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172 News gefunden


Zitat Der Standard vom 16.06.2024:

"Gesundheitsstadtrat Hacker will künftig verhindern, dass Ärzte nur wenige Stunden im öffentlichen Spital und den Rest in der Privatordination arbeiten [...]

»Wir verhandeln gerade mit der Personalvertretung im Rahmen des zweiten Personalpaketes. Ich habe nichts gegen Wahlärzte. Wer aber Teilzeit im öffentlichen Gesundheitssystem arbeitet, der ist diesem System verpflichtet«, befand Hacker. »Also man kann 20 Stunden im Spital arbeiten und 20 Stunden in einem Primärversorgungszentrum. Aber zehn Stunden im öffentlichen Spital und den Rest in der Privatordination, das wird es in Zukunft nicht mehr geben.« [...]
Eine derartige Änderung müsse natürlich wie in Österreich üblich unter den Sozialpartnern verhandelt werden, betonte Huss. [...]

Von der Ärztekammer hatte Hacker heftige Kritik geerntet: »Eine erzwungene Einschränkung der Berufsfreiheit wird noch mehr Ärztinnen und Ärzte für immer von den Spitälern wegtreiben«, meinte Ärztekammer-Präsident Johannes Steinhart am Samstag. Die Gewerkschaft younion zeigte sich »überrascht« und wandte sich dagegen, »sich Verhandlungspositionen vorab über die Medien auszurichten«. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat ORF News vom 13.06.2024:

"Das Österreichische Rote Kreuz darf künftig kostenlos Medikamente an Menschen abgeben, die keine Krankenversicherung haben. Die Regierungsparteien brachten dazu heute einen entsprechenden Initiativantrag im Nationalrat ein.

Nach Schätzungen von Sozialorganisationen gibt es in Österreich derzeit mehr als 25.000 Betroffene. Dazu zählen etwa obdachlose Menschen und Menschen ohne gültige Aufenthaltsberechtigung, wie es in einer Aussendung hieß. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 13.06.2024:

"Das Österreichische Rote Kreuz darf künftig kostenlos Medikamente an Menschen abgeben, die keine Krankenversicherung haben. Die Regierungsparteien bringen heute einen entsprechenden Initiativantrag im Nationalrat ein. Nach Schätzungen von Sozialorganisationen gibt es in Österreich derzeit mehr als 25.000 Betroffene. Dazu zählen etwa obdachlose Menschen oder Menschen ohne gültige Aufenthaltsberechtigung. [...]

Bei Notfällen werden sie in Spitälern kostenlos versorgt. Die normale medizinische Versorgung übernehmen bundesweit verschiedene Sozialorganisationen wie Ambermed, die Caritas oder neunerHaus. Sie hatten bereits seit langem eine gesetzliche Regelung für die Abgabe von Medikamenten gefordert, die bisher in einem rechtlichen Graubereich erfolgte. [...]

Auch rezeptpflichtige Medikamente sind von der neu geschaffenen Möglichkeit umfasst. Zur Verfügung gestellt werden die Arzneimittel meist als Spenden von Apotheken, Herstellern und vom Pharmagroßhandel. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Capital/ Deutschland vom 11.06.2024:

"In kein Land zieht es mehr deutsche Rentnerinnen und Rentner. Wer in die Alpenrepublik übersiedelt, sollte allerdings auf einige Dinge achten. [...]

Platz eins bei deutschen Rentnern: Österreich

Zielland Nummer eins für deutsche Ruheständler ist der Nachbar Österreich. Dort erhalten rund 28.000 deutsche Seniorinnen und Senioren ihre Renten. Besonders beliebt sind die Metropolen Wien, Salzburg und Innsbruck. Kein Wunder, schließlich kürte die Unternehmensberatung Mercer Wien im Jahr 2023 zur lebenswertesten Stadt weltweit. Doch auch die Regionen Tirol, Kärnten und das Salzkammergut ziehen Auswanderer mit ihren Bergkulissen und Seen an. Das Alpenland bietet einen Lebensstandard, der mit dem in Deutschland vergleichbar ist. [...]

Allerdings: Das Leben dort ist teurer. Das zeigt sich schon beim Wocheneinkauf. Lebensmittel wie Fleisch, Eier und Gemüse aber auch Kosmetikartikel kosten deutlich mehr als in Deutschland. Laut dem Preismonitor der österreichischen Arbeiterkammer (AK) zahlen Verbraucher für vergleichbare Markenartikel in Österreich im Schnitt brutto um 24 Prozent mehr als in Deutschland. Netto, also ohne die Mehrwertsteuer zu berücksichtigen, sind es 21 Prozent mehr.

Bei der Krankenversicherung hingegen ändert sich für Senioren wenig, wenn sie nach Österreich auswandern. Denn die beiden Länder haben ein Sozialversicherungsabkommen unterzeichnet. Demnach bleibt die deutsche Krankenversicherung auch in Österreich gültig. Das gilt sowohl für die gesetzliche als auch die private Versicherung. Um wie gewohnt ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen zu können, benötigen Auswanderer einen Anspruchsnachweis von Ihrer deutschen Krankenkasse. Wer im Alter nach Österreich auswandert, kann weiterhin Pflegegeld der deutschen Pflegeversicherung beziehen. Pflegesachleistungen zur Finanzierung eines ambulanten Pflegedienstes sind im EU-Ausland und damit auch in Österreich jedoch nicht nutzbar. [. ...
Quelle: capital.de

Zitat APA-OTS/ ORF vom 07.06.2024:

"Pflege zu Hause – Wer bezahlt die Kosten für die 24-Stunden-Intensivpflege?

Der 19-jährige Marco hat eine schwere neurologische Erkrankung. Immer wieder gerät er in lebensbedrohliche Situationen, die sofortiges Eingreifen von intensivmedizinisch geschultem Personal erfordern. Dank 24-Stunden-Intensivpflege kann Marco trotzdem zuhause bei seiner Familie sein. Welcher Sozialversicherungsträger die beträchtlichen Kosten dafür übernimmt, ist unklar. Volksanwalt Bernhard Achitz fordert eine bundesweite Regelung für diesen und hunderte ähnliche Fälle in Österreich.

Teure Impfung: Warum wird die Impfung gegen Gürtelrose nicht vom Staat bezahlt?

Herpes Zoster, im Volksmund auch Gürtelrose genannt, ist eine schmerzhafte, ansteckende Krankheit. Mit einer Impfung kann man einer Erkrankung vorbeugen. Doch der Impfstoff ist sehr teuer und wird nicht von der Kasse bezahlt – obwohl die Impfung für Personen ab dem vollendeten 50. Lebensjahr vom Gesundheitsministerium empfohlen wird. Volksanwalt Bernhard Achitz forderte im Dezember 2023 in »Bürgeranwalt« entsprechende finanzielle Unterstützungen. Gibt es die mittlerweile?

Ungültiges Testament: Hat ein Notar einen Fehler gemacht? [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat ORF Vorarlberg vom 31.05.2024:

"Das Land Vorarlberg muss knapp 190.000 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen nachzahlen. Diese wurden für pensionierte Ärztinnen und Ärzte fällig, die während der Coronavirus-Pandemie geimpft haben. Da sie aus der Pension geholt wurden, hätte man sie auch versichern müssen.

Für die Impfaktionen während der CoV-Pandemie wurden auch pensionierte Ärztinnen und Ärzte reaktiviert. Sie haben das Personal in den Impfzentren unterstützt und so mitgeholfen, Engpässe zu verhindern. Dafür sind die Medizinerinnen und Mediziner bezahlt worden, aber auch die Krankenkasse hat vom Land Geld gefordert. [...]" ...
Quelle: vorarlberg.orf.at

Zitat Kronen Zeitung vom 30.05.2024:

"Wer krank ist, muss in Österreich vor allem eines: warten. Erst auf einen Arzttermin, dann auf die Abrechnung mit der Kasse. Die soll künftig schneller und automatisch gehen, doch die Ärztekammer rät ihren Mitgliedern, das Gesetz einfach zu ignorieren. Patienten könnten sich laut Ministerium gegen »unwillige« Wahlmediziner aber wehren – die »Krone« zeigt, wie.

Wer ab 1. Juli zum Wahlarzt geht, kann darauf bestehen, dass der Mediziner die Rechnung dafür online bei der zuständigen Krankenkasse einreicht. Damit sollen Patienten schneller zu einer Rückerstattung kommen. Eine Erleichterung für alle, die aufgrund des massiv überlasteten Kassensystems auf großteils eigene Kosten zu Wahlärzten ausweichen (müssen) – und das bei einem relativ geringen bürokratischen Aufwand für die Mediziner. Doch einen Monat vor der – bereits im Vorjahr beschlossenen – Frist läuft die Ärztekammer gegen das neue Patientenrecht Sturm. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat WeLT/ Deutschland vom 29.05.2024:

"Betrug und Korruption kosten jedes Jahr viel Geld, gefährden das Leben von Patienten und bringen das Gesundheitssystem in Verruf. Vor allem in der Pflege nehmen die kriminellen Machenschaften offenbar deutlich zu, wie ein neuer Krankenkassen-Report aufdeckt. [...]" ...
Quelle: welt.de

Zitat ORF Tirol vom 28.05.2024:

"Die Ärztekammer will auf eine Regelung verzichten, damit Ärzte auch im Pensionsalter ab 65 Jahren weiter Kassenärzte bleiben und zugleich ihre Pension beziehen können. Bis jetzt mussten sie dafür zum Wahlarzt werden. Nach Verhandlungen mit der Arbeiterkammer will die Ärztekammer nun zustimmen. [...] Patienten vom Ärztemangel betroffen [...] Neue Regelung ab 1. Jänner 2025 [...] Absicherung des Kassenärztesystems [...] In den nächsten Wochen werden mit der Österreichischen Gesundheitskasse ÖGK die Kassenhonorare neu verhandelt. Die Ärztekammer wünscht sich zumindest eine Abgeltung der Inflation. [...]" ...
Quelle: tirol.orf.at

Zitat Salzburger Nachrichten vom 28.05.2024:

"Angehörige sind eine zentrale Säule in der Pflege alter und kranker Menschen. Von Anbietern wie Hilfswerk, Caritas oder Diakonie gibt es zwar Trainings, Entlastungsdienste und Tageszentren zur Unterstützung - aber teilweise auch noch große Lücken. [...]

In mittlerweile elf Modulen werden in Kleingruppen Themen wie Pflegegeld und Hilfsmittel, Sturzvermeidung, oder Umgang mit Demenz bearbeitet. »Zudem soll es ein geschützter Rahmen für Erfahrungsaustausch sein«, betont Manfred Feichtenschlager, Fachabteilungsleiter für Soziale Arbeit beim Hilfswerk. [...]

Das Basismodul ist kostenlos, alle weiteren kosten je 25 Euro, auf drei Module ist der Gesundheitshunderter der Sozialversicherung anwendbar. »Wir wollen die Leute dazu motivieren, sich bestenfalls schon vorher mit diesen Themen zu beschäftigen, nicht erst, wenn sie schon völlig ausgebrannt sind«, betont Feichtenschlager. [...]

Hilfswerk-Präsident Christian Struber aus St. Koloman betont: »Die Hauptlast der Pflege im Land tragen die Angehörigen. Von rund 26.000 Menschen im Land Salzburg, die Pflegegeld beziehen, werden rund 5000 in Seniorenheimen betreut, rund 1000 nutzen die 24-Stunden-Betreuung, alle anderen werden zu Hause betreut. Ohne pflegende Angehörige könnte das Pflege- und Betreuungssystem nicht aufrechterhalten werden.« [...]

Tageszentren als soziale Einrichtung gegen Vereinsamung
Neben den bereits erwähnten Trainings (und neun Seniorenheimen im Land Salzburg) betreibt das Hilfswerk 15 Tageszentren in allen Salzburger Bezirken mit insgesamt 189 Plätzen sowie einen Angehörigenentlastungsdienst, bei dem Pflegekräfte stundenweise die Betreuung der zu Pflegenden übernehmen. [...]

Den Entlastungsdienst hat das Hilfswerk seit Herbst 2020 im Programm, auch das Diakoniewerk und die Caritas bieten Ähnliches. [...]
Um Angebote wie diese noch effektiver zu machen, müsse aber politisch noch an einigen Schrauben gedreht werden, betont Hilfswerk-Präsident Struber. ...
Quelle: sn.at


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