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426 News gefunden


Zitat SRF/ Schweiz vom 20.11.2023:

"Im mittleren Alter haben viele mit Zweifeln und Ängsten zu kämpfen. Man spricht von der Midlife-Crisis. Doch die Krise kann auch zur Chance werden. [...] Mit 42 Jahren ein beruflicher Neuanfang – dafür entschied sich Tabea Käser. Jedoch liessen die Reaktionen aus ihrem Umfeld nicht lange auf sich warten. »Ich wurde gefragt, ob ich jetzt das Gefühl hätte, mich neu erfinden zu müssen«, sagt sie. Doch sie liess sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Vom Detailhandel wechselte sie in die Pflege.

Leute, die wie Tabea Käser ab 40 einen Neuanfang wagen, werden oft mit dem Klischee Midlife-Crisis konfrontiert. Aber gibt es die Midlife-Crisis überhaupt? Lange war sie in der Wissenschaft umstritten, sagt Pasqualina Perrig-Chiello, emeritierte Psychologieprofessorin der Universität Bern. [...] Heute weiss man: Tatsächlich ist die Lebensphase zwischen 40 und 55 Jahren besonders anfällig für Krisen. »Es ist die Zeit der meisten Burnouts, Depressionen und Scheidungen«, sagt die Psychologin. [...]

Was Menschen in dieser krisenanfälligen Zeit besonders beschäftige, sei die Frage nach dem Sinn. Laut der Psychologin wird einem bewusst, dass das Leben nicht ewig weiter geht. Das Lebenszeitfenster werde kleiner. »Man stellt infrage, was man bisher erreicht hat und was man noch erreichen möchte«, so Perrig-Chiello. Für viele Leute komme in dieser Zeit der Wunsch nach einer Veränderung auf.

Vom Detailhandel in die Pflege

So ging es auch Tabea Käser. Sie und ihr Mann führten zu dieser Zeit eine Bäckerei mit vier Filialen und sie arbeitete Vollzeit im Detailhandel. Doch ihr wurde klar, dass es Zeit war, für etwas Neues. Als ihre Tochter begann, sich mit dem Thema Berufswahl zu beschäftigten, und Interesse an der Pflege zeigte, wurde Tabea Käser klar: Das ist, was ich will. [...]" ...
Quelle: srf.ch

Zitat ORF Steiermark vom 14.11.2023:

"Wirtschaftskammer und Ärztekammer haben im Kampf gegen den Personalschwund in Mangelberufen am Dienstag klare Anreize eingefordert, um wieder mehr Menschen für Vollzeitarbeit begeistern zu können. Der Forderung nach einer 32-Stunden-Woche erteilten beide Vertretungen eine klare Absage. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat ORF News vom 07.11.2023:

"Um Anreize für längeres Arbeiten zu schaffen, will die Koalition aus ÖVP und Grünen an mehreren Schrauben drehen. So soll sowohl das Arbeiten neben der Pension attraktiver werden als auch die reguläre Arbeit über das Pensionsalter hinaus. Die entsprechenden Pläne kündigte ÖVP-Klubobmann August Wöginger am Dienstag gemeinsam mit ÖVP-Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec an. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat BR24/ Deutschland vom 25.10.2023:

"Die Pflege bleibt ein Dauerthema: Bemängelt werden schlechte Arbeitsbedingungen, zu geringes Gehalt und fehlendes Personal – etwa auf Intensivstationen in Kliniken. Zunehmend werden Zeitarbeitskräfte eingesetzt. Doch das wird auch kritisch bewertet. [...] Es gibt Pflegerinnen und Pfleger, die ganz bewusst ihre Festanstellung aufgegeben haben, um flexibel arbeiten zu können – und das am liebsten in ganz Deutschland. »Pflege-Nomaden« werden sie mitunter genannt. Ihre Überzeugung: So würden sie nicht so schnell ausbrennen und hätten eine bessere Work-Life-Balance. Und davon könnten ihrer Einschätzung nach auch die zu Pflegenden profitieren. Zeitarbeitskräfte, die in Kliniken aushelfen – was nach einer praktikablen Lösung klingt, stößt aber auch auf Kritik. [...]" ...
Quelle: br.de

Zitat ORF Niederösterreich vom 24.10.2023:

"In den ersten drei Quartalen sind die Privatinsolvenzen zurückgegangen, die Zahl der Firmenpleiten hingegen ist in die Höhe geschossen. Besonders traf es den Gesundheitsbereich, vor allem viele selbstständige Pflegekräfte gingen in Konkurs. [...]

Mit 507 Firmeninsolvenzen seit Jahresbeginn liegt die Zahl um 21 Prozent über dem Vorjahreswert. In Niederösterreich wurde damit der Höchstwert bei Firmeninsolvenzen der vergangenen fünf Jahre erreicht. Am häufigsten waren Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen betroffen. 135 Insolvenzfälle waren in dieser Sparte heuer bereits zu verzeichnen.

Dass die meisten Insolvenzen ausgerechnet in einer der gefragtesten Branchen erfolgten, mag auf den ersten Blick überraschend sein. Großteils handle es sich bei den Betroffenen um selbstständige Pflegekräfte bzw. Einpersonenunternehmen, die von Steuernachzahlungen überrascht werden, so die Sprecherin des Alpenländischen Kreditorenverbands, Cornelia Wesenauer. Die Betroffenen könnten dann zumeist die Nachzahlungen nicht mehr bewältigen. [...]" ...
Quelle: noe.orf.at

Zitat MeinBezirk.at/ Salzburg - Salzburg-Stadt vom 17.10.2023:

"An der Validierungsstelle BFI Salzburg können sich Personen, die bereits eine Ausbildung zur Pflegeassistenz absolviert haben und über eine längere Berufserfahrung verfügen, ihre erworbenen Kompetenzen durch ein Validierungsverfahren im Rahmen einer Pilotierung anerkennen lassen. [...]

In einer Erstberatung können sich Pflegeassistent:innen von Expert:innen über den Validierungsprozess informieren und erhalten die notwendigen Unterlagen. Wenn alle Voraussetzungen für eine Validierung erfüllt sind, können die selbsteingeschätzten Kompetenzen in einer Validierungswerkstatt präsentiert werden. Nach positiver Absolvierung aller Schritte kann eine verkürzte Ausbildung zur Pflegefachassistenz am BFI Salzburg / BFI Oberösterreich begonnen werden. Die Dauer der Ausbildung verringert sich auf Basis der Anrechnungsempfehlung. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Tips/ Linz-Stadt vom 09.10.2023:

"Im Kepler Universitätsklinikum sind Mitarbeiter aus mehr als 70 Nationen mit entsprechender internationaler Erfahrung tätig. Dies ermöglicht eine Zusammenarbeit von Menschen, die jeweils sehr individuelle Erlebnisse, kulturelle Hintergründe und Blickwinkel mitbringen. Vor allem angesichts des demografischen Wandels und der herausfordernden Suche nach Fachkräften sind internationale Arbeitskräfte eine wichtige Stütze im täglichen Tun. [...] Unabhängig von der Herkunft eint die Mitarbeiter des Kepler Universitätsklinikums der Wunsch, mit ihrer Arbeit anderen zu helfen. [...]

Sprachkurse und Weiterbildungsmöglichkeiten

»Die Neuausrichtung des Lebensmittelpunktes ist gerade zu Beginn oft mit Herausforderungen und sprachlichen Barrieren verbunden. Zur bestmöglichen Unterstützung und Erleichterung der Kommunikation im Team finden im Kepler Universitätsklinikum regelmäßige Deutschkurse statt, welche in der Dienstzeit absolviert werden können. Zudem werden diverse Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, um die individuellen Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen«, erklärt die Kollegiale Führung des Kepler Universitätsklinikums. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat APA-OTS/ PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien vom 02.10.2023:

"Innovatives Social Media-Format, um neue Zielgruppen für den Pflegeberuf zu gewinnen [...] Die Ausgangsposition ist klar: Pflegekräfte werden gesucht, allein in der Wiener Langzeitpflege bis zu 9.000 bis 2030. Der waff und das AMS Wien haben mit Jobs PLUS Ausbildung ein leistungsfähiges Programm, mit dem Quereinsteiger*innen den Pflegeberuf in unterschiedlichen Qualifikationen ergreifen können. Seit 2014 arbeiten rund 5.200 Personen in der Pflege, die ihre Ausbildung über das Programm Jobs PLUS Ausbildung absolviert haben. Im Vorjahr wurden rund 50 Prozent aller Pflege-Ausbildungsplätze in Wien über das Programm Jobs PLUS Ausbildung mit Berufsumsteiger*innen besetzt. Über 1.300 Umsteiger*innen haben 2022 Ausbildungen in Pflege und Betreuung von der Heimhilfe über Pflegeassistenz und –fachassistenz bis hin zum Bachelor-Studium der Gesundheits- und Krankenpflege begonnen, heuer sind es bereits über 1.100. Zentral für diesen Erfolg ist es, viele potenzielle Kandidat*innen für den Pflegeberuf zu interessieren.

Mit »Nicht wieder Mary«, der ersten Wiener Pflege-Soap, will der waff neue Zielgruppen für die Pflege gewinnen. »Nicht wieder Mary« heftet sich an den verbeulten Kotflügel von Meryems - kurz Marys - Fahrrad, mit dem sie als frischgebackene Pflegeassistentin und nebenberufliche DJane Wien unsicher macht. Nach dem Motto Sex, Drugs & Rollator folgen wir Mary auf ihrer beruflichen und privaten Achterbahn. [...] Pflege-Soap in Informationen zum Weg in die Pflege eingebettet [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Kronen Zeitung/ Oberösterreich vom 27.09.2023:

"Die Mitarbeitenden in der Pflege leisten tagtäglich Großartiges in der Versorgung ihnen anvertrauter Patient*innen. Und das nicht erst seit der Pandemie. Die Frage: »Wie schaffst du das?« ist für sie eine oft gehörte. Mit der Pflegekampagne des Ordensklinikum Linz geben Mitarbeitende darauf Antworten - auf Plakaten und im Film »24 Stunden im Ordensklinikum Linz«. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat Vorarlberg Online vom 26.09.2023:

"Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) vertraut bei der geplanten Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland auf eine enge Kooperation mit Deutschland. »Deutschland ist uns einen wesentlichen Schritt voraus«, etwa bei der Definition von Zielländern und dem dortigen Aufbau von Ausbildungsstrukturen, sagte Rauch zum Start des European Health Forum Gastein (EHFG) am Dienstagnachmittag. Österreich bekomme von Deutschland Listen und Programme und werde sich dort »anhängen«. [...]

Es gebe in Österreich einen »Wettbewerbsnachteil mit anderen europäischen Staaten, weil wir in diesem Land 15 Jahre Politik gemacht haben, zum Teil jedenfalls, die so getan hat, dass alles was von außen kommt und zuwandert potenziell gefährlich und böse ist, das rächt sich jetzt«, erläuterte Rauch. [...]

Er sei »überrascht«, wie schnell der Beinahe-Kollaps in der Pflege vonstattengeht, erklärte EHFG-Präsident Clemens Martin Auer. Kernproblem im Krankenhauswesen und in den Pflegeeinrichtungen »ist das hierarchische System«. Die Politik könne in erster Linie mehr Geld hineinpumpen. Eine bessere Work-Life-Balance und mehr Urlaub für das Personal dagegen, »das ist eine Managementaufgabe« der Kranken- und Pflegeeinrichtungen, sagte der frühere Sektionschef im Gesundheitsministerium.

Auer empfahl »jedem Landeshauptmann und jeder Landeshauptfrau«, sich mindestens einmal im Monat die Spitze des Krankenhausmanagements zu sich zu holen und zu fragen, »was sie getan haben im letzten Monat, dass es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen besser geht. Und wenn sie nach einem halben Jahr keine Erfolge aufzuweisen haben, sollen sie sie rausschmeißen«. [...]

Mehr als 90 Prozent der Pflegepersonen sind weiblich, aber nur die Hälfte in Führungspositionen sind Frauen, berichtete Sabine Ludwig, Professorin für Diversität in der Medizin von der MedUni Innsbruck. Dabei haben Frauen in Gesundheitsberufen u. ...
Quelle: vol.at


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