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52 News gefunden


Zitat Deutschlandfunk Nova/ Deutschland vom 30.12.2023:

"Die Wintertage sind ohnehin recht dunkel. Aber dieser Winter scheint besonders grau und trübe. Die Finninnen und Finnen sind an dunkle Winter gewöhnt, trotzdem gelten sie als glückliches Volk. Was machen sie also richtig? Es ist nicht allein die Sauna. [...]

Die Finn*innen machen es sich gerne auch gemütlich. Sie setzen auf viele Kerzen und Lichterketten, so Ann-Brit Bakkenbüll. »Die sollen für das bekannte Hygge-Feeling sorgen.« Damit ist eine gemütliche und auch herzliche Atmosphäre gemeint.

Zur Gemütlichkeit gehört auch das Saunen. Das machen die Finn*innen das ganze Jahr, nicht nur im Winter. Manche gehen täglich in die Sauna. Es gibt Saunen bei der Arbeit, im Wohnblock oder eben zu Hause. »Mit diesem fest etabliertes Ritual retten sich viele Finnen durch diese trüben Tage«, sagt Ann-Brit Bakkenbüll. [...] Möglichst viel Tageslicht zu erwischen, ist wichtig. Denn wenn Tageslicht fehlt, kommt der Schlafrhythmus durcheinander. Der Körper braucht Licht, um das Hormon Melatonin zu produzieren. »Ohne dieses Hormon wird man abends nicht müde und kann nicht einschlafen«, sagt Ann-Brit Bakkenbüll. Das kann dann zu einem Teufelskreis werden. [...] Gesundheitliche Aspekte in der Winterzeit [...] Um dem vorzubeugen, nehmen viele Finn*innen Melatonin zu sich. Das Hormon ist in Finnland fast überall rezeptfrei käuflich, so unsere Korrespondentin. [...]" ...
Quelle: deutschlandfunknova.de

Zitat ORF Science vom 29.12.2023:

"In Nächten wie zu Silvester wird viel Alkohol getrunken. Sekt, Wein und Co. lösen in solch einer durchzechten Nacht und danach im Körper einiges aus. Bildlich gesprochen werden im Gehirn gleichzeitig Gas- und Bremspedal durchgetreten. [...] Filigrane Prozesse geraten so aus dem Takt, erklärt Martin Morgenthaler, Leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern. All das vollziehe sich schon kurze Zeit nach dem ersten Schluck Sekt, Wein, Bier oder Schnaps.

Reaktion nimmt ab [...] Extremfall Filmriss [...] Gefahr der Abhängigkeit [...] Warum der Schädel brummt [...] Schlechter schlafen [...] Typisch ist nach einer durchzechten Nacht auch unruhiger Schlaf. Dabei sei Alkohol zunächst schlaffördernd. »Deshalb trinken viele ja auch abends, dann hört das Grübeln so ein bisschen auf, man kommt gut in den Schlaf«, sagte der Neurologe. »Das verkehrt sich aber in der Nacht.« Die beim Alkoholabbau entstehenden Giftstoffe ließen einen immer wieder aufwachen und man müsse mehr auf Toilette. »Viele haben auch Durstempfinden, werden wach und haben so einen ganz fraktionierten Schlaf.«

Alkohol beeinflusse zudem den Tiefschlaf, der dann nicht mehr alle Hirnregionen umfasse. Der Frontallappen im Gehirn bleibe nach Alkoholkonsum auch im Schlaf aktiv, das wirke sich auf die sogenannte REM-Schlafphase aus. REM steht für Rapid Eye Movement, also schnelle Augenbewegungen, die mit dieser Phase einhergehen. In Verbindung mit einem weiter aktiven Frontallappen träume man eher negativ, am Folgetag fühle man sich dann häufig gerädert und abgeschlagen. [...]" ...
Quelle: science.orf.at

Zitat APA-OTS/ Ludwig-Maximilians-Universität München vom 18.12.2023:

"Wie werden Erinnerungen im Schlaf gefestigt? Forschende um Dr. Thomas Schreiner, Leiter der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Department Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), konnten bereits im Jahr 2021 zeigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen dem Auftreten bestimmter schlafbezogener Hirnaktivitätsmuster und der Reaktivierung von Gedächtnisinhalten im Schlaf besteht. Ob diese Muster von einem zentralen Schrittmacher gesteuert werden, war bisher allerdings unklar. Nun analysierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Forschenden des MPI für Bildungsforschung in Berlin und der University of Oxford die Daten erneut und konnten zeigen, dass die Atmung den Takt vorgibt. [...] Lernvorgänge im Schlaflabor untersucht [...] Atmung und Hirnaktivität hängt zusammen [...] Ältere Menschen leiden oft an Schlafstörungen, Atemstörungen und an nachlassender Gedächtnisfunktion. Ob es hier Zusammenhänge gibt und ob Interventionen, etwa mit CPAP-Masken, die schon jetzt bei Schlafapnoe zum Einsatz kommen, aus kognitiver Sicht sinnvoll sind, möchte Schreiner nun weiter untersuchen. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Forschung und Wissen/ Deutschland vom 25.11.2023:

"Welche Rolle spielen Beruhigungsmittel im Leben älterer Menschen? In einer neuen Studie zeichnet sich ein besorgniserregendes Bild des Beruhigungsmittelkonsums unter Senioren ab. Demnach greifen bereits 20 Prozent der Senioren regelmäßig zu starken Schlaf- oder Beruhigungsmitteln. [...] Die Verwendung von Beruhigungsmitteln, besonders unter älteren Menschen, ist ein Thema, das zunehmend Aufmerksamkeit in der medizinischen Forschung und öffentlichen Diskussion erlangt. Beruhigungsmittel, zu denen sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Medikamente gehören, werden häufig zur Behandlung von Schlafstörungen, Angstzuständen und anderen psychischen Beschwerden eingesetzt. Während verschreibungspflichtige Medikamente wie Benzodiazepine aufgrund ihrer potenziell abhängig machenden Eigenschaften und Nebenwirkungen in der Diskussion stehen, gilt es auch, eines dieser rezeptfrei erhältlichen Beruhigungsmittel hinsichtlich seiner Sicherheit und Wirksamkeit zu betrachten. Diese Medikamente, die oft als harmlosere Alternative zu verschreibungspflichtigen Beruhigungsmitteln angesehen werden, können dennoch bei unsachgemäßer Anwendung Risiken bergen.

Das Verständnis für die Dynamik des Medikamentenkonsums bei älteren Menschen ist wesentlich, um eine angemessene und sichere medizinische Versorgung sicherzustellen. Ältere Personen sind häufig mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert, die von chronischen Schmerzen bis hin zu psychischen Störungen reichen können. Dies führt oft zu einem erhöhten Bedarf an medikamentöser Behandlung, einschließlich Beruhigungsmitteln. Studien zeigen, dass der Konsum von Beruhigungsmitteln mit dem Alter zunimmt, was teilweise auf die steigende Prävalenz von Schlafstörungen und Angstzuständen in dieser Altersgruppe zurückzuführen ist. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Beruhigungsmittel, insbesondere wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, zu Abhängigkeit und anderen Gesundheitsproblemen führen können. ...
Quelle: forschung-und-wissen.de

Zitat ORF Burgenland vom 22.11.2023:

"Ein Drittel des Lebens verschlafen Menschen. Für viele ist erholsamer Schlaf aber ein Wunschdenken. Schlechter Schlaf kann allerdings die Gesundheit gefährden. Deshalb gibt es im Burgenland zwei Schlaflabore – eines im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt und eines in Oberpullendorf. [...]

»Schlaf ist zentral für unsere Gesundheit, neben immunologischen Prozessen ist auch sehr viel von der psychischen Verarbeitung des Tages dabei. Wenn man schlecht schläft und sich das als chronisch erweist und das anhält, dann sollte man zum HNO gehen, damit der eine etwaige Zuweisung für das Schlaflabor vornimmt«, erklärt Stefan Binder, Internist im Schlaflabor des Krankenhaues Oberpullendorf, wo internistische Schlafstörungen behandelt werden. [...]

Die meisten Patienten im Schlaflabor leiden an verschiedenen Atmungsstörungen. »Man kann sich das so vorstellen wie bei einer Luftmatratze: Ist in einer Luftmatratze nicht genug Luft drinnen, fällt sie zusammen. Deshalb brauche ich ein kleines Gerät, das eine Luftschienung macht und hinten die Atemwege offenhält«, so Handler. [...]" ...
Quelle: burgenland.orf.at

Zitat ORF Tirol vom 20.11.2023:

"Gesunde und ausgewogene Ernährung kann den Schlaf fördern. Wenig Schlaf ist hingegen oft mit Gewichtszunahme verbunden. Die beiden Grundbedürfnisse Schlaf und Ernährung sind stark miteinander verbunden. Es kommt nicht nur darauf an, was man vor dem Schlafengehen zu sich nimmt. [...] Das Abendessen hat Auswirkungen auf den Schlaf – dafür gebe es klare Erfahrungswerte, sagt Ernährungsberaterin Karin Ratschiller. »Wenn ich ca. drei bis vier Stunden bevor ich zu Bett gehen das letzte mal eine Hauptmahlzeit esse, dann ist von der Magenentleerung her zur Schlafenszeit ein Status erlangt, dass man beim Einschlafen eine Erleichterung hat.« [...] Stark geröstete und fettreiche Nahrung abends vermeiden [...] Lebensmittel für guten Schlaf [...] Umgekehrt gebe es auch Lebensmittel, die zu einem guten Schlaf beitragen würden – beispielsweise, wenn Kohlenhydrate enthalten seien: »Gedämpfter Reis, gedämpfte Kartoffeln, eine leichte Scheibe Brot, Haferbrei – diese Kohlenhydrate bewegen den Blutzucker leicht nach oben. Das beruhigt das Gehirn. Das verleiht dem Körper das Gefühl, ich bin gut genährt und kann mich beruhigt in den Schlaf begeben,« erklärt Ratschiller. [...] Auch Eiweiß etwa in Form von Huhn, Fisch, Eiern aber auch vegan in Form von Hummus sei empfehlenswert: »In sehr vielen eiweißhältigen Lebensmitteln finden wir die Aminosäure Tyrptophan. Tryptophan ist der Ausgangsstoff zur Produktion von Serotonin. Serotonin ist der Botenstoff im Gehirn, der für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgt«, so die Diätologin. [...] Regelmäßige Kaffeetrinker merken Auswirkungen kaum [...] Mythos »Schlummertrunk« [...]

Pflanzliche Hilfsmittel

Bevor man zu Schlaftabletten greife, könne man durchaus Hausmittel austesten, sagt Ernährungsberaterin Ratschiller. Dass Baldrian und der Passionsblume etwa in Form von Tropfen oder Tee beim Einschlafen helfen würden, sei durch Studien belegt. »Sie senken die Herzfrequenz. D.h. sie wirken beruhigend und dadurch kann man dem Stress des Alltags am Abend ablegen und somit erleichtert es das Einschlafen. ...
Quelle: tirol.orf.at



Zitat NÖN.at/ Neunkirchen vom 20.11.2023:

Oberärztin Asita Aschraf-Yazdi vom Landesklinikum Hochegg veröffentlichte ihre erste wissenschaftliche Publikation im »Springer Journal«. »Hypnic Headache« ist eine seltene und oft unterdiagnostizierte Krankheit. [...] In der Publikation geht es im Speziellen um »Hypnic Headache«, eine spezielle und seltene Art des Kopfschmerzes, welche zusammengefasst aus dem Schlaf heraus in den frühen Morgenstunden auftritt und eine Verbindung zum Schlafapnoe-Syndrom zeigt. Dieser Kopfschmerz kann aber auch im Zusammenhang mit morgendlichen Blutdruckspitzen und morgendlicher Unterzuckerung stehen. Weiters werden auch einige der wenigen Therapieoptionen angeführt, die von der Ursache des Kopfschmerzes abhängig sind. Daraus ergibt sich, dass gerade bei »Hypnic Headache« die Diagnose und Differentialdiagnose sehr wichtig sind und dass diese Art des Kopfschmerzes sehr oft übersehen und unterdiagnostiziert ist. [...] Interessierte Leserinnen und Leser sind eingeladen, die Publikation im »Springer Journal«, Jahrgang 26, Heft 5 [...] nachzulesen und von den wertvollen Informationen zu profitieren. [...]" ...
Quelle: noen.at

Zitat ORF Niederösterreich vom 18.11.2023:

"Bei Menschen, die an Schlafapnoe leiden, befindet sich der Körper nachts durch ständige Atemaussetzer statt in einer Erholungsphase im Dauerstress. Im Schlaflabor in Melk hat man sich in den vergangenen 20 Jahren auf die Behandlung dieser Schlafstörung spezialisiert. [...] Quälende Dauermüdigkeit [...] Behandlung mit Atemmaske [...] Chronische Schlafstörungen ärztlich abklären lassen [...] Bleibt Schlafapnoe unbehandelt, ist nicht nur die Tagesmüdigkeit ein Problem, es können in weiterer Folge auch Herzrhythmsstörungen oder Bluthochdruck auftreten. »Das sind wiederum Risikofaktoren für weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfälle und Herzinfarkte oder auch die Entwicklung einer Demenz«, erklärt Johannes Lechner, Leiter des Schlaflabors in Melk.

Chronische Schlafstörungen sollten deshalb abgeklärt werden. Lechner: »Grundsätzlich gilt die Regel: Wenn Patienten öfter als dreimal pro Woche über mehr als vier Wochen hinweg Probleme mit ihrem Schlaf haben, sollten sie sich an Ärzte wenden.« Bei einer entsprechenden Diagnose könnten auch Medikamente gegen Schlafprobleme zum Einsatz kommen. Von „selbst verordneten Schlaftabletten“ rät er in „Niederösterreich heute“ vom Samstag allerdings ab. [...] Dass immer mehr Menschen ihren Schlaf mit Smart Watches überwachen, habe nicht nur Vorteile, sagt er. »Es kann auch zu einer Übersensibilisierung kommen«, so Lechner. »Patienten, die eigentlich gar keine Sorgen über ihren Schlaf haben und gut schlafen, werden dann eher verunsichert.« Viel mehr solle man darauf achten, den eigenen Schlafbedarf zu decken, sich gesund zu ernähren und nicht mit vollem Magen schlafen zu gehen. Und auch eine ruhige Schlafstätte mit wenig Licht und möglichst wenigen Ablenkungen könne zu besserem Schlaf beitragen. [...]" ...
Quelle: noe.orf.at

Zitat Der Standard vom 04.11.2023:

"Alt werden könnte so schön sein – wenn da bloß nicht diese vielen Krankheiten wären. Doch die müssen nicht zwingend kommen, weiß ein Experte. Und vieles können wir selbst steuern [...]

70 ist das neue 50, so hört man es mittlerweile immer öfter. Und es stimmt insofern, als dass sich 70-jährige mittlerweile ihre Freizeit mit Sportarten vertreiben, die vor 30 oder 40 Jahren 50-jährigen schon zu gefährlich waren. Die gute Nachricht: Diese 70-jährigen sind im Normalfall tatsächlich so fit, beweglich und vor allem so gesund, dass sie sportlich so aktiv sein können. [...]

»Wie sich unsere Gesundheit entwickelt, liegt zu rund 15 Prozent an unseren Genen. Etwa 35 Prozent sind durch Umweltfaktoren bedingt. Und die restlichen 50 Prozent liegen in unserer Hand«, betont der Sportmediziner Robert Fritz. Das bedeutet, es ist nicht vorherbestimmt, dass man mit zunehmenden Jahren immer weniger fit ist und so manche Krankheit beinahe unausweichlich scheint – auch wenn sich diese Vorstellung in vielen Köpfen festgesetzt hat und irgendwie ja auch logisch wirkt. Vielmehr stimmt: Wie sich unsere Gesundheit in fortgeschrittenen Jahren entwickelt, können wir zu einem guten Teil selbst bestimmen. [...]

»Das Konzept, dass Arzt, Ärztin und das Gesundheitssystem für die eigene Gesundheit verantwortlich sind, stimmt so nicht. Natürlich ist diese Unterstützung nötig, es braucht auch gewisse gesundheitspolitische Voraussetzungen und vor allem Möglichkeiten der Vorsorge. Aber die Eigenverantwortung dafür, dass man gesund bleiben will, die muss jeder und jede selbst übernehmen.« [...]

Neben [...] sozialen Faktoren sind die wichtigsten Elemente für ein langes und gesundes Leben regelmäßige moderate Bewegung, unverarbeitete pflanzenbasierte Kost mit wenig Fleisch, wenig bis kein Alkohol, kein Rauchen, guter, regelmäßiger Schlaf, eine mäßige Kalorienzufuhr und ein ausgewogenes Stresslevel [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Kurier vom 20.10.2023:

"Neueste Forschungen des University College London untermauern den Wert einer guten Schlafhygiene für die Gesundheit. [...] Depressive Menschen schlafen meist schlechter. Den Grund dafür orten Forscherinnen und Forscher in der erhöhten Ausschüttung des Stresshormons Kortisol. Das Zusammenwirken von Stress und Depressionen kann dazu führen, dass der Körper abends nicht gut zur Ruhe kommt und man nur schwer in den Schlaf findet. [...] In Wissenschaftskreisen stellt man sich aber nach wie vor die Frage, was zuerst da war: der torpedierte Schlaf oder die belastete Psyche? [...]" ...
Quelle: kurier.at


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