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Zitat Kurier.at vom 01.12.2022:

"Nach Pflege-Missstandsvorwürfen an der Psychiatrie des Bezirkskrankenhauses (BKH) Kufstein, die Ende Juli publik geworden waren, liegt der externe Untersuchungsbericht vor. [...] »Die nachgewiesenen Datenschutzverletzungen und Vorwürfe betreffend Mobbing sind gerichtsanhängig und müssen dort bewertet werden. Wir haben unsererseits personelle Konsequenzen getroffen und werden ab 2023 zudem den Nachtdienst personell aufstocken, um ein durchgehendes Vier-Augen-Prinzip während der Behandlung sicherzustellen«, erklärte indes BKH-Obmann und Gemeindeverbands-Obmann Rudi Puecher. Der Gemeindeverband habe in der vergangenen Sitzung die notwendigen Mittel für das Budget 2023 beschlossen. [...] Auch die Staatsanwaltschaft hatte ein Ermittlungsverfahren gegen zwei (Ex-)Mitarbeiter eingeleitet. Mitte November wurden aber alle Ermittlungen zur Causa »mangels strafrechtlicher Relevanz eingestellt.« [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat Vienna Online vom 29.11.2022:

"Am Dienstag hat der Sozialausschuss weitere Teile der Pflegereform beschlossen. Darunter ist auch der Bonus für pflegende Angehörige und eine zusätzliche Urlaubswoche für Pflegepersonal ab 43 Jahren. [...] Einstimmig grünes Licht gaben die Abgeordneten im Sozialausschuss weiters für eine Novelle des Zivildienstgesetzes, mit der die Grundvergütung von Zivildienern ab 2023 von monatlich 362,60 Euro auf 500 Euro im Monat erhöht wird. Gleichzeitig soll das Zivildienstgeld, das bestimmte Rechtsträger vom Bund erhalten, um annähernd denselben Betrag (140 Euro) steigen. Das betrifft etwa Rettungsorganisationen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Alten- und Pflegeheime sowie die Flüchtlings- und die Katastrophenhilfe, die künftig eine monatliche Ausgleichszahlung in der Höhe von 740 Euro bzw. 550 Euro je Zivildiener bekommen. [...]" ...
Quelle: Vienna.at

Zitat Salzburger Nachrichten/ Leserbrief vom 29.11.2022:

"Sehr geehrte österreichische Bundesregierungsmitglieder und Verantwortliche des Magistrats Salzburg! [...] Ihnen allen geht es wahrscheinlich sehr gut, viel zu vielen anderen nicht. Also warum sich viele Gedanken darüber zu machen. Aber nun ist es höchste Zeit »Danke« zu sagen für:

1. Die »überfrühe Vorsorge« von Pflegekräften in allen sozialen Einrichtungen.
2. Die "überaus stattliche Bezahlung« von durchschnittlich 1900 Euro netto für unser fleißiges Pflegepersonal in den Senioren-- und Pflegeheimen und den Pflege-500er, den viele nicht erhalten haben.
3. Die »peinlichst genauen Einhaltungen« Ihrer Versprechungen gegenüber den Pflegepersonalforderungen.
4. Die »notwendigen Einsparungen« bei Hygieneartikel und Versorgungskosten in Seniorenheimen.
5. Das »schnell, schnell und unpersönliche Pflegen" von hilfsbedürftigen Menschen, dank ihrer klugen und durchdachten Vorsorgemaßnahmen.
6. Die »Alles-wird-besser-Lobgesänge«, die wie Seifenblasen platzen.
7. Die »Pflege-attraktiv-machen«-Versprechungen, die gesagt und vergessen werden.
8. Die »massenhaft zufrieden lachenden« Seniorenheimbewohner, für die Sie verantwortlich sind, wo sind diese Bewohner?
9. Die »aufopfernden Hausärzte«, die wöchentlich im Vorbeigehen die Seniorenheimbewohner, also ihre Patienten, fragen: »Wie geht's, brauchen's was?« und das war's.
10. Die bei Medien »alles schön reden, ins rechte Licht rücken« und den kleinen Angestellten (Schwestern, Pflegerinnen, Betreuerinnen) die Schuld zuweisen.

Ich bin Bewohner in einem städtischen Seniorenwohnhaus und werde ab sofort jede grobe Verfehlung gegen unsere hart arbeiteten Pflegekräfte oder Bewohner sofort veröffentlichen! [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat OTS/ Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz vom 29.11.2022:

"Zusätzliche Urlaubswoche für Pflegepersonal ab 43, Bonus für pflegende Angehörige, Zeitgutstunden für Nachtdienste [...] Der Sozialausschuss des Nationalrats hat heute den Weg für weitere Teile der von der Regierung im Mai vorgestellten Pflegereform geebnet. Unter anderem stimmten die Abgeordneten mit ÖVP-FPÖ-Grünen-Mehrheit dafür, pflegenden Angehörigen ab 2024 - bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen - einen jährlichen Bonus von 1.500 € zu gewähren. Für 2023 ist die Auszahlung des halben Bonus in der Höhe von 750 € geplant. Zudem wird Pflegepersonal als Entlastungsmaßnahme ab dem 43. Lebensjahr jedenfalls eine zusätzliche, sechste, Urlaubswoche erhalten. Kritik kommt von der SPÖ und den NEOS: Ihrer Meinung nach wird sich am derzeitigen »Notstand« im Pflegesystem durch die Maßnahmen nichts ändern. Lediglich den künftig einheitlichen Zeitgutstunden für Nachtdienste in Pflegeheimen stimmten die SPÖ-Abgeordneten zu. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Wiener Zeitung vom 25.11.2022:

"Grüne brachten »Versagen der Stadtregierung bei Gesundheit, Kindern, Mobilität« zur Sprache. [...] 50 Gefährdungsanzeigen gab es heuer schon in den städtischen Krankenhäusern, beklagt die Opposition. [...] Auch in Teilen der Wiener ÖVP ist man sich dessen bewusst, dass es vor allem im Gesundheitsbereich einer österreichweiten Lösung bedarf: Es brauche eine substanzielle Gesamtreform, meinten etwa ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec und Verfassungssprecher Patrick Gasselich zur »Wiener Zeitung« abseits der Gemeinderatssitzung am Freitag. Im Mittelpunkt dieser Diskussion würde demnach die Finanzierung aus einer Hand stehen. So sollten alle Leistungen von Prävention, Akutbehandlung, Rehabilitation, Pflege und Palliation/Hospiz - aus einer Hand bezahlt werden. [...] Was den Personalmangel im Mobilitätsbereich betrifft, betonte die rot-pinke Stadtregierung, dass die Wiener Linien bereits ein großes Maßnahmenpaket geschnürt habe - es brauche aber einige Jahre, bis dieses sichtbar wirke. Das gelte ebenso für die Ausbildungsoffensive in der Elementarpädagogik. Hier könne die Bundeshauptstadt aber ohnehin nur kleine Maßnahmen setzen, etwa mehr Sprachförderplätze anbieten - und das tue man auch, hielt Marcus Gremel (SPÖ) der Oppositionskritik entgegen. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat heute.at vom 23.11.2022:

"Der Personalmangel treibt immer bizarrere Blüten: Weil Pflegekräfte fehlen, hat ein Altenheim jetzt einen Aufnahme-Stopp für Bewohner verhängt. [...] Die Welser SPÖ schlägt Alarm: Ganze 58 Betten sind in den städtischen Alten- und Pflegeheimen laut der Partei nicht belegt (Stand: 16. November). Der Grund: fehlende Mitarbeiter. Die Sozialdemokraten berufen sich auf die Beantwortung einer Anfrage im Gemeinderat. [...] Stögermüller räumt ein, dass allgemein Fachkräftemangel herrsche. »Das Welser Problem ist aber zu einem gewissen Teil auch hausgemacht.«

17 Pflegekräfte hätten heuer bei der Stadt gekündigt, zitiert Stögermüller aus der Anfrage-Beantwortung. Sie vermutet, »dass die Arbeitsbedingungen nicht optimal sind«. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Mistelbach vom 23.11.2022:

"Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer erklärt, womit die Mitarbeiter im Landesklinikum Mistelbach derzeit konfrontiert sind. [...] Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer spricht mit der NÖN über Überlastungsmeldungen, schwindende Erholungsphasen und zusätzliche Aufgaben fürs Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. [...] NÖN: Können Sie die momentane Situation beschreiben?

Franz Hammer: Ich habe zuletzt sieben Überlastungsmeldungen in den Bereichen Pflege, Verwaltung und im ärztlichen Bereich abgegeben. Die Mitarbeiter sind an mich herangetreten: Sie machen ihren Job noch immer mit Liebe und mit Überzeugung, nur sind sie mittlerweile in einer Situation, dass sie nicht zu 100 Prozent sagen können, dass niemand gefährdet werden wird. Wir haben deshalb den Dienstgeber informiert und Meldung erstattet. Das ist keine Schuldzuweisung, die Mitarbeiter sagen nur: Bitte hilf uns. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat DerStandard vom 22.11.2022:

"Der Personalmangel führt überall zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ein Berater erklärt, wie andere Zielgruppen mit Jobangeboten erreicht werden können [...] Gastgewerbe, IT, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Schulen: Alle diese Branchen finden kaum noch Personal, der Mangel an Fachkräften zieht sich durch alle Sektoren der Wirtschaft. Zahlreich diskutieren Politik und Wirtschaftsvertreter, wie sie wieder mehr Menschen für unterschiedliche Jobs finden können, sei es durch Bildungsangebote, neue Arbeitszeitmodelle oder Gehaltsverlockungen. Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW) hat für eine Umfrage zum Personalmangel 4000 Unternehmen befragt, fast drei Viertel der teilnehmenden Betriebe gaben an, sie seien stark betroffen. Im Tourismus gaben 80 Prozent der Betriebe an, kaum Fachkräfte zu finden. In der IT-Branche fehlen in Österreich dieses Jahr 24.000 Fachkräfte. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat ORF News vom 18.11.2022:

"Die im Rahmen der Pflegereform angekündigte zusätzliche Entlastungswoche für Pflegekräfte ab dem 43. Lebensjahr soll nun Realität werden. Im Nationalrat wurde gestern ein entsprechender Initiativantrag von ÖVP und Grünen eingebracht. Nach Behandlung im Ausschuss könnte das im Dezember-Plenum beschlossen werden.

Anspruch darauf bekommen Angehörige von Gesundheits- und Krankenpflegeberufen, und zwar nicht nur in Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen, sondern etwa auch in mobilen Diensten. Weil die Einführung der Entlastungswoche »Umstellungsnotwendigkeiten im Betrieb« mit sich bringt, wird den Arbeitgebern bis inklusive 2026 erlaubt, statt der Entlastungswoche eine Abgeltung zu leisten. [...]" ...
Quelle: ORF News

Zitat kurier.at vom 18.11.2022:

"Land NÖ investiert in Waidhofen/Ybbs 63,5 Millionen Euro. Pflegeheim und Spital haben bereits jetzt gemeinsamen kaufmännischen Direktor. [...] Bis 2028 wird in Waidhofen/Ybbs ein neues Pflege- und Betreuungsheim mit 144 Betten errichtet. Im Zuge des Neubaus werden infrastrukturell, aber auch im medizinischen und pflegerischen Bereich neue Synergien mit dem Waidhofner Landesklinikum geknüpft. [...] Synergien wird es auch im personellen Bereich geben. Schon jetzt liegt die kaufmännische Leitung der beiden Häuser in einer Hand, berichtete Teschl-Hofmeister. Durch die künftige bauliche Verbindung zwischen Pflegeheim und LKH soll es aber auch möglich werden, dass Spitalsärzte für Behandlungen und Untersuchungen im benachbarten Betreuungszentrum aktiv werden können, kündigte Teschl-Hofmeister an. [...]" ...
Quelle: kurier.at


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