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14 News gefunden


Zitat SWR/ Deutschland vom 29.05.2024:

"Ein ehemaliger Altenpfleger aus Albstadt hat sich an zwei Patientinnen vergangen. Dafür hat er eine Gefängnisstrafe bekommen. Ein Gespräch mit Pflegewissenschaftler Johannes Nau. [...]

Johannes Nau: [...] An was denken wir, wenn wir von sexualisierter Gewalt reden? Der Fall, der am Amtsgericht Hechingen verhandelt wurde, ist sehr extrem. Aber ein sexueller Übergriff kann schon viel früher anfangen. Zum Beispiel, wenn Menschen meinen, unangemessene Witze machen zu können. Das Recht zu definieren, was übergriffig ist, liegt bei der Person, die angesprochen ist. Und deswegen ist das sehr schwer zu beziffern. [...]
Eine wissenschaftliche Befragung von Pflegepersonal aus dem Jahr 2023 hat ergeben, dass die meisten sexuellen Übergriffe im Pflegeheim von den Bewohnern ausgehen. Eigentlich sind Pflegerinnen und Pfleger viel eher die Betroffenen. [...]

Wenn es im Pflegeheim einen sexuellen Übergriff gibt, dann müssen wir alles dafür tun, dass der ans Licht kommt. Dazu gehört es, dass Pflegerinnen und Pfleger die Hinweise ernst nehmen. Etwa anklagende Aussagen von den Betroffenen, besondere Schreckhaftigkeit, blaue Flecken oder Blutungen, die man sich nicht erklären kann. Aber auch beobachten, ob die Hände des Helfers beim drehen oder bekleiden da sind, wo sie hingehören.

Und wer so eine Beobachtung macht, muss das ansprechen. Für das Personal darf es kein Tabu sein, die eigene Wahrnehmung im Team zu thematisieren. [...]" ...
Quelle: swr.de

Zitat 5 Minuten vom 22.05.2024:

"Kürzlich fanden in den Geriatrischen Gesundheitszentren (GGZ) die Verleihung des begehrten Albert Schweitzer Preises für Pflegewissenschaft statt. Mit Stolz wurden wissenschaftliche Arbeiten im Bereich Pflege geehrt. [...] Für ihre bahnbrechenden Forschungsarbeiten wurden am vergangenen Freitag die Gewinner des Albert Schweitzer Preises für Pflegewissenschaft geehrt. Die Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz Graz ( GGZ) verliehen diesen Preis, um die wissenschaftlichen Arbeiten im Pflegebereich zu würdigen und die Verdienste der Pflegekräfte angemessen zu honorieren. [...] Die besten Arbeiten dreier Kategorien wurden prämiert [...]

Arbeiten zu Herzinsuffizienz, moralischem Stress und Diabetes-Schulungen geehrt

Die Preisträger in den jeweiligen Kategorien wurden für ihre herausragenden Leistungen in der Pflegewissenschaft ausgezeichnet. Ihre Arbeiten adressierten wichtige Themen wie die Erfahrungen von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz, moralischen Stress bei Pflegekräften in Langzeitpflegeeinrichtungen, Schulungsprogramme für Patienten mit Diabetes Mellitus Typ 2 und viele weitere relevante Bereiche. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat Regionews.at vom 22.05.2024:

"GGZ ehren herausragende wissenschaftliche Arbeiten der Pflege

Die Werte und Haltung des bedeutenden Theologen und Mediziners Albert Schweitzer prägen den täglichen Arbeitsalltag der Mitarbeiter:innen der GGZ. Dabei zählen Respekt, Wertschätzung, die Achtung der Autonomie aber auch Dankbarkeit zu den zentralen Grundsätzen gegenüber Mitarbeiter:innen, Patient:innen und Bewohner:innen, aber auch gegenüber Menschen, die bereit sind, sich zukünftig diesem wunderschönen Beruf zu widmen.

Daher vergaben die GGZ in diesem Jahr erneut den Albert Schweitzer Preis für Pflegewissenschaft. Mit diesem Förderpreis wurden am vergangenen Freitag herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten der Pflege prämiert, welche sich aktuellen geriatrie- und gerontologiespezifischen Fragestellungen widmen. [...]

Die Prämierung erfolgte durch die Fachjury [...] in drei Kategorien:

* Bachelor- und Abschlussarbeiten von diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen
* Abschlussarbeiten von Pflegefachassistent:innen
* Masterarbeiten von Absolvent:innen der Studiengänge Advanced Nurse Practice und Pflegewissenschaft [...]

Die GGZ gratulieren den Preisträger:innen und freuen sich bereits jetzt über zahlreiche Einreichungen für denAlbert Schweitzer Preis für Pflegewissenschaft im Jahr 2025. Bewerbungsschluss ist der 01. Februar 2025. [Anmerkung der Redaktion: Kontaktdaten finden Sie im Artikel – bitte nachstehenden Link anklicken] [...]" ...
Quelle: regionews.at

Zitat NDR/ Deutschland vom 14.05.2024:

"An deutschen Krankenhäusern ist die Zahl von Gewalttaten gestiegen. Das zeigen neueste Zahlen. Wie gehen Pflegekräfte damit um? [...]

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft bestätigt diese Erfahrungsberichte. An der repräsentativen Umfrage beteiligten sich bundesweit 250 Krankenhäuser. 73 Prozent gaben an, dass die verbale und körperliche Gewalt gegen Krankenhauspersonal in den vergangenen fünf Jahren zugenommen habe. Eine Hauptursache dafür sei zum einen der Zustand der Patienten, weil sie alkoholisiert seien oder Schmerzen hätten. Aber auch ein zunehmender Respektverlust gegenüber dem Personal wird als Ursache genannt.

Uta Gaidys ist Professorin für Pflegewissenschaft an der HAW in Hamburg. Sie forscht seit Jahrzehnten auch zum Thema Gewalt und hat dabei erkannt: Die komplizierten Abläufe in Krankenhäusern überforderten oft Patienten. Das sei auch eine Ursache für die Gewalt, sagt sie. Gerade in den Notaufnahmen sei das anschaulich. [...] Das Hauptproblem seien die Wartezeiten. Zwischen sechs und zehn Stunden müssten Patienten teilweise in der Notaufnahme warten. [...] Der Personalmangel verstärkt die Arbeitsbelastung in vielen Notaufnahmen - und fördert Unzufriedenheit bei den Patienten. Ein Teufelskreis. [...]

Die verbalen und körperlichen Attacken haben Folgen für das Krankenhauspersonal: 87 Prozent geben an, eine deutliche psychische Belastung zu spüren. 24 Prozent der Krankenhäuser melden sogar, dass Mitarbeitende deswegen gekündigt hätten. [...] Viele Krankenhäuser haben das Problem erkannt und beugen vor. 63 Prozent der Einrichtungen setzen auf Deeskalationstrainings als Maßnahme. [...]" ...
Quelle: ndr.de

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Krems vom 07.05.2024:

"Das CHE (Centrum für Hochschulentwicklung) Hochschulranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden seit mehr als 25 Jahren der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. [...] In der Pflegewissenschaft erhielten die Praxisorientierung in der Lehre, die Praxisphase sowie die Skills Labs besonders herausragende Rückmeldungen seitens der Studierenden. Gleichzeitig wurde die Betreuung seitens der Lehrenden, die Studienunterstützung und die IT-Ausstattung äußerst positiv beurteilt. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Krems vom 15.03.2024:

"Ein neues Forschungsprojekt des IMC Krems beforscht im Kontext des Klimawandels die digitale Gesundheitskompetenz in der Laienpflege. [...] Der Klimawandel stellt eine zunehmende Bedrohung für die menschliche Gesundheit dar, wobei steigende Temperaturen, häufigere Hitzewellen, verstärktes Allergierisiko und Luftverschmutzung neue Herausforderungen für die Pflege von vulnerablen Gruppen mit sich bringen.

Unersetzlich

Während sich die Forschung verstärkt mit den Auswirkungen des Klimawandels im professionellen Pflegebereich befasst, gibt es bisher nur geringe Anstrengungen, diese Thematik auch im Bereich der Laienpflege zu untersuchen. Pflegende Angehörige und 24h-Betreuende leisten einen unersetzlichen Beitrag für das Gesundheitssystem, haben eine hohe Arbeitsbelastung und eine enorme Verantwortung für die zu betreuenden Personen. Mit den Klimawandelfolgen steigen sowohl ihre eigenen gesundheitlichen Risiken als auch die der betreuten Personen.

Risikominimierung mittels App

In diesem Kontext startet das Projekt »Klimawandel und Gesundheit im Kontext von Laienpflege«, das vom IMC Krems, der ÖSB Consulting GmbH und der Arbeitsgemeinschaft Pflegegruppe ins Leben gerufen wurde und von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) finanziert wird.
Ziel des Projekts ist es, die Gesundheitskompetenz von 24-Stunden-Betreuenden und pflegenden Angehörigen in Bezug auf die klimabezogenen Herausforderungen zu untersuchen und zu stärken.
Hilfestellung

Dafür soll eine App entwickelt werden, die Menschen im Bereich der Laienpflege Informationen über den Klimawandel und dessen gesundheitliche Auswirkungen an die Hand gibt. Die App soll Anleitungen zur Risikobewertung und klimasensiblen Betreuung beinhalten, die Laienpflegepersonen einfach in ihrem Pflegealltag umsetzen können, um sowohl für sich als auch für die zu betreuenden Personen die gesundheitlichen Risiken zu minimieren. ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat pflegen-online/ Deutschland vom 27.02.2024:

"…ist das ein Zeichen, dass es mit der Pflege bergab geht, meint die Krankenschwester und Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin. Sie hat es als Patientin kürzlich selbst erlebt. [...]

Es ging um den Umgang, um die Pflege oder besser um die nicht vorhandene Pflege und die fehlende Empathie, die die Pflegewissenschaftlerin während ihres Klinikaufenthalts beobachtete. [...]

Angelika Zegelin: [...] Es waren oft viele kleine Kränkungen, nicht nur, dass sich wie bei mir, die Pflegekräfte nicht mit Namen vorgestellt haben und ihnen schon an der Körperhaltung anzusehen war, dass sie nicht angesprochen werden wollten: Ein Patient hat beispielsweise auf seine Klage, dass ihm schwindelig sei, die Antwort erhalten: »Mir ist auch schwindelig.« [...]

Fast alle Patienten haben berichtet, dass es zum Waschen nur Feuchttücher gab und kaum Unterstützung bei der Körperpflege, beim Haare waschen und Duschen. Andere erzählen, dass sie lange warten mussten, wenn sie wegen Schmerzen klingelten. Die Bitte, das Fenster zu schließen, das Licht auszuschalten – was auch immer: Es dauerte wohl immer lange und wurde dann in großer Eile erledigt, ohne noch einmal aufzublicken und ein freundliches, aufmunterndes Wort an die Patienten zu richten – oder vielleicht nach dem Befinden zu fragen. Das sind doch alles Dinge, die keine Zeit kosten. [...]" ...
Quelle: pflegen-online.de

Zitat APA-OTS/ FH Campus Wien vom 10.01.2024:

"Das Kompetenzzentrum für Angewandte Pflegeforschung der FH Campus Wien steht seit Dezember unter der Leitung von Cornelia Feichtinger, BSc, BSc, MSc. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin mit umfangreicher internationaler Berufserfahrung wirkt seit Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Forschungsvorhaben der FH Campus Wien im Gesundheits- und Pflegebereich mit. Im Mai 2023 übernahm sie die Leitung des Kompetenzzentrums für Angewandte Pflegeforschung interimistisch, nun ist sie in der Leitungsverantwortung bestätigt worden. [...] Interdisziplinarität als Selbstverständnis [...] Qualitätsvolle Gesundheits- und Krankenversorgung für alle ermöglichen [...] Angewandte Pflegeforschung, multiprofessionell und international [...] Beispielsweise werden aktuell Rahmenbedingungen und Aufgabengebiete für Community Nursing im Kontext des Evangelischen Diakoniewerks Gallneukirchen evaluiert. Schwerpunktthema im Kompetenzzentrum ist es auch, Digitalisierung voranzutreiben, wie etwa im Leuchtturmprojekt Linked Care, einem digitalen Tool, das in der mobilen Pflege und Betreuung durchgängigen Informationsfluss ermöglichen soll. Qualitätsanhebung auf internationaler Ebene widmet sich die COST-Action »BetterCare – Supporting emerging care economy, empowering caregivers to provide safe care at home«. Dabei steht im Austausch mit 26 beteiligten Ländern das sichere Altern in den eigenen vier Wänden unter Berücksichtigung der höchst geforderten und vulnerablen Gruppe der pflegenden Angehörigen im Fokus. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat APA-OTS/ ÖBM Österreichischer Berufsverband der MusiktherapeutInnen vom 21.12.2023:

"Die wachsende Zahl von Menschen, die aufgrund einer Demenz und altersbedingten Veränderungen Not leiden, stellt eine der großen Herausforderungen für unsere Gesellschaft dar. Gemeinsam arbeiten verschiedene Berufsgruppen der Gesundheits- und Pflegewissenschaften stets an der Verbesserung der Behandlung, Pflege und Betreuung, mit dem Ziel die größtmögliche Lebensqualität zu gewährleisten.

Musiktherapie bietet hier vielfältige Unterstützungspotentiale. Eine aktuelle Potentialanalyse aus Deutschland zeigt, dass der Bedarf an dafür in Frage kommenden musiktherapeutischen Maßnahmen in Einrichtungen der Altenhilfe nicht annähernd gedeckt wird. Gleiches gilt ohne Zweifel für Krankenhäuser und die häusliche Umgebung.

Aktives Musizieren und Musikhören, einschließlich Singen und Tanzen, wirkt sich in vielfacher Weise positiv auf das Wohlbefinden, die geistig-körperliche Gesundheit und die Kommunikationsfähigkeit von Menschen mit Demenz aus. In allen Bereichen des Musiklebens – vom Instrumentalunterricht über den Chor bis zur Musiktherapie – wird das täglich vielerorts erfahren und ist inzwischen auch durch eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen und Studien belegt. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat APA-OTS/ DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung vom 13.12.2023:

"Nahezu eine Million Menschen pflegt in Österreich Verwandte oder nahestehende Personen. Pflege findet hierzulande bis zu 80 % durch Angehörige und meist ohne Einbindung professioneller Dienste statt. Alles Clara ist eine neuartige Sozialdienstleistung in Österreich, die pflegende Angehörige via App mit professionellen Berater:innen aus den Bereichen Pflege und Psychologie verbindet. Diese soll künftig allen Menschen in Österreich zugänglich sein. Im Pilotbetrieb können derzeit rund 90.000 Beschäftigten die flexible, niederschwellige und dennoch persönliche Beratung über ihre Arbeitgeber nutzen. Die Alles Clara-App fungiert als datensichere digitale Schnittstelle zwischen den Ratsuchenden und den Berater:innen. Ihr Ziel ist es, den pflegenden Angehörigen Begleitung und Unterstützung in ihrem Alltag zu bieten und dort, wo nötig, gezielt und frühzeitig auf richtige weiterführende Angebote zu verweisen. [...]

Von 25.-31. Jänner 2024 findet die 3. Online-Konferenz »Perspektiven und Potenziale für pflegende Angehörige« statt. Interessierte können sich bereits jetzt auf [Anmerkung der Redaktion: Kontaktdaten finden Sie im Artikel – bitte nachstehenden Link anklicken] für dieses kostenlose Angebot anmelden. Erwartet werden wieder rund als 20 Referent:innen aus wissenschaftlichen Einrichtungen, Hilfsorganisationen, Institutionen und Selbsthilfegruppen. [...]" ...
Quelle: ots.at


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