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175 News gefunden


Zitat Kurier/ Österreich vom 15.02.2024:

"Ausländische Bewerber um eine Stelle im Pflegeheim sind doch nicht so willkommen, wie es uns allen vorgemacht wird. [...] »Ausländische Pfleger sind in Österreich willkommen«. Bei Schlagzeilen wie dieser dreht sich bei A. der Magen um. Denn A., leitende Krankenschwester in einem Wiener Pflegeheim, weiß zu gut, dass hinter dieser Schlagzeile, die sich auf eine Pressekonferenz unseres Gesundheitsministers bezieht, viel heiße Luft steckt. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat MOMENT.at vom 14.02.2024:

"Wenn Menschen Pflege brauchen, übernehmen in Österreich oft Angehörige diese Aufgabe - vor allem Frauen. Für viele bringt diese unbezahlte Arbeit finanzielle Schwierigkeiten: Sie können gar nicht oder zumindest nicht Vollzeit arbeiten, zahlen dadurch auch weniger in die Pension ein. Die linke Stadtregierung in Graz erprobt einen neuen Weg: Menschen werden angestellt, um ihre Angehörigen zu pflegen. [...] In der Pflege türmen sich die Probleme. Seit Jahren. Pflegekräfte werden schlecht bezahlt. Die Arbeit ist hart und in Vollzeit oft kaum zu schaffen. Es ist zu viel zu tun für zu wenige Menschen. Statt einer nötigen Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn erleben viele unregelmäßige, lange Schichten und viele Überstunden. Viele dieser Kräfte stehen auch noch vor der Pension, aber immer mehr Menschen in unserer älter werdenden Gesellschaft brauchen Pflege. Zugewanderte Pflegekräfte retten das System noch vor dem Kollaps. Aber Parteien, die Zuwanderung verhindern wollen, werden stärker. [...]

Angehörige übernehmen die Pflege [...] Von Graz in die gesamte Steiermark? [...] Das Burgenland als Inspiration [...] Was bekommen die Pflegenden? [...] Gibt es auch psychosoziale Unterstützung? [...] Wie wird der Prozess dokumentiert? [...] Was sagt die Politik dazu? [...]" ...
Quelle: moment.at

Zitat Vorarlberg Online vom 12.02.2024:

"Am vergangenen Donnerstag feierten 14 Absolvent:innen aus neun Nationen den erfolgreichen Abschluss des ersten Nostrifikationskurses für Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz an der Pflegeschule Vorarlberg am Lernort Bregenz. [...]

In Österreich ist die Ausübung eines Gesundheitsberufs an eine Berufsberechtigung gebunden. Personen, die eine Pflegeausbildung im Ausland absolviert haben, müssen ihren Abschluss in Österreich anerkennen lassen, beispielsweise durch Nostrifikation. [...]

Die nostrifizierten Pflege- und Pflegefachassistentinnen haben fast alle eine Anstellung und werden weiterhin bei ihrem bisherigen Arbeitgeber oder an einem neuen Arbeitsplatz in der Pflege tätig sein. [...] Seit vergangenem Jahr gibt es in Vorarlberg spezielle Nostrifikationskurse für Menschen, die dasselbe Ziel verfolgen: schnellstmöglich in den Pflegeberuf einzusteigen. [...]" ...
Quelle: vol.at

Zitat Die Presse vom 11.02.2024:

"Wir wissen jetzt: Bis 2050 braucht das Land rund 200.000 Pflegekräfte. Nur: Woher sollen die kommen? Eine Ausbildungsoffensive wird nicht reichen, für bessere Arbeitsbedingungen brauchte es erst mehr Personal. [...]

Laut einer aktuellen Studie von Foresight (ehemals Sora) antworten drei Viertel der österreichischen Bevölkerung auf die Frage nach dem Woher mit »aus dem Ausland«. Ähnliches dachten sich schon in den 1960er-Jahren die Kanadier. Sie führten ein Punktesystem für Zuwanderungswillige ein, das bei der Gewichtung Rücksicht darauf nimmt, ob eine Berufsgruppe gerade besonders gebraucht wird oder nicht. Keine schlechte Idee eigentlich – wenn die benötigten Fachkräfte überhaupt Lust haben zu kommen. Dazu muss ein Gefühl der Wertschätzung und des Willkommenseins existieren. [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat Kurier vom 10.02.2024:

"Ein Großteil der österreichischen Bevölkerung sorgt sich, wer sie im hohen Alter pflegen soll. Nur 20 Prozent sind mit der Pflegepolitik zufrieden. [...] Im Gegensatz dazu sieht nur jeder Fünfte die derzeitigen politischen Bemühungen, die Pflege sicherzustellen, als ausreichend an. Gar drei Viertel denken, dass es ausländische Fachkräfte braucht.

200.000 Personen an zusätzlichem Personal werden in der Pflege bis 2050 benötigt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Pflegepersonalbedarfsprognose der Gesundheit Österreich. [...]

Sorge um Pflege als Faktor für die Wahlentscheidung [...] Auch ein Ost-West-Gefälle ist spürbar [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat Der Standard vom 09.02.2024:

"Es fehlen Ärztinnen und Ärzte, aber es fehlen auch Basisausbildungsplätze in den Krankenhäusern. Da wandern viele lieber ins Ausland ab – und bleiben dort [...] Die Praxisausbildung ist ein Kernelement der Ärzteausbildung. Sie soll nicht nur Inhalte und Erfahrungen vermitteln. Sie ist auch jene Zeit, in der sich Jungmedizinerinnen und Jungmediziner von einer potenziellen künftigen Arbeitsstätte ein Bild machen können: dem Krankenhaus. [...] Allerdings hat die sogenannte Basisausbildung einen eher schlechten Ruf, wie Umfragen unter Spitalsärzten zeigen. Doch damit nicht genug: Wer sich in Wien für die neunmonatige Pflichtausbildung im Krankenhaus anmeldet, muss dort nach dem Studienabschluss noch mit rund einem halben Jahr Wartezeit rechnen. Bitte flexibel bleiben, lautet die Botschaft.

Viele Medizinabsolventinnen und -absolventen gehen deshalb nach Deutschland oder in die Schweiz. Dort können sie gleich mit der Facharztausbildung anfangen. Denn nicht nur die Wartezeit, auch die neun Monate Basisausbildung fallen da weg. Die Ausbildung zur Fachärztin dauert mehrere Jahre, viele bleiben danach im Ausland.

Daher muss hier schleunigst etwas geschehen. Die Diskussion, die derzeit über die Ausbildung läuft, sollte darin münden, dass Wartezeiten wegfallen und die Qualität verbessert wird. Der Ruf der Politik nach mehr Studienplätzen, wie er oft wegen des Ärztemangels in Teilen des öffentlichen Gesundheitssystems erklingt, ist jedenfalls absurd, wenn danach zu wenige und unattraktive Praxisplätze warten. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat ORF News vom 07.02.2024:

"Um die aktuelle Versorgungs- und Betreuungssituation aufrechterhalten zu können, werden bis zum Jahr 2050 knapp 200.000 Pflege- und Betreuungspersonen benötigt. Zu diesem Ergebnis kommt die am Mittwoch vorgestellte aktualisierte Pflegepersonalbedarfsprognose der Gesundheit Österreich (GÖG). Stellt man die derzeitige Zahl der abgeschlossenen Ausbildungen im engeren Pflegebereich und den Bedarf bis 2050 gegenüber, ergibt sich eine Lücke von bis zu 3.000 Personen pro Jahr. [...] Von der Studie umfasst wurde dabei Personal in Akutkrankenhäusern inklusive Reha-Einrichtungen sowie in der stationären, teilstationären und mobilen Langzeitpflege. Keinen Eingang fanden dagegen etwa Personal in Arztpraxen und Behinderteneinrichtungen sowie Freiberufler bzw. Personen in Lehre und Forschung bzw. an Schulen und in Sozialversicherungen. Insgesamt ergibt sich dadurch bis 2030 ein kumulierter Mehrbedarf von rund 51.000 Personen, bis 2040 von 120.000 Personen und bis 2050 von 196.500 Personen. [...]

Bedarfsspitze kommt mit Verzögerung [...] Lücke von 2.000 bis 3.000 Personen jährlich [...] Rekrutierungen auch aus dem Ausland nötig [...] Ruf nach Attraktivierung des Berufs [...]"

Die aktuelle Prognose für 2030 entspricht dabei ziemlich genau jener der 2019 vorgelegten, so Juraszovich. Allerdings habe sich die eigentlich für dieses und kommendes Jahr erwartete Spitze etwas nach hinten verschoben. Einerseits sei das die Folge der Übersterblichkeit älterer Personen in der Covid-19-Pandemie, andererseits seien in dieser Zeit auch weniger Menschen in Pflegeeinrichtungen aufgenommen worden.

Nimmt man nur die Pflegepersonen im engeren Sinn in den Fokus (Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und Diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal), braucht es bis 2030 jährlich zwischen 5.000 und 5.900 Personen mehr. 2031 bis 2040 werden im Schnitt 5.600 Personen benötigt, 2041 bis 2050 6.200. [...] ...
Quelle: orf.at

Zitat MeinBezirk.at/ Burgenland vom 07.02.2024:

"Das Land Burgenland und die landesfinanzierten Spitalbetreiber haben sich auf ein Paket geeinigt, das die Entlohnung auch des Pflege- und Gesundheitspersonals anhebt. Rückwirkend mit 1. Jänner erhalten die nicht ärztlichen Mitarbeiter bis zu 420 Euro brutto mehr pro Monat, 14-mal im Jahr.Zudem [sic] sollen bis Herbst 2024 zehn Prozent mehr Pflegepersonal in den landesfinanzierten Kliniken arbeiten. [...] Mehr Gehalt für die Pflege [...] Zehn Prozent mehr Pflegestellen [...] Fachkräfte aus dem Ausland [...] Verbesserung der Rahmenbedingungen [...] »Attraktivster Dienstgeber in Österreich« [...] Ärztekammer begrüßt das Gehaltspaket [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Der Standard vom 07.02.2024:

"Aufgrund von Pensionierungen und der demografischen Entwicklung werden in den kommenden Jahren zu wenige Pflegekräfte zur Verfügung stehen [...] Bis 2050 werden in der Pflege beziehungsweise in der Betreuung aufgrund von Pensionierungen und der demografischen Entwicklung knapp 200.000 Personen an zusätzlichem Personal benötigt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Pflegepersonalbedarfsprognose der Gesundheit Österreich (GÖG). Stellt man die derzeitige Zahl der abgeschlossenen Ausbildungen im engeren Pflegebereich und den Bedarf bis 2050 gegenüber, ergibt sich eine »Lücke« von rund 2.000 bis 3.000 Personen pro Jahr.

Bereits 2019 hat die GÖG eine Bedarfsprognose bis 2030 vorgelegt. Diese wurde nun aktualisiert und bis 2050 weitergeführt. Einberechnet wurden dabei einerseits Pensionierungen (»Ersatzbedarf«, rund 108.000 Personen) sowie andererseits die demografische Entwicklung (»Zusatzbedarf«, rund 88.000 Personen), so Brigitte Juraszovich, stellvertretende Leiterin der Abteilung Gesundheitsberufe und Langzeitpflege in der GÖG, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Nicht einbezogen beim Ersatzbedarf wurden aufgrund mangelnder Datenlage aber mögliche Abwanderungen oder Personalfluktuation. [...] Mehrbedarf von 51.000 Pflegekräften bis 2030 [...] Nur 80 Prozent der Ausgebildeten bleiben im Beruf [...] Als Maßnahmen zur Deckung des Bedarfs empfiehlt die Studie neben bereits gesetzten Maßnahmen wie einer Attraktivierung und Zuschüssen bei der Ausbildung unter anderem die Rekrutierung von internationalen Pflegekräften beziehungsweise von Wiedereinsteigerinnen und Quereinsteigern sowie bessere Arbeitsbedingungen. Außerdem sollte auch die Effizienz gesteigert werden, etwa durch den Einsatz von Technik, und die Entlastung des Pflegepersonals, etwa durch administrative Kräfte. Schließlich müsse man aber auch einen Fokus auf Prävention legen, meinte Juraszovich. Durch die Erhöhung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung könnte etwa die Pflegebedürftigkeit reduziert werden. ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Kurier vom 07.02.2024:

"Von den vor der Pandemie öfters zitierten rund 60.000 slowakischen 24-Stunden-Pflegekräften ist heute nur mehr ein kleiner Teil in Österreich tätig [...] Ihren Platz haben in der Zwischenzeit zum Teil Frauen aus dem EU-, aber nicht Schengenland Rumänien eingenommen. Im Schnitt weniger gut für die fordernde Arbeit ausgebildet und aufgrund der langen Anfahrtszeiten nicht zwei, sondern vier Wochen in Österreich im Einsatz.

Nicht förderlich ist es angesichts des aktuellen Pflegenotstands, wenn top ausgebildete Pflegekräfte aus EU-Drittstaaten (zum Beispiel Bosnien, Serbien) monatelang in einem für sie wenig transparenten Geplänkel der Behörden zum unproduktiven und Nerven aufreibenden Warten gezwungen werden. [...]" ...
Quelle: kurier.at


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