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14 News gefunden


Zitat Wiener Gesundheitsverbund vom 21.05.2024:

"Interview mit Gabriele Thür, Leiterin des Bereiches Pflege der TU PWH

* Über die Hälfte der Wiener Stadtbevölkerung verfügt über eine Migrationsbiographie. Wie wirkt sich das bei den Bewohner*innen in den Pflegehäusern aus?

Der Bedarf nach Pflege ist universell. Die zunehmende Heterogenität der Wiener Bevölkerung bekräftigt unseren bisherigen inklusiven Ansatz der Pflege- und Betreuungsangebote in der TU-PWH. Die Diversität und dabei vor allem die kulturelle Vielfalt der Bewohner*innen unserer Pflegehäuser steigt zunehmend. Diese Tatsache erfordert eine stetige professionelle Weiterentwicklung. Es bedarf hier vermehrt an Fortbildungen für unsere Mitarbeiter*innen. Dort können sie ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.

Vorab aber noch kurz zu den Mitarbeiter*innen in unseren Einrichtungen: Wir leben seit vielen Jahren eine kulturelle Vielfalt bei unseren Mitarbeiter*innen in allen Berufsgruppen. Dabei ist es wichtig ein respektvolles Miteinander zu fördern und Vorurteile abzubauen. Bei der Pflege und Betreuung der Bewohner*innen steht für uns die hohe Qualität an erster Stelle. Wir versorgen alle Bewohner*innen individuell gehen auf ihre besonderen Bedürfnisse so gut wie möglich ein. [...]

* Was sind Herausforderungen, Chancen, Perspektiven und Aufgaben für die Zukunft im Umgang mit der zunehmenden Diversität in der ethnischen Herkunft unserer Bewohner*innen? [...]

* Verfügen die Mitarbeiter*innen über ausreichend Diversitätskompetenz um mit der steigenden Zahl von Bewohner*innen mit Migrationsbiographie umzugehen? (Thema: Interkulturalität; interkulturelle Kompetenz) [...]

* Welche Herausforderungen ergeben sich durch die Mehrsprachigkeit im Pflege- und Betreuungssetting im Wiener Gesundheitsverbund? [...]

* Was funktioniert gut im Umgang mit der Diversität? Was braucht es noch? [...]

* Was möchtest du in diesem Zusammenhang noch abschließend ...
Quelle: gesundheitsverbund.at

Zitat Vatikan News/ Vatikan vom 21.05.2024:

"Der Vatikan spricht sich für die Teilhabe älterer Menschen am Leben der Gesellschaft aus. Dazu sei es wichtig, sie »nicht an separeten Orten zu isolieren«. [...]

Vatikandiplomat Gabriele Caccia lobte am Montag ausdrücklich generationenübergreifende Wohnprojekte. »In Zusammenarbeit mit ihren Familien und Betreuern sollten ältere Menschen bei der Anpassung ihrer Wohnungen an ihre sich ändernden Bedürfnisse unterstützt werden, ohne dass sie gezwungen sind, umzuziehen.« [...]

»Der wertvolle Beitrag, den ältere Menschen nicht nur für ihre Familien, sondern für die Gesellschaft als Ganzes leisten können, sollte anerkannt werden.« [...]

Der Vatikandiplomat nutzte das Forum auch zu einem Seitenhieb gegen begleiteten Selbstmord und Euthanasie. [...]" ...
Quelle: vaticannews.va

Zitat APA-OTS/ Bundesverband Lebenswelt Heim vom 12.05.2024:

"Präsident des Lebenswelt Heim Bundesverbandes Jakob Kabas zum internationalen Tag der Pflege [...]

Leben ist Komplexität und Konkretheit, deshalb braucht es die akademische Ausbildung der Professionen genauso wie auch die augenblickliche und authentische Begegnung mit den zur Betreuung und Pflege anvertrauten Menschen.

Leben ist ein Wagnis und ein Weg, deshalb braucht es ebenso empirische Zugänge und empathisches Aufeinander-Zugehen.

Leben ist Risiko und Resonanz, deshalb braucht es Evidenz im Entscheiden und Einklang im Handeln.

Leben ist Verwundbarkeit und Wunder, deshalb braucht es eine Beschleunigung in der Verfügbarkeit und Vernetzung von Wissen ebenso wie auch die Entschleunigung im täglichen Miteinander.

Leben hat Wert und Würde, deshalb braucht es Dokumentation und Dasein.

Leben ist Stärke und Schwäche, deshalb braucht es ein Zurücknehmen im eigenen Wollen und Hingeben an des anderen Sein.

Leben ist Einzigartigkeit und Vielfältigkeit, deshalb braucht es individuelle Gestaltungsräume und demokratisch legitimierte Rahmenbedingungen.

»Ich bedanke mich heute, am Internationalen Tag der Pflege, bei allen Menschen, die ihr Leben haupt- oder ehrenamtlich in den Dienst zu betreuender und zu pflegender Menschen stellen. Ich bedanke mich für ihren Beitrag zum Gelingen des Lebens , denn wir brauchen gepflegtes Leben wie auch gelebte Pflege, damit Gesellschaft gelingen kann« [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat mdr WISSEN/ Deutschland vom 10.05.2024:

"Menschen, die aufgrund ihrer Identität, etwa wegen ihres Geschlechts oder ihrer enthnischen Zuschreibung diskriminiert werden, haben ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Gesundheitsproblemen wie beispielsweise Herzerkrankungen und Depressionen. Die dauerhafte Erhöhung der Stressreaktion trägt dazu wohl einen großen Teil bei. Den Zusammenhang zwischen anhaltender Diskriminierung und den biologischen Alterungsprozessen haben Forscher der New York University (NYU) untersucht.

Gegen Diskriminierung vorzugehen, unterstützt gesundes Altern [...]
Die Forscher fanden heraus, dass Diskriminierung mit einer beschleunigten biologischen Alterung verbunden ist, wobei Personen, die über mehr Diskriminierung berichteten, im Vergleich zu denjenigen, die weniger Diskriminierung erlebten, biologisch schneller alterten. [...]" ...
Quelle: mdr.de

Zitat Wien Museum vom [Eingabedatum: 01.05.2024]:

"Ausstellung Wien Museum [...] In der Community Gallery lädt das Wien Museum Bewohner:innen der Stadt ein, ihre Anliegen und Perspektiven sichtbar zu machen. Sie soll ein Raum für Begegnung und Austausch sein, wo das Lernen voneinander und miteinander im Vordergrund steht.

Unter dem Titel »Mein Rat fürs Leben« initiierte das therapeutische Team des Pflegewohnhauses Simmering eine Fotoausstellung mit 30 Porträts von Bewohner:innen dieser Institution, kombiniert mit »Lebensweisheiten« der abgebildeten Menschen. Die Ausstellung wurde ursprünglich für die Präsentation vor Ort konzipiert und gastiert nun sowohl im Wien Museum als auch im Bezirksmuseum Simmering: Alle Fotos sind in der Community Gallery im Wien Museum groß projiziert als Loop zu sehen. Ergänzt werden sie um Kurzfilme, die Einblicke in den Arbeitsalltag jener geben, die die Bewohner:innen therapeutisch begleiten. Eine Ausstellung also, die zwei Gruppen in den Fokus rückt: Ältere Menschen mit ihrem reichen Erfahrungshintergrund und das therapeutische Personal mit seiner herausfordernden, aber von der Öffentlichkeit oft kaum beachteten Tätigkeit.

Begleitend zur Ausstellung gibt es eine Reihe an Veranstaltungen, bei denen der Austausch im Vordergrund steht.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Bezirksmuseum Simmering. Die Ausstellung ist dort von 17. Mai bis 22. September 2024 zu sehen. [...]" ...
Quelle: wienmuseum.at

Zitat MOMENT.at vom 19.03.2024:

"Vor allem Frauen übernehmen die Pflege von älteren Familienmitgliedern. Das machen sie in den meisten Fällen unbezahlt. Wie sich die Einstellungen zu privater Pflege zwischen den Ländern und auch zwischen den Geschlechtern unterscheiden, erklärt Chefökonomin Katharina Mader [...]

Frauen übernehmen die Pflege auch in Österreich [...] 7 von 10 pflegenden Frauen sind über 60 Jahre alt. Die größte Gruppe der pflegenden Angehörigen sind Kinder und Schwiegerkinder. Obwohl, eigentlich sind es ja Töchter und Schwiegertöchter. [...]

Haben erwachsene Kinder die Pflicht, ihre Eltern längerfristig zu betreuen und zu pflegen? [...] In Norwegen, Schweden, Finnland sagen die Leute ganz klar: Nein, das haben sie nicht. In Deutschland und Österreich sagen die Menschen schon eher: Ja, die Kinder haben die Pflicht ihre Eltern zu pflegen. [...]
In Ländern, wo qualitätsvolle und professionelle Pflege selbstverständlich ist, stehen die Leute der privaten und familiären Pflege kritischer gegenüber. [...]" ...
Quelle: moment.at

Zitat ntv/ Deutschland vom 26.11.2023:

"Ellen Matzdorf hat zwei Berufe, die auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen könnten. Denn sie ist Hebamme und Bestatterin. Für die 61-Jährige ist diese Verbindung jedoch ebenso folgerichtig wie naheliegend. Denn Anfang und Ende des Lebens glichen sich »auf erstaunliche Weise«. [...] Darin schildert sie ihren eigenen Weg aus schwierigen Familienverhältnissen, das Schicksal eines Mädchens, das Teile seiner Kindheit im Heim verbringt, später Jura, Politik und Germanistik studiert. Ihre berufliche Bestimmung findet Matzdorf aber erst nach der Geburt ihrer Tochter und der Erkenntnis, dass sie Menschen helfen möchte. Auf dem Fahrrad hat sie die Idee, Hebamme zu werden. Bald darauf beginnt schon die Ausbildung, acht Wochen nach deren Beginn ist sie im Kreißsaal und sicher, ihren Beruf gefunden zu haben. Am Ende der Ausbildung steht die Gewissheit, sie will als Hebamme arbeiten, aber nicht in der Klinik. [...]

Nicht nur entweder oder

Immer wieder erlebte Matzdorf, dass Frauen ihr totgeborenes Kind zunächst kaum ansehen oder halten wollen. »Wenn ich dann keine weiteren Versuche mache, noch mal hinzuhören, sondern das Kind in den Sarg lege und möglichst schnell entweder ins Krematorium oder ins Grab bringe, dann verpasse ich diesen Moment, in dem eine Frau möglicherweise ihre Meinung ändert.« Also hält die Oldenburgerin die Tür offen. »Und dann erlebe ich bei sehr vielen Frauen, dass sie es doch eigentlich möchten und sich nur nicht trauen und schließlich dankbar sind darüber, dass sie es gemacht haben.« [...]

Ellen Matzdorf hat in ihren beiden Berufen die Erfahrung gemacht, dass sich Anfang und Ende des Lebens auf erstaunliche Weise gleichen. »Es sind Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint«, schreibt sie. Und es sind die beiden Momente, die für alle gleich sind, sagt sie. »Wir erinnern uns nicht mehr daran, wie es war, bevor wir uns auf den Weg in die Welt gemacht haben. Und beim Sterben wissen wir nicht, wie es geht, weil wir es nicht gelernt oder geübt haben. ...
Quelle: ntv.de

Zitat Brigitte/ Deutschland vom 23.11.2023:

"Das ideale und für viele Menschen wünschenswerteste Finale für ihr Leben ist wahrscheinlich, in Frieden gehen und loslassen zu können, wenn sie an der Reihe sind. Doch welche Voraussetzungen sind dafür nötig? Wir haben darüber mit einer Palliativpsychologin gesprochen.

Ob wir dick sind oder dünn, ob wir besonders gut Muster erkennen und Zahlenreihen vervollständigen können oder ausgezeichnet tanzen, ob wir als Single durch die Welt gehen oder mit Partner:in und Familie – wir alle werden eines Tages sterben. Natürlich ist das nicht das Einzige, was uns verbindet beziehungsweise was wir gemeinsam haben, doch es ist eine ziemlich große und wichtige Sache, mit der es nicht immer ganz einfach ist umzugehen.

Der Tod ist ein schwieriges Thema. Einige Menschen vermeiden deshalb, darüber nachzudenken, und leben, als wären sie unsterblich, solange es geht. Vielleicht ist das keine schlechte Strategie. Vielleicht ist es aber auch nicht schlecht, sich mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Manchen Menschen mag das tatsächlich dabei helfen, ihr Leben mehr zu schätzen und bewusster so zu gestalten, dass es sie erfüllt. Und dass sie am Ende zurückblicken und denken können: Im Großen und Ganzen habe ich alles richtig gemacht.

Die Palliativpsychologin Hanna Salm sieht sich berufsbedingt tagtäglich mit dem Sterben konfrontiert. In der Helios Klinik in Bad Saarow, Brandenburg, begleitet die Psychologin unheilbar kranke Menschen, größtenteils Krebspatient:innen, durch ihre letzte Lebensphase und leistet Sterbenden und deren Angehörigen psychologischen Beistand. Aus ihrer Erfahrung und ihren Beobachtungen weiß Hanna Salm beziehungsweise hat ein Gefühl dafür entwickelt, unter welchen Voraussetzungen viele Menschen in der Regel eher gelassen und in Frieden mit sich und der Welt Abschied nehmen können – und was einige hadern und Reue empfinden lässt.

»Ich habe noch nie erlebt, dass jemand ...
Quelle: brigitte.de

Zitat APA-OTS/Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser vom 19.02.2023:

"Die Häuser zum Leben und die PensionistInnenklubs für die Stadt Wien begehen jeden Tag viele Momente der sozialen Gerechtigkeit. [...]
Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Welttag der sozialen Gerechtigkeit wird weltweit seit 2009 jährlich am 20. Februar begangen. In den Häusern zum Leben und in den PensionistInnenklubs für die Stadt Wien wird dieser schon seit Jahrzehnten gelebt. Denn hier werden alle Menschen 60+, egal welchen sozialen, finanziellen, religiösen oder ethnischen Hintergrund sie haben, gleich gut behandelt. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat IDEA/ Deutschland vom 19.02.2023:

"Die Pflege alter Menschen sollte in zweifacher Hinsicht von Würde geprägt sein. »Es geht um beides: bezahlbare gute, ja würdige Pflege. Und gut bezahlte, gewürdigte Pflege«, schreibt die evangelische Theologin Margot Käßmann [...]" ...
Quelle: idea.de


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