ein Spenderherz. [...] Obwohl es manchmal aussichtslos erscheint, gibt Franz S. seinen Optimismus niemals auf. Vor allem hat er einen festen Begleiter im Alltag: sein Mobiltelefon. Dieses lässt er nämlich niemals aus den Augen. »Jederzeit könnte ja ein Anruf aus Wien kommen« – das würde bedeuten, dass ein passendes Spenderherz für ihn gefunden wurde und ein neues Leben zum Greifen nah ist. »Wenn mich jemand fragt, sage ich immer, dass ich zu Weihnachten nur einen Wunsch habe: ein neues Herz.« [...]" ...
Quelle: nachrichten.at
 
Mobilität Krankenhaus Herz Transplantation Kosten Innere Medizin

Zitat ORF Science vom 28.11.2023:

"Einem Wiener Forschungsteam ist es erstmals gelungen, Miniaturherzen mit mehreren Kammern im Reagenzglas zu züchten. Die Modelle werden dem natürlichen Vorbild immer ähnlicher. Deshalb könnten sie das Erforschen von Herzkrankheiten und die Entwicklung neuer Therapien erleichtern. [...] Wenig neue Behandlungen [...] Erstes Mehrkammer-Herzorganoid [...] Zellen organisieren sich selbst [...] Erster Herzschlag beobachtet [...] Neue Medikamente denkbar [...] Da die Modelle zahlreiche neue Beobachtungen wie den ersten Herzschlag zulassen, könnten sie auch der Arzneimittelherstellung nutzen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen, und angeborene Herzfehler treten bei rund jedem fünfzigsten Neugeborenen auf. »Bei vielen Missbildungen und Krankheiten wissen wir nicht genau, wie sie entstehen«, erklärt der Biologe.

Mendjan selbst möchte sich in Zukunft vor allem der Verbesserung der Organoide widmen, hofft aber, dass andere Forschungsteams die Modelle für die Medikamentenforschung nutzen. Es sei möglich, große Mengen der Miniaturherzen herzustellen und sie in Studien unter anderem auf Defekte durch Genveränderungen zu untersuchen. Außerdem könnten sie dazu dienen, die Wirkung verschiedener Teratogene zu erforschen. Dabei handelt es sich um Stoffe, die Fehlbildungen in Embryonen auslösen können – »etwa Plastik in der Umwelt oder verschiedene Arzneimittelstoffe«, so Mendjan. [...] Einsatz für Transplantationen noch weit entfernt [...]" ...
Quelle: science.orf.at
 
Entwicklung Medikamente Beeinträchtigung Diagnostik Herz Transplantation Medizin Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat medonline vom 22.11.2023:

"Unspezifische braune Flecken auf der Haut und rasant steigende Leberwerte führten bei MMag. Melitta Matoušek zur Diagnose Autoimmunhepatitis. Vor rund 2 Jahren wurde sie lebertransplantiert. Die enge Zusammenarbeit mit ihrem behandelnden Hepatologen und Abteilungsvorstand der Gastroenterologie an der Klinik Hietzing Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer bezeichnet die pensionierte Lehrerin als »Glücksfall«. Heute gibt sie ihr Wissen um die Erkrankung an andere Betroffene weiter. [...]

Im Jahr 2009 fielen ihr erstmals braune Flecken an der Haut auf. In der von ihrer Hausärztin initiierten Blutuntersuchung waren bereits die Leberwerte erhöht. [...] Bis dahin fühlte sie sich sehr gut, hatte keine Beschwerden und führte ein aktives Leben mit vielen sportlichen Aktivitäten. [...]
Tatsächlich hatte Kramer bereits nach einer ersten per E-Mail übermittelten Information über die Patientin den Verdacht einer Autoimmunhepatitis. Weitere Untersuchungen an der Ambulanz in der Klinik Hietzing sowie eine Leberbiopsie bestätigten dies. »An Leberambulanzen sind Patientinnen und Patienten mit einer Autoimmunhepatitis durchaus nicht selten«, ergänzt Kramer. Der charakteristische Beginn ohne Schmerzen oder Ikterus dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Erkrankung auch bis zum plötzlichen Koma fulminant verlaufen oder sich in Richtung Fibrose bzw. Zirrhose entwickeln kann. [...]

Nach der Einstellung auf die Therapie mit Cortison sowie Azathioprin traten unter anderem starke Übelkeit und Erbrechen sowie Gewichtszunahme auf. Immer wieder musste die Dosis adaptiert werden, auch waren in den folgenden Jahren mehrere stationäre Aufenthalte erforderlich. [...]
Während der Covid-19-Pandemie im Jahr 2020 kam es bei Matoušek zu einer massiven Zunahme des Bauchumfanges, verursacht durch Aszites – ein deutlicher Hinweis auf den Umbau der Leber in Richtung Zirrhose. Arzt und Patientin entschieden sich daher für die Meldung für eine Transplantation; Matoušek war zu diesem Zeitpunkt 64 Jahren alt. ...
Quelle: medonline.at
 
Erkrankung Immunsystem Leber Transplantation Patient*in Medizin Therapie


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