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267 News gefunden


Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Horn vom 17.06.2024:

"An der Augenabteilung des Landesklinikum Horn wird seit kurzem eine schonendere Operationsmethode des grünen Stars angeboten. [...] Landesrat Ludwig Schleritzko betont: »Die Einführung dieser neuen Operationsmethode ist ein bedeutender Fortschritt für die Gesundheitsversorgung in unserer Region. Es ist erfreulich, dass Patientinnen und Patienten in Horn nun von dieser schonenderen Behandlungsoption profitieren können.«

Prim. Dr. Heiligenbrunner erklärt: »Durch die schonendere Operationsart ist es seither möglich die Operation auch ohne Anästhesie anbieten zu können, wodurch alle Nebenwirkungen und Probleme, die mit einer Sedierung oder Narkose auftreten, vermieden werden können. Die Genesungsdauer wird verkürzt und die Patientinnen und Patienten können rascher ihre gewohnten Tätigkeiten wiederaufnehmen, was eine große Erleichterung für diese darstellt. Regelmäßige engmaschige augenärztliche Kontrollen sind weiterhin notwendig, um zu kontrollieren, ob der Augendruck im Zielbereich bleibt.« [...]

Der grüne Star (im Fachausdruck »Glaukom«) ist eine gefährliche Augenerkrankung, die selbst in unserem guten Gesundheitssystem immer noch unter den Top 3 der Erblindungsursachen aufzufinden ist. Das Tückische an dieser Erkrankung ist, dass im Früh- und Mittelstadium vom Betroffenen selbst keine Beschwerden oder Probleme bemerkt werden.

Schäden eines grünen Stars können nicht rückgängig gemacht werden

Umso wichtiger ist die jährliche Untersuchung bei der niedergelassenen Augenfachärztin bzw. dem niedergelassenen Augenfacharzt, welche nicht nur einen Sehtest mit Brillenbestimmung durchführen, sondern auch das Auge auf etwaige Krankheiten (z.B. grüner Star, grauer Star, Netzhautverkalkung, etc.) untersuchen. [...]

Da die Schäden eines grünen Stars nicht rückgängig gemacht werden können, ist ein möglichst früher Therapiebeginn essentiell, um das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und dem Verlust von Sehbereichen vorbeugen zu können. ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Die Presse vom 16.06.2024:

"Onkologie. Vertrauen, niederschwellige Angebote und die Optimierung der Kommunikation zwischen allen Akteur:innen stehen im Vordergrund, wenn es um die Verbesserung der onkologischen Nachsorge geht. [...]

Dank großartiger medizinischer Innovationen sind in den letzten Jahren viele früher tödliche Krebserkrankungen zu gut beherrschbaren chronischen Krankheiten geworden, die eine gute Lebensqualität ermöglichen. Damit rücken gleichzeitig neue Formen der Krebsversorgung in den Vordergrund. [...] Denn Österreich steht laut Ex­pert:innen zwar sehr gut bei der Krebsbehandlung in der Akutphase da, hat aber noch Defizite bei der Nachsorge nach Abschluss der onkologischen Behandlung. [...]

Im Fokus steht dabei nach Expert:innenmeinung eine Entlastung der Spitäler bei weiterhin optimaler Betreuung im niedergelassenen Bereich, was allerdings ein neues Schnittstellenmanagement und die durchdachte Koordination aller Beteiligten erfordert. [...]

In Bezug auf die onkologische Nachsorge über niedergelassene Hausärzt:innen und Internist:innen unterstrich Philipp J. Jost, Professor für Onkologie an der MedUni Graz und Vorsitzender des Universitären Comprehensive Cancer Center Graz, in der Workshop-Keynote die Notwendigkeit von standardisierten Prozeduren (SOPs) für das Tätigkeitsprofil sowie die Bedeutung eines direkten Kommunikationskanals zwischen Zentrum und Peripherie. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit einer schnellen Rückübernahme ins Zentrum bei Bedarf, ermöglicht durch frei gewordene Ressourcen. [...]

Ein Beispiel für die Verbesserung der Nachsorge ist die Integration von Fachärzt:innen in Primärversorgungszentren (PVZ) zur gemeinsamen Nachbetreuung mit niedergelassenen Kolleg:innen, was schnelle Rückfragen ermöglicht. [...]

Immer lauter werden Forderungen nach Berücksichtigung der psychoonkologischen Mitversorgung sowie einer sozialen Absicherung im Rahmen der Nachsorge, einschließlich Arbeitsrecht und Kinderversorgung. ...
Quelle: diepresse.com

Zitat ORF Salzburg vom 14.06.2024:

"In Krimml (Pinzgau) läuft die erste Studie zu Wirkungen der Krimmler Wasserfälle auf COPD-Patienten. 20 Prozent der Bevölkerung leiden an dieser chronischen Lungenkrankheit. Die Medizinische Universität Salzburg erforscht nun, ob sich die feinen Krimmler Wasserpartikel positiv auf Krankheitsverläufe auswirken. [...]

Bei Allergien und Asthma ist die positive Wirkung der Krimmler Wasserfälle bereits wissenschaftlich nachgewiesen. Nun sollen die Erkenntnisse auch COPD-Patienten helfen.

Es geht um eine Krankheit, bei der sich die Atemwege entzünden oder verengen. Sie ist noch nicht heilbar, das Fortschreiten kann aber verlangsamt werden.
Krimmler Ache produziert speziellen Wirkstoff [...]

Ob sich dafür Krafttraining, Wanderungen und die gute Luft an Wassefällen [sic] eignen, wird nun an knapp hundert Menschen bei der der Studie untersucht. Leiter der Studie ist Arnulf Hartl von der Paracelsmus [sic] Medizinischen Privatuniversität in Salzburg:

»Die Krimmler Fälle produzieren ein ganz besonderes Aerosol. Diese ultrakleinen Wasserteilchen wirken gegen allergisches Asthma, sie sind 200 Mal kleiner als Teilchen aus einem Asthma-Spray. Diese Ionen wirken aufs Knochenmark, Immunsystem und gegen Entzündungen.« [...]

Neue Therapien in Vorbereitung

Noch bis Sonntag läuft die Studie der medizinischen Universität in Salzburg. Mittelfristig sollen auch neue Kurmodelle auf Basis dieser Erkenntnisse entwickelt werden. [...] ...
Quelle: salzburg.orf.at

Zitat ORF News vom 13.06.2024:

"Das Österreichische Rote Kreuz darf künftig kostenlos Medikamente an Menschen abgeben, die keine Krankenversicherung haben. Die Regierungsparteien brachten dazu heute einen entsprechenden Initiativantrag im Nationalrat ein.

Nach Schätzungen von Sozialorganisationen gibt es in Österreich derzeit mehr als 25.000 Betroffene. Dazu zählen etwa obdachlose Menschen und Menschen ohne gültige Aufenthaltsberechtigung, wie es in einer Aussendung hieß. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat ORF Steiermark vom 12.06.2024:

"Um die Versorgung von Herzpatienten in der Steiermark zu verbessern, hat die KAGes am Mittwoch am Standort Bruck des LKH Hochsteiermark ein zweites Herzkatheterlabor in Betrieb genommen. Bis zu 1.800 zusätzliche Untersuchungen sind damit möglich. [...]

Mehr Patienten, nicht mehr Personal

Mit dem zweiten Labor und einem zweiten Tisch könnten es nach einer Anlaufphase im Endausbau bis zu 1.800 Patientinnen und Patienten zusätzlich pro Jahr sein, sagt KAGes-Vorstandschef Gerhard Stark. Mehr Personal werde es aber nicht geben: »Das zusätzliche Personal haben wir nicht, es ist auch nicht generierbar.« [...]

Ein Kathetertisch, mehrere Teams

Mit dem zweiten Herzkathetertisch sollen nicht nur mehr Patienten betreut werden, sondern es sollen sich auch die Wartezeiten verkürzen, so Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl – und es sei ein Kooperationsgerät, ergänzt KAGes-Chef Stark. Personal von anderen Standorte wie Graz-West oder der Inneren Medizin am LKH Graz werden ebenfalls an diesem Kathetertisch arbeiten. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat APA-OTS/ Österreichische Ärztekammer vom 11.06.2024:

"Österreichs niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verzeichnen jährlich über 100 Millionen Patientenkontakte alleine im Kassenbereich. Sie sind niederschwellig und wohnortnah für ihre Patientinnen und Patienten da, begleiten sie oft über Generationen hinweg und genießen höchste Vertrauenswerte. »Auf diese Tatsachen sind wir stolz«, unterstreicht Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, der sich aus diesem Grund auch besonders irritiert über kürzliche Aussagen von Apothekerkammer-Präsidiumsmitglied Susanne Ergott-Badawi zeigt. »Dass Ärztinnen und Ärzte das Rezept aufschreiben und die Beratung über das Medikament dann in der Apotheke stattfindet, ist eine unhaltbare Aussage. Die Beratung passiert nämlich auch schon in der Ordination, im Arzt-Patienten-Vertrauensverhältnis – diskret und mit höchster medizinischer Kompetenz. Nicht jeder möchte seine Krankengeschichte öffentlich an der Tara ausbreiten.« [...]

Daher spricht sich Wutscher vehement für die Medikamentenabgabe in der Ordination aus. »Unsere Patientinnen und Patienten, die für uns keine Kundinnen und Kunden sind, bekommen dann ihr Medikament gleich mit nach Hause und können sich dort ganz ihrer schnellen Genesung widmen – so stellen wir uns optimalen Patientenservice vor«, unterstreicht Wutscher. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat ORF Science vom 07.06.2024:

"Kommt ein Kind gehörlos auf die Welt, liegt der Grund dafür meist in den Genen. US-amerikanische Forscher berichten nun, dass fünf Kleinkinder durch eine neuartige Gentherapie wieder hören können. [...]

Das menschliche Gehör funktioniert wie ein komplexes Uhrwerk: Fällt ein »Schräubchen« aus, kommt im schlimmsten Fall der ganze Mechanismus zum Erliegen. Ein wichtiges Element ist beispielsweise das sogenannte OTOF-Gen. Es produziert ein spezielles Eiweiß, Geräusche werden damit vom Ohr ins Gehirn übertragen. Kommt ein Kind mit einem fehlerhaften OTOF-Gen auf die Welt, hört es nichts.

Genau hier setzen die Mediziner und Medizinerinnen von Mass Eye and Ear, einem Lehrspitals der Harvard Universität, an: Ein Adenovirus transportiert die Gensequenz zum OTOF-Gen, um den Fehler auszugleichen. Die Eiweißproduktion funktioniert wieder, sagt Studienleiter Zheng-Yi Chen gegenüber Ö1: »Das Virus dringt bis zu den Haarzellen vor (Rezeptoren im Innenohr, die Reize in elektrische Signale umwandeln, Anm.) und stellt die ursprüngliche Funktion wieder her.«

Kinder hören und können Lärm lokalisieren [...] Hoffnung auf Zulassung durch FDA

Bereits zu Beginn dieses Jahres konnten Chen und sein Team zeigen, dass die Therapie bei einem Ohr funktioniert, nun veröffentlichten sie neue Ergebnisse zur Behandlung beider Ohren bei fünf von Geburt an gehörlosen Kindern – eine geringe Anzahl, angesichts derer man mit Aussagen zur generellen Wirksamkeit noch vorsichtig sein sollte. Trotzdem lebe die Hoffnung, ein erstes medikamentöses Werkzeug gegen angeborene Gehörlosigkeit zu haben, so Zheng-Yi Chen.

Geschätzt 200.000 Menschen weltweit sind wegen einer Mutation im OTOF-Gen gehörlos. Um die in der Studie präsentierte Behandlungsmethode zu etablieren, braucht es weitere Tests mit mehr Menschen unterschiedlichen Alters. Das Ziel der Forscher ist aber die Zulassung der Gentherapie gegen genetisch bedingte Gehörlosigkeit durch die US-amerikanische Arzneibehörde FDA in drei bis fünf Jahren. ...
Quelle: science.orf.at

Zitat Der Standard vom 03.06.2024:

"Eine Kanadierin war sieben Mal wegen Symptomen einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Eine Diät und Medikamente gegen Pilze halfen [...]

[...]eine sehr seltene Krankheit, das sogenannte Eigenbrauer-Syndrom. Dabei verarbeiten Bakterien im Verdauungstrakt Kohlenhydrate zu Alkohol. Erste Berichte gibt es aus den Jahren 1948 und 1952. Die Möglichkeit eines solchen Krankheitsbildes, bei dem im Körper tatsächlich relevante Mengen Alkohol entstehen, war in der Vergangenheit infrage gestellt worden. Inzwischen wurden etwas mehr als 20 Fälle bestätigt, wobei es viel mehr sein könnten, weil manche keine allzu starken Symptome verspüren. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Kronen Zeitung/ Wien vom 03.06.2024:

"Bei einem Brand in einer Seniorenresidenz in Wien-Favoriten ist laut Feuerwehr am Montagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Die 85-jährige Frau wurde leblos in ihrer Wohnung vorgefunden. Elf Personen wurden von der Wiener Berufsrettung mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. [...] Ein Feuerwehrtrupp drang mit Atemschutz in das stark verrauchte Zimmer vor und fand die leblose Person. Gegen 18 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Brandursache wurde noch ermittelt. Laut der Polizei Wien ist jedoch nicht von Fremdverschulden auszugehen.

Die Wiener Rettung übernahm die Betreuung an Ort und Stelle. Dann wurden die schwerer verletzten Personen ins Spital gebracht. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Telepolis/ Deutschland vom 01.06.2024:

"Chinesische Forscher melden die weltweit erste Heilung von Diabetes Typ 2. Einem Patienten wurde durch eine innovative Zelltherapie geholfen. Ist das der Durchbruch?

Für Patienten, die mit Diabetes kämpfen, kann eine Gruppe von chinesischen Wissenschaftlern und Klinikern einen Hoffnungsschimmer bieten. Wie die South China Morning Post meldet, soll der Diabetes eines Patienten durch eine Zelltherapie geheilt worden sein.

Das wäre weltweit die erste solche Heilung und ein Durchbruch bei einer Volkskrankheit, die weltweit Opfer fordert.

Der Patient, ein 59-jähriger Mann, leidet seit 25 Jahren an Typ-2-Diabetes und war ernsthaft gefährdet, Komplikationen durch die Krankheit zu erleiden. Schon 2017 hatte er eine Nierentransplantation erhalten und den größten Teil seiner Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse verloren, die den Blutzuckerspiegel kontrollieren. Der Mann erhielt mehrere Insulininjektionen pro Tag.

* 33 Monate ohne Insulininjektionen [...]
* Weltweit jedes Jahr 1,5 Millionen Tote [...]
* Bis zu elf Millionen Betroffene in Deutschland [...]" ...
Quelle: telepolis.de


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