News


Zitat Kurier.at vom 15.08.2022:

"Wegen gröblicher Vernachlässigung mit Todesfolge am Freitag vor Gericht. [...] Weil sie sich nicht ausreichend um ihre schwerkranke und seit mehreren Jahren bettlägerige Tochter gekümmert haben soll, muss sich am kommenden Freitag eine 81 Jahre alte Frau wegen gröblicher Vernachlässigung mit Todesfolge am Wiener Landesgericht verantworten. Die Tochter war exakt vor einem Jahr - am 15. August 2021 - in der Wohnung der Angeklagten in Meidling gestorben. Bei ihrem Ableben wog die zu diesem Zeitpunkt 52-Jährige bei einer Größe von 1,67 Meter 25 Kilogramm. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Mistelbach vom 10.08.2022:

"Hilfswerk musste Vertrag kündigen, weil diplomierte Pflegerinnen fehlen, 32-Jähriger landete im Altersheim. [...] Seit rund zehn Jahren ist der mittlerweile 32-jährige Sohn von Johann Plankenbüchler nach einem schweren Verkehrsunfall auf eine 24-Stunden-Pflege angewiesen. »Um diese Betreuung sicherstellen zu können, wurde unser Haus kostenintensiv und behindertengerecht umgebaut«, sagt er. Sogar ein eigener Lift wurde gebaut, die Gesamtkosten beziffert Plankenbüchler mit einem fünfstelligen Betrag.

[sic] In diesen zehn Jahren haben wir vieles erlebt«, sagt Plankenbüchler, streut den Betreuerinnen aber Rosen. Es seien durchwegs sehr nette Pflegerinnen gewesen. Weniger zufrieden ist er allerdings mit den Vermittlern, das funktioniere nicht immer reibungslos. Eine Tochter Plankenbüchlers ist Diplomkrankenpflegerin und Sachwalterin seines Sohnes. »Vielleicht ist sie dem Vermittlungspersonal zu sehr auf die Zehen gestiegen«, schließt er nicht aus.

Nun sei eine Pflegerin krankheitsbedingt ausgefallen, worauf das Hilfswerk den Vermittlungsauftrag, selbstständige Personenbetreuer zu organisieren, mit 14-tägiger Frist gekündigt hat. Somit ist der 32-Jährige seit Ende Juli ohne Betreuung. »Alles musste rasch gehen, wir mussten die nächste Einrichtung akzeptieren«, sagt Plankenbüchler. Nächstgelegen war Pressbaum, also über 50 Kilometer entfernt. Zudem handelt es sich um ein Altersheim, eher »eine Aufbewahrungsstelle«, die für die Betreuung nicht wirklich geeignet sei. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat MeinBezirk.at/ Kärnten - Gailtal vom 09.08.2022:

"Mit dem Erzählcafe gibt es im Gailtal jetzt ein spezielles Angebot für pflegende und betreuende Angehörige. [...]

Ballast von der Seele reden

Bei der Methode der Erzählcafés steht das persönliche Erzählen der eigenen Lebensgeschichte im Mittelpunkt, gepaart mit einem respektvollen, wertschätzenden Umgang miteinander. Mit ihrem Erzählcafé möchte de Cillia-Messner Menschen dazu ermutigen, dass sie sich ihren Ballast von der Seele reden. In angenehmer Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen, darf jeder zu Wort kommen und jeder Teilnehmer wird gehört. Im Erzählcafé treffen Gleichgesinnte aufeinander und erhalten neue Impulse für ihren Alltag. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 04.08.2022:

"Für pflegende Angehörige ändert sich oftmals auf einen Schlag das ganze Leben. Sie meistern Situationen und Aufgaben, die für andere undenkbar sind. Dass sie dabei Unterstützung gebrauchen könnten, ist oft nicht wirklich sichtbar. Der so genannte Besuchsdienst der Caritas soll da helfen. Einfach ein offenes Ohr schenken, einen Kaffee zusammen trinken oder eine Auszeit ermöglichen – das ist es, was die freiwilligen Helfer des Besuchsdienstes machen. [...]" ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Hollabrunn vom 03.08.2022:

" Über Missstände in der Pflege, die virulent sind.

Was, wenn ich mich infiziere und umkippe? Die Sorgen, die eine bald 60-jährige Schmidatalerin, die als einzige Angehörige notgedrungen ihren Covid-kranken, betagten Vater pflegt, nun mit der Öffentlichkeit teilt, sind keine Kleinigkeit. Der eheste Termin, der ihr für eine kurzfristige Übergangspflege in Aussicht gestellt wurde, ist im Oktober. Ein Widerspruch in sich. Mobile Dienste winkten ab.

Die Frau will aufrütteln, denn es sei ja wohl unwahrscheinlich, dass sie die Einzige ist, die mit derartigen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Wer nicht auf Familie oder Freunde zurückgreifen kann, ist schneller in einer scheinbar ausweglosen Situation, als man sich das vorstellen mag.

Gesundheits- und Pflegeberufe haben schon vor Corona Alarm geschlagen, dass es an Personal mangelt. Corona hat die Lage verschärft. Ein Licht am Ende des Tunnels, der Lage Herr zu werden, gibt‘s bis heute nicht. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat DerStandard vom 02.08.2022:

"Leerstehende Heimbetten, zu wenig Hilfe für zu Hause: Während die Pflegereform weitgehend nur auf Papier existiert, stehen manche Patienten und Angehörige bereits an [...] Es war eine Hiobsbotschaft für die ganze Familie. Von einem Tag auf den anderen ließ die angestammte Betreuerin den halbseitig gelähmten Vater sitzen, ohne Ersatz. Eilig begann die Tochter herumzutelefonieren, um im Raum Villach eine mobile Pflegerin für drei Besuche am Tag aufzutreiben – vergeblich: »Ich bekam auch noch eine Schnauze angehängt.« Ob sie denn keine Zeitung lese, habe sie die Ansprechpartnerin einer großen Hilfsorganisation angeblafft, wegen des allseits bekannten Personalmangels sei frühestens in einem Monat etwas zu machen. Ein zweiter Anbieter nannte eine noch längere Wartefrist, auch ein dritter winkte ab. Erst über Beziehungen zu einem Politiker hatte die Kärntnerin Erfolg. So sollte das nicht laufen, sagt sie, »aber wir haben uns nicht anders zu helfen gewusst«. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat ApothekenUmschau/ Deutschland vom 01.08.2022:

"Intimbereich waschen, Wunden versorgen: Im Alltag kann man gelegentlichen Igitt-Gefühlen nicht entrinnen. Tipps, wie Pflegende lernen, damit umzugehen. [...]" ...
Quelle: ApothekenUmschau

Zitat ORF Oberösterreich vom 01.08.2022:

"Das Tabuthema Suizid ist seit Freitag wieder in den Schlagzeilen, nachdem eine 36-jährige Ärztin in Seewalchen am Attersee tot aufgefunden wurde. Auch die Telefonseelsorge merkt eine Sensibilisierung. [...]" ...
Quelle: ORF OÖ

Zitat APA-OTS/ Amt der Niederösterreichischen Landesregierung vom 29.07.2022:

"LR Teschl-Hofmeister: aktive und umfassende Betreuung und Begleitung für ein würdevolles und wertvolles Leben bis zum Lebensende [...] Die NÖ Pflege- und Betreuungszentren bieten eine individuelle Pflege, Betreuung und Therapie – Bewohnerinnen und Bewohner stehen hier im Mittelpunkt. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Förderung eigenverantwortlicher Lebenskompetenz, Selbstbestimmung und Lebensqualität gelegt. Die NÖ PBZ gelten als Einrichtung der Grundversorgung in der österreichischen Hospiz- und Palliativbewegung. Derzeit haben 40 von 48 PBZ am dreijährigen Organisationsentwicklungsprozess HPCPH (Hospizkultur und Palliativ Care in Alten- und Pflegeheimen) teilgenommen.

Auch die Stationären Hospize gehören zur spezialisierten Hospiz- und Palliativversorgung und sind für unheilbar kranke Menschen jeder Altersgruppe, bei denen eine Betreuung im Klinikum nicht nötig bzw. zu Hause nicht möglich ist. Eine Übernahme ist nach Begutachtung eines mobilen Palliativteams, welche als Bindeglieder zwischen Grundversorgung und spezialisierter Versorgung agieren, möglich. Ein stationäres Hospiz wird in den Pflege- und Betreuungszentren Melk, Mistelbach, Mödling, St. Pölten (Tageshospiz), Tulln und Wiener Neustadt geführt. Das Team aus Expertinnen und Experten im stationären Hospiz unterstützt und begleitet Menschen mit fortgeschrittener Krankheit und deren Angehörige, in Abstimmung und enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 27.07.2022:

"Die Novelle der oberösterreichischen Sozialhilfe geht mit 1. August in Begutachtung. Sie soll mit Ende des Jahres im Landtag beschlossen werden. [...] Das Land Oberösterreich passt seine Sozialhilfe an. Frauen in Not, Menschen mit Beeinträchtigung und pflegende Angehörige sollen künftig mehr Unterstützung bekommen. Allerdings nur, wenn sie auch Deutsch lernen und bereit sind, sich eine Arbeit zu suchen. Die Novelle geht mit 1. August in Begutachtung, im Dezember soll sie im Landtag beschlossen werden und mit Jahresbeginn 2023 in Kraft treten. [...] VP und FP wollen zudem neben der Bemühungspflicht, einen Job zu finden, auch jene zum Spracherwerb festschreiben. Sprachlevel wird dabei keines vorausgesetzt. Das ist laut Verfassungsgerichtshof auch nicht zulässig. Das Level soll individuell durch AMS und Landfestgelegt werden. Man setze die Hürde bewusst niedrig an, so Hattmannsdorfer, denn es gehe darum, die Leute in Beschäftigung und auf eigene Beine zu bringen.

Dabei soll berücksichtigt werden, welche Art von Beruf jemand hat, aber auch, inwieweit er überhaupt in der Lage ist, eine Sprache zu lernen. Erfüllt man die Bemühungspflicht nicht, kann die Leistung schrittweise gekürzt werden.
Taschengeld wird nicht mehr abgezogen

Der Entwurf enthält auch einen Freibetrag für Menschen mit Beeinträchtigungen in geschützten Werkstätten. Ihnen wurde das »Taschengeld« bisher als Einkommen gewertet und damit die Sozialhilfe reduziert. Rund 400 Personen aus diesem Kreis würden damit künftig etwas mehr Geld bekommen, so Hattmannsdorfer.

Ebenso nicht mehr als Einkommen gewertet werden »krisenbedingte Sonder- und Mehrbedarfe«. Das sind etwa der Teuerungsausgleich für vulnerable Gruppen (300 Euro) und der Klimabonus (500 Euro). Auch pflegende Angehörige sollen unterstützt werden: Das Pflegegeld wird ihnen nicht mehr angerechnet und schmälert damit Sozialleistungen nicht mehr.

Neuerungen gibt ...
Quelle: OÖN


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung