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108 News gefunden


Zitat ORF Wien vom 29.06.2024:

"Die Hitzetage werden mehr: Aus diesem Grund arbeiten Forscher, Rettungsdienste, Heim- und Spitalsbetreiber an der Entwicklung eines Hitzefrühwarnsystems für Österreich, wie der Komplexitätsforscher Peter Klimek erklärte. Momentan sucht man in Daten nach »Hotspots«. [...] Punktgenaue Suche nach künftigen Problemen [...] Daten des Medizinbereichs ausgewertet [...] Rund 500 Hitzetote jährlich [...]

Am Ende möchte man einerseits den Informations- und Kommunikationsfluss in Richtung Betroffene, wie etwa Pflegeheime und deren Bewohner verbessern, und konkrete Maßnahmenbündel für Institutionen entwickeln. Letztlich hofft man, gezielt mitteilen zu können, wann zum Beispiel in konkreten Altersheimen noch mehr auf die Wasserversorgung der Bewohner und die Raumlüftung geachtet werden muss bzw. wann Rettungsorganisationen ihre Kapazitäten vorsorglich erhöhen sollten. [...] Folgen von Hitzewellen im Fokus [...] Orte für längerfristige Maßnahmen [...]" ...
Quelle: wien.orf.at
 
Entlastung Land Projekt Senioren / Pflegeheim Behörde Notfall / Unfall Anlaufstelle Hitze Herz-Kreislauf-System Körper Sterben-Tod-Trauer Bewohner*in Richtlinie Ratgeber

Zitat Wiener Zeitung vom 27.06.2024:

"Wie gut oder schlecht man schläft, verrät frühzeitig Anzeichen für spätere Erkrankungen wie Parkinson oder Demenz. Die WZ hat nachgefragt, was das für die Vorsorge bedeutet und sich Tricks zur Schlafhygiene geholt. [...] Schlaf als Frühwarnsystem [...]

Diese Schlafarchitektur hat aber auch Auswirkungen auf mögliche spätere neurologische Erkrankungen. Und genau das hat sich Stefani näher angesehen: »Unsere Langzeitstudie (Anm., zweiter Autor ist Abubaker Ibrahim) hat untersucht, ob bei Patient:innen, die später neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Parkinson entwickeln, bereits Jahre vorher Veränderungen im Schlaf erkennbar sind. Schlafdaten von bis zu zwölf Jahren vor der Diagnose wurden analysiert, und wir stellten fest, dass bestimmte Schlafmuster und -strukturen bereits frühzeitig verändert waren.« Diese Veränderungen im Schlaf könnten also als Indikatoren dienen, um gefährdete Personen zu identifizieren. Dies würde es ermöglichen, präventive Maßnahmen zu ergreifen, lang bevor klinische Symptome auftreten. »Unsere Ergebnisse sind vielversprechend und könnten die Art und Weise, wie wir neurodegenerative Erkrankungen frühzeitig erkennen und möglicherweise verhindern, revolutionieren«, so die Wissenschaftlerin. Medikamente gibt es zwar noch keine, aber es werde rege daran geforscht. Stefani würde sich wünschen, dass eine Schlaflabor-Analyse überhaupt Teil der Vorsorgeuntersuchungen wird.

Hat also Paul aufgrund seines schlechten Schlafs ein erhöhtes Risiko für Demenz oder Parkinson? »Nicht unbedingt, nur wenn seine Schlafstruktur gewisse Parameter aufweist. Schlafmangel über längere Zeit kann sich jedoch negativ auf die Gesundheit auswirken. Dennoch gibt es viele Faktoren, die das Risiko neurodegenerativer Erkrankungen beeinflussen. Fakt ist: Es ist wichtig, dass Eltern mit kleinen Kindern Strategien entwickeln, um ausreichend Schlaf zu bekommen und die Belastung gerecht zu verteilen.« Es gibt bereits Forschungen, die dies belegen in Zusammenhang zwischen Schlaf und kardiovaskulärer Gesundheit. ...
Quelle: wienerzeitung.at
 
Kritik Demenz Erkrankung Herz Herz-Kreislauf-System Immunsystem Infarkt Parkinson Schlaf / Schlafstörung Schlaganfall Vorsorge / Prävention APP / Software Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat Telepolis/ Deutschland vom 25.06.2024:

"Sport kann vor vielen Krankheiten schützen und manche sogar zurückdrängen. Doch nur wenige Senioren treiben regelmäßig Sport. Warum das ein Fehler ist. [...] Die westlichen Gesellschaften altern – das ist seit Jahren bekannt. Die Renten- und Sozialsysteme stehen damit vor einer großen Bewährungsprobe. Aber auch das Gesundheitssystem wird durch den steigenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung belastet. Denn mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für viele chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz und Krebs.

Alterung der Gesellschaft: Herausforderungen für Gesundheitssysteme

Das müsste nicht sein: Sport zum Beispiel senkt das Risiko für genau diese Krankheiten – und könnte dazu beitragen, dass Senioren weniger auf Medikamente angewiesen sind. In Deutschland macht der Sportwissenschaftler Ingo Froböse in Büchern und Videos auf die positive Wirkung von Sport gerade für ältere Menschen aufmerksam. [...] Sportliche Inaktivität: Ein gesellschaftliches Problem [...] Krafttraining für Senioren: Der Jungbrunnen im Fitnessstudio [...]

Trainingsempfehlungen für ältere Menschen

Er empfiehlt, zweimal pro Woche ein Krafttraining durchzuführen, besser wären jedoch drei Trainingseinheiten, z. B. montags, mittwochs und freitags, mit Ruhetagen dazwischen. Pro Trainingseinheit sollten zehn verschiedene Übungen mit jeweils drei Sätzen à zehn Wiederholungen durchgeführt werden.

Nach der zehnten Wiederholung sollte man das Gefühl haben, dass man nicht viel mehr kann. Ist dies nicht der Fall, sollte der Widerstand erhöht werden. Für Anfänger sind Geräte besser geeignet, mit zunehmender Erfahrung können aber auch freie Gewichte wie Hanteln effektiver sein.

Vor dem eigentlichen Krafttraining empfiehlt sich ein 5-10-minütiges Aufwärmtraining auf dem Laufband oder Crosstrainer, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Dehn- und Bauchmuskelübungen auf der Matte können das Training abrunden. ...
Quelle: telepolis.de
 
Hochaltrigkeit / Langlebigkeit Senior*innen Altern Sport chronisch Demenz Diabetes Erkrankung Herz-Kreislauf-System Osteoporose Tumor / Krebs Gesundheitsförderung Sturz-Prophylaxe Vorsorge / Prävention Training Buch

Zitat ORF Tirol vom 20.06.2024:

"Die Medizinische Universität Innsbruck hat ein Stoßwellengerät entwickelt, das für Herzpatienten eine maßgebliche Verbesserung bringen soll. Inaktive Herzmuskelzellen können belebt und die Pumpleistung des Herzens erhöht werden. Dazu entstehen neue Blutgefäße, zeigt eine langjährige Forschungsarbeit. [...]" ...
Quelle: tirol.orf.at
 
Bildungs-Einrichtung Blut / Gefäße Herz Herz-Kreislauf-System Methode Behandlung Chirurgie Wissenschaft & Forschung

Zitat ORF Wien vom 06.06.2024:

"Die Stadt hat für die kommenden Sommermonate zwölf »Coole Zonen« geplant. Das sind gekühlte Räume, die an heißen Tagen Entlastung bringen sollen. Letztes Jahr war der Start des Pilotprojekts in der Leopoldstadt und der Brigittenau. [...] Die steigende Sommerhitze in urbanen Gebieten kann besonders für vulnerable Bevölkerungsgruppen eine große Belastung darstellen. Die Stadt betont am Donnerstag, dass aufgrund der erfolgreichen Pilotphase im Vorjahr, die »Coolen Zonen« jetzt erweitert werden. Dabei handelt es sich um frei zugängliche, klimatisierte Räume, die Schutz und Erholung vor der Hitze bieten. Die Öffnungszeiten und Standorte variieren je nach Standort und Einrichtung. [...] Ausweitung des Angebots [...] Unterstützung für Obdach- und Wohnungslose [...] Die »Coolen Zonen« sind laut der Stadt im Vorjahr in einem Zeitraum von drei Monaten an zwei Standorten von 2.057 Personen besucht worden. Jetzt gibt es insgesamt zwölf Standorte, die auch unterschiedliche Zugangskriterien erfüllen. Es gibt zum Beispiel einen Standort, der nur für Kinder und Frauen zugänglich ist. [...]" ...
Quelle: wien.orf.at
 
Entlastung Entwicklung Kinder / Jugendliche Land Projekt Senior*innen Behörde Anlaufstelle Hitze Herz-Kreislauf-System Körper Investition

Zitat Aponet/ Deutschland vom 03.06.2024:

"Die Herzgesundheit hat einen Einfluss auf das biologische Alter. Eine herzgesunde Lebensweise könnte sich entsprechend positiv auf die Alterung des Körpers und seiner Zellen auswirken. [...]

Insgesamt kamen die Forschenden zu dem Ergebnis, dass etwa 20 Prozent des Zusammenhangs zwischen dem Lebensstil und schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die DNA-Methylierung zurückzuführen sind – bei Menschen mit einem höheren genetischen Risiko bis zu 40 Prozent. [...]

Dr. Jiantao Ma von der Universität Boston [...]: »Jeder Mensch sollte die acht beeinflussbaren Risikofaktoren für Herzkrankheiten und Schlaganfälle kennen: gesunde Lebensmittel essen, genügend bewegen, nicht rauchen oder damit aufhören, genug schlafen, Normalgewicht und ein normaler Blutdruck, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel.« [...]" ...
Quelle: aponet.de
 
Ernährung Altern Erkrankung Genetik Gewicht Herz Herz-Kreislauf-System Schlaf / Schlafstörung Gesundheit Blutdruck / Blutzucker-Kontrolle Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat t-online/ Deutschland vom 30.05.2024:

"Das »Einsamkeitsbarometer« zeigt, dass Einsamkeit in Deutschland ein großes Problem ist. Die körperlichen und psychischen Folgen können gravierend sein. [...] Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat am Donnerstag eine Studie vorgestellt, in der es um Einsamkeit in Deutschland geht. Für das »Einsamkeitsbarometer« wurden Daten aus einem Zeitraum von 30 Jahren ausgewertet – und sie zeichnen ein düsteres Bild. Denn es sind zunehmend auch jüngere Menschen, die sich einsam fühlen.

Doch Einsamkeit ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl – sie kann auch schwerwiegende psychische und körperliche Folgen haben. Einsamkeitsforscherin Maike Luhmann von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, dass bei chronischer Einsamkeit dieselben Areale im Gehirn aktiviert werden wie bei Schmerz. Obwohl man wisse, dass mit Einsamkeit große Risiken einhergehen, gebe es bislang keine »keine klinische Diagnose im klassischen Sinne« – also auch keine speziellen Therapien und Medikamente, so Luhmann. [...]

Laut Eva Peters, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Gießen, sei der Körper bei Einsamkeit in einem dauerhaften Stresszustand, »da er sich in ständiger Alarmbereitschaft befindet«. Es fehle das soziale Umfeld als Puffer für mögliche Gefahrensituationen. Peters ergänzt, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, das »in unseren Körpern und unseren Seelen« nicht einprogrammiert ist. Der Mensch sei ein soziales Tier, das in Gruppen besonders gut funktioniere.

Auch die fehlende intellektuelle Stimulation, die oft mit Einsamkeit einhergeht, kann schwere Folgen haben. Wie Peters erklärt, verkümmert das Gehirn bei fehlender Interaktion wie ein unbenutzter Muskel: »Das kann der Beginn von Alzheimer und Demenz sein«. Depressionen, Schlaf- und Angststörungen und sogar suizidale Gedanken können ebenso mit Einsamkeit einhergehen. [...]

Chronische Einsamkeit kann auch noch andere körperliche Folgen haben. ...
Quelle: t-online.de
 
Forderung / Petition Kritik Senior*innen Soziales Demenz Diabetes Einsamkeit Erkrankung Herz-Kreislauf-System Infarkt Schlaganfall Körper Psyche Vorsorge / Prävention Investition Politik Psychosomatik Psychotherapie

Zitat Salzburger Nachrichten vom 27.05.2024:

"Die Klimakrise stellt unter anderem eine Gefahr für die Gesundheit des Menschen dar: Durch die Zunahme von Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürmen werde die Notfallmedizin noch mehr gefordert sein. Aus diesem Grund spricht sich die Österreichische Gesellschaft für Notfallmedizin (Austrian Association of Emergency Medicine, kurz AAEM) für eine spezifische Ausbildung in diesem Bereich aus. Das betonte die AAEM im Vorfeld des Welttags der Notfallmedizin am 27. Mai. Einerseits gibt es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungs- und notärztlichen Dienst. Auf der anderen Seite steht die innerklinische Notfallmedizin mit in Österreich mehr als 100 Notfallabteilungen, vorwiegend in Krankenhäusern. [...]

»In Zukunft werden immer mehr Menschen an körperlicher Schwäche durch Überhitzung, Dehydrierung mit Elektrolytentgleisung, Herzrhythmusstörungen und anderen Herz-Kreislaufproblemen leiden«, ergänzte der Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, und betonte: »Die Dringlichkeit des Themas ist schon jetzt offensichtlich und betrifft speziell den innerklinischen Notfallbereich, der für die Betreuung dieser Notfälle zuständig ist.« [...]" ...
Quelle: sn.at
 
Forderung / Petition Notfall / Unfall Gesellschaft Hitze Umwelt / Natur / Klima Akut Herz-Kreislauf-System Symptom / Beschwerde Ausbildung Thementag Medizin

Zitat ORF Science vom 21.05.2024:

"Mikro- und Nanoplastik lässt sich sogar schon in der Halsschlagader nachweisen, wie eine aktuelle Studie mit an Arteriosklerose Erkrankten zeigt. Das könnte vermehrt zu akuten Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, berichten österreichische Forschende. [...]

»Täglich nehmen wir Mikroplastik auf: durch Inhalation, Hautkontakt, über die Schleimhäute der Augenoberflächen oder durch den Konsum von kontaminierten Lebensmitteln. Man geht davon aus, dass der Mensch jährlich auf diese Weise etwa ein viertel Kilogramm Mikroplastik aufnimmt«, schreiben der Kardiologe Friedrich Hoppichler und die Gesundheitspsychologin Julia Schätzer in der Ärztezeitschrift »Cardio News«. [...]

Über den Blutkreislauf kommen die Partikel in viele Gewebe. [...] Auch PVC nachgewiesen [...]

Unterschwellige chronische Entzündungen aber sind ein anerkannter Risikofaktor für Atherosklerose und für dabei entstehende Plaques in den Arterien, die bei einem plötzlichen Aufbrechen zur Thrombusbildung und somit zu Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. [...]" ...
Quelle: science.orf.at
 
Blut / Gefäße Erkrankung Herz-Kreislauf-System Infarkt Schlaganfall Medizin Studie Wissenschaft & Forschung

Zitat Der Standard/ Deutschland vom 17.05.2024:

"Der Klimawandel ist auch eine Bedrohung für die Gesundheit. Durch die Zunahme von unter anderem Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürmen wird die Notfallmedizin noch mehr gefordert sein. Deshalb spricht sich die Österreichische Gesellschaft für Notfallmedizin (Austrian Association of Emergency Medicine, AAEM) mehr denn je für eine spezifische Ausbildung für diesen Bereich aus. [...]

Einerseits gibt es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungs- und notärztlichen Dienst. Auf der anderen Seite steht die innerklinische Notfallmedizin mit in Österreich mehr als 100 Notfallabteilungen, vorwiegend in Krankenhäusern. Das medizinische Spitalspersonal rekrutiert sich größtenteils aus den Fachbereichen Allgemeinmedizin, Anästhesie und Innere Medizin. Eine eigene Ausbildung für innerklinische Notfallmedizin gibt es in Österreich nicht. Ein Umstand, der sich – vor allem auch angesichts des drohenden Klimawandels – ändern sollte, forderte die AAEM. [...]

»In Zukunft werden immer mehr Menschen an körperlicher Schwäche durch Überhitzung, Dehydrierung mit Elektrolytentgleisung, Herzrhythmusstörungen und anderen Herz-Kreislauf-Problemen leiden«, ergänzte Umweltmediziner Hans-Peter Hutter. [...]" ...
Quelle: derstandard.de
 
Notfall / Unfall Gesellschaft Hitze Umwelt / Natur / Klima Herz-Kreislauf-System Ausbildung Schutz Thementag Medizin


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