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880 News gefunden


Zitat 5 Minuten/ Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit Jänner läuft das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger. Erste Evaluierungen zeigen, dass das Grazer Modell gut angenommen wird. Eine steiermarkweite Ausweitung wäre wünschenswert. [...]

Verschiedenste Fälle

Aktuell beziehen zwei pflegebedürftige Personen die Pflegegeldstufe (PG) 3, vier Personen die PG 4, sieben Personen die PG 5 und je eine Person erhält die PG 6 bzw. 7. Auch die Ursachen der Pflegebedürftigkeit sind breit gefächert: So sind sieben Personen in Pflege aufgrund ihrer Demenzerkrankung, drei Personen sind in Palliativbetreuung, vier Personen leiden an neurologischen oder Autoimmunerkrankungen und eine Person ist aufgrund einer Lungentransplantation auf Betreuung angewiesen. [...] Zahlreiche Beratungen [...]

Steiermarkweit großer Bedarf

Bereits jetzt sei laut den Verantwortlichen eindeutig erkennbar, dass das Grazer Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger eine große Erleichterung für die Pflegenden darstellt. Das Ziel ist, das Projekt fortzuführen und falls möglich auszuweiten. Der Bedarf ist jedenfalls in Graz und in der gesamten Steiermark gegeben. Daher wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert und alle Ergebnisse dem Land Steiermark zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll Bewegung in die Diskussion auf Landesebene kommen. Der große Wunsch der Grazer Stadtregierung wäre eine steiermarkweite Umsetzung dieser Initiative, dazu gab es auch schon Gespräche mit dem zuständigen Landesrat. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat ORF Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit heuer wird im Rahmen eines Pilotprojekts die Anstellung pflegender Angehöriger in Graz angeboten. Laut Stadt war das vorhandene Kontingent aber schnell ausgeschöpft, weshalb man das Modell nun evaluieren und, wenn möglich, auch ausweiten will. [...]

Das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger ist im Jänner angelaufen. Das Kontingent allerdings war schnell ausgeschöpft: 15 pflegende Angehörige erhielten nach eingehender Prüfung der Kriterien durch einen Amtssachverständigen der Stadt eine Anstellung, rund 100 Personen hatten sich darum beworben.
Knapp 500 Anfragen seit Einführung

Entsprechend viele Beratungen und Hausbesuche wurden im Vorfeld durchgeführt. Dabei habe sich gezeigt, dass der Bedarf nach Hilfe in der Angehörigenpflege groß und das Anstellungsmodell hier eine große Erleichterung für die Angehörigen sei, betont der zuständige Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ). Nach Angaben der Stadt sei es zwischen Dezember 2023 und März 2024 zu 493 telefonischen, schriftlichen und persönlichen Anfragebeantwortungen, zu 28 persönlichen Vorsprachen und 55 Hausbesuchen gekommen. [...] Ruf nach steiermarkweiter Umsetzung [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat Apotheken Umschau/ Deutschland vom 03.06.2024:

"Nicht alle Angehörigen können vor Ort für Pflegebedürftige in der Familie sorgen. Aber vieles geht beim sogenannten Distant Caregiving trotz großer räumlicher Distanz. [...]

Viele Dienstleistungen lassen sich digital regeln

Zwölf bis 15 Teilnehmende sind es, die sich einmal im Monat treffen, am Bildschirm – wie sollte es anders sein. Einige haben hilfebedürftige Angehörige in Bielefeld – aber wohnen weit weg von der westfälischen Stadt. »Das Thema wird bislang unterschätzt«, findet Dr. Susanne Karner, Pflegewissenschaftlerin aus Bischofsheim, die sich auf die Beratung von fernab lebenden Kümmerern spezialisiert hat. [...] Laut Daten von 2019 wohnt ein knappes Viertel der pflegenden Angehörigen mindestens 25 Kilometer entfernt. Die Zahlen dürften zunehmen: Ob Beruf, Liebe oder schlicht Fernweh – es gibt viele Gründe, weshalb es nicht nur junge Menschen in andere Regionen und Länder zieht. Zum Problem wird das oft erst dann, wenn die Älteren in der Familie Hilfe brauchen.

Wie kann Pflege auf Distanz gelingen – und wo liegen die Grenzen? Haben die Betroffenen vor allem mit körperlichen Problemen wie Gebrechlichkeit oder Gehbehinderung zu tun, könnten die Angehörigen oft vieles gut regeln, so Gehrings Erfahrungen. Ob per Telefon oder über digitale Kanäle: Pflegedienst, Essen auf Rädern oder Haushaltshilfe lassen sich auch von weit weg beauftragen. [...]

Was Ältere selbst tun können
* Sprechen Sie frühzeitig mit jüngeren Angehörigen über Ihre Wünsche: Wie soll die Pflege aussehen?
* Stellen Sie eine Vorsorgevollmacht aus – dies erst im Notfall von weit weg zu organisieren, ist schwierig.
* Legen Sie eine Notfallmappe mit Vorsorge- und ärztlichen Dokumenten an, die Ihre Angehörigen leicht finden.
* Seien Sie sich bewusst, dass Ihre Angehörigen beruflich und familiär eingespannt sein können. [...]

Netzwerk mit Helfenden aufbauen [...] Engmaschige Betreuung bei Demenz [. ...
Quelle: apotheken-umschau.de

Zitat Kronen Zeitung/ Vorarlberg vom 03.06.2024:

"Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker plädiert für eine Aufteilung der Carearbeit. Doch auch die Politik ist gefragt. [...]

»Die Hälfte aller Frauen arbeitet in Teilzeit. Bei den Männern sind es gerade einmal neun Prozent. Damit erhalten Frauen deutlich geringere Pensionen – im Durchschnitt nur halb so viel«, erläutert Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker die aktuelle Lage. Derzeit hätte fast ein Viertel der Frauen über 60 Jahren nicht einmal eine eigene Pension, womit das weibliche Geschlecht vom jeweiligen Partner abhängig sei.

Sehr positiv auf die Pensionen der Frauen habe sich die 2004 erfolgte Pensionsreform für Frauen ausgewirkt. »Es hat ihnen sehr geholfen, dass die besten 15 Erwerbsjahre herangezogen wurden.« Nachdem die Berechnung nun aber nach und nach auf 45 Jahre ausgedehnt werden, würden sich unterbrochene Erwerbstätigkeiten und Teilzeitarbeit wieder negativ auswirken. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Der Standard vom 01.06.2024:

"Haben sich die Aufgaben der Großmütter über die Jahre verändert? Wie erleben moderne Frauen diese neue Rolle? DER STANDARD hat nachgefragt [...] Früher war das Bild der Großmutter in vielen Familien ein anderes. Viele Frauen waren nicht berufstätig, übernahmen die Kinder, backten Kuchen und lebten für die Familie. Bei ihnen galten nicht die Regeln der Eltern – bei Oma gab es eigene Gesetze. Sie hatten einen konkreten Erziehungsauftrag. [...]

Doch diese Zeiten sind in vielen Familien vorbei. Moderne Omas von heute stehen oft noch mitten im Beruf, wenn die ersten Enkel kommen, haben Hobbys, Freunde und wollen vielleicht nicht mehr die gesamte Woche Enkeldienst übernehmen. Doch hat sich mit dem Bild der Oma auch die Freude über die Enkel verändert? Wie sehr übernehmen Omas heute Erziehungsaufgaben? Wir haben bei drei berufstätigen Frauen nachgefragt, wie ihr Alltag als Oma aussieht. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Apotheken Umschau/ Deutschland vom 31.05.2024:

"Für so manchen älteren Menschen kommt ein Umzug aus der gewohnten Umgebung ins Pflegeheim nicht in Frage – auch wenn die Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Zu groß ist die Sorge, die eigene Selbständigkeit zu verlieren. Fachleute erklären hier, wie Angehörige mit einer solchen Situation umgehen sollten, unter welchen Bedingungen es möglich ist, die betroffene Person unter Betreuung zu stellen und welche Alternativen es zum Heim gibt. [...]

Die Sichtweise der Älteren verstehen [...] Das, was Außenstehende vielleicht als »Altersstarrsinn« empfinden, ist aus Sicht des Seniors eine Bewältigungsstrategie. Jedem älteren Menschen ist bewusst, was der Umzug in ein Pflegeheim bedeutet. [...]
Tipps vom Psychologen [...]
* Frühzeitig das Gespräch suchen [...]
* Partner ins Boot holen, etwa die Hausärztin, den Hausarzt. [...]
* Keine Vorwürfe machen. Besser die eigenen Befürchtungen ausdrücken [...]
* Nicht das Pflegeheim als einzige Option ansprechen, sondern gemeinsam überlegen, welche anderen Möglichkeiten es geben könnte. [...]

Falsche Entscheidungen rechtfertigen noch keine Betreuung [...]
Dr. Ann-Kathrin Hirschmüller, Fachanwältin für Medizinrecht aus Hannover: »Solange jemand geistig klar ist, bestimmt er selbst, wann er seine Wohnung oder sein Haus aufgibt und in ein Pflegeheim oder eine andere Wohnform umzieht. Nur wenn ein Mensch geistig verwirrt ist, kann er unter Betreuung gestellt werden – und erst dann dürfen andere über ihn entscheiden. [...]«
Auch wenn der Senior Dinge tut, die Angehörige falsch finden, rechtfertigt das nicht automatisch eine Betreuung. [...]

Über Wohnangebote in der Region informieren [...]" ...
Quelle: apotheken-umschau.de

Zitat Bundesministerium Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 29.05.2024:

"Ausweitung des Pflegestipendiums – Errichtung einer Kompetenzstelle für Nostrifizierungen – leichterer Zugang zu Sozialbetreuungsberufen. [...]

Künftig ist ein Pflegestipendium auch für das Studium an Fachhochschulen möglich. Eine Kompetenzstelle bringt eine raschere Anerkennung ausländischer Abschlüsse von diplomiertem Pflegepersonal. Mit einer 15a-Vereinbarung werden bundesweite Standards für Sozialbetreuungsberufe geschaffen und Kompetenzen von Heimhilfen erweitert. [...]

Die Zahl älterer Menschen wächst. Damit verbunden steigt auch der Bedarf an Betreuung und Pflege und an qualifiziertem Personal. Um für alle Pflegebedürftigen ein hochwertiges und leistbares Angebot zu sichern, hat die Bundesregierung in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen gesetzt - etwa Gehaltszuschüsse für Mitarbeiter:innen in der Pflege, eine sechste Urlaubswoche für Mitarbeiter:innen ab 43 Jahren, ein Ausbildungszuschuss von 600 Euro und ein Pflegestipendium für Umsteiger:innen von mindestens 1500 Euro pro Monat. Auch die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung und der Angehörigenbonus wurden deutlich erhöht. Im Finanzausgleich wurden die Maßnahmen langfristig gesichert. [...]" ...
Quelle: sozialministerium.at

Zitat MeinBezirk.at vom 29.05.2024:

"Nach den Pflegereformen 2022 und 2023 hat die Bundesregierung am Mittwoch ein weiteres Paket. Die vorgestellten Maßnahmen sehen neben einer Ausweitung des Pflegestipendiums, u. a. die Errichtung einer Kompetenzstelle für Nostrifizierungen sowie Erleichterungen beim Zugang zu Sozialbetreuungsberufen vor. [...] Künftig ist ein Pflegestipendium auch für das Studium an Fachhochschulen möglich. Geschaffen werden soll außerdem eine Kompetenzstelle für schnellere Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Die Ersatzpflege für pflegende Angehörige soll auch tageweise nutzbar werden. Darüber hinaus sollen bundesweite Standards für Sozialbetreuungsberufe geschaffen und auch die Kompetenzen von Heimhilfen erweitert werden. Bringen soll die Reform auch mehr Transparenz bei der Abrechnung von 24-Stunden-Betreuungskräften. [...]

Ein Teil der Maßnahmen soll noch im Herbst in Kraft treten, einige mit Jänner 2025, kündigte Rauch an. Die notwendigen Beschlüsse im Nationalrat sollen noch vor dem Sommer erfolgen.

Die Maßnahmen im Detail
1. Ausweitung des Pflegestipendiums auf akademische Ausbildungsformen [...]
2. Neue Kompetenzstelle schafft effizientere Nostrifikationsverfahren [...]
3. Einheitliche Standards für Sozialbetreuungsberufe [...]
4. Unterstützung für die Ersatzpflege ab dem ersten Tag [...]
5. Mehr Transparenz bei Personenbetreuung [...]

Im Bereich der 24-Stunden-Betreuung soll ein zusätzlicher Fokus auf digitale bzw. online Weiterbildung gelegt werden. Dazu veröffentlicht die Gesundheit Österreich GmbH in den kommenden Tagen und Wochen auf den Informationsseiten pflege.gv.at und gesundheit.gv.at laufend Videos, die kurz und prägnant Wissen zu verschiedenen Themen, wie z.B. Hilfe bei Bewusstseinsverlust, Grundprinzipien der Mobilisation, Unterstützung nach Sturz oder zu Ernährung und Hygiene vermitteln sollen. Durch die mehrsprachigen Videos kann die Qualität in der 24-Stunden-Betreuung erhöht werden, auch pflegende Angehörige profitieren von den Inhalten. ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Der Standard vom 29.05.2024:

"Fünf Punkte wurden vorgestellt, darunter eine Ausweitung des Pflegestipendiums, schnellere Nostrifikationen und bundesweite Standards in der Sozialbetreuung [...]

Vereinfachung bei Nostrifikationen [...] Mehr Kompetenzen für Heimhelfer [...] »Pflege bleibt ein Stückwerk« [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat ORF Steiermark vom 29.05.2024:

"Die Steiermark bekommt ein neues Pflege- und Betreuungsgesetz – jetzt ging die Begutachtungsfrist für den Gesetzesentwurf zu Ende, und mehr als 60 Stellungnahmen langten dazu ein. Kritik kommt vor allem von den Grünen und der KPÖ. [...]

Seit 2012 wurde an dem steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz gearbeitet: So soll nun etwa in Pflegeheimen eine verpflichtende Notstromversorgung kommen, und auch die mobile Pflege soll weiter gestärkt werden [...]
Für die Landessprecherin der Grünen, Sandra Krautwaschl, sei aber gerade die mobile Pflege nicht genügend berücksichtig worden [...] Es fehle hier ihrer Ansicht nach eine politische Umsteuerung in diese Richtung. [...]

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler kritisiert unter anderem, dass mit dem Entwurf die Kontrollen im Pflegebereich verringert würden [...] Auch fehle etwa ein spezieller Zugang zum Krankheitsbild Demenz, so die gemeinsame Kritik. [...]

60 Stellungnahmen sind zum neuen steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz eingelangt. Kritik wird auch vom Vertretungsnetz, einem Verein, der sich um Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmert, geübt: So sei etwa die neu geförderte Übergangspflege nach Krankenhausaufenthalten zwar positiv, mit 28 Tagen aber zu kurz angesetzt. Außerdem seien in Pflegeheimen untergebrachte Menschen weiterhin unter Umständen gezwungen, ihre Angehörigen auf Unterhalt zu klagen. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at


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