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73 News gefunden


Zitat ORF Topos vom 04.07.2024:

"Für hörende Menschen ist Kommunikation in der eigenen Sprache eine Selbstverständlichkeit. Für gehörlose Personen ist es ein täglicher Kampf um ihre Rechte. Die erste gehörlose Abgeordnete und heutige Präsidentin des Gehörlosenbundes, Helene Jarmer, zieht anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der ZIB1 in Gebärdensprache Bilanz über politische Etappensiege. Noch längst ist nicht alles erreicht, was für ein barrierefreies Aufwachsen und Berufsleben gehörloser Kinder und Erwachsener notwendig ist. Ab 2025 dürfte aber ein wichtiger »erster Schritt« für mehr Inklusion gesetzt werden. [...]

»Viele Generationen von gehörlosen Kindern haben nie ihre Muttersprache in der Schule gehabt«, sagt Jarmer. »Aber wir brauchen für die Sprachentwicklung unbedingt die Gebärdensprache, um Sachen detailliert ausdrücken zu können. Da geht es ja um ein Sprachgefühl, das man in der Muttersprache anders hat als in einer zweiten, gelernten Sprache«, betont Jarmer [...] Dass für gehörlose Kinder die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) ihre Muttersprache und Deutsch die erste Fremdsprache ist, sei vielen nicht bewusst. [...]

Auch der Verein WITAF, der Beratung für Gehörlose in Sozial- und Arbeitsthemen anbietet, kritisiert eine mangelnde Inklusion Gehörloser im Bildungsbereich. [...] Die UNO-Behindertenrechtskonvention schreibt das Recht auf inklusive Bildung fest, um Chancengleichheit für alle zu gewährleisten. [...] 2005 wurde die ÖGS in der Verfassung als eigene Sprache anerkannt. [...] Neuer Lehrplan »wichtiger erster Schritt« [...]

»Eklatanter Mangel« an Gebärdensprachdolmetschern [...] Prekäre Situation gehörloser Geflüchteter [...]" ...
Quelle: topos.orf.at
 
Betroffene*r Gebärdensprache Verband Kommunikation Ausbildung Anti-Diskriminierung Rechte Gleichstellung

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 27.06.2024:

"Die Kostenerstattung für die nach einem Wahlarztbesuch von den Patient:innen bezahlten Rechnungen wird ab 1. Juli 2024 einfacher. Künftig müssen Wahlärzt:innen die Kostenerstattung bei der Österreichischen Gesundheitskasse, BVAEB und SVS über die Softwarelösung WAH-Online elektronisch einreichen und nicht die Patient:innen selbst.

Die Details wurden nun auch zwischen Sozialministerium, ÖGK und ÖÄK vereinbart. Von der Regelung sind jene Wahlärzt:innen betroffen, die mehr als 300 unterschiedliche Patient:innen im Jahr betreuen. Auf diese Weise können 80 Prozent der bei der ÖGK eingereichten Wahlarztrechnungen direkt elektronisch übermittelt und so auch schnell bearbeitet werden. Der Zeitraum bis zur Kostenerstattung wird sich so deutlich verkürzen. Für Patient:innen von Wahlarzt-Ordinationen, die nicht von der verpflichtenden Übermittlung betroffen sind, besteht weiterhin die Möglichkeit, die Rechnungen selbst einzureichen. [...]" ...
Quelle: ots.at
 
Land Behörde Gesundheitskasse / Krankenfürsorge Vertretung / Kammer Gesundheit Kosten Zuschuss Patient*in Rechte Medizin Digitalisierung

Zitat Kronen Zeitung vom 30.05.2024:

"Wer krank ist, muss in Österreich vor allem eines: warten. Erst auf einen Arzttermin, dann auf die Abrechnung mit der Kasse. Die soll künftig schneller und automatisch gehen, doch die Ärztekammer rät ihren Mitgliedern, das Gesetz einfach zu ignorieren. Patienten könnten sich laut Ministerium gegen »unwillige« Wahlmediziner aber wehren – die »Krone« zeigt, wie.

Wer ab 1. Juli zum Wahlarzt geht, kann darauf bestehen, dass der Mediziner die Rechnung dafür online bei der zuständigen Krankenkasse einreicht. Damit sollen Patienten schneller zu einer Rückerstattung kommen. Eine Erleichterung für alle, die aufgrund des massiv überlasteten Kassensystems auf großteils eigene Kosten zu Wahlärzten ausweichen (müssen) – und das bei einem relativ geringen bürokratischen Aufwand für die Mediziner. Doch einen Monat vor der – bereits im Vorjahr beschlossenen – Frist läuft die Ärztekammer gegen das neue Patientenrecht Sturm. [...]" ...
Quelle: krone.at
 
Gesundheits-Einrichtung Gesundheitskasse / Krankenfürsorge Vertretung / Kammer Kosten Gesetz Patient*in Rechte Richtlinie Medizin

Zitat ORF Steiermark vom 29.05.2024:

"Die Steiermark bekommt ein neues Pflege- und Betreuungsgesetz – jetzt ging die Begutachtungsfrist für den Gesetzesentwurf zu Ende, und mehr als 60 Stellungnahmen langten dazu ein. Kritik kommt vor allem von den Grünen und der KPÖ. [...]

Seit 2012 wurde an dem steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz gearbeitet: So soll nun etwa in Pflegeheimen eine verpflichtende Notstromversorgung kommen, und auch die mobile Pflege soll weiter gestärkt werden [...]
Für die Landessprecherin der Grünen, Sandra Krautwaschl, sei aber gerade die mobile Pflege nicht genügend berücksichtig worden [...] Es fehle hier ihrer Ansicht nach eine politische Umsteuerung in diese Richtung. [...]

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler kritisiert unter anderem, dass mit dem Entwurf die Kontrollen im Pflegebereich verringert würden [...] Auch fehle etwa ein spezieller Zugang zum Krankheitsbild Demenz, so die gemeinsame Kritik. [...]

60 Stellungnahmen sind zum neuen steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz eingelangt. Kritik wird auch vom Vertretungsnetz, einem Verein, der sich um Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmert, geübt: So sei etwa die neu geförderte Übergangspflege nach Krankenhausaufenthalten zwar positiv, mit 28 Tagen aber zu kurz angesetzt. Außerdem seien in Pflegeheimen untergebrachte Menschen weiterhin unter Umständen gezwungen, ihre Angehörigen auf Unterhalt zu klagen. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at
 
Kritik Land Behörde Verein Demenz Erkrankung Psyche Betreuung mobile Betreuung mobile Pflege Pflege Übergangspflege Gesetz Rechte Politik

Zitat ORF Salzburg vom 20.05.2024:

"Die gesetzliche Möglichkeit zu freiwillig gewählter Erwachsenenvertretung sollte öfter genutzt werden. Dieser Appell kommt vom Vertretungsnetzwerk. Drei Viertel der betroffenen psychisch Erkrankten oder geistig Beeinträchtigten bekommen per Gerichtsentscheid einen Vertreter.

Eine freiwillig gewählte Vertretung hätte Vorteile, ist das Vertretungsnetzwerk in Salzburg überzeugt. Im Bundesland Salzburg gibt es derzeit rund 1.500 Menschen mit einem immer auf drei Jahre bestellten Erwachsenenvertreter, der für sie auch Rechtsgeschäfte abschließen kann. Ein Großteil dieser Vertreter wird über Antrag beim Gericht in einem Clearingverfahren bestellt. [...]" ...
Quelle: salzburg.orf.at
 
Betroffene*r für Menschen mit Beeinträchtigung Verein Erkrankung Psyche Erwachsenenschutz Rechte Schutz Vertretungsbefugnis

Zitat ORF Tirol vom 18.05.2024:

"Die ARGE Altenheime weist Vorwürfe zurück, wonach Heimbewohnerinnen und -bewohner noch nie so häufig in ihrer Freiheit beschränkt worden sind wie im Jahr 2023. Die Freiheitsbeschränkungen dienten dem Schutz der Betroffenen, die Statistik sei irreführend, so die Vertretung der Altenheime. [...]

Noch nie seien Menschen in Alten- und Pflegeheimen so häufig in ihrer Freiheit beschränkt worden wie im abgelaufenen Jahr. Diese Meldung des Vereins Bewohnervertretung sorgte zuletzt für Empörung in ganz Österreich, vor allem bei Pflegekräften der Heime. Der Obmann der Arbeitsgemeinschaft Altenheime in Tirol argumentiert damit, dass mit Freiheitsbeschränkungen oft Sicherungsmaßnahmen oder Medikamente gemeint seien, die für die Sicherheit und Gesundheit der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner erforderlich seien.
Meldungen erfolgen durch Heime selbst

Der Verein Bewohnervertretung überprüft im Auftrag des Justizministeriums Fälle von Freiheitsbeschränkungen in Heimen. Dabei handle es sich nicht um Beschwerden von Bewohnern, vielmehr meldeten die Heime selbst jede Maßnahme, mit der sie die Freiheit ihrer Patientinnen einschränken müssten, sagt Georg Berger, Obmann der Arbeitsgemeinschaft Altenheime in Tirol.

»Es gibt in der Pflege Situationen, wo Menschen aufgrund ihrer Behinderung oder aufgrund ihrer psychischen Erkrankung sich selbst oder andere Menschen gefährden. Und für diese Fälle hat der Gesetzgeber das Heimaufenthaltsgesetz vorgesehen, welches genau regelt, unter welchen Voraussetzungen Menschen in ihrer Freiheit beschränkt werden müssen, um eben diese Gefahren abzuwenden«, so Berger.
Beispiele: Sensormatte oder sedierende Nebenwirkung

Muss zum Beispiel ein Patient mit einem Gurt in seinem Rollstuhl gesichert werden oder wird ein Sensor aktiviert, der anschlägt, wenn eine sturzgefährdete Person nachts ihr Bett verlässt, so muss das als freiheitsbeschränkende Maßnahme gemeldet werden und fließt in die Statistik ein. ...
Quelle: tirol.orf.at
 
Kritik Senioren / Pflegeheim Medikamente ARGE-Arbeitsgemeinschaft Aufsicht Verein Bewohner*in Gericht Rechte Diskussion

Zitat Kurier vom 27.04.2024:

"Rechtsanwältin Dr. Maria In der Maur-Koenne beantwortet juristische Fragen zu praktischen Fällen aus dem Reich des Rechts.

Mein Mann hatte einen Schlaganfall und ist trotz aller Anstrengungen seither auf einen Rollstuhl angewiesen. Sonst geht es ihm schon viel besser und wir wollen auch wieder gemeinsam ins Theater, Konzert oder auch in ein Museum gehen. Dazu werden wir aber einen Parkausweis zum Parken auf Behindertenparkplätzen benötigen. Welche Voraussetzungen hat das und wo kann mein Mann diesen Ausweis beantragen? [...]" ...
Quelle: kurier.at
 
für Menschen mit Beeinträchtigung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Mobilität Abo+ Schlaganfall Antrag / Hilfe Gesetz Rechte Ratgeber

Zitat Kurier vom 20.04.2024:

"Günter Wagner kann sein Bett nicht verlassen, weil er bisher keinen Rollstuhl und keine professionelle Pflege erhalten hat. [...]

ALS-Patienten wie Wagner hatten früher eine Lebenserwartung von drei Jahren, mittlerweile sind es sieben. Mit guter Pflege sind sogar zwanzig Jahre realistisch, ergab kürzlich eine Untersuchung der Berliner Charite. Doch der Niederösterreicher wird von dieser Zeit wenig haben. Derzeit kann er nicht einmal sein Bett verlassen. Seit eineinhalb Jahren wartet der Waidhofener darauf, dass er von der Krankenkasse einen Rollstuhl zur Verfügung gestellt bekommt. Oder dass ihm das Land die ihm zustehenden, professionellen Pfleger bezahlt. [...]" ...
Quelle: kurier.at
 
Kritik Mobilitätshilfe Abo+ Gesundheitskasse / Krankenfürsorge neurodegenerative Erkrankung Pflege Ethik / Würde Patient*in Rechte

Zitat profil vom 17.04.2024:

"In vielen Fällen lassen sich Schmerzen vermeiden – vorausgesetzt, sie werden erkannt. Die Volksanwaltschaft kritisiert mangelndes Schmerzmanagement in österreichischen Pflegeheimen. [...]

Eine Horrorvorstellung ist in vielen österreichischen Alten- und Pflegeheimen Realität: Ein Patient hat Schmerzen, bekommt aber nicht die benötigten Medikamente. Diese Schmerzen können chronisch werden, zu einer Senkung der Lebensqualität und zu Depressionen und Schlafstörungen führen.

Von Juli 2022 bis September 2023 überprüfte die Volksanwaltschaft schwerpunktmäßig 123 Einrichtungen in allen Bundesländern und sprach mit 1511 Bewohner:innen. Zwar fanden die Prüfer keine »vor Schmerzen wimmernde« Patienten vor, dafür jede Menge Menschenrechtsverletzungen. [...] Unterlassene Behandlung von Schmerzen verletzte die »Europäische Charta der Patientenrechte.« Diese enthält das Recht auf Vermeidung unnötiger Leiden und Schmerzen. [...]

Kein Schmerzmanagement in Heimen [...]
80 Prozent aller Menschen in Alten- und Pflegeheimen müssen mit Schmerzen leben, und das wäre »in vielen Fällen vermeidbar«, so der Volksanwalt [...] Menschen mit Demenz oder kognitiven Beeinträchtigungen haben oft Schwierigkeiten, mit dem Pflegepersonal zu kommunizieren. Das betrifft etwa 60 Prozent der Bewohner:innen aller Heime. Wenn die Schmerzen nicht aufhören, trägt das auch zu weiteren Verschlechterungen von Krankheiten wie Demenz bei. [...]

Ein gravierender Mangel ist, dass ein Viertel der Alten- und Pflegeheime kein professionelles Schmerzmanagement nach modernen medizinischen Erkenntnissen vorweisen können. Dieses beinhaltet ein mehrstufiges Verfahren, bei dem zuerst überprüft wird, ob jemand Schmerzen hat (1. Schritt), welche Symptome die Person aufweist (2.), wie sie behandelt werden muss (3.), und ob die Behandlung hilft. Diese Instrumente werden jedoch zu wenig eingesetzt. [...] Oft fehlt das Personal, das Wissen oder beides. [...]" ...
Quelle: profil.at
 
Kritik Senioren / Pflegeheim Anwaltschaft Pflege-Einrichtung Demenz Erkrankung Schmerz Symptom / Beschwerde Schmerzmanagement Bewohner*in Rechte Schutz

Zitat Kleine Zeitung vom 09.04.2024:

"Mit Spannung wurde am Dienstag ein Urteil am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) erwartet. Die Schweizer »Klimaseniorinnen« haben den Staat, wegen dessen Klimapolitik verklagt. Der Gerichtshof gab ihnen recht. [...]

Der 2016 gegründete Verein »Klimaseniorinnen« hatte den Staat wegen dessen Klimapolitik verklagt. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) musste sich deshalb mit der Frage befassen, ob ein Staat den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren muss, um die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung zu schützen. [...] Das Gericht hat der Klage nun stattgegeben. Und das, obwohl die Menschenrechtskonvention an sich kein Recht auf saubere Umwelt beinhaltet. Doch gibt es gewisse Rechte auf Umweltschutz in anderen Artikeln. Auch im Fall der Schweizer Seniorinnen kam dieser Artikel zum Tragen. Das Land verletze Artikel 8 (»Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens«) der europäischen Menschenrechtskonvention, hielten die Richter mit 16 zu einer Stimme fest. Die Schweizer Behörden hätten es versäumt, rechtzeitig und angemessen auf den Klimawandel zu reagieren, heißt es in einer Aussendung des EGMR. [...]

»Wegweisendes Urteil«

Das positive Urteil im Falle der Klimaseniorinnen könnten nach Ansicht von Experten im Vorfeld der Entscheidungen ein Wendepunkt im Kampf gegen den Klimawandel sein. Denn durch die Urteile könnten Regierungen zu einer ehrgeizigeren Klimapolitik gezwungen werden. [...]

In ihrer Beschwerde argumentierten die Rentnerinnen, dass vor allem die ältere Bevölkerung unter dem Temperaturanstieg durch den Ausstoß von Treibhausgasen leide. [...]

Einen ähnlichen Fall gab es im vergangenen Jahr in Österreich. Damals hatten zwölf Kinder und Jugendliche die Republik vor dem Verfassungsgerichtshof verklagt, weil sie ihre Zukunft durch fehlende oder unzureichende Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung gefährdet sahen. Der Verfassungsgerichtshof hatte die Klage jedoch abgewiesen. ...
Quelle: kleinezeitung.at
 
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