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Zitat Vorarlberg Online vom 01.12.2022:

"Katharina Wiesflecker (Soziallandesrätin, Die Grünen) war am Donnerstag zu Gast bei »Vorarlberg LIVE«. [...] »80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut«

In dem Interview war unter anderem auch die Pflege Thema, etwa die Pflege zuhause. »Etwa 80 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut und gepflegt«, teilte die Landesrätin mit. Auf verschiedenen Ebenen würde angesetzt, zum einen durch den Ausbau der ambulanten Dienste. »Da haben wir auch noch Luft nach oben.« Dies sei ihr besonders wichtig, da viele pflegende Angehörige erschöpft seien und zu spät Hilfe in Anspruch nähmen. Deren Entlastung sei ein wichtig. »Das werde ich als Schwerpunktthema ins nächste Jahr mitnehmen.« Hilfe böte sicher die zusätzliche Förderung des Bundes. In Zukunft soll es nämlich einen Pflege-daheim-Bonus in der Höhe von 1500 Euro geben. »Es ist vereinbart, dass wir die Förderung der 24-Stunden-Betreuung gemeinsam erhöhen, also Bund, Länder und Gemeinden.« [...]" ...
Quelle: VOL.at

Zitat ORF Tirol vom 29.11.2022:

"Der Ruf nach einer Besserstellung von pflegenden Angehörigen wird lauter. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) steht einer Anstellung pflegender Angehöriger nach dem Vorbild des Burgenlands offen gegenüber. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) Tirol begrüßt das. [...] Eine Anstellung der pflegenden Angehörigen beim Land von der Geringfügigkeitsgrenze bis zur Vollzeitanstellung – je nach Pflegeausmaß – sei dringend notwendig, um diese Menschen abzusichern, sagte Wohlgemuth in einer Aussendung. Darüber hinaus setze sich der ÖBG für ein entsprechendes Aus- und Weiterbildungsangebot für pflegende Angehörige sowie den Anspruch auf eine zweiwöchige Auszeit zum Selbstkostenbeitrag von 50 Euro ein.

»Die Betreuung Angehöriger ist emotionale Schwerarbeit«, erläuterte Wohlgemuth. In dieser Zeit soll die Pflege der zu betreuenden Person über einen Betreuungspool des Landes zur Verfügung gestellt werden. [...]" ...
Quelle: ORF Tirol

Zitat Klick Kärnten vom 29.11.2022:

"Bürgermeister Klaus Köchl hieß Pflegekoordinatorin Verena Schatz im Namen der Marktgemeinde Liebenfels offiziell willkommen. [...] Die Marktgemeine Liebenfels bietet gemeinsam mit den Gemeinden Glanegg und St. Urban ein kostenloses Service an, das sich gezielt an ältere Menschen und betreuende Angehörige richtet. [...] Schatz unterstützt mit Informationen und Beratung zu Angeboten im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich, bei Anträgen (Pflegegeld, Pension, Heilbehelfe …), bei der Organisation des Betreuungsalltags und bei benötigten Leistungs- und Entlastungsangeboten (Kurzzeitpflege, Urlaub für pflegende Angehörige, Förderung der Ersatzpflege …) sowie bei der Koordination von Hol- und Bringdiensten. [...] Telefonisch, zu Hause oder im Gemeindeamt [...]" ...
Quelle: Klick Kärnten

Zitat heute.at vom 28.11.2022:

"Die bodenlose Teuerung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, so auch in der Pflege und Behindertenhilfe. Niederösterreich zieht die Bremse. [...] Die Pflege und Behindertenhilfe wird von den Rekord-Teuerungen in Österreich regelrecht niedergewalzt. Immer mehr Bundesländer handeln deshalb und ziehen die Konsequenzen, so auch Niederösterreich. [...] »Die Teuerung betrifft uns alle. Wir handeln jetzt und wir helfen dort, wo unsere Landsleute Hilfe benötigen. Gerade pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sind besonders auf Unterstützung angewiesen. Aus diesem Grund erhöht das Land Niederösterreich für das kommende Jahr die Kostenentgelte im Bereich der Pflegeheime um 59,7 Millionen Euro und im Bereich der Hilfe für Menschen mit Behinderung um 25,9 Millionen Euro. Zudem werden für Mehrkosten bei den Ausbauprojekten 3,5 Millionen Euro bei den Pflegeheimen und 2 Millionen Euro bei der Behindertenhilfe zusätzlich aufgewendet«, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat graz.at vom 28.11.2022:

"In Österreich besteht bereits seit Jahren ein akuter Pflegefachkräftemangel, weshalb dringend gut ausgebildete Pflege-Kräfte gesucht werden. Viele Migrant:innen möchten beruflich in der Pflege tätig werden, scheitern jedoch häufig an den Sprachkenntnissen oder am fehlenden Systemwissen. An diesem Punkt setzt der dreimonatige Ausbildungs- und Berufsvorbereitungskurs »migrants care« an und bietet eine Kombination aus fachsprachlichen und berufsspezifischen Unterrichtseinheiten, um für die anschließende Pflegeausbildung gut gerüstet zu sein. Ergänzende Unterstützung erhalten die Teilnehmenden durch eine individuelle Beratung und laufendes Coaching für die Aufnahmeverfahren an den Ausbildungseinrichtungen. [...]" ...
Quelle: Stadt Graz

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Triestingtal vom 14.11.2022:

"Aufgrund eines guten Konzepts wurden Pottenstein zwei geförderte »Gemeindeschwestern« zuerkannt. [...] »Community Nursing« betitelt sich ein EU-Projekt, das Gemeinden mit entsprechendem Bedarf Krankenschwestern zur Unterstützung der Hauskrankenpflege finanziert. [...] Neben der Kooperation mit Pensionisten- und Seniorenvereinen betreut Gemeindeschwester Patra Palzer ein besonderes Projekt. Sie holt regelmäßig seniorengerechte Bücher in Großdruckschrift aus der Stadtbücherei Berndorf und bietet sie bei Vereinsveranstaltungen zum Ausleihen an.
Unterwegs sind die Community Nurses übrigens zumeist mit einem umweltfreundlichen E-Bike, das ebenso von der EU finanziert wurde. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat APA Science vom 17.10.2022:

"Die Ankündigung des Landes Niederösterreich, Menschen aus Vietnam nach österreichischen Standards im Beruf Pflegeassistenz auszubilden, sei »ein Ansatz, der weiter zu verfolgen ist«, stellte Reinhard Waldhör, Vorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, fest. Als wichtig erachtet er dabei die Förderung beim Spracherwerb. Nur so könnten nämlich Integration und Ausbildung erfolgreich gelingen. [...]" ...
Quelle: APA

Zitat heute.at vom 17.10.2022:

"Seit Jahren wird über die Pflegereform diskutiert und nach Lösungen gesucht. Passiert ist nicht allzu viel, nun spitzt sich die Lage in Österreich zu. [...] Immer lauter werden die Warnungen: Das Pflegesystem ist kurz davor, völlig zu kollabieren. In den Heimen gibt es keine freien Plätze, Mitarbeiter fehlen in jedem Bereich und viele kehren dem Beruf aus Überforderung, fehlender politischer Unterstützung und der schlechten Bezahlung den Rücken. Vor allem die 24-Stunden-Pflege steht auf der Kippe. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Kronen Zeitung Wien vom 17.10.2022:

"Seit Jahren wird über die Pflegereform diskutiert. Passiert ist kaum etwas. Die Versorgung der Alten und Kranken in Wien wird weiter den Familien aufgeladen. [...] Das Pflegesystem ist kurz vor dem Zusammenbruch, immer lauter und eindringlicher werden die Warnungen. In den Heimen gibt es keine freien Plätze, zudem fehlen an allen Ecken und Enden nötige Mitarbeiter. Viele kehren dem Beruf den Rücken oder wandern in andere Länder mit besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen aus.

Angehörige überfordert
Doch wie sollen wir unsere Alten und Kranken betreuen? Oft bleibt diese Aufgabe an den eigenen Angehörigen hängen. Wer es sich leisten kann, engagiert Pflegehelfer. Im Idealfall sind diese Personen sogar 24 Stunden verfügbar. Doch das kostet natürlich Geld. Daher hat der Staat im Jahr 2007 gesetzliche Rahmenbedingungen für die 24-Stunden-Betreuung samt Förderung verabschiedet. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat OTS/ Fonds Gesundes Österreich vom 09.10.2022:

"»Psychosoziale Gesundheit fördern«, lautet eines der 10 Österreichischen Gesundheitsziele. Der Fonds Gesundes Österreich trägt aktiv zur Umsetzung bei. [...] Weltweit ist eine Zunahme an psychischen Belastungen und Erkrankungen zu beobachten. Auslöser dafür sind unter anderem die COVID-Pandemie, Kriege, Flüchtlingsbewegungen und die Klimakrise. Am Welttag der psychischen Gesundheit betont die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit global und national eine Priorität der Politik sein sollten.

Österreich ist einen Schritt weiter. »Die psychosoziale Gesundheit fördern« ist eines der 10 Österreichischen Gesundheitsziele, die 2012 in einem partizipativen Prozess mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gesellschaft entwickelt und in der Folge vom Ministerrat beschlossen wurden. Bis zum Jahr 2032 bilden sie den Handlungsrahmen für eine gesundheitsförderliche Gesamtpolitik. Um die psychosoziale Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Menschen zu fördern und zu erhalten, werden ihre Lebenswelten und ihre Lebenskompetenzen durch systematische und strukturierte Maßnahmen gestaltet bzw. gestärkt. [...]
Einsamkeit im Alter vorbeugen

Wissenschaftliche Studien belegen: Der soziale Zusammenhalt in guten Nachbarschaften ist gut für unser Wohlbefinden und unsere psychische Gesundheit. Ältere Menschen sind häufiger von Einsamkeit und gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen und können daher von funktionierenden Nachbarschaftsnetzwerken, die Unterstützung und ein gutes Miteinander bieten, besonders profitieren. Die COVID-Pandemie hat durch die Kontaktbeschränkungen die Gefahr der sozialen Isolation von älteren Menschen noch weiter verschärft. [...]" ...
Quelle: OTS


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