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Zitat Kleine Zeitung/ Kärnten vom 25.11.2022:

"Im Casineum Velden fand Donnerstagabend die Verleihung des Pflege-Awards der Kleinen Zeitung statt. Neben der »Pflegerin des Jahres« wurden die Gewinnerinnen und Gewinner der sechs Kategorien geehrt. [...] Die Auszeichnung »Pflegerin des Jahres« wurde Eva Stubinger zuteil [...] Für alle Gewinnerinnen und Gewinner gab es neben dem Preis und einer Urkunde noch eine Überraschung: eine Videobotschaft. Kolleginnen und Kollegen beziehungsweise Familie und Verwandte hielten in den selbst gedrehten Videos berührende Reden. Für Schwung in der Pause sorgte die Kärntner Band Matakustix, die eine Auswahl ihrer Hits spielte.

Die Statue, die die Pflegekräfte des Jahres 2022 überreicht bekamen, wurde vom österreichischen Künstler Klaus Mosettig gefertigt. Die Skulptur bildet, so die Intention des Künstlers, die Altersstruktur unserer Gesellschaft ab. Sie soll auch »den Wert und die Wichtigkeit des Pflegeberufs für die Bevölkerung darstellen«. Eingearbeitet in dem Betonguss ist ein Goldbarren. [...] Unterstützt wird der Award von Humanomed Consult, Rotes Kreuz Kärnten, Volksbank Kärnten, Wirtschaftskammer Kärnten, der Fachhochschule Kärnten, der Kabeg, den Österreichischen Lotterien, dem Land Kärnten und dem Hilfswerk. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat ORF Wien vom 23.11.2022:

"Mit einem Warnstreik in sechs Wiener Krankenhäusern haben die 10.000 Mitarbeitenden der Ordensspitäler am Mittwoch versucht, den Druck in ihren Sonder-Kollektivvertragsverhandlungen zu erhöhen. Gewerkschaft und Ärztekammer verlangen ein Gehaltsplus von 500 Euro brutto monatlich. [...]" ...
Quelle: ORF Wien

Zitat ORF News vom 21.11.2022:

"Der Notstand beim Personal im heimischen Gesundheitswesen ist akut. Kürzlich schlugen die 24-Stunden-Betreuerinnen Alarm, Spitäler müssen ihre Dienstpläne umstellen, Oberösterreich braucht in den kommenden acht Jahren mehr als 9.000 weitere Pflegekräfte. Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) sagte, das Arbeitskräftereservoir reiche schlicht nicht. Abhilfe könnte aus dem Ausland kommen. [...]" ...
Quelle: ORF News

Zitat Kleine Zeitung/ Kärnten vom 19.11.2022:

"Krankenschwester und Pflegeassistent schildern die dramatische Situation in Kärntens Alten- und Pflegeheimen: »Stationen werden gesperrt, Betten nicht nachbesetzt, weil man die Leute nicht mehr versorgen kann.« [...] Personalengpässe, Patienten-Aufnahmestopps, Stress, Druck, fehlende Zeit für Gespräche mit den Menschen und ausgebrannte, kranke Pflegekräfte, die ihren Beruf aufgeben – in regelmäßigen Abständen hört man in Kärnten Hilferufe wegen angeblicher untragbarer Zustände in Kärntner Alten- und Pflegeheimen. Die Politik kalmiert. Daher haben wir Kontakt mit Personen aufgenommen, die an der Front, also am Patienten, arbeiten. Und die Situation ist weit dramatischer als angenommen. [...] Die Forderungen der Pflege

Die Pflege fordert aber von Land und Bund zusätzlich strukturelle Maßnahmen:

Senkung des Personalschlüssels. Auf einen Mitarbeiter kommen aktuell 2,4 Bewohner. Der Schlüssel soll auf 1:2 gesenkt werden.

Überarbeitung der Kärntner Heimverordnung: Einstellung von Hilfskräften, die nicht-pflegerische Tätigkeiten erledigen. Damit würden Ressourcen für Pflegekräfte frei – diese Hilfskräfte dürfen nicht im Pflegeschlüssel enthalten sein. Das ist eine langjährige Forderung, die kurz- und mittelfristig den Personalnotstand abfedern würde.

Lohn: Adäquate und bessere Bezahlung, mindestens Angleichung der Löhne auf Kabeg-Niveau. Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden. Fachsozialbetreuer werden meist unterbezahlt eingestellt. Diese müssen verpflichtend laut Kollektivvertrag entlohnt werden.

Dienstplanstabilität. Damit wieder eine Freizeitplanung möglich wird.
Einrichtung einer unabhängigen Kontrollinstanz. Ausgegliedert vom Land. Derzeit führt die Abteilung 5 des Landes Kontrollen durch.

Personalberechnung in Heimen nach genehmigten Betten und nicht wie bisher nach belegten Betten. Dadurch würde man erkennen, dass Personal fehlt. Das wurde vom Verwaltungsgerichtshof festgestellt, das Land hat den Berechnungsschlüssel nicht umgestellt. ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat Kurier.at vom 18.11.2022:

"Staatsanwaltschaft Innsbruck stellte alle Ermittlungen zur Causa mangels strafrechtlicher Relevanz ein. [...] An der Abteilung für Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Kufstein sind Ende Juli Vorwürfe über angebliche Pflege-Missstände laut geworden. [...] Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens wegen Mobbings am Krankenhaus hatte ein Innsbrucker Anwalt die Zustände in der Pflege an die Öffentlichkeit gebracht. Es ging um mögliche Verstöße gegen die Menschenwürde. Pflegebedienstete sollen unter anderem wehrlose Patientinnen und Patienten gefilmt und fotografiert und die Aufnahmen über einen Messenger-Dienst geteilt haben. Auf einem Video soll ein Pfleger zu sehen gewesen sein, der an einem Fixierbett sexuelle Handlungen an sich vornimmt.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe hatte das BKH eine Rechtsanwaltskanzlei für eine externe Untersuchung hinzugezogen. Die Staatsanwaltschaft hatte dann ein Ermittlungsverfahren gegen zwei (Ex-)Mitarbeiter eingeleitet. [...] Nun wurden alle Ermittlungen zur Causa seitens der Innsbrucker Staatsanwaltschaft eingestellt - auch der sexuell motivierte Fall. [...] Eine Pflegerin sei mittlerweile fristlos entlassen worden. Der Gemeindeverband hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe betont, dass man sämtliche Sachverhalte sofort angezeigt habe. Auf einen Vergleich mit dem Kläger sei man nicht eingegangen. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat ORF Steiermark vom 15.11.2022:

"Eine steirische Initiative zur Verbesserung der Situation in der Pflege hat 11.508 Unterschriften gesammelt, um die Landespolitik zum Handeln zu animieren. Die am Dienstag geplante Übergabe der Petition musste aber verschoben werden, es blieb bei einer »Mini-Demo«. [...]" ...
Quelle: ORF Stmk

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Mödling vom 11.11.2022:

"Dr.in Claudia Herbst wurde zur ärztlichen Leiterin des Landesklinikums Baden-Mödling per 01. Jänner 2023 offiziell bestellt.

Seit Anfang Oktober ist Dr.in Claudia Herbst in der Zentrale der NÖ Landesgesundheitsagentur tätig und ab 01. Jänner 2023 übernimmt sie die ärztliche Leitung an den Standorten Baden-Mödling-Hinterbrühl. Zudem übernimmt Sie die Leitung der interdisziplinären Notfallaufnahme an den Standorten Baden und Mödling.

»Mit Claudia Herbst ist es gelungen, eine engagierte und erfahrene Herzchirurgin für die herausfordernde Aufgabe im Landesklinikum Baden-Mödling zu gewinnen. Ich wünsche Frau Dr.in Herbst viel Energie und alles Gute für die neue Aufgabe«, so LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Moment.at vom 10.11.2022:

"Grabschen an Po oder Brust, Intimpflege, die für sexuelle Befriedigung ausgenutzt wird: Für viele Pfleger:innen ist sexuelle Belästigung Alltag. Doch das Thema wird totgeschwiegen, trotz #metoo. Sexualpädagogin und Krankenpflegerin Elke Kieweg möchte das ändern. Sie musste selbst sexuelle Belästigung in der Pflege erleiden und schwieg lange. »Ich habe mich nicht getraut, weil ich mich schämte«, sagt sie im MOMENT.at-Interview. [...]" ...
Quelle: moment.at

Zitat tips.at/ Oberösterreich vom 09.11.2022:

"»Was ist der Rollator von morgen? Was der Notfallknopf von morgen?« So fasst Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) prägnant zusammen, was gemeint ist, wenn es um Innovationen zur Entlastung im Pflegebereich geht. Das Land OÖ treibt die Digitalisierung in der Pflege voran, ein eigener Pflegetechnologiefonds wird aufgesetzt, zuallererst gelte es aber, Mindeststandards der Digitalisierung für alle Alten- und Pflegeheime einzuführen. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 04.11.2022:

"Die gute Konjunktur und die Inflation lassen heuer die Steuereinnahmen sprudeln. Einnahmen in der Höhe von 7,13 Milliarden Euro hatte Oberösterreich für 2022 budgetiert. Stattdessen werden es voraussichtlich 7,63 Milliarden Euro. [...] Zusatzausgaben: Spitäler, Pflege

Die Zusatzeinnahmen würden primär für Ausgaben im Bereich Spitäler und Pflege verwendet, erläuterte Stelzer. »Gehaltsboni für alle in Pflegeberufen; monatlich 600 Euro Pflegestipendium für alle, die sich jetzt für diesen Beruf entscheiden; Investitionen in den Standort sowie Maßnahmen gegen die Teuerung - das sind wichtige Schwerpunkte des Nachtragsbudgets.« [...]" ...
Quelle: OÖN


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