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243 News gefunden


Zitat ORF News vom 13.06.2024:

"Das Österreichische Rote Kreuz darf künftig kostenlos Medikamente an Menschen abgeben, die keine Krankenversicherung haben. Die Regierungsparteien brachten dazu heute einen entsprechenden Initiativantrag im Nationalrat ein.

Nach Schätzungen von Sozialorganisationen gibt es in Österreich derzeit mehr als 25.000 Betroffene. Dazu zählen etwa obdachlose Menschen und Menschen ohne gültige Aufenthaltsberechtigung, wie es in einer Aussendung hieß. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat Kronen Zeitung/ Vorarlberg vom 03.06.2024:

"Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker plädiert für eine Aufteilung der Carearbeit. Doch auch die Politik ist gefragt. [...]

»Die Hälfte aller Frauen arbeitet in Teilzeit. Bei den Männern sind es gerade einmal neun Prozent. Damit erhalten Frauen deutlich geringere Pensionen – im Durchschnitt nur halb so viel«, erläutert Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker die aktuelle Lage. Derzeit hätte fast ein Viertel der Frauen über 60 Jahren nicht einmal eine eigene Pension, womit das weibliche Geschlecht vom jeweiligen Partner abhängig sei.

Sehr positiv auf die Pensionen der Frauen habe sich die 2004 erfolgte Pensionsreform für Frauen ausgewirkt. »Es hat ihnen sehr geholfen, dass die besten 15 Erwerbsjahre herangezogen wurden.« Nachdem die Berechnung nun aber nach und nach auf 45 Jahre ausgedehnt werden, würden sich unterbrochene Erwerbstätigkeiten und Teilzeitarbeit wieder negativ auswirken. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat WeLT/ Deutschland vom 24.05.2024:

"Laut einer Studie im Auftrag eines AOK-Institutes ist die Pflege für Angehörige teurer geworden. Oft sind es Frauen, die Angehörige zu Hause betreuen und dafür nur noch in Teilzeit arbeiten. Die AOK fürchtet einen Weg in die Altersarmut. [...]

Wer zu Hause Angehörige pflegt, muss dafür einem Bericht zufolge immer mehr Zeit und eigenes Geld aufwenden. Wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf eine repräsentative Forsa-Studie im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) berichten, gaben die Befragten 2019 noch an, 43 Wochenstunden für pflegende Tätigkeiten wie Ernährung, Körperpflege und Medikamentengabe zu benötigen. Nun seien es 49 Stunden.

Auch die finanzielle Belastung ist dem Bericht zufolge trotz gestiegener Leistungen aus der Pflegeversicherung gewachsen. Der mittlere Eigenanteil sei von knapp 200 Euro im Jahre 2019 auf nun 290 Euro im Monat gestiegen. [...]" ...
Quelle: welt.de

Zitat FOCUS online/ Deutschland vom 21.05.2024:

"Menschen, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen, müssen dafür immer mehr Zeit und eigenes Geld aufwenden. Die Folge: Über die Hälfte der Pflegenden können nicht in Vollzeit arbeiten, viele geben die Berufstätigkeit komplett auf. Besonders Frauen sind betroffen. [...]

Gaben die Befragten 2019 noch an, 43 Wochenstunden für pflegende Tätigkeiten wie Ernährung, Körperpflege und Medikamentengabe zu benötigen, lag die aufgewendete Zeit nunmehr bei 49 Stunden.

Auch die finanzielle Belastung ist danach trotz gestiegener Leistungen aus der Pflegeversicherung gewachsen. [...]
Die hohe zeitliche Belastung wirkt sich insbesondere auf die eigene Berufstätigkeit aus. Lediglich 46 Prozent der Hauptpflegepersonen arbeitet der Umfrage zufolge in Vollzeit. 37 Prozent haben eine Teilzeitbeschäftigung und 18 Prozent sind gar nicht beschäftigt. [...]

Altersarmut droht
»Wenn pflegende Angehörige – überwiegend Frauen – die Arbeitszeit reduzieren oder ganz aufhören zu arbeiten, bereitet dies Tür und Tor für Altersarmut in der nächsten Generation der zu Pflegenden«, argumentierte Reimann. Gleichzeitig fehlten diese Menschen auf dem ohnehin schon engen Arbeitsmarkt, auch in der beruflichen Pflege. [...]" ...
Quelle: focus.de

Zitat aerzteblatt.de/ Deutschland vom 21.05.2024:

"Wer zuhause Angehörige pflegt, muss dafür immer mehr Zeit und eigenes Geld aufwenden. Das ist das Ergebnis einer heute vorgestellten Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbands. Zugleich ist die Pflege demnach einer der Hauptgründe, warum im Job Stunden reduziert werden oder die Erwerbstätigkeit sogar ganz aufgegeben wird.

Gaben die Befragten 2019 noch an, durchschnittlich 43 Wochenstunden für pflegende Tätigkeiten wie Ernäh­rung, Körperpflege und Medikamentengabe zu benötigen, lag die aufgewendete Zeit nun bei 49 Stunden. [...] ...
Quelle: aerzteblatt.de

Zitat ORF Tirol vom 12.05.2024:

"Dass am 12.Mai 2024 Muttertag und internationaler Tag der Pflege zusammen fallen, sei von hoher Symbolkraft. Das sagen Organisationen, die die Herausforderungen der Pflege für die kommenden Jahre und Jahrzehnte steigen sehen. Dafür gebe es viel zu wenige Pflegekräfte. [...]

Was es heißt, pflegebedürftige Menschen zu umsorgen, wird vielen erst bewusst, wenn ein Fall in der eigenen Familie auftritt. In Tirol werden immer noch 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause gepflegt. Eine große Belastung für Angehörige, aber auch ausgebildete Pflegekräfte haben zum Teil ihre Belastungsgrenze schon überschritten.

Arbeitsbedingungen als Schlüssel zum Erfolg [...] Pflege durch Angehörige kann Altersarmut verstärken [...] Viele Aufgaben – große Hilfe [...] Schnellere Berufszulassung für ausländische Pflegerinnen [...]" ...
Quelle: tirol.orf.at

Zitat Kleine Zeitung vom 11.05.2024:

"2023 wurde es in der Steiermark 177 Mal beantragt, in Kärnten 45 Mal: Seit 2005 gibt es das freiwillige Pensionssplitting, verwendet wird es kaum. [...]
Dass Frauen hierzulande noch immer den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen, steht außer Frage. Ebenso, dass sich diese Zeit finanziell für Frauen tendenziell negativ auswirkt. [...] Zwar werden in der Pensionsversicherung Kindererziehungszeiten angerechnet – aber nur bis zu maximal vier Jahre pro Kind und mit einer gesetzlich festgelegten Beitragsgrundlage (aktuell 2163,78 Euro). Schlussendlich trägt auch dieser Umstand dazu bei, dass die geschlechterspezifische Pensionslücke in Österreich groß ist. Zuletzt betrug sie 41 Prozent. [...]

Nun gibt es aber seit 2005 eine spezielle Möglichkeit, gegen diese Lücke anzukämpfen. Der Vorgang nennt sich »freiwilliges Pensionssplitting« [...] Der erwerbstätige Elternteil – in Österreich eben meist der Mann – kann bis zu 50 Prozent seiner Jahresgutschrift auf das Pensionskonto an den überwiegend erziehenden Elternteil – meist die Frau – übertragen. [...]

»Einerseits ist es wenig bekannt, andererseits birgt das Splitting natürlich gewisses Risiko für denjenigen, der die Gutschriften überträgt«. Der AK-Experte denkt hier vor allem an den Fall einer Trennung, die möglicherweise mit dann auftretenden Unterhaltspflichten einhergeht. Diese kann man mit dem – unwiderruflichen – Splitting jedenfalls nicht gegenrechnen. [...]

Diskussion um automatisches Splitting [...] So setzt sich etwa der Österreichische Seniorenbund, in Gesellschaft von Frauenministerin Susanne Raab, seit geraumer Zeit für ein »automatisches Pensionssplitting« ein. Auch im Regierungsprogramm ist es prinzipiell zu finden. [...] Dies sei ein »wichtiges Instrument, um – vor allem – Frauen vor Abhängigkeit vom Partner und vor Altersarmut zu schützen«, sagt dazu Seniorenbund-Chefin Ingrid Korosec. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at

Zitat Kurier vom 10.05.2024:

"Armut ist auch in Österreich ein Faktum. Vollzeitarbeit und "Lebenskunde" an den Schulen wären die beste Vorbeugung. [...]

Die Armut steigt – ein besorgniserregender Trend. Es sind Faktoren wie Arbeitslosigkeit, Scheidung und Krankheit, die Menschen »abstürzen« lassen. Dieses Risiko abzufedern ist Pflicht einer solidarischen Gesellschaft. Aber – auch wenn man für diese Meinung am Social-Media-Scheiterhaufen gegrillt wird: Die zunehmende Zahl an Armen hat nicht nur mit der Teuerung zu tun, sondern sie steigt parallel zum starken Bevölkerungswachstum und ist immer auch eine Definitionsfrage. Wobei logischerweise auch der Zustrom an (Wirtschafts-)Flüchtlingen das Land nicht wohlhabender gemacht hat. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat APA-OTS/ Fonds Soziales Wien vom 29.04.2024:

"Neues Chancenhaus am Alsergrund und neues Nachtzentrum mit Schutzräumen für wohnungs- und obdachlose Personen [...]

Die zusätzlichen Angebote des Winterpakets 2023/24 endeten planmäßig mit 2. Mai und somit wird das Wohn- und Betreuungsangebot der Wiener Wohnungslosenhilfe wieder auf das Regelangebot von rund 6.800 Plätzen zurückgefahren. Gleichzeitig kann der Fonds Soziales Wien (FSW) zwei neue Wohn- und Betreuungsangebote ankündigen: Ein neues Chancenhaus am Alsergrund und ein neues Nachtzentrum in Hernals werden demnächst eröffnen. [...]

Neues Nachtzentrum bietet obdachlosen Personen nächtlichen Aufenthalt [...]
Die Chancenhäuser der Wiener Wohnungslosenhilfe bieten einen voraussetzungslosen Zugang zu Notunterbringung, Tagesaufenthalt und sozialarbeiterischer Betreuung für obdachlose Menschen. Der Aufenthalt ist auf drei Monate befristet. [...]

Rund 3.000 Personen haben das zusätzliche Angebot des Winterpakets 23/24 genutzt – 210 Plätze bleiben auch über den Sommer offen [...] Ganzjähriges Regelangebot der Wiener Wohnungslosenhilfe [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat APA-OTS/ Unruhe Privatstiftung vom 02.05.2024:

"Gestern wurde die renommierte SozialMarie-Auszeichnung 2024 in Wien verliehen, und der Hauptpreis ging an ein österreichisches Projekt: »housing first österreich« (hfö). Diese Initiative setzt sich entschlossen dafür ein, Obdachlosigkeit durch direkten Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu bekämpfen. Begleitet von Sozialarbeitern zielt das Projekt darauf ab, Wohnungslosen Unterstützung zu bieten und ihnen eine stabile Unterkunft zu verschaffen. Denn Menschen brauchen für einen Neustart in ein geregeltes Leben eine dauerhafte Wohnung mit eigenem Mietvertrag. [...]

Österreich war mit drei weiteren Innovationen unter den Preisträgerinnen und Preisträgern stark vertreten. »Community Interpreting« widmet sich der Schulung von Laien-Dolmetscherinnen und Dolmetschern, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Sprachgruppen zu erleichtern. »Alles Clara« hat eine App entwickelt, die pflegenden Angehörigen digitale Unterstützung und Pflegetipps bietet. Das Projekt »Heimhilfeausbildung für vertriebene Ukrainer:innen« integriert Ukrainerinnen und Ukrainer in den österreichischen Pflegearbeitsmarkt durch ein innovatives Konzept, das Fach- und Sprachbildung kombiniert, um Deutschkenntnisse zu erwerben und sich gleichzeitig in Pflegeberufen zu qualifizieren. [...]" ...
Quelle: ots.at


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