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Zitat ORF Science vom 21.09.2022:

"Palliativmedizin möchte sterbenskranken Menschen bis zum Lebensende eine möglichst hohe Lebensqualität verschaffen: mittels Medikamenten und guter Betreuung. Ein Kongress in Wien diskutiert über aktuelle Herausforderungen. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 17.09.2022:

"Welttag der Patient:innensicherheit: Information über die richtige Einnahme von Medikamenten verbessern [...] Wien, 17. September 2022: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt den heutigen Welttag der Patient:innensicherheit zum Anlass, um auf das wichtige Thema der Arzneimittelsicherheit aufmerksam zu machen. Fehler rund um die Anwendung von Medikamenten sind weltweit eine der häufigsten Ursachen für gesundheitliche Schäden, die man durch die richtige Einnahme vermeiden kann. Auch das österreichische Gesundheitsministerium beteiligt sich an diesem thematischen Schwerpunkt und appelliert sowohl an Ärzt:innen als auch an Patient:innen, verstärkt auf die korrekte Einnahme von Medikamenten zu achten. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat OTS/ Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz vom 16.09.2022:

"Antragstellung für Rot-Weiß-Rot-Karte im Inland [...] Auch für einen weiteren von den Koalitionsparteien eingebrachten Gesetzesantrag liegt eine Fristsetzung vor. Er hat eine Änderung des Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetzes zum Inhalt und zielt auf weitere Erleichterungen beim Zugang zur Rot-Weiß-Rot-Karte ab. So sollen Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels auch im Inland eingebracht werden können, sofern die Einreise nach Österreich rechtmäßig erfolgt ist. Laut Begründung sollen zur Förderung qualifizierter Migration Drittstaatsangehörige - mit oder ohne Visum - berechtigt werden, auch im Inland einen Antrag für sämtliche Säulen der Rot-Weiß-Rot-Karte zu stellen. Dabei gehe es neben besonders Hochqualifizierten auch um Fachkräfte in Mangelberufen, Schlüsselkräfte, Stammsaisonniers und Studienabsolvent:innen. [...]

Ärzt:innenausbildung

Gemeinsam mit den beiden Berichten zum Pandemiemanagement stehen Berichte zur Ärzt:innenausbildung und zur Arzneimittelbeschaffung zur Diskussion. Der Bericht zur Ärzt:innenausbildung wurde vom Rechnungshof im Auftrag des Nationalrats erstellt, der das Prüforgan Anfang 2019 um eine breite Überprüfung des österreichischen Gesundheitssystems ersucht hat. Dabei lag der Fokus auf dem Studium der Humanmedizin und der post-promotionellen Ärzt:innenausbildung, und zwar vor allem in den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychiatrie und Kinder- und Jugendheilkunde.

Empfohlen werden von den Prüfer:innen unter anderem Maßnahmen gegen die hohe Drop-out-Rate und eine bessere Abstimmung zwischen den in die Ausbildung involvierten Stellen. So sind letztlich mehr als 30% der Studienabsolvent:innen nach dem Medizinstudium nicht in Österreich in einem Arztberuf tätig. Auch brauche es mehr Transparenz bei der Lehrpraxisförderung sowie geeignete Instrumente, um die Schätzungen über den Bedarf an Allgemeinmediziner:innen künftig treffsicherer zu machen. ...
Quelle: OTS

Zitat Tiroler Tageszeitung vom 08.09.2022:

"In den vergangenen 20 Jahren hat die medikamentöse Therapie bei Multipler Sklerose große Fortschritte gemacht. Jetzt wird offenbar auch die derzeit effizienteste Strategie – die sogenannte Anti-B-Zell-Therapie – noch effektiver. [...] Derzeit dürften rund 13.500 Menschen in Österreich an Multipler Sklerose leiden. In den vergangenen 20 Jahren hat die medikamentöse Therapie große Fortschritte gemacht. Jetzt wird offenbar auch die derzeit effizienteste Strategie – die sogenannte Anti-B-Zell-Therapie – noch effektiver. Das haben Zulassungsstudien mit dem monoklonalen Antikörper Ublituximab ergeben, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht worden sind. [...]
Hohe Wirksamkeit im Vergleich zu Teriflunomid

Die im New England Journal of Medicine publizierte Studien mit einer Beobachtungszeit von 96 Wochen (DOI: 10.1056/NEJMoa2201904) von Lawrence Steinman (Universität Palo Alto/USA) und seinen Co-Autoren zeigten in der Gesamtdarstellung jedenfalls eine sehr hohe Wirksamkeit im Vergleich zu dem herkömmlichen MS-Medikament Teriflunomid. Die jährliche Rückfallsrate (akute Schübe) wurde unter der Therapie mit Ublituximab in den beiden Studien auf 0,08 bzw. 0,09 solcher Episoden gedrückt. In den Gruppen mit der Teriflunomid-Therapie lag die jährliche Schubrate bei 0,19 bzw. 0,18. Das bedeutete je nach Studie eine um knapp die Hälfte bis um 59 Prozent bessere Wirksamkeit der monoklonalen Antikörper. In den Magnetresonanz-Untersuchungen zeigte sich auch, dass es mit dem neuen in Entwicklung stehenden Medikament kaum mehr zu neuen entzündlichen Krankheitsherden im Gehirn kam.

Allerdings ergab sich zwischen den beiden Behandlungsgruppen kein signifikanter Unterschied bei der Entwicklung bleibender Schäden durch die MS. Während Teriflunomid in Tablettenform eingenommen werden kann, sind bei dem Biotech-Medikament Infusionen notwendig, was bei knapp der Hälfte der Behandelten zu zumeist leichten Nebenwirkungen führte. ...
Quelle: Tiroler Tageszeitung

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 04.09.2022:

"Die Corona-Schutzimpfung ist die wichtigste Maßnahme zur Bewältigung der Pandemie. Seit einigen Monaten stehen zusätzlich wirksame Medikamente gegen Corona-Erkrankungen zur Verfügung.

Der Information der Bevölkerung kommt dabei besondere Bedeutung zu. Die Impfkampagne der Bundesregierung geht mit Schulbeginn in ihre nächste Phase. Die Österreichische Ärztekammer und die Österreichische Apothekerkammer unterstützen die Bemühungen der Bundesregierung in Kooperationen. [...]" ...
Quelle: APA-OTS

Zitat DerStandard vom 04.09.2022:

"Das erste immuntherapeutische Medikament wurde vor mehr als zehn Jahren zugelassen – und läutete ein goldenes Zeitalter mit deutlich besseren Behandlungserfolgen ein [...] Drei Jahreszahlen stechen in der Krebsforschung der letzten Dekaden hervor: 1994, 2011 und 2018. Sie markieren die Entwicklungsschritte einer großen, neuen Behandlungsform – der Immuntherapie. 1994 konnte James Allison an der University of California im Tiermodell zeigen, dass er die "Bremse" lösen konnte, die bei einer Krebserkrankung das Immunsystem davon abhält, sich gegen die Tumorzellen wirkungsvoll zu wehren. [...] Der Wiener Onkologe gesteht der Methode hohes Potenzial für eine ganze Reihe von Krebsarten zu. Zugelassene Präparate gibt es bereits für Brustkrebs- und Lymphom-Varianten. Eine Reihe klinischer Studien – auch für Lungenkrebs – ist auf dem Weg. [...] Zu den Therapievarianten, die große Zukunftshoffnungen darstellen, aber noch weit von regulären Anwendungen entfernt sind, zählt dagegen die therapeutische Tumorimpfung. Hauptdarsteller ist eine Technologie, die im Zuge der Covid-Pandemie zu einiger Berühmtheit gelangt ist – mRNA-Impfstoffe.

Im Fall von Corona wurde mit der mRNA der Bauplan für ein Oberflächenmolekül des Virus in die Körperzellen eingeschleust, um eine Immunreaktion hervorzurufen. Bei einer Tumorimpfung wird das Immunsystem dagegen auf ein bestimmtes, für eine individuelle Krebserkrankung typisches Protein aufmerksam gemacht. Zellen, die dieses Protein tragen, werden bekämpft. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat ORF Kärnten vom 04.09.2022:

"Die Schmerzklinik am Klinikum Klagenfurt feiert ihr 30-jähriges Bestehen, die interdisziplinäre Schmerztherapie ist zehn Jahre alt. Die Entwicklung der Schmerztherapie geht weiter. Der Leiter der Schmerzklinik wartet noch auf die Zulassung von CBD, wie es in Deutschland der Fall ist. [...]" ...
Quelle: ORF Ktn

Zitat Salzburger Nachrichten vom 05.08.2022:

"Mangel an Personal, überforderte Bedienstete: Die Hälfte aller Freiheitsbeschränkungen in Pflegeheimen erfolgt durch Verabreichung von Medikamenten. [...] Ein Bediensteter eines Pflegeheims in Oberösterreich, der anonym bleiben will, packt aus: Wegen des Personalmangels seien Pflegekräfte auf einzelnen Stationen völlig überfordert, im Nachtdienst seien zwei Betreuerinnen und Betreuer zum Teil für 16 Bewohner und mehr zuständig. Weil sie die Arbeitslast nicht mehr bewältigen, greifen die Bediensteten zu fragwürdigen Maßnahmen. Sie erwirken bei den behandelnden Ärzten die Verschreibung von Schlafmitteln, in Fällen, bei denen das medizinisch gar nicht notwendig wäre. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat ORF Science vom 19.07.2022:

"Mit einer gesunden, aktiven Lebensweise kann man Alzheimer-Demenz zu 40 Prozent vermeiden. Das erklärte der Mediziner Peter Dal-Bianco am Dienstag anlässlich der Präsentation eines Weißbuches »Volkskrankheit Alzheimer« am Dienstag in Wien. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat ORF News vom 17.06.2022:

"Aufgrund der starken psychischen Belastung während der Coronavirus-Pandemie sind laut einer Studie im Auftrag des Anton Proksch Instituts die Medikamenteneinnahmen in Österreich in die Höhe geschnellt. Jede bzw. jeder Vierte gab an, durch die Epidemie psychisch beeinträchtigt zu sein. Vor allem bereits belastete Menschen haben vermehrt zu Schmerz-, Beruhigungs-, Schlaf- und Aufputschmitteln gegriffen – und dabei vor allem junge Menschen. Auch die WHO schlägt in einem neuen Bericht Alarm. [...]" ...
Quelle: ORF News


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