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908 News gefunden


Zitat Heute vom 26.02.2024:

"Die SPÖ kündigt gegenüber "Heute" einen Pflegeschwerpunkt an. Bereits diese Woche werde man Versäumnisse im Parlament thematisieren. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Kleine Zeitung vom 23.02.2024:

"Lesermeinung. Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger sprach sich für eine Anhebung des Pensionsantrittsalters aus. Ein schon lange heiß diskutiertes Thema in Politik und Wirtschaft – und auch bei den Userinnen und Usern der Kleinen Zeitung. [...] »Wir hören seit Jahrzehnten, dass das faktische Pensionsantrittsalter angehoben wird, aber es steigt nicht«, erklärte Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger in dieser Woche im Interview mit der Kleinen Zeitung. Seit Mitte der 70er-Jahre stagniert es, obwohl »Männer im Durchschnitt um sieben Jahre länger und Frauen um acht Jahre« länger leben würden. Das würde sich nicht ausgehen, deshalb fordert Meinl-Reisinger: »Wir müssen deshalb das gesetzliche Pensionsantrittsalter anheben. Diese Ehrlichkeit muss man haben.« [...]

Kritik an der Forderung

Der Neos-Chefin weht für ihren Vorschlag ein kräftiger Gegenwind der Kleinen-Zeitung-Community entgegen. zumNachdenken meint etwa: »Fr. Meinl-Reisinger, bei allem Respekt, das Pensionsantrittsalter ist für alle Geschlechter bereits auf 65 Jahre angehoben geworden. Für alle, die die so sehr gewünschte Facharbeiterausbildung gemacht haben, heißt das 50 Versicherungsjahre. Das sollte dann aber schon reichen. [...]«

Benji69 übt ebenfalls Kritik: »Frau Meinl-Reisinger, warum wollen Sie eine Umverteilung von den Armen zu den Reichen? Eine Verlängerung des Pensionsalters ist genau das. Mit welcher Rechtfertigung und welcher Kenntnis tätigen Sie derartige Aussagen? Rein rechnerisch und logisch liegen Sie so etwas von falsch. [...]«

Auf Meinl-Reisingers Argument, dass die Menschen heutzutage um sieben bis acht Jahre im Schnitt länger als in den 70ern leben würden, kontert pescador : »Ja, das mag sein. Aber in welchem physischen und psychischen Zustand verbringt man diese längere Lebenszeit in den letzten Jahren? In den meisten Fällen nicht so, dass man den Ruhestand aktiv nutzen kann. Durch Anhebung des Pensionsantrittsalters verringert sich daher die Zeit, in der man die Pension auch aktiv genießen kann. ...
Quelle: kleinezeitung.at

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 23.02.2024:

"Seniorenbundchefin Korosec wendet sich mit einem Schreiben an Sozialminister Rauch und verweist auf die Dringlichkeit der Situation angesichts des Wertverlusts der Einkommensgrenze [...] »Dass die aktuellen Richtlinien zur 24-Stunden-Betreuung seit 2007 in Zeiten hoher Inflation unverändert geblieben sind, ist schlichtweg untragbar«, kritisierte die Präsidentin des ÖVP-Seniorenbunds, Ingrid Korosec [...]

Der Seniorenbund berichtet von Fällen, in denen Senioren infolge der jüngsten Pensionserhöhungen aufgrund des Überschreitens der festgelegten Einkommensgrenze von 2.500 Euro nur noch eine entsprechend reduzierte Förderung erhalten.

Durch die jährlichen Steigerungen von Pension- und Pflegegeld würden Jahr für Jahr auch immer mehr Personen aus der vollen Förderwürdigkeit für die 24-Stunden-Betreuung herausfallen, bemängelt auch der Präsident des Pensionistenverbands, Peter Kostelka. [...]" ...
Quelle: derstandard.de

Zitat Kronen Zeitung vom 21.02.2024:

"Ein junger Linzer Intensivpfleger (29) startete privat eine Petition für bessere Arbeitsbedingungen in seinem Berufsfeld - mehr als 18.000 Menschen unterschrieben innerhalb weniger Wochen. »Weil ich nach 20 Jahren Pflege am Überlegen bin, aufzuhören«, begründet etwa Margot M. ihre Unterstützung. [...] „Mein Name ist Maximilian Lindpointner, ich bin Diplomkrankenpfleger auf einer Linzer Intensivstation und möchte, dass sich für uns Pflegekräfte etwas ändert“ - so meldete sich der 29-jährige Linzer bei der »Krone«.

»Aber wer bin ich, dass ich sagen kann, was wir wollen?« Um herauszufinden, ob auch Berufskollegen unter ähnlichen Belastungen leiden, setzte der 29-Jährige gemeinsam mit Freunden eine Internet-Petition auf. Und damit scheint der engagierte Pfleger einen empfindlichen Nerv im Spitalswesen getroffen zu haben: Innerhalb von zehn Wochen unterzeichneten das private Begehren mehr als 18.000 Menschen (online, also wohl auch über Oberösterreichs Landesgrenzen hinweg).

»Weil ich nach 20 Jahren Pflege am Überlegen bin, aufzuhören«, begründet etwa Margot M. ihre Unterstützung [...] Personalnot und 40 Stunden als Belastungen [...] Mehr Lohn, weniger Arbeitsstunden [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Heute vom 20.02.2024:

"In Oberösterreich startete ein Pfleger eine Petition, um auf die Zustände vieler Kollegen hinzuweisen. Fast 20.000 Unterschriften folgten. [...] In den letzten Tagen ebbte die Corona-Welle ab, das Influenza-Virus traf das Land dafür Ende Jänner mit voller Wucht. Und spätestens die weltweite Corona-Pandemie zeigte in Österreich, dass tausende Bedienstete des Gesundheitsbereichs zunehmend an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Krankenpfleger Maximilian Lindpointner (29) appelliert mit einer Petition, zu reagieren, »bevor es zu spät ist«. [...] Personalmangel und Dauer-Stress im Fokus [...] »Brauchen Unterstützung« – Pfleger schlägt Alarm [...] Die vielfach zugesprochene Entlastung sei nicht angekommen, viele Kollegen würden sogar die Berufsgruppe wechseln. Deshalb fordert Maximilian eine nachhaltige Besserung im Pflegebereich: Arbeitsreduktion auf 35 Stundenwochen bei gleichbleibendem Lohn, eine Anpassung der Nachtdienst-, Sonn- und Feiertagszulagen sowie eine Erhöhung des Grundgehalts sind Teil seiner Forderungen. [...] Die Petition [...] unterzeichneten bisher 18.600 Personen. Diese möchte er zeitnah der in Oberösterreich für Gesundheit zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) übermitteln, denn »die aktuelle Situation in den Krankenanstalten ist durchaus kritisch«, so Maximilian. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Salzburg24 vom 20.02.2024:

"In einem neuen Bericht rügt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International Österreichs Sozialhilfe-System. Vor allem ohnehin vulnerable Personengruppe seien von den Missständen betroffen. [...] Amnesty sieht Gefahr von ausbeuterischer Arbeit [...] Nur 30 Prozent berechtigter Haushalte beziehen Sozialhilfe [...]" ...
Quelle: salzburg24.at

Zitat MeinBezirk.at/ Oberösterreich - Perg vom 20.02.2024:

"Leserbrief von Karin Meier zum BezirksRundSchau-Bericht »Gemeindearzt Volker Sinnmayer gibt auf«

Noch vor kurzem sprach ich mit Freunden darüber, wie vorbildlich wir in Pabneukirchen hausärztlich versorgt sind. Und jetzt wird alles, was perfekt lief, mit kassenärztlicher Kontrolle und Normung zerstört!

Ich möchte hier unbedingt meine Erfahrung kundtun, dass diese Praxis nahezu perfekt lief. Man hatte immer schnell extrem freundliche und hilfsbereite Ansprechpartner mit Rat und Tat an der Hand. Als Patient wurde man ernst genommen und die gesundheitlichen Probleme angehört, wenn man über seine Beschwerden offen sprach. [...] Ich bin überzeugt, dass Dr. Sinnmayer diese Entscheidung nicht leicht fiel und er sich bewusst ist, dass das ein extremes Loch in unsere gesundheitliche Versorgung reißen wird.

Schuld ist ein völlig krankes Gesundheitssystem, das überfordert ist. Es beschäftigt sich nur noch mit Theorien, Zeiten, Zahlen und Zukunftsplänen mit Künstlicher Intelligenz und geringen Personalkosten. Der Mensch bleibt auf der Strecke. Das Einzige, was wirklich im (Gesundheits-)System stört, das ist der Mensch!!! [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 19.02.2024:

"Sechs Monate für die Bearbeitung eines Antrags auf Angehörigenbonus: Eine 79-jährige Tirolerin, die ihren Mann pflegt, fühlt sich wie eine Bittstellerin. [...]" ...
Quelle: tt.com

Zitat ORF News vom 19.02.2024:

"Einzelne Haushalte sind durch private Gesundheitsausgaben teils stark belastet. So lautet das Ergebnis einer vom Institut für Höhere Studien (IHS) durchgeführten Erhebung im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

IHS-Forscher Thomas Czypionka sprach heute auf einer Onlinepressekonferenz von einer Zunahme und forderte eine »Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems«. Als Beispiel nannte er eine Ausweitung der Rezeptgebührenobergrenze.

Hilfsmittel wie Rollstühle und Prothesen, auch Heilbehelfe wie Brillen und Schuheinlagen sind von der Obergrenze derzeit nicht erfasst. Einzelne Haushalte sowie Patienten mit besonders komplexen Erkrankungen seien dadurch besonders benachteiligt. »Bei ihnen agglomerieren sich die Selbstbehalte«, sagte Czypionka. [...] Bei der Anzahl an Haushalten mit ruinösen Gesundheitsausgaben aus eigener Tasche – diese übersteigen 40 Prozent des Haushaltseinkommens – liege Österreich auf Platz 13. Unter den Ländern mit der geringsten Prozentzahl an Haushalten mit ruinösen privaten Gesundheitsausgaben sind ebenfalls die Niederlande, Schweden und Irland. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat Der Standard vom 19.02.2024:

"Gesundheitsausgaben aus eigener Tasche bringen eine wachsende Anzahl von Menschen in finanzielle Nöte, zeigt eine Studie des IHS. Hohe Selbstbehalte fallen schwer ins Gewicht [...] ange Wartezeiten auf Untersuchungen, verschobene Operationen, wegen Personalmangels geschlossene Spitalstationen, Warnungen von Ärzten und Pflegekräften vor einer Gefährdung der Patienten: Durch die Medien geistern genug Meldungen, um dem öffentlichen Gesundheitssystem zu misstrauen – und laut Umfragen tun das auch immer mehr Menschen.

Bietet Österreich noch eine verlässliche Versorgung, die nicht vom Einkommen abhängt? Oder müssen die Bürgerinnen und Bürger immer mehr in die eigene Tasche greifen, weil die aus Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bezahlten Leistungen nicht mehr genügen?

Das Institut für Höhere Studien (IHS) ist dieser Kernfrage in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nachgegangen. Grundlage der Studie ist die von der Statistik Austria alle fünf Jahre durchgeführte Konsumerhebung. Dabei führen Haushalte – bei der letzten Runde waren es 7.139 – zwei Wochen lang Buch über ihre Ausgaben. [...] Stetige Verschärfung [...] Viele Kostentreiber [...] Deckelung für Selbstbehalte [...] Um nicht zu dramatisieren, bedarf es einer Anmerkung: Im internationalen Vergleich steht Österreich in Sachen finanzieller Absicherung immer noch recht gut da. Nach dem Kriterium der Verarmung durch private Gesundheitsausgaben liegt die Republik an zehntbester Stelle unter 40 verglichenen europäischen Staaten. An der Spitze liegen in diesem Ranking die Niederlande.

Trotz des vergleichsweise hohen Niveaus gelte es dem unerfreulichen Trend entgegenzutreten, sagt Czypionka. Abgesehen von der allgemeinen Stärkung des öffentlichen Gesundheitswesen, schlägt er einen konkreten Schritt vor: Wie bei der Rezeptgebühr, die mit zwei Prozent des Nettoeinkommens begrenzt ist, brauche es für alle anderen Selbstbehalte – so eben auch für Heilbehelfe – ebenfalls eine Deckelung. ...
Quelle: derstandard.at


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