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Zitat Heute vom 16.05.2023:

"Das Leben in Österreich ist teuer: Die Bevölkerung leidet vor allem unter den extrem hohen Lebensmittelpreisen. Es gibt viele bedrückende Schicksale. [...]
Mindestpensionistin Ursula ist Dauergast bei der Lebensmittelausgabe der Caritas in Wien: »Ich habe 50 Jahre gearbeitet, meine Kinder alleine groß gezogen. Jedes Kind hat einen Beruf gelernt, mehr konnte ich nicht leisten. Und dann steh' ich da und muss betteln gehen um Essen«, erzählt die ehemalige Kaffeehaus-Betreiberin. [...] Die Wienerin lebt derzeit von 1.000 Penison, 650 Euro gehen für die Miete drauf: »Die Lebensmittelausgabe ist für mich lebenswichtig. Das macht mir mein Leben lebenswert. So habe ich mehr als genug für die ganze Woche, und das Leben wird leichter. Ich möchte zumindest so leben, dass ich keine Schulden machen muss«, meint die ehemalige Alleinerzieherin. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Kronen Zeitung vom 14.05.2023:

"Armut in Österreich hat viele Gesichter. Am stärksten betroffen sind Alleinerziehende, Langzeitarbeitslose, ältere und kranke Menschen. Was kann man dagegen tun? [...] Die Armutskonferenz schlägt eine Reform der Sozialhilfe vor: Die Wohnkosten sollen zur Gänze übernommen werden. [...] Seit Jahren gefordert wird eine Reform des Arbeitslosengeldes, weil dieses in Österreich vergleichsweise niedrig ist. [...] Ein besonders wichtiger Punkt im Kampf gegen Armut ist Bildung. Kinder aus armen Familien brauchen mehr Unterstützung, um nicht selber als Erwachsene arm zu werden oder es zu bleiben. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Mein Bezirk.at/ Niederösterreich - Klosterneuburg vom 14.05.2023:

"Mental Load bezeichnet die Belastung, die durch das tägliche Organisieren des Alltags, das Vorausplanen und Koordinieren der unterschiedlichen Tagesabläufe der einzelnen Familienmitglieder entsteht. [...] Mental Load ist die nicht anerkannte Zusatzbelastung zur normalen Hausarbeit und zum Beruf. Häufig sind Mütter allein dafür verantwortlich, es birgt die Gefahr der Überforderung. »Moderne Väter« helfen zwar mit bei der Kinderbetreuung und der Hausarbeit, sie fühlen sich allerdings selten gleichermaßen zuständig für die unzähligen Planungsaufgabe eines Familienalltags. [...] Diese unbezahlte Sorgearbeit ist ein gesellschaftliches Problem, nicht nur wegen der mangelnden Anerkennung. Mental Load und Hausarbeit zwingen Frauen oft zu Karriereverzicht und Teilzeitarbeitsverträgen. Viele Frauen landen aufgrund ihrer durchwachsenen Berufslaufbahn in der Altersarmut [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat kathpress.at vom 12.05.2023:

"Alleinerziehende Mütter und Kinder überdurchschnittlich oft armutsgefährdet - Anfragen bei Caritas bleiben hoch - Hilfsorganisation bittet um Spenden [...] Die Caritas unterstützt Betroffene u.a. in Mutter-Kind-Einrichtungen, einem Familienzentrum oder Sozialberatungsstellen. [...]

»Deutlich häufiger als andere sind Alleinerzieherinnen etwa nicht mehr in der Lage, ausreichend Lebensmittel einzukaufen«, informierte Klaus Schwertner, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien. [...]
Die Hilfsorganisation bittet daher um Spenden, um armutsbetroffene Frauen und ihre Kinder zielgerichtet unterstützen zu können [...]" ...
Quelle: kathpress.at

Zitat Kronen Zeitung vom 11.05.2023:

"Die nötige Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen wird in Österreich zumeist privat innerhalb der Familie erbracht: Rund eine Million Menschen - vornehmlich Frauen - pflegen etwa ihre immer älter werdenden Eltern, ihre Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Freunde und Bekannte, die zunehmend betreuungsbedürftig werden, aufgrund immer stärkerer Demenz, Persönlichkeitsveränderungen oder Aggression im engsten persönlichen Umfeld. [...] Das bedeutet Gehaltskürzungen und Pensionsanspruchskürzung, womit Altersarmut folgen könne. Aber auch das seelische Leid ist enorm: Denn die Pflege von Angehörigen erfolgt durch die Betreuungsperson oft alleine zuhause, weshalb immer weniger Freundschaften gepflegt werden können und persönliche Isolation droht. »Alles Clara versucht hier, gegenzusteuern, externe Hilfe anzuregen und ein mögliches Burnout von Betreuungspersonen abzuwenden.« Das Problem ist in Österreich trotzdem weit verbreitet: Etwa jede siebente Person pflegt oder betreut hierzulande bedürftige Dritte, und es werden eher mehr als weniger. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 02.05.2023:

"2022 haben in den Schuldenberatungen 10 % mehr Erstkontakte stattgefunden als im Jahr davor. Die durchschnittliche Überschuldung der Klient*innen lag bei 61.430 Euro. Das zeigt der Schuldenreport 2023 [...] Das Risiko, dass Menschen in Österreich von Überschuldung und Armut betroffen sind, steigt durch die Teuerungen. [...] »Wohnen, Energie, Lebensmittel – dafür wenden Menschen mit geringen Einkommen den Großteil ihres Haushaltseinkommens auf. Doch gerade in diesen Bereichen sind die Preise besonders stark gestiegen«, so Sozialminister Johannes Rauch. Die Bundesregierung habe mit einer Vielzahl an Hilfsmaßnahmen versucht, die Teuerungen auszugleichen: Kleine Pensionen, Sozialhilfe und Mindestsicherung wurden deutlich angehoben, Sozialleistungen werden ab sofort jedes Jahr erhöht. Rauch: »Jetzt sind wir dabei, uns auch noch den starken Anstieg der Lebensmittelpreise genau anzusehen.« [...]

Um sich frühzeitig einen Überblick über die Haushaltsfinanzen zu verschaffen und professionell begleitet Einsparpotenzial zu erkennen, gibt es seit bereits zehn Jahren die Budgetberatung als weiteres kostenloses Angebot der Schuldenberatungen. Sie richtet sich an (noch) nicht überschuldete Menschen, damit diesen – gerade in Zeiten der Teuerung – größere finanzielle Probleme erspart bleiben. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat DerStandard vom 07.05.2023:

"Die Hilfsorganisation will Reformen in der Sozialhilfe. Auch das Arbeitslosengeld soll steigen [...] Aufgrund der anhaltend hohen Inflation hat die Caritas eine »deutliche Erhöhung« der Mindestpensionen gefordert. Immer mehr Pensionistinnen und Pensionisten würden sich bei der karitativen Einrichtung um Lebensmittelpakete anstellen, heißt es in einer Aussendung. Caritas-Präsident Michael Landau gehen Einmalzahlungen nicht weit genug. »Eine substanzielle Erhöhung der Mindestpensionen ist ein Gebot der Stunde«, sagte er. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat APA-OTS/ Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 01.05.2023:

"In Österreich sind immer mehr Menschen von Armut betroffen, obwohl sie erwerbstätig sind. [...] Alleinerzieher:innen und Familien mit drei oder mehr Kindern sind besonders betroffen. Für Sozialminister Johannes Rauch ist klar: »Damit alle Menschen, die arbeiten, auch von ihrem Einkommen leben können, braucht es verbesserte Rahmenbedingungen. Mit der Einführung einer Millionärssteuer können wir zum Beispiel jene Berufe attraktiver machen, in denen Personal dringend gesucht wird.« [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Profil vom 30.04.2023:

"Inflation, hohe Wohnkosten, stagnierende Einkommen – all das setzt vielen bis weit in die Mittelschicht zu. Immer mehr Menschen verlieren den Glauben an das Wohlstandsversprechen. Ist der soziale Aufstieg aus eigener Kraft noch zu schaffen? Oder jammern wir auf hohem Niveau? [...]" ...
Quelle: Profil.at

Zitat Mein Bezirk.at vom 30.04.2023:

"Vor dem Tag der Arbeit jährt sich der »Tag der Arbeitslosen« am 30. April. 334.000 Menschen in Österreich waren März 2023 als arbeitslos gemeldet und 133.000 leben an oder unter der Armutsgefährdungsschwelle, erinnert die Volkshilfe Österreich. [...] Der Mangel an Maßnahmen, um Menschen in die Arbeitswelt zurückzuholen, lässt Potenziale ungenutzt. Insbesondere bei rund 75.000 Langzeitarbeitslosen brauche es mehr Anstrengungen, um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at


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