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Zitat Salzburger Nachrichten vom 29.11.2022:

"Christoph Schlick hat viel Leid erfahren. Der ehemalige Mönch verlor ein Kind und seine Frau. Jetzt lehrt er andere, wie man glücklich wird. [...] Allein sein bedeutet nicht gleich, einsam zu sein. Das hat Christoph Schlick bereits als Mönch erfahren. Fast 20 Jahre lang war Schlick Mitglied des Benediktinerordens. Bis er sich entschloss, auszusteigen. »Als Mönch ist man häufig allein. Denn das Leben im Orden sollte ursprünglich auf ein Leben als Einsiedler vorbereiten.« Das Alleinsein war Schlick im Orden gewohnt. Wirklich einsam war der Priester nie, er habe ja die Verbindung zu Gott und der Spiritualität erfahren. Die Einsamkeit kam erst Jahre [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat profil.at vom 26.11.2022:

"Gibt das Schicksal dir Zitronen, mach Limonade draus! Aber was, wenn es dir nicht einmal Zitronen gibt? Eine alltägliche Geschichte. [...] Jetzt ist die alte Frau tot und hat sich nichts gegönnt, bis zu ihrem Ende, nichts. Gönn dir doch einmal was, haben die Kinder zu ihr gesagt, aber vergeblich. Nicht, dass viel da gewesen wäre zum Sich-etwas-Gönnen, aber so was von Askese, das hätte auch nicht sein müssen. Trübsinnig hätte man werden können vom Zuschauen. Was hat sich die alte Frau davon erhofft, dass sie sich nichts gegönnt hat? Eine Belohnung, womöglich noch im Diesseits? Hat sie gehofft, dass das Schicksal sie einmal, auf einmal, eines Tages, wundersam entschädigen würde für ihren strengen Umgang mit sich selbst? Oder hat sie auf reichen Lohn im Jenseits spekuliert, im Paradies? Wohl kaum. In die Kirche ist sie nicht gegangen, und besonders gläubig war sie auch nicht. [...] Die alte Frau hat nicht geglaubt, dass ihr was zusteht, weil ihr nichts zugestanden wurde. [...]" ...
Quelle: profil.at

Zitat Salzburger Nachrichten vom 24.11.2022:

"Einsamkeit ist eines der drängendsten sozialen Probleme. Die Österreichische Gesundheitskasse und das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg suchen Lösungen, sensibilisieren und vernetzen Fachleute. [...] Während der Tagung wird das Thema deshalb nicht nur in Fachvorträgen erörtert. In 15 Foren werden verschiedene Aspekte von Einsamkeit diskutiert - von Wohnen über Armut und seelische Gesundheit bis zu Digitalisierung. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat ORF Oberösterreich vom 17.11.2022:

"Das Tabuthema Einsamkeit rückt vor allem in den Wochen vor Weihnachten wieder in den Fokus. In Linz sind am Donnerstag im Rahmen des Seniorendialogs mögliche Wege aus der Einsamkeit beleuchtet worden. [...] Vor allem ältere und alleinlebende Menschen beschleicht es oft – das Gefühl der Einsamkeit. Die soziale Isolation nimmt zu. Auch die Corona-Pandemie hat wesentlich dazu beigetragen. Der Seniorenbund will das Thema stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. »Rund zehn Prozent der Bevölkerung, nicht nur die Senioren, aber vor allem die Senioren geben an, dass sie häufig oder immer einsam sind. Damit ist das kein Randgruppenthema«, so Landesobmann Josef Pühringer. [...] Der Seniorenbund will mit einer Reihe von Veranstaltungen einsame Menschen zu Weihnachten zusammenbringen. Angeboten werden zum Beispiel eine Kripperlroas ins Salzkammergut oder das Adventsingen im Musiktheater in Linz. [...]" ...
Quelle: ORF OÖ

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Tulln vom 15.11.2022:

"Die soziale Alltagsbegleitung hilft Menschen bei alltäglichen Erledigungen und unterstützt mit Gesprächen. [...] Die soziale Alltagsbegleitung bietet ein Entlastungsangebot für pflegende Angehörige, ist aber auch eine wertvolle Ergänzung zu den sozialen Diensten. Damit wird dem Wunsch der Menschen nachgekommen, im Alter solange wie möglich zu Hause zu bleiben und »gebraucht zu werden«. Durch die Sicherheit, die eine soziale Alltagsbegleitung geben kann, mit regelmäßigen Besuchen von mindestens zwei Stunden, baut sich Vertrauen auf. Neben Motivation zur Mobilität und Verrichtung üblicher Tätigkeiten wie kochen, backen, einkaufen und spazieren gehen, sind vor allem die zahlreichen Gesprächsstunden mit viel Mitgefühl und Verständnis gefragt. Organisationsgeschick, Kreativität und Zuhören sind hier wichtige Qualifikationen.

Es werden laufend in Pflegeorganisationen und von privaten Unternehmen soziale Alltagsbegleiter gesucht. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa drei Monate. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat SWR Aktuell/ Deutschland - Schweiz vom 07.11.2022:

"Einsamkeit ist ein gesellschaftliches Problem, das nicht nur ältere Menschen betrifft. Das Projekt »Plauderkasse« in Basel soll die Einsamkeit vertreiben. [...] Nicht nur ältere würden die Plauderkasse nutzen, auch jüngere Menschen blieben gerne stehen, so Milligan. Jeder dritte Mensch in der Schweiz, habe schon einmal Einsamkeit verspürt, führt er aus. Unterstützt wird der Verein von Ehrenamtlichen. Silvia Ruf ist eine von ihnen. Sie packt den Kunden den Einkauf ein und kommt so - ganz nebenbei - mit den Menschen ins Gespräch. [...]" ...
Quelle: SWR Wissen

Zitat Refinery29 vom 02.11.2022:

"Wenn wir einsam sind, glauben wir häufig, niemand wolle mit uns reden. Das ist verständlich – Studien zufolge sind die meisten Leute aber viel glücklicher, wenn sie gerade mit jemandem gesprochen haben. [...] Einsamkeit ist ein kompliziertes Gefühl, und genauso verschieden wie unsere individuellen Bedürfnisse sind auch die unterschiedlichen Formen der Einsamkeit. [...] Einsamkeit ist ein ganz normales menschliches Gefühl. Es ist einfach ein Anzeichen dafür, dass du dir Kontakt zu anderen wünschst. Das ist kein persönliches Versagen. [...]" ...
Quelle: Refinery29.com

Zitat 5minuten.at/ Kärnten vom 18.10.2022:

"Die Promenade in Seeboden ziert nun eine Lichtsäule, die als sichtbares Zeichen des Generationen-Dialogs aufgestellt wurde. Auf der beleuchteten Säule zu sehen sind Fotos aus der Gemeinde, die im Rahmen des Generationen-Projektes „Lebenskunst Altern“ entstanden sind. [...] emeinsam mit Landesrätin Schaar überreichte der Künstler Urkunden für alle Projektbeteiligten und eine Ehrentafel an die Gemeinde Seeboden für ihr besonderes Engagement im Zusammenführen der Generationen. »Regelmäßige Begegnungen der Generationen führen zu einem achtsameren Miteinander, zu einem respektvolleren Umgang sowie zu einem besseren gegenseitigen Verständnis. Außerdem wirken sie der Vereinsamung der älteren Generation entgegen und die Kinder profitieren von den Erfahrungen und vom Wissen der Seniorinnen und Senioren. Es gilt, den Austausch der Generationen zu fördern, um gesamtheitlich als Gesellschaft zu wachsen«, sagt Schaar zum Ziel des Generationen-Projektes. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat OTS/ Fonds Gesundes Österreich vom 09.10.2022:

"»Psychosoziale Gesundheit fördern«, lautet eines der 10 Österreichischen Gesundheitsziele. Der Fonds Gesundes Österreich trägt aktiv zur Umsetzung bei. [...] Weltweit ist eine Zunahme an psychischen Belastungen und Erkrankungen zu beobachten. Auslöser dafür sind unter anderem die COVID-Pandemie, Kriege, Flüchtlingsbewegungen und die Klimakrise. Am Welttag der psychischen Gesundheit betont die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit global und national eine Priorität der Politik sein sollten.

Österreich ist einen Schritt weiter. »Die psychosoziale Gesundheit fördern« ist eines der 10 Österreichischen Gesundheitsziele, die 2012 in einem partizipativen Prozess mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft entwickelt und in der Folge vom Ministerrat beschlossen wurden. Bis zum Jahr 2032 bilden sie den Handlungsrahmen für eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik. Um die psychosoziale Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Menschen zu fördern und zu erhalten, werden ihre Lebenswelten und ihre Lebenskompetenzen durch systematische und strukturierte Maßnahmen gestaltet bzw. gestärkt. [...]
Einsamkeit im Alter vorbeugen

Wissenschaftliche Studien belegen: Der soziale Zusammenhalt in guten Nachbarschaften ist gut für unser Wohlbefinden und unsere psychische Gesundheit. Ältere Menschen sind häufiger von Einsamkeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen und können daher von funktionierenden Nachbarschaftsnetzwerken, die Unterstützung und ein gutes Miteinander bieten, besonders profitieren. Die COVID-Pandemie hat durch die Kontaktbeschränkungen die Gefahr der sozialen Isolation von älteren Menschen noch weiter verschärft. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 03.10.2022:

"Genug würden in der Stadt in der Pflege arbeiten wollen, aber das System kränkelt. [...] Fünfmal die Woche kommen Mitarbeitende der Caritas bei Eveline Prochaska vorbei und helfen ihr bei der Körperpflege, beim Gießen, beim Aufhängen der Wäsche etc. »Jede einzelne Person, die kommt, bereichert meinen Alltag«, erzählt die 81-Jährige.

Der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger Lukas Grüner freut sich ebenfalls, wenn er bei der St. Pöltnerin vorbeischaut. Denn seinen Job macht er gerne, und das seit über zehn Jahren. Trotzdem betont er: »Nur weil wir gerne arbeiten, heißt das nicht, dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen brauchen.«

Es brauche mehr Geld und mehr Personal, wobei ersteres zweiteres Problem lösen würde, glaubt Grüner. [...]" ...
Quelle: NÖN.at


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