News


Zitat Kronen Zeitung Salzburg vom 03.12.2022:

"Während im Pongau ganze Kurse abgesagt werden müssen, tüftelt die Politik an neuen Ausbildungs-Modellen. [...] Eigentlich hätten Mitte November eine Reihe von Salzburgern in Schwarzach in die Pflege-Ausbildung starten sollen. Doch wegen zu wenig Bewerbungen musste der Teilzeit-Kurs nun abgesagt werden – und das trotz eines monatlichen Pflegestipendiums von 1400 Euro. »Es wird Zeit, dass hier ein Umdenken stattfindet«, sagt Schwarzachs Bürgermeister Andreas Haitzer (SPÖ). Er fordert deswegen: Die Ausbildung auch für junge Menschen möglich machen, die gerade aus der Schule kommen – also eine Pflege-Lehre. Zurzeit können Interessierte entweder nach der Matura studieren, oder die Pflegeassistenten-Ausbildung mit 17 Jahren beginnen. Davor gibt es keine Möglichkeit. [...] Im Lungau gibt es schon eine Pflege-Schule [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Dolomitenstadt vom 28.11.2022:

"Tirols Gesundheitslandesrätin nimmt sich ein Beispiel an Burgenland. Auch die Pflegelehre ist Thema. [...] Darüber hinaus sah sich Hagele in all den von ihr geleiteten Ressorts mit einem Personalmangel konfrontiert – seien es Ärztinnen und Ärzte, insbesondere in der Allgemeinmedizin und am Land, Lehrkräfte oder eben Pflegepersonal. Die Anzahl der über 80-Jährigen werde bis 2040 im Bundesland um 80 Prozent steigen, in den nächsten zehn Jahren würden 7.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. In Bezug auf den ÄrztInnenmangel verwies sie auf die neue Stiftungsprofessur Allgemeinmedizin – für die es bereits unerwartet viele Interessentinnen und Interessenten gäbe, den sogenannten Karrierepfad Allgemeinmedizin und das »Landarztstipendium«. Ferner soll nun eine Erhebung der Altersstruktur auch bei Fachärztinnen und Fachärzten im Land Klarheit schaffen, wo so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen bzw. am dringendsten für eine Nachfolge gesorgt werden müsse. [...]" ...
Quelle: Dolomitenstadt.at

Zitat DiePresse vom 25.11.2022:

"Seit September 2022 bekommen Studierende für Gesundheits- und Krankenpflege ein monatliches »Gehalt« des Bildungsträgers. Ab dem kommenden Jahr werden einschlägige Studien nur mehr an Fachhochschulen durchgeführt. [...] Mindestens 600 Euro monatlich können Studierende für Gesundheits- und Krankenpflege beantragen. Das sieht das im Juli verabschiedete Pflegeausbildung-Zweckzuschussgesetz vor, das den elf Fachhochschulen mit einschlägigem Angebot die Mittel zur Verfügung stellt. Ab 2024 sind die FH die alleinigen Einrichtungen, die Gesundheits- und Pflegepersonal ausbilden werden. Einen besonderen Andrang wegen des finanziellen Anreizes spüren die wenigsten. »Wir können einen Anstieg der Inskribierendenzahlen nicht beobachten. Doch für mich ist diese Entlohnung ein richtiger Schritt angesichts der 2300 Praktikumsstunden, die Studierende zu absolvieren haben«, sagt Babette Grabner, Studiengangsleiterin an der FH Salzburg.

Das Vollzeitstudium mit einem hohen Anteil an Praxis ermögliche nur sehr eingeschränkte Jobmöglichkeiten während des Studiums, sagt Roswitha Engel, Studiengangsleiterin an der FH Campus Wien: »Vereinzelt werden finanzielle Gründe als Austrittsgründe genannt. Daher hat ein zusätzliches Einkommen existenzielle Bedeutung. [...]«" ...
Quelle: DiePresse

Zitat ORF Kärnten vom 22.11.2022:

"Um aktuelle Probleme in der Pflege ging es am Dienstag bei einem Treffen, das der Österreichische Gesundheits- und Krankenpflegeverband in Klagenfurt veranstaltet hat. Dabei ging es um Möglichkeiten, den akuten Personalmangel in der Pflege zu lösen. [...]" ...
Quelle: ORF Kärnten

Zitat unsertirol24.com vom 18.11.2022:

"Der Ausbau der Pflegeausbildung sowie der Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Mitarbeiter im Pflegebereich sind zwei wesentliche Säulen des MEHR-Pflegepakets des Landes Tirol, wofür das Land Tirol bis 2024 insgesamt 27 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellt. Mit der Eröffnung des neuen Instituts für Gesundheitsbildung in Lienz wurde dies nun beispielhaft umgesetzt. [...]" ...
Quelle: unsertirol24

Zitat Kronen Zeitung Wien vom 16.11.2022:

"Jetzt informieren und bewerben für das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Campus Wien: Zwischen sechs Standorten wählen, von Wiener Ausbildungsprämie während der Studienzeit und von großer Jobsicherheit danach profitieren. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 08.11.2022:

"In den OÖNachrichten vom 29. Oktober wurde berichtet, dass nicht alle Ausbildungsplätze für Polizeischüler besetzt werden konnten. [...] Zu wenig Bewerbungen. Innenminister Gerhard Karner versprach, mit einer kräftigen Erhöhung des Grundgehalts die Motivation zum Einstieg in den sehr wichtigen und anspruchsvollen Polizeidienst zu steigern. Mit Jahresbeginn 2023 erhalten die Polizeischüler im ersten Jahr 1565 Euro netto. Im zweiten Jahr gibt es 1887 Euro netto. Ich finde das sehr großzügig.

Noch dringender benötigen wir Menschen, die bereit sind, Pflegearbeit zu verrichten. Zahlreiche Betten in Heimen und Spitälern können nicht belegt werden, da das Pflegepersonal fehlt. Und die Lage verschärft sich: Fast die Hälfte der dort Beschäftigten zieht immer wieder einen Berufsausstieg aus verschiedensten Gründen in Erwägung. Einer von vielen Gründen ist die zu geringe Bezahlung (55 Prozent geben dies als Grund an). Seit September 2022 gibt es in OÖ 600 Euro Prämie für Auszubildende in einem Pflegeberuf. Ich finde diesen Betrag im Vergleich zu den Gehältern in der Polizeischule als nicht gerecht. Nichts benötigen wir dringender als Menschen, die im Pflegesektor arbeiten möchten. Also bezahlen wir sie entsprechend, auch schon in der Ausbildungszeit! [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat ORF Wien vom 04.11.2022:

"Laut einer Erhebung des Dachverbands der Wiener Sozialeinrichtungen werden in Wien bis 2030 rund 9.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Die Stadt will neue Pflegerinnen und Pfleger mit einer Ausbildungsprämie von 600 Euro monatlich gewinnen. [...]" ...
Quelle: ORF Wien

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 04.11.2022:

"Die gute Konjunktur und die Inflation lassen heuer die Steuereinnahmen sprudeln. Einnahmen in der Höhe von 7,13 Milliarden Euro hatte Oberösterreich für 2022 budgetiert. Stattdessen werden es voraussichtlich 7,63 Milliarden Euro. [...] Zusatzausgaben: Spitäler, Pflege

Die Zusatzeinnahmen würden primär für Ausgaben im Bereich Spitäler und Pflege verwendet, erläuterte Stelzer. »Gehaltsboni für alle in Pflegeberufen; monatlich 600 Euro Pflegestipendium für alle, die sich jetzt für diesen Beruf entscheiden; Investitionen in den Standort sowie Maßnahmen gegen die Teuerung - das sind wichtige Schwerpunkte des Nachtragsbudgets.« [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Kronen Zeitung Salzburg vom 04.11.2022:

"Die Landesregierung will die Situation der Pflegekräfte verbessern. Die Maßnahmen sollen mehr Interessenten und entlastete Pfleger bringen. Der Opposition ist das zu wenig. [...] 220 Millionen Euro will das Land binnen fünf Jahren in die Pflege investieren. Auszubildende sollen mehr Geld bekommen, die Bedingungen für Pflegekräfte verbessert werden. Einige Maßnahmen, die in anderen Bundesländern schon bewährte Praxis sind, sucht man vergebens. So zum Beispiel einen gesetzlichen Pflegeschlüssel. Dabei wird vorgeschrieben, wie viele Bewohner eine Pflegekraft maximal versorgen kann. In Oberösterreich und der Steiermark das schon gängige Praxis. So können die Zuständige sowohl die Überlastung der Mitarbeiter, als auch die Vernachlässigung von Pflegebedürftigen verhindern. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung